DE720985C - Leuchtbildwaage zur Anzeige von Tara-, Brutto- und Nettogewichten - Google Patents

Leuchtbildwaage zur Anzeige von Tara-, Brutto- und Nettogewichten

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Publication number
DE720985C
DE720985C DESCH122180D DESC122180D DE720985C DE 720985 C DE720985 C DE 720985C DE SCH122180 D DESCH122180 D DE SCH122180D DE SC122180 D DESC122180 D DE SC122180D DE 720985 C DE720985 C DE 720985C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scales
tare
pendulum
gross
inclination
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH122180D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Carl Jolas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH filed Critical Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Priority to DESCH122180D priority Critical patent/DE720985C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720985C publication Critical patent/DE720985C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/32Indicating the weight by optical projection means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/02Pendulum-weight apparatus
    • G01G1/04Pendulum-weight apparatus the pendulum having a fixed pivot axis
    • G01G1/06Pendulum-weight apparatus the pendulum having a fixed pivot axis with a plurality of pendulums
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/14Devices for determining tare weight or for cancelling out the tare by zeroising, e.g. mechanically operated

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Leuchtbildwaage zur Anzeige von Tara-, Brutto- und Nettogewichten Zur Anzeige von Tara-, Brutto- und Nettogewichten werden sowohl Laufgewichtswaagen als auch Neigungswaagen benutzt. Die letzteren sind auch in Form von sog. Leuchtbildwaagen bekannt.
  • Bei diesen Leuchtbildwaagen sind zwei .Skalen vorhanden, die von einer mit dem Neig tmgspendel ausschwingenden Optik durchleuchtet werden und von denen die eine von Hand einstellbar ist. Es sind auch selbsttätige Leuchtbildwaagen bekannt, bei denen die Belastung auf zwei voneinander unabhängige, gleichachsig gelagerte Neigungspendei übertragen wird, von denen das eine in beliebiger Ausschlagstellung festklemmbar ist, während das andere die optische Einrichtung trägt.
  • Bei allen genannten Waagen ist es nur möglich, zwei Gewichte gleichzeitig abzulesen, nämlich entweder das Brutto- und Nettogewicht oder Brutto- und Taragewicht oder das Netto- und Taragewicht.
  • Die Erfindung betrifft eine Leuchtbildwaage zur Anzeige der Tara-, Netto- und Bruttogewichte auf einem Ableseschirm, bei der die Belastung auf zwei voneinander unabhängige, gleichachsig gelagerte Neigungspendel übertragen wird, von denen das eine in Ausschlagsstellung festklemmbar ist. Gemäß der Erfindung wird eine gleichzeitige Projektion der Tara-, Netto- und Bruttogewichte bei einer Waage dieser Art dadurch lerreicht, daß drei zu projizierende Skalen vorgesehen sind, von denen die eine an dem festklemmbaren Neigungspendel und die beiden anderen Skalen gemeinsam an dem zweiten Neigungspendel befestigt sind, und daß. die erste Skala von einer feststehenden Optik und von den bei den anderen Skalen die eine durch die gleiche Optik, die andere durch eine mit dem anderen Neigungspendei ausschwingende Optik durchleuchtet und deren Gewichtsangaben gemeinsam auf eine Mattscheibe projiziert werden können.
  • Abb. I zeigt eine schematische Anordnung der Neigungspendel und der optischen Einrichtung in einer für die Darstellung vereinfachten Form.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform entsprechend der Abb. 1.
  • Abb. 3 stellt ein Schema nach Ausschlag der Neigungspendel dar, aus dem die Beziehungen der einzelnen Gewichte zueinander erkennbar sind.
  • Die Belastung der Wiegebrücke wird in üblicher Form auf das Gehänge a und von diesem auf den Hebels übertragen, so daß die Belastung über die Bänder und d die Neigungspendel e und f zum Ausschlag bringt.
  • An dem erstgenannten Pendel befinden sich die durchsichtigen Skalen I und 2 mit entsprechenden Gewichtsangaben. Eine gleiche Skala 3 ist an dem zweiten Neigungspendelf befestigt. An diesem Pendel befindet sich außerdem noch eine aus Prismen und Linsen bestehende optische Einrichtung g und eine Schienelt, die durch eine Zange i festklemmbar ist. Schließlich ist noch eine feststehende optischle Einrichtung k, I vorhanden, die mit den Skalen 2 und 3 zusammenarbeitet.
  • In Abb. I sind die Verhältnisse so dargestellt, als ob sich die beiden Skalen nebleneinander in einer Ebene befänden. Diese Darstellungsart wurde jedoch nur der Übersichtlichkeit halber gewählt, in Wirklichkeit befinden sich die Skalen hintereinander, wie dies in Abb. 2 dargestellt ist. Die Bezugszeichen dieser Abbildung stimmen mit denen der Abb. I überein. Die Achsen der beiden Neigungspendel e und f liegen gleichachsig zueinander. Das Pendel e trägt die beiden untereinanderliegenden Skalen 1 und z. Das Neigungspendel 1 trägt die Skala 3, die sich in möglichster Nähe der Skala 2 befindet und gegebenenfalls unmittelbar darunter angeordnet sein kann. Ferner trägt es die optische Einrichtung g, die aus mehreren Linsen und Prismen besteht. Die Lichtquell,em für diese optische Einrichtung kann feststehend angeordnet sein, sie muß jedoch dann in oder in nächster Nähe der Schneidenlinie des Neigungspendels stehen, um eine klare Projektion bei den verschiedensten Ausschlägen des Neigungspendels zu erzielen.
  • Diese Lichtquelle dient nur zur Projektion der Skala 1, während die Skalen 2 und 3 durch eine weitere feststehende Lichtquelle k unter Zwischenschaltung der Linsen und Prismein 1 ebenfalls auf eine feststehende Mattscheibe projiziert werden.
  • In dem Projektionsweg für sämtliche Skalen ist noch ein unter 45" liegender Spiegel eingeschaltet, der hinter der Mattscheibe ll, liegt und den Strahl von der Senkrechten in die Waagerechte umlenkt und dabei auf die Mattscheiben wirft. Die Lage des Spiegels und der Mattscheibe ist dabei so vorzusehen daß die Projektion der Skalen I bis 3 auf der Mattscheibe unabhängig von den Ausschlägen des Pendels 1 stets klar erscheint. Das wird dann erreicht, wenn die Strahlenlänge zxvischer dem linken Prisma bzw. 1 und der Mattscheibe möglichst genau der Entfernung zwischen diesem Prisma und der Pendelachse entspricht.
  • Die Anzeige des Brutto-, Tara- und Nettogewichtes auf der Mattscheibeit kommt folgendermahen zustande.
  • Ist die Waage nicht belastet, dann stehen die drei Skalen auf Null und lassen diesen \wert auf der Mattscheibe erkennen. Wird die Waage mit dem Iaragewicht belastet, dann schlagen die beiden Neigungspendel ? und ; um den gleichen Betrag aus.
  • Eine Relativverschiebung zwischen der optischien Einrichtung g und der Skala z tritt hierbei nicht ein, so daß auf dem rechten Teil der Mattscheibe n nach wie vor die Belastung 0 angezeigt wird. Dagegen schlagen die beiden Skalen 2 und 3 entsprechend der Tarabelastung aus. Da die zugehörige optische Einrichtung k, I feststeht, wird von diesen beiden Skalen aus das Taragewicht projiziert, d. h. sowohl auf der linken als auch auf der mittleren Skala, die an der Mattscheiben erscheint, ist das Taragewicht ablesbar.
  • Hierauf wird durch eine beliebige Betätigung die Zange geschlossen und damit das Neigungspendel f festgeklemmt. Darauf wird das Nettogewicht eingefüllt. Da das Neigungsplendel f festgeklemmt ist, schlägt nur noch das Neigungspendel e aus, und zwar entsprechend der Gesamtbelastung, d. h. dem Bruttogewicht. Hierbei tritt eine Relativverschiebung zwischen der Skala I und der optischen Einrichtung g ein. Diese Verschiebung entspricht aber nur dem Nettogewicht, da das Pendel 1 und damit die optische Einrichtung g in der dem Taragewicht entsprechenden Stellung festgehalten wurden.
  • Infolgedessen ist das Nettogewicht auf dem rechten Teil der Mattscheiben abzulesen.
  • Da sich das Neigungspendel e entsprechend dem Bruttogewicht verstellt hat und die für diese Skala vorgesehene optische Heinrich tung k, 1 von Anfang an feststehend ist, kann auf dem zur Skala z gehörigen Teil der Mattscheibe n das Bruttogewicht abgelesen werden.
  • Der linke Teil der Mattscheibe lt schließlich zeigt das Taragewicht an, da während des Aufbringens des Nettogewichts auf die Wiegebrücke eine Verschiebung zwischen dem inzwischen festgeklemmten Neigungspendel 1 und der feststehenden Optik k, I nicht mehr eintrat.
  • In Abb. 3 sind diese Verhältnisse noch einmal schematisch dargestellt, und zwar in der Stellung, die die beiden Neigungspendel nach Aufbringen des Gesamtgewichts einnehmen.
  • Die Stellung des Neigungspendelsf mit der Skala 3 entspricht dem Taragewicht, wie dies durch den mit T bezeichneten Pfeil gekennzeichnet ist. In dieser Stellung wurde das Pendel durch die Zange festgehalten. Dagegen konnte das Neigungspendel e mit den Skalen I und 2 durch das weitere Aufbringen des Nettogewichtes weiter ausschlagen. Die Differenz zwischen den beiden Ausschlägen entspricht infolgedessen dem Nettogewicht, sie ist durch einen Pfeil mit N bezeichnet worden, während der Gesamtausschlag des Neigungspendels e, durch den Pfeil B bezeichnet, dem Bruttogewicht entspricht.
  • Die Projektion des Taragewichtes erfolgt mit Hilfe der Optik k,l und der Skala 3, die des Bruttogewichtes mittels der gleichen Optik und der Skala 2. Die Optikg für die Skala I schwingt zusammen mit dem Neigungspendel 1 aus, so daß sie nur denjenigen Teil der Skala I durchleuchtet, der auf das Nettogewicht zurückzuführen ist.
  • Es ist ohne weiteres möglich, Tara-, Brutto-und Nettogewicht auch dann gemeinsam abzulesen, wenn die Reihenfolge des Aufbringens der Belastung anders ist, als in dem Beispiel geschildert. Beispielsweise kann zunächst das Bruttogewicht und nach Entleerung eines Gefäßes 0. dgl. das T,aragewicht gewogen und dann wiederum mit Hilfe der drei Skalen Tara-, Brutto- und Nettogewicht gleichzeitig abgelesen werden. In diesem Falle müßte nach der ersten Wägung das Neigungspendel e festgeklemmt werden. In gleicher Weise sind jedoch auch noch andere gombinationen möglich, die unter Umständen einen Austausch der Skalen oder der optischen Einrichtung erfordern, im Bedarfsfalle jedoch ohne weiteres durchführbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leuchtbildwaage zur Anzeige der Tara-, Brutto- und Nettogewichte auf einem Ab-Ieseschirm, bei der die Belastung auf zwei voneinander unabhängige, gkichachsig gelagert Neigungspendel übertragen wird, von denen das eine in Ausschlagstellung festkiemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß drei zu projizierende Skalen (I, 2, 3) vorgesehen sind, von denen die eine (3) an dem festklemmbaren Neigungspendel (f) und die beiden anderen (I, 2) gemeinsam an dem zweiten Neigungspendel (e) befestigt sind, und daß die erste Skala (3) von einer feststehenden Optik (k, 1) und von den beiden anderen Skalen die leine (2) durch die gleiche Optik (k, 1), die andere (1) durch eine mit dem anderen Neigungspendel (f) ausschwingende Optik (g) durchleuchtet und deren Gewichtsangaben gemeinsam auf eine Mattscheibe (n) geworfen werden können.
DESCH122180D 1941-03-20 1941-03-20 Leuchtbildwaage zur Anzeige von Tara-, Brutto- und Nettogewichten Expired DE720985C (de)

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