DE720956C - Einrichtung zum Fuehren von Blechen durch Saeurebaeder u. dgl. unter Verwendung von Walzenpaaren - Google Patents
Einrichtung zum Fuehren von Blechen durch Saeurebaeder u. dgl. unter Verwendung von WalzenpaarenInfo
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- B65G49/00—Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
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- B65G49/0409—Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length
- B65G49/0413—Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance through the bath
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Description
- Einrichtung zum Führen von Blechen durch Säurebäder u. dgl. unter Verwendung von Walzenpaaren Die beste Förderung von Blechtafeln u. dgl. durch Flüssigkeiten oder Bäder wird mittels angetriebener Walzenpaare erreicht. Diese einfache und sicher wirkende Fördervorrichtung kann aber in Säurebädern wegen der Antriebssch«vierigkeiten nicht angewendet werden, da Lager, Federn, Ketten usw. von. der Säure angegriffen und bald zerstört würden.
- Aus den vorstehenden Gründen hat man daher für das Fördern von Blechen durch Säurebäder u. dgl. entweder Beizrädler mit senkrechtem oder waagerechtem Durchgang oder Kettentransporte mit im Bad feststehenden Führungen verwendet. Letztere bringen infolge Reibung starken Materialverschleiß mit sich und haben den Nachteil, daß die Führungen bei Formatwechsel der Bleche stets neu eingestellt werden müssen. Radbeizen arbeiten an sich zuverlässig, können aber meist infolge ihres Umfanges schlecht untergebracht werden.
- Nach der Erfindung werden nun zum Führen der Bleche durch Säurebäder o. dgl. Walzenpaare verwendet, die eine einfache und sichere Förderung durch das Säurebad ermöglichen, ohne daß hierbei Antriebsteile im Säurebad angeordnet sind.
- Nach der Erfindung tauchen die Oberwalzen der Walzenpaare nur teilweisse in das Bad ein, und es befindet sich deren Lagerung außerhalb des Bades, während die als Hohlwalzen ausgebildeten oder aus spezifisch leichterem Material bestehenden Unterwalzen der Walzenpaare vollständig im Bad und derart senkrecht verschiebbar gelagert sind, daß die Unterwalzen selbsttätig unter der Wirkung des Auftriebes gegen die Oberwalzen bzw. das zu fördernde Blech oder Band gedrückt werden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Führungseinrichtung dargestellt. Es zeigen Fig. i einen Längsschnitt durch einen Beinbottich mit Führungseinrichtung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Beinbottich der Fig. i.
- In der Zeichnung ist mit i ein mit einem Säurebad o. dgl. gefüllter Beinbottich bezeichnet, in dem mehrere aus Oberwalzen 2 und Unterwalzen 3 bestehende Walzenpaare angeordnet sind. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, tauchen erfindungsgemäß die Oberwalzen 2 nur teilweise in das Bad q. ein, so daß sich die Drehzapfen 5 dieser Oberwalzen außerhalb des Bades befinden. Diese sind zweckmäßig so verlängert, daß die Lager 6 und der Antrieb der Oberwalzen außerhalb des Bottichs i geschützt angebracht werden können.
- Die Unterwalzen 3 sind mit ihren Drehzapfen 7 in seitlichen, senkrechten Führungen 8 so gelagert, daß sie sich in senkrechter Richtung frei bewegen können. Die Unterwalzen sind als Hohlwalzen ausgebildet oder aus spezifisch leichterem Material, wie z. B. Holz, hergestellt, so daß die völlig in dem Bad q. untergetauchten Walzen 3 einen gewissen Auftrieb haben. Die Unterwalzen legen sich also ständig mit einem gewissen Druck, der dem Auftrieb entspricht, gegen die Oberwalzen, wobei dieser Druck bzw. Auftrieb so bemessen wird, daß ein einwandfreies Mitschleppen der Unterwalzen 3 bzw. der in Pfeilrichtung durchgeführten Bleche durch die angetriebenen Oberwalzen 2 erzielt wird.
- Die Vorteile der neuen Führungseinrichtung sind folgende: Es ist keinerlei Reibung zwischen dem Beingut und der Führungseinrichtung selbst vorhanden, wobei auch sogar seitliche Führungen weggelassen werden könnten. Es können Bleche in sehr verschiedener Breite mit der neuen Führungseinrichtung einwandfrei gefördert werden. Außer der losen Führung der Drehzapfen der Unterwalzen" befinden sich keine Lager innerhalb des Säurebades. Da nur eine lose Führung der Drehzapfen der Unterwalzen vorgesehen ist, so ergibt sich auch keine Druckbeanspruchung an den Zapfen dieser Walzen. Soweit überhaupt Lager vorhanden sind, liegen diese sämtlich mit dem Antrieb außerhalb des Säurebades.
- Die Führungseinrichtung nach der Erfindung ist nicht nur für Bleche, sondern auch für Eisen- und Metallbänder brauchbar. Die Zeichnung stellt nur ein Ausführungsbeispiel dar. Es können beliebig viele Walzenpaare hintereinander angeordnet sein. Außerdem ist die Erfindung auch für alle möglichen Bäder anwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Führen von Blechen durch Flüssigkeiten, insbesondere Säurebäder, unter Verwendung von Walzenpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberwalzen der Walzenpaare nur teilweise in das Bad eintauchen, und deren Lagerung sich außerhalb des Bades befindet, während die als Hohlwalzen ausgebildeten oder aus gegenüber der Badflüssigkeit spezifisch leichterem Material bestehenden Unterwalzen der Walzenpaare vollständig im Bad und derart senkrecht verschiebbar gelagert sind, daß die Unterwalzen selbsttätig unter der Wirkung des Auftriebes gegen die Oberwalzen bzw. das zu fördernde Blech oder Band gedrückt werden.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DEE54567D DE720956C (de) | 1941-02-25 | 1941-02-25 | Einrichtung zum Fuehren von Blechen durch Saeurebaeder u. dgl. unter Verwendung von Walzenpaaren |
| DEE56227D DE745290C (de) | 1941-02-25 | 1942-07-04 | Einrichtung zum Fuehren von Blechen durch Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEE54567D DE720956C (de) | 1941-02-25 | 1941-02-25 | Einrichtung zum Fuehren von Blechen durch Saeurebaeder u. dgl. unter Verwendung von Walzenpaaren |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720956C true DE720956C (de) | 1942-05-20 |
Family
ID=32826002
Family Applications (2)
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| DEE54567D Expired DE720956C (de) | 1941-02-25 | 1941-02-25 | Einrichtung zum Fuehren von Blechen durch Saeurebaeder u. dgl. unter Verwendung von Walzenpaaren |
| DEE56227D Expired DE745290C (de) | 1941-02-25 | 1942-07-04 | Einrichtung zum Fuehren von Blechen durch Fluessigkeiten |
Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DEE56227D Expired DE745290C (de) | 1941-02-25 | 1942-07-04 | Einrichtung zum Fuehren von Blechen durch Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE720956C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4506526A (en) * | 1982-10-09 | 1985-03-26 | Eduard Kusters | Apparatus for treating webs of material |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1151707B (de) * | 1958-09-19 | 1963-07-18 | Werner Helling Dr Ing | Verfahren zum chemischen Glaetten von Metallgegenstaenden |
-
1941
- 1941-02-25 DE DEE54567D patent/DE720956C/de not_active Expired
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1942
- 1942-07-04 DE DEE56227D patent/DE745290C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| US4506526A (en) * | 1982-10-09 | 1985-03-26 | Eduard Kusters | Apparatus for treating webs of material |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE745290C (de) | 1944-03-02 |
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