DE720596C - Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE720596C
DE720596C DEE52738D DEE0052738D DE720596C DE 720596 C DE720596 C DE 720596C DE E52738 D DEE52738 D DE E52738D DE E0052738 D DEE0052738 D DE E0052738D DE 720596 C DE720596 C DE 720596C
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DE
Germany
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chamber
motor
pressurized gas
cranking
turning device
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Expired
Application number
DEE52738D
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English (en)
Inventor
Fritz Egersdoerfer
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N7/00Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus
    • F02N7/08Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus the engines being of rotary type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft Andrehvorrichtungen für Brennkraftmaschinen, bei denen sein Motor, beispielsweise ein Zahnradmotor, durch Druckgas gespeist wird, das einem Vorratsbehälter entnommen wird. Da die Zuleitung des Druckgases zum Andrehmotor und deren Unterbrechung von Hand gesteuert werden muß, besteht nicht die Gewähr dafür, daß nur die zum Andrehen erforderliche Menge von Druckgas zugeleitet wird. Es wird in den meisten Fällen mehr Druckgas zugeleitet, als zum Andrehen erforderlich ist, da zwischen dem Anlaufen des Motors und dem Abstellen des Druckgasbehälters eine gewisse Zeitspanne liegt. Die Folge davon ist ein unnötig großer Verbrauch von Druckgas.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, den Verbrauch an Druckgas auf das unbedingt notwendige Maß herabzusetzen. Das wird dadurch erreicht, daß zwischen dem Vorratsbehälter und dem Motor eine schleusenartig wirkende Kammer eingeschaltet ist, die gegenüber dem Vorratsbehälter einerseits und gegenüber dem Motor andererseits durch Ventile absperrbar ist, welche derart miteinander gekuppelt sind, daß stets- nur eines von beiden offen ist. Die Kammer ist derart bemessen, daß sie gerade das zum Andrehen des Motors erforderliche Volumen faßt. Sie wird in der Weise benutzt, daß zum Zwecke des Anlassens das zum Motor hinführende Ventil geschlossen und das gleichzeitig zum Vorratsbehälter hinführende Ventil geöffnet wird, derart, daß aus dem Vorratsbehälter gerade die zum Andrehen erforderliche Menge von Druckgas der Kammer zuströmt. Nun werden beide Ventile umgeschaltet, derart, daß die Kammer gegenüber dem Vorratsbehälter abgeschlossen, nach dem Motor hin aber geöffnet ist. Infolgedessen strömt das Druckgas aus der Kammer dem Motor zu, um diesen anzudrehen, es kann aber kein Gas aus dem Vorratsbehälter nachströmen.
  • Es ist bereits bekannt, in einem einem Andrehmotor vorgeschalteten Vorratsbehälter Druckgas zu sammeln, das durch Zünden einer Patrone entzi-ickelt ist, und dieses Druckgas durch öffnen eines Ventils im Bedarfsfalle dem Motor zuzuführen. Bei dieser Anordnung findet eine als Schleuse ausgebildete Zwischenkammer nicht Verwendung. Der Vorratsbehälter bleibt vielmehr so lange in Verbindung mit dem Andrehmotor, bis das zugehörige Ventil von Hand abgesperrt wird.
  • Die Zeichnung .veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine zwischen eine Druckgasflasche und den Motor geschaltete Kammer nebst den Steuerventilen, Abb.2 eine Ausführung, bei der die Kammer von einer als Drehschieber ausgebildeten Trommel gebildet. wird, die gleichzeitig zur Unterbrechung des Gasstromes während des Anlasseng dienen kann, und Abb. 3 einen Schnitt nach A-A in Abb. 2. Bei der Ausführungsform nach Abb. i dient zur Speisung des nicht dargestellten Motors Druckluft, die einer Flasche i entnommen wird. Zwischen der Flasche i und,dem bei 2 anzuschließenden Motor befindet sich ein Behälter 3, der eine Kammer 4 umschließt, die so viel Druckluft entnehmen kann, wie der Zahnradmotor benötigt, um die anzuwerfende Brennkraftmaschine mit Sicherheit anzulassen. Die Kanäle 5 und 6 zwischen Flasche i und Kammer 3 bzw. zwischen Kammer 3 und Motor sind mit zwei Ventilen 7 und 8 versehen, die von Hahnküken gebildet sein können!. Zur Steuerung der Ventile dienen Hebel 9 und i o, die durch einen Lenker i i miteinander verbunden sind. Der Hebel 9 ist durch eine Verlängerung 12 als Handgriff ausgebildet. Wie die Zeichnung zeigt, sind die Ventile derart zwangsläufig miteinander verbunden, daß, wenn das Ventil ? geöffnet ist, das Ventil 8 sich in Schließstellung befindet.
  • In der gezeichneten Stellung ist die Kammer 4 mit dem nötigen Luftvolumen gefüllt. Zum Anlassen der Maschine braucht man lediglich den Hebel 9 umzulegen, so daß !die gestrichelt punktierte Stellung erreicht wird. Dadurch wird erstens die Verbindung zwischen der Flasche i und der Kammer 4 unterbrochen und zweitens der Auslaß der Kammer 4 zum Motor geöffnet, der sich in Bewegung setzt. Lediglich die in der Kammer 4 enthaltene Druckluftmenge wird dabei herausgelassen. Ist die Maschine angesprungen, dann kann man die Ventile wieder in die gezeichnete Stellung zurückbringen. Dies kann aber auch erst zu Beginn des nächsten Anlaßvorganges geschehen. Ist ausnahmsweise der Motor noch nicht angesprungen, so braucht der Vorgang nur wiederholt zu werden, indem man den Handgriff 12 nochmals hin und her bewegt. Beim Ausführungsbeispiel nach Abb.2 und 3 ist in dem Behälter 3, der zwischen die Flasche i und den Motoranschluß 2 geschaltet ist, ein hohler Drehschieber 13 angeordnet, der in seiner Wand drei öffnungen i- aufweist, die um 120- gegeneinander versetzt sind. Die an ihren Mündungen verbreiterten Kanäle 5 und 6 sind so angeordnet, daß immer nur eine der öffnungen 1.1 entweder die Kammer 4 mit der Flasche oder mit dem Motor verbindet. Um die Maschine in der in Verbindung mit Abb. i beschriebenen Weise anzulassen, braucht man den Drehschieber 13 nur um 6o° aus der gezeichneten Stellung herumzudrehen, so daß die Kammer 4 gegen die Flasche i geschlossen und zum Motor hin geöffnet wird. Um die ursprüngliche Verbindung wiederherzustellen, braucht der Schieber 13 lediglich nochmals um 6o° gedreht zu werden. Die bauliche Ausführung des Schiebers ist aus Abb.3 ersichtlich. Er besteht aus einem außen zylindrischen und innen kugelig ausgedrehten Körper, der durch ein Zwischenstück i5 und zwei Deckel 16 und 17 gehalten wird.
  • Der Drehschieber 13 kann in der aus Abb.3 ersichtlichen Weise mit Hilfe eines Zahnrädervorgeleges 18, i9 gedreht werden. Das kleinere Zahnrad 18 des Vorgeleges sitzt auf der Welle 2o des Drehschiebers, und das größere Zahnrad i9 enthält eine Kurbel 21, und es kann an einer Rastung 22 festgestellt werden. Mittels dieser Einrichtung kann der Hohlraum des Drehschiebers für einmaliges Anwerfen der Maschine einmal mit Druckluft gefüllt werden. Der Drehschieber kann aber auch in der Weise betrieben werden, daß er für jeden Andrelivorgang mehrmals eine frische Ladung von Druckgas erhält. Er wird in diesem Falle einen kleineren Fassungsraum erhalten. Der Vorteil dieser Arbeitsweise liegt darin, daß der Andrehmotor wiederholt Wellen von vollem Druck erhält. Es hat sich gezeigt, daß sich dadurch eine weitere Ersparnis an Druckgas erzielen läßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem durch Druckgas gespeisten Motor, insbesondere einem Zahnradmotor, der beim Andrehen mit der anzuwerfenden ?Maschine gekuppelt wird, wobei das Druckgas einem Vorratsbehälter entnommen wird, der einen größeren Inhalt besitzt als das je Andrehvorgang benötigte Druckgasvolumen, gekennzeichnet durch eine zwischen Behälter (i) und Motor angeordnete, schleusenartig wirkende Kammer (4) mit je einem am Einlaß (5) und am Auslaß (6) der Kammer vorgesehenen Ventil (7, 8, i3), die derart miteinander gekuppelt sind, daß stets nur eines von beiden offen ist.
  2. 2. Andrehvorrichtung nach Anspruch r; dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der beiden Ventile (7, 8) eine einzige mit Öffnungen (1q.) versehene Steuertrommel (i3) vorgesehen-ist, deren Innenraum die Kammer (r1) bildet.
  3. 3. Andrehvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuertrommel mit einem Vorgelege (18, r o ) versehen ist, mittels dessen ihre öffnungen in schneller Folge während des Andrehens mit dem Zahnradmotor verbunden und von dem Vorratsbehälter getrennt sowie wieder mit dem letzteren verbunden und von dem Zahnradmotor getrennt werden kann.
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