DE720306C - Umlaufender Fluessigkeitsstrahlgleichrichter - Google Patents
Umlaufender FluessigkeitsstrahlgleichrichterInfo
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- DE720306C DE720306C DES116370D DES0116370D DE720306C DE 720306 C DE720306 C DE 720306C DE S116370 D DES116370 D DE S116370D DE S0116370 D DES0116370 D DE S0116370D DE 720306 C DE720306 C DE 720306C
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
- H02M1/30—Contact mechanisms of dynamic converters incorporating liquid contacts
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Description
- Umlaufender Flüssigkeitsstrahlgleichrichter Bei Flüssigkeitsstrahlgleichrichtern, bei denen ein umlaufender Flüssigkeitsstrahl an festliegenden Kontakten vorübergeführt wird, ergibt sich die Schwierigkeit, daß die durch Spritzen hervorgerufene feine Verteilung der Flüssigkeit in dem ganzen Raum des Flüssigkeitsstrahles unübersehbar vergrößert wird und bei Mehrphasengleichrichtern sogar Kurzschlüsse zwischen den Phasen hervorgerufen werden.
- Diese Schwierigkeit soll nach der Erfindung dadurch behoben werden, daß die Berührungsflächen der den Flüssigkeitsstrahl vor allem in der Umfangrichtung berührenden festen Kontakte in ihrer Form auf der ganzen Länge dem natürlichen Wege des Flüssigkeitsstrahles bei freiem Austritt angepaßt sind.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, die einen Gleichrichter, dessen Flüssigkeitsstrahl - um eine senkrechte Achse umläuft, in Fig. z in einem Schnitt durch die umlaufende Achse darstellt und in Fig. 2 in einem Schnitt senkrecht zu dieser Achse:- Die beiden Hälften der Figuren zeigen dabei zwei verschiedene Einzelheiten in der Ausführung. Mit z ist das die umlaufenden Teile und die festen Kontakte des Gleichrichters sowie die leitende Flüssigkeit enthaltende Gefäß bezeichnet, das aus einem unten geschlossenen und oben offenen zylindrischen Teil 3 und einem Deckel 2 besteht. In dem Gefäß z ist ein Zuführungsrohr q. angeordnet, das mit Düsen 5 versehen ist, die mit ihm umlaufen und durch die die Flüssigkeit den festen Kontakten 6 zugeführt wird. Die Berührungsflächen der Kontakte 6 sind im Winkel zur Umlaufrichtung des Flüssigkeitsstrahles, und zwar ungefähr in dessen Austrittsrichtung angeordnet, so wie es für Leitschaufeln von Turbinen bekannt ist.
- Die Kontakte 6 bestehen aus Metallstücken, die in der Richtung, die der Flüssigkeitsstrahl nehmen soll, ausgehöhlt sind. Außerdem ist aber auch noch die von- dem Flüssigkeitsstrahl berührte leitende Fläche der Kontakte dadurch vergrößert, daß in den Kontakten Wändc 7 angeordnet sind, die den Flüssigkeitsstrahl unterteilen, so daß er die Zwischenwand auf beiden Seiten berührt. Um durch diese Wände den sanften Eintritt des Flüssigkeitsstrahles in die Leitschaufeln nicht zu stören, sind auch die Düsen, die den Flüssigkeitsstrahl den Leitschaufeln zuführen, mit Zwischenwänden 8 versehen, die in Richtung der Zwischenwände der Leitschaufeln liegen. Ferner sind an den nach außen liegenden Seiten der Leitschaufeln noch Flügel 9 in Richtung der Zwischenwände angebracht, die ohne Verringerung des Kriechweges eine Überlappung beim Übergang von einer Pha; e auf die andere ermöglichen.
- Zu beiden Seiten der festen Kontakte 6 sind ebenfalls leitschaufelähnliche Isolierstücke io angebracht, die, wie Fig. :2 zeigt, in radialer Richtung über die metallischen Leitschaufeln hinaus verlängert sind, um den Kriechweg fü: den elektrischen Strom an der Abflußseite des Flüssigkeitsstrahles zu verlängern. Die Kontakte 6 liegen zwischen zwei Ringen i i und 1-2 aus Isolierstoff. Sie sind an dem oberen Ring i i mit Hilfe von Bolzen 13 befestigt, die ihre Bohrungen in dem Kontakt vollständig ausfüllen und zu diesem Zweck unten abgeschrägt sind. Diese Bolzen dienen zugleich zur Stromleitung. Sie sind zu diesem Zweck durch Stücke 14 aus Isoliermaterial gegen den Deckel 3 isoliert durch diesen hindurchgeführt und an ihren herausragenden Enden mit Gegenmuttern 15 versehen, mit deren Hilfe die Zuleitungen 16 an ihnen befestigt sind. Der Ring i i hat zur Aufnahme der Kontakte 6 Aussparungen, die in den Ring, der z. B. aus Porzellan besteht, eingefräst oder eingeschliffen werden können. Der untere Ring 12 ist mit Hilfe von Schrauben 17 an den Kontakten befestigt. Die Isolierstücke io sind ebenfalls in Aussparungen der Ringe ii und 12 eingesetzt.
- Der Flüssigkeitsstrahl wird durch die Kontakte in schräger Richtung nach unten geführt, um den Abfluß aus den Kontakten zu erleichtern. Entsprechend ist auch die Düse 5 nach unten geneigt. uni den Zufluß zu den Schaufeln zu erleichtern. Die Flüssigkeit wird der Düse in dem Rohr-1 von unten nach oben zugeleitet, das zentral zur Drehachse der Düse ang-ordnet und oben nach außen all-. gebogen ist, so daß die Flüssigkeit einen sanften Übergang zu der Düse 5 hat. Innerhalb des Rohres ist ein schneckenförmiger Teil 18, durch den die Flüssigkeit hochgedrückt wird, angeordnet. Die innen hohle Schnecke umfaßt konzentrisch einen feststehenden Führungsbolzen i9 mit geringem Abstand. Durch den Umlauf der Schnecke wird die Flüssigkeit selbsttätig gefördert. Die Selbstförderung könnte auch durch ein umlaufendes Rohr 34 erreicht werden, das an seinem unteren Ende mit der Öffnung in die Drehrichtung abgebogen ist, wie in den rechten Hälften der Figuren gezeigt ist.
- Das Zuführungsrohr d. mit den angesetzten Düsen 5 ist mit einer Welle 2o verbunden, die durch den Deckel 3 hindurchgeführt und in einem Lager aufgehängt ist, das auf dein Deckel 3 ruht und dessen Führung 2 1 zweckinäßig mit dem Deckel verschweißt ist. Die Welle hängt in dem als besonderes h.ugellager (sog. Radiaxlager) ausgebildeten Radti-:tglager 22, wobei die Tragwelle 20 mit der au= sie aufgeschraubten Matter 23 auf dem lnneni-iiig 2.1 dieses Lagers ruht. Zwischen dem Traglager und den Befestigungsstellen der Düsen iss- noch das Rollenläger 2; als Führungslager vorgesehen.
- Der dargestellte Gleichrichter zeigt zugleich einen besonders vorteilhaften Bau, insofern mehrere zu derselben Phase gelii3i-ige feste K=ontakte 6 in der L"nilaufriclitun- des Fliissigleits;t?aliles angeordnet sind. denen eine deiche Anzahl von umlaufenden Düsen 5 -zugeordnet is;.. Die zu derselben Phase Kontakte werden dabei einander parallel geschaltet, also für die erste der ini vorliegenden Fall vorhandenen drei Phasen die 1,j,onttilcte 6, für die zweite die Kontakte 20 und für die dritte die I'Z-ontttlcte 36. Durch diese Anordnung kann der Gleichrichter gegeniiber einer Anordnung mit einer einzigen Düse je Phase. erheblich verkleinert «-erlen. Außerdem wird die Unidreliungszalil ths I# lüssigkeitssti ahles verringert, was ebenfalls zur Einschränkung des Spritzens beiträgt.
- Um den Kriechweg zwischen den festen Kontakten und dem Spiegel der in dein Ciefäla ruhenden Flüssigkeit zu vergröl.lern, ist eitle Schicht 27 aus isolierendem 'Material in Gestalt eines Drehkörpers vorgesehen, der init Zwischenwänden in Gestalt von Rippen 28 versehen ist, die die Gebiete der einzelnen Phasen voneinander abtrennen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Umlaufender Flüssig@ceitsstrah@g@eichri(Iiter, dadurch gekennzeichnet, daß die M3erührttng@.flächen der den Flüssigkeitsstrahl vor allem in der Unifangsrichmiig berührenden festen Kontakte in ihrer Foren auf der ganzen Länge dein natürlichen Wege des Flüssigkeitsstrahles hei freiem Austritt angepaßt sind. Gleichrichter nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte nach Art von Leitschaufeln von Turbinen angeordnet sind. 3. Gleichrichter nach Anspruch i, dadurch gelztnnzeiclinet, daß die festen Kontakte aus ausgehöhlten Metallstücken -1. Gleichrichter nach Anspruch 3, gckenn7eichnet durch in der Richtung de, Flüssigkeitsstrahles liegende leitende Z«-isclienwände in den festen Kontakten. 5. Gleichrichter nach Anspi-tich 3, gekeilnzeichnet durch in der Richtung des Flüssigkeitsstrahles verlaufende Flügr1 an der Eintritts- und Austrittsseite der festen Kontakte. 6. Gleichrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Zwischenwände in der die Flüssigkeit zuführenden Düse. 7. Gleichrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zu Seiten der festen Kontakte liegende Isolierstücke, die zweckmäßig in radialer Richtung über die Kontakte hinaus verlängert sind. B. Gleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte zwischen zwei Ringen aus Isolierstoff liegen, die zugleich zur Führung des Flüssigkeitsstrahles ausgebildet sind. g. Gleichrichter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte an dem einen Ring befestigt sind, während der andere Ring an ihnen befestigt ist, wobei die Befestigungsmittel für die Kontakte in ihrem Tragring zweckmäßig zugleich zur Stromleitung dienen. lo. Gleichrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Schnecke, die mit dem Zuführungsrohr aus einem Stück besteht, das um einen feststehenden Führungsbolzen drehbar angeordnet ist. il. Gleichrichter nach Anspruch i, gekennzeichntt durch ein mit der Ausstrahldüse umlaufendes Heberohr für die Flüssigkeit, das an seinem unteren Ende mit seiner Öffnung in die Drehrichtung abgbogen ist. 1a. Gleichrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anordnung mehrerer zu derselben Phase gehöriger, einander parallel geschalteter fester Kontakte in der Umlaufrichtung des Flüssigkeitsstahles und einer gleichen Anzahl von umlaufenden Düsen. 13. Gleichrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Isolationsschicht zwischen clen festen Kontakten und dem Flüssigkeitsspiegel.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES116370D DE720306C (de) | 1934-12-08 | 1934-12-08 | Umlaufender Fluessigkeitsstrahlgleichrichter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES116370D DE720306C (de) | 1934-12-08 | 1934-12-08 | Umlaufender Fluessigkeitsstrahlgleichrichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720306C true DE720306C (de) | 1942-05-01 |
Family
ID=7533888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES116370D Expired DE720306C (de) | 1934-12-08 | 1934-12-08 | Umlaufender Fluessigkeitsstrahlgleichrichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE720306C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959483C (de) * | 1954-06-30 | 1957-03-07 | Licentia Gmbh | Fluessigkeitsstrahlstromrichtergefaess |
| DE1042141B (de) * | 1953-11-24 | 1958-10-30 | Licentia Gmbh | Fluessigkeitsstrahlstromrichter |
-
1934
- 1934-12-08 DE DES116370D patent/DE720306C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1042141B (de) * | 1953-11-24 | 1958-10-30 | Licentia Gmbh | Fluessigkeitsstrahlstromrichter |
| DE959483C (de) * | 1954-06-30 | 1957-03-07 | Licentia Gmbh | Fluessigkeitsstrahlstromrichtergefaess |
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