DE72010C - Wärmespeicher-Anordnung für Herdöfen - Google Patents

Wärmespeicher-Anordnung für Herdöfen

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DE72010C
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Germany
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gas
furnace
air
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regenerators
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72010D
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English (en)
Original Assignee
FRODINGHAM IRON AND STEEL COMPANY in Frodingham, England
Publication of DE72010C publication Critical patent/DE72010C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Wärmespeicher-Anordnung für Herdofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1892 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Regenerativstahlschmelzöfen und kennzeichnet sich dadurch, dafs die Regeneratoren ausgebessert werden können, ohne dafs der ganze Ofen im Betrieb unterbrochen oder sonst irgendwie beeinflufst wird. Die Möglichkeit, dafs sich Gas und Luft in den Zügen mischen, ist auf ein Minimum hierbei beschränkt.
Zu diesem Zwecke wird der Herd des Ofens mit Trägern versehen, welche durch Säulen gestützt werden, anstatt wie bisher den Herd auf das Gemäuer oberhalb des Gewölbes für die Regeneratoren zu setzen. Die Luft- Und Gasregeneratoren und ihre Ein- und Auslafszüge werden zu Paaren an jeder Seite des unterhalb des Ofens freigelassenen Raumes angebracht. Die Luft- und Gasregeneratoren und die Kanäle, welche in dieselben führen, nehmen den untersten Theil des Mauerwerkes ein. Die Einlafskanäle sind, wie gewöhnlich, mit Ventilen versehen, durch welche die Richtung der Luft und der Gase nach Belieben gewechselt werden kann. Die Hauptgasregeneratoren sind vorzugsweise rechtwinklig zu den Hauptluftregeneratoren laufend angeordnet und communiciren mit einer Hülfsgaskammer, welche etwas höher angebracht ist. Letztere nimmt in sich allen Staub, alle Schlacken u. s. w. auf und kann infolge der gewählten Anordnung sehr leicht gereinigt werden, wodurch die" Leistungsfähigkeit des Hauptgasregenerators wesentlich unterstützt wird. Die Züge von den Gas- und Luftregeneratoren zu dem Ofen sind vorzugsweise vertical und parallel zu einander liegend angeordnet; sie laufen an ihren oberen Enden in kurzen Zügen aus, welche, in verschiedener Höhe aufgeführt, in den Ofen einmünden.
Die Sohle des Ofens wird ebenfalls seitlich von Trägern gestützt, welche auf dem Mauerwerk des Ofens ruhen; unmittelbar über jedem dieser Träger sind Röhren oder Kanäle für kalte Luft angebracht. Die Gas- und Luftzüge kreuzen sich nicht, wie dies gewöhnlich der Fall ist, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Durchbruches von einem Zug zu dem anderen so gut wie ausgeschlossen ist. Die Stärke der Trennungsmauer der einzelnen Regeneratoren wird bei dieser Anordnung nicht geschwächt, trotzdem das ganze Mauerwerk leichter aufgebaut werden kann.
Durch die beiliegenden Zeichnungen wird vorliegende Erfindung näher veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι ein Querschnitt des Ofens nach Linie 1-1 der Fig. 2,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 ein Horizontalschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1,
■ Fig. 4 ein Verticalschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1 und
Fig. 5 ein Verticalschnitt nach Linie 5-5 der Fig. i.
Der Buchstabe α bedeutet den Herd des Ofens, welcher von den auf Säulen c ruhenden Trägern b getragen wird. al a1 sind Oeff-

Claims (1)

  1. nungen zum Beschicken des Ofens, a2, Fig. 4, Beobachtungsöffnungen auf der Beschickungsseite und a3 sind die Stichlöcher. Ein freier Raum d ist unterhalb des Ofenbodens gelassen und auf jeder Seite eines solchen Raumes sind die Luft- und Gasregeneratoren e und ffx, ihre Einlafskanäle e1fl und ihre Auslafskanäle e2 f1 paarweise aufgeführt.
    Die Hauptluft- und* Gasregeneratoren ef und die in sie hineinführenden Kanäle elfl nehmen den untersten Theil des Mauerwerkes ein. Die bei e3/8 in gewöhnlicher Weise angebrachten Ventile vermitteln den Wechsel in der Richtung von Luft und Gas. Der Hauptgasregenerator f steht, in seiner Längsrichtung senkrecht zu dem Hauptluftregenerator e, wobei durch eine geeignete Anordnung der Gasregenerator f mit der Hülfsgaskammer fx in Verbindung tritt, welch letztere, etwas höher aufgeführt, durch ein Mannloch m leicht gereinigt werden kann. Die Züge e2/2 von dem Luft- und Gasregenerator zu dem Ofen sind vorzugsweise vertical und parallel zu einander geführt, so dafs sie sich auf diese Weise einander nicht kreuzen und der zwischen den Regeneratoren sich befindende Mauertheil nicht abgeschwächt wird.
    Der Herd α des Ofens ist seitlich durch die Träger g g unterstützt, über welchen die Röhren oder Kanäle h h für kalte Luft angeordnet sind.
    Durch diese ganze Anordnung des Ofens kann der Herd von allen Seiten (auch von unten) beobachtet werden. Da die Gas- und Luftzüge vollständig von einander unabhängig und sich nicht kreuzend aufgeführt sind, wie dies sonst üblich, so ist die Möglichkeit eines Durchbruches von dem einen Zug zu dem anderen völlig ausgeschlossen. Aufserdem kann das ganze Mauerwerk in leichter Weise. aufgeführt und ausgebessert werden.
    Paτεnt-Ansρrüch:
    Wärmespeicher - Anordnung für Herdofen, dadurch gekennzeichnet, dafs je zwei Wärmespeicher (ef) in der Querrichtung des Ofens neben einander liegen, während einer der Speicher (f) mit einer rechtwinklig zu ihm angeordneten Staubkammer (fx) verbunden ist, so dafs einerseits die Verbindungskanäle (f1 e2) aus dem Speicher (e) und der Staubkammer (fx) senkrecht und parallel neben einander in die Höhe geführt werden können, andererseits der Raum d unter dem Ofenherd freibleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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