DE719474C - Einflaechige Kettenwirkware mit zwei Textilfadenketten und Gummikettenfaeden - Google Patents
Einflaechige Kettenwirkware mit zwei Textilfadenketten und GummikettenfaedenInfo
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- DE719474C DE719474C DESCH113329D DESC113329D DE719474C DE 719474 C DE719474 C DE 719474C DE SCH113329 D DESCH113329 D DE SCH113329D DE SC113329 D DESC113329 D DE SC113329D DE 719474 C DE719474 C DE 719474C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B21/00—Warp knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B21/14—Fabrics characterised by the incorporation by knitting, in one or more thread, fleece, or fabric layers, of reinforcing, binding, or decorative threads; Fabrics incorporating small auxiliary elements, e.g. for decorative purposes
- D04B21/18—Fabrics characterised by the incorporation by knitting, in one or more thread, fleece, or fabric layers, of reinforcing, binding, or decorative threads; Fabrics incorporating small auxiliary elements, e.g. for decorative purposes incorporating elastic threads
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Description
- Einflächige Kettenwirkware mit zwei Textilfadenketten und Gummikettenfäden Einflächige, aus zwei Textilfadenordnungen bestehende Kettenwirkwaren mit zwischen diesen beiden Fadenordnungen eingearbeiteten Gummikettenfäden sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden. Eine bekannte Erscheinung an solchen Kettenwirk-@varen ist nun, daß die Gummikettenfäden, weil sie gewissermaßen flott durch die Ware gehen, leicht zurücklaufen. Geht man davon aus, daß solche Kettenwirkware im wesentlichen als Schneidstoff gebraucht wird, aus der man also z. ß: Warenstücke für zusammenzunähende Bekleidungsstücke herausschneidet, welche Warenstücke somit keine festen Ränder haben, so zeigt sich, daß diese geschilderte Eigenschaft höchst nachteilig ist. Versucht ist es zwar worden, durch besondere Ausgestaltung der beiden Textilfadenordnungen und besondere gegenseitige Abbindung derselben die Gummikettenfäden festzulegen, was aber bis jetzt nicht restlos gelungen ist.
- Demgegenüber wird mit der Erfindung bezweckt, das gesteckte Ziel. dadurch zu erreichen, daß man die Guminikettenfäden stellenweise Maschen bildend in der Ware abbindet.
- Auf diese Weise können die Gummikettenfäden nur in dem Abstande zwischen zwei von ihnen selbst gebildeten Maschen zurücklaufen, womit die Gummikettenfäden praktisch gegen Rücklauf unbedingt gesichert sind. Das Herausschneiden von Warenstücken aus derartiger Kettenwirkware kann jedenfalls nachteilige Folgen in dieser Hinsicht nicht mehr nach sich ziehen.
- Die Gummikettenfäden in solche einflächige Kettenwirkware mit zwei Textilfadenketten Maschen bildend abzubinden, bereitet aber Schwierigkeiten. Werden bei der Herstellung der Ware nämlich die beiden Textilfadenordntnigen durchweg Maschen bildend gelegt. so hat dies dann zur Folge, daß an den Einbindun.gsstellen der Gummikettenfäden insgesamt drei Fäden von der betreffenden Nadel zu verarbeiten sind. Dies ist nicht nur an sich schon unzweckmäßig, weil auf diese «reise die Nadeln stark belastet werden, sondern wirkt sich auch unzulänglich auf die fertige Ware aus. Die Maschen der Gummikettenfäden werden nämlich dadurch noppenartig aus der Ware Herausgehoben, was dieselbe unansehnlich macht.
- Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung gleichzeitig behoben, die darin besteht: daß die Gunimikettenfäden in Abständen Maschen bildend in der Ware abgebunden sind und dabei die obere Textilfadenordnung in den Maschenreihen, in denen die Gummikettenfäden Maschen bilden, maschenbildungslos verarbeitet ist.
- . In ein- und doppelflächiger Maschenware einen Gummischußfaden einzulegen und denselben stellenweise Maschen bildend abzubinden; ist bereits bekannt. Hierbei ist die Ware an sich aber nur einfädig, so daß die Nadeln an den Stellen, an denen der Gummi.schußfaden Maschen bildet, auch nur zwei Fäden zu verarbeiten haben. den textilen Faden und den Gummifaden.
- Bekanntgeworden ist des weiteren eine ebenfalls einflächige Isettenwirkware mit nur einer Textilfadenkette und zwei Gumini.kettenfadenordnungen, «-elch letztere zu Maschen verarbeitet sind. Dabei verhält es sich bei dieser vorbekannteri Ware so, daß in jeder Maschenreihe jede Masche der Textilfadenordnungeine Gummimasche entweder der einen oder der anderen Gummikettenfadenordnung aufweist, welch letztere hierzu versetzt zueinand:r Maschen bilden. Diese vorbekannte Ware unterscheidet sich von dem Erfindungsgegenstand also nicht nur dadurch, daß der Warengrund lediglich aus einer Textilfadenordnung besteht, sondern auch noch dadurch, daß die Gummikettenfäden nicht wie bei der vorliegenden Ware nur an einigen über die Warenfläche verteilten Punkten maschenbildend verarbeitet sind. Was den erstgeschilderten Unterschied betrifft, so kann mithin diese vorbekannte Ware auch gar nicht das Hauptmerkmal der Erfindung vor wegnehmen, da von den beiden Textilfadenordnungen die obere in den :Maschenreihen, in denen die Gummikettenfäden ,Maschen bilden, maschenbildunbslos verarbeitet ist; denn Voraussetzung hierfür sind zwei Textilfadenordnimgen, demgegenüber die vorb.ekannte Ware nur eine solche aufweist. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in Form eines Legungsbildes, dargestellt, weil auf diese Weise die Zusammensetzung der Ware besser kenntlich wird.
- Die hettenwirkware besteht aus zwei Textilfadenordnungen ; und B. Die Fadenordnung stellt eine geläufige Grundware dar. z. B. Hal- ben einfachen Trikot. Die Fadenordnung 8, von der der besseren Übersicht halber nur ein Faden gezeigt ist, ist teils in Über- und teils in Unterlegungen gearbeitet. Diese zweite Fadenordnung 8 hat hierbei im wesentlichen den Zweck, die Grundware der Fadenordnung ; in Querrippen zu legen, wie dies Gegenstand des Patents 56o612 ist. Die Fäden der Fadengruppe 8 sind hierzu bei ihren Unterlegungen abwechselnd einmal in der gleichen Richtung wie die Fäden der Fadengruppe ; versetzt und das andere Mal in entgegengesetzter Richtung zu derselben. Die Zahlen i bis 6 beben die Maschenreihen an, in denen sich der Versatz der Fadengruppe 8 wiederholt. Die Gummikettenfäden 9, von denen der besseren Übersicht halber ebenfalls nur .ein einziger gezeigt ist, laufen an sich flott zwischen den beiden Fadenordnungen ;, 8 durch die Ware und sind" nun aber erfindungsgemäß in Abständen, der Zeichnung zufolge alle sechs Maschenreihen, Maschen bildend in der Ware abgebunden. Hierzu werden die Gummikettenfäden 9 beim Arbeiten der Ware an den betreffenden Stellen einfach einmal um die Nadel gelegt. Dabei ist die obere Textilfadenordnung in den Maschenreihen, in denen die Guminikettenfäden Maschen bilden, ohne seitlichen Versatz. Die obere Fadenordnung bildet auf diese «'eise in diesen Maschenreihen keine Maschen, so daß die Maschen der Gummifäden nicht aus der Oberfläche der Ware herausgehoben werden können.
- Erwähnt soll noch werden, daß die Fadenordnungen 7, B natürlich auch anderer als der gezeigten Legungsart sein können. Gleichgültig ist ferner, in welchen Abständen die Gu.mrnikettenfäden 9 Maschen bilden und wieviel solche Gummikettenfäden die Ware aufweist.
- Zur Herstellung der vorliegenden Warewerden die Fäden der Fadenordnung 7 in die untere Legemaschine einbezogen, die Fäden der Fadenordnung 8 hingegen in die obere. Die Guminikettenfäden 9 sind in eine zwischen diesen beiden Legemaschinen angeordnete Legemaschine einzulesen. Bemerkt soll dabei noch werden, daß von den Legemaschinen diejenige die obere ist, die den Nadeln zugekehrt ist, wenn sich die Legemaschinen auf der Warenabzugsscite der Nadeln befinden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Einflächige Kettenwirkware, zwischen deren beiden Textilfadenordnungen Gummi, kettenfäden eingearbeitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummilzettenfädcii in Abständen Maschen bildend in der MTare abgebunden sind und dabei dieobere Textilfadenordnung in den Maschenreihen, in denen die Gummikettenfäden Maschen bilden, maschenbildungslos verarbeitet ist. z. Kettenwirkware nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Textilfadenordnung in den Maschenreihen, in denen die Gummikettenfäden Maschen bilden, ohne seitlichen .Versatz, ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH113329D DE719474C (de) | 1937-07-17 | 1937-07-17 | Einflaechige Kettenwirkware mit zwei Textilfadenketten und Gummikettenfaeden |
| DESCH114115D DE722219C (de) | 1937-07-17 | 1937-10-26 | Einflaechige Kettenwirkware mit Gummikettenfaeden |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH113329D DE719474C (de) | 1937-07-17 | 1937-07-17 | Einflaechige Kettenwirkware mit zwei Textilfadenketten und Gummikettenfaeden |
| DESCH114115D DE722219C (de) | 1937-07-17 | 1937-10-26 | Einflaechige Kettenwirkware mit Gummikettenfaeden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE719474C true DE719474C (de) | 1942-04-30 |
Family
ID=32772971
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH113329D Expired DE719474C (de) | 1937-07-17 | 1937-07-17 | Einflaechige Kettenwirkware mit zwei Textilfadenketten und Gummikettenfaeden |
| DESCH114115D Expired DE722219C (de) | 1937-07-17 | 1937-10-26 | Einflaechige Kettenwirkware mit Gummikettenfaeden |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH114115D Expired DE722219C (de) | 1937-07-17 | 1937-10-26 | Einflaechige Kettenwirkware mit Gummikettenfaeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE719474C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1066695B (de) * | 1959-10-08 | Fa. Paul Schönfeld, Karl-Marx-Stadt | Verfahren zur Herstellung einer einflächigen, quergerippten, mit Gummikettenfäden durchsetzten Kettenwirkware | |
| DE1156196B (de) * | 1957-05-29 | 1963-10-24 | Paul Schoenfeld Fa | Verfahren zur Herstellung einer quergerippten Kettenwirkware auf einer einnadelreihigen Kettenwirkmaschine |
| DE3108741A1 (de) * | 1981-03-07 | 1982-10-07 | Berger, Johann, 7071 Alfdorf | Elastisches band |
-
1937
- 1937-07-17 DE DESCH113329D patent/DE719474C/de not_active Expired
- 1937-10-26 DE DESCH114115D patent/DE722219C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1066695B (de) * | 1959-10-08 | Fa. Paul Schönfeld, Karl-Marx-Stadt | Verfahren zur Herstellung einer einflächigen, quergerippten, mit Gummikettenfäden durchsetzten Kettenwirkware | |
| DE1156196B (de) * | 1957-05-29 | 1963-10-24 | Paul Schoenfeld Fa | Verfahren zur Herstellung einer quergerippten Kettenwirkware auf einer einnadelreihigen Kettenwirkmaschine |
| DE3108741A1 (de) * | 1981-03-07 | 1982-10-07 | Berger, Johann, 7071 Alfdorf | Elastisches band |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE722219C (de) | 1942-07-04 |
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