DE719110C - Druckknopfzeitschalter mit Saugnapf - Google Patents

Druckknopfzeitschalter mit Saugnapf

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Publication number
DE719110C
DE719110C DEU13305D DEU0013305D DE719110C DE 719110 C DE719110 C DE 719110C DE U13305 D DEU13305 D DE U13305D DE U0013305 D DEU0013305 D DE U0013305D DE 719110 C DE719110 C DE 719110C
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DE
Germany
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suction cup
push button
contactor
spring
push
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Expired
Application number
DEU13305D
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English (en)
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ELMAS HAKKI HOMAN
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ELMAS HAKKI HOMAN
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F1/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

  • Druckknopfzeitschalter mit Saugnapf Gegenstand des Hauptpatents ist ein Zeitschalter, bei dem ein Saugnapf als Verzögerungsglied dient, zu dessen Hohlraum der Luftzutritt mit regelbarer Verzögerungszeit gedrosselt ist. Der Saugnapf wird zum Herausdrücken der Luft aus dem Hohlraum an einen Vorsprung eines Gegenstückes, vorzugs-,ieise in Form eines scharfkantigen Ringes, gedrückt, über den er herübergreift, und führt hierbei sowie beim Wiedereintreten der Luft in den Hohlraum langsame Bewegungen aus. Es ist aber A schnelles und nicht zu frühes Schließen der elektrischen Kontaktteile zu fordern und -wird daher gemäß vorliegender Zusatzerfindung die Anordnung in der Weise verbessert, daß, der mit dem Saugnapf starr verbundene Drüe'klmopf über eine Feder auf dien Kontaktgeber wirkt, die bei in Sperrstellung .gehaltenem Kontaktgeber beim Eindrücken des Saugnapfes gespannt wird, wobei der Kontaktgeber so lange in seiner Offenstellung gesperrt bleibt, bis der Saugnapf am Gegenstück dicht anliegt. Erst dann wird der Kontaktgeber durch den Druckknopf ausgelöst und hierdurch erreicht, daß die Schließbewegung des Kontaktgebiers plötzlich und nicht zu früh erfolgt, ganz unabh.ängig davon, wie- langsam oder schnell der Saugnapf angedrückt wird und ob der Druckknopf genau in seiner Mitte oder mehr oder weniger schief betätigt wird. Das plötzliche Anschalten durch den Kontaktgeber ist, unabhängig hiervon, dadurch sichergestellt, daß der Saugnapf, sobald eine Luftverbindung an seinem Außenrand eintritt, plötzlich abspringt. Die federnde Verbindung und eine gewisse Länge des Kontaktgebers bewirken, daß bis zu diesem Zeitpunkt der Kontakt geschlossen bleibt. Die auf die erläuterte Weise geschaffene Unabhängigkeit zwischen der Wirkung des Saugnapfes und Kontaktgebers ermöglichen es auch, die Verzögerungszeit dadurch einzustellen, daß die Eindrucktiefe des Saugnapfes verändert wird. Es bedarf dann -unter Umständen keiner einstellbaren Drosselung des Luftzutrittes zum Hohlraum, sondern es genügt ein Luftdurchtritt mit ständig gleichem Querschnitt, z. B. eine künstliche Undichtigkeit am Voräprungring des Gegenstückes oder an anderer Stelle. Macht man hiervon Gebrauch, so genügt es, an geeigneter Stelle Anschläge vorzusehen, die die Eindrucktiefe des mit dem Saugnapf in. Verbindung stehenden Druckstückes auf einstellbare Werte begrenzen.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch einen Schalter in geöffneter Stellung, Abb. 2 eine Draufsicht bei abgenommener Kappe und einen Teilschnitt, Abb.3 eine Seitenansicht des gleichen Schalters ohne Kappe in geschlossener Stellung, . Abb..l eine abgeänderte Ausführungsform mit einstellbarer Eindrücktiefe im Längsschnitt, Abb.5 eine weitere Ausführungsform zur Änderung der Eindrücktiefe.
  • Bei der Anordnung nach Abb. i bis 3 besteht der Schalter aus der Grundplatte i, die mit dem Vorsprungring 2 das Gegenstück für den Saugnapf 3 bildet, welcher mit der Hü.1Se 4. verbunden ist, die den Druckknopf 5 aufnimmt und gegen den Druck der Feder 6 eindrückbar ist. Unterhalb des Bundes 7 liegt das Ende der Übertragungsfeder 8, welche, wie aus Abb. :! ersiehtlich, um die Achse 9 herumgeführt ist und mit ihrem anderen Ende i o in den um die Achse 9 schwetikbaren Kontaktbügel i i eingreift. Dieser trägt auf seiner vorderen Seite die Strombrücke 12, welche die beiden Kontaktfedern 13 und 1 4. im eingedrückten Zustand leitend verbindet. Die Rastfeder 15 hält mit ihrem Vorsprungteil 16 den Kontaktbügel 11 so lange in der geöffneten Stellung der Ab.b,. i, bis der Saugnapf 3 auf dem Vorsprung 2 auf ein bestimmtes Maß plattgedrückt ist, bei welchem die Kraft der Feder 8 ausreicht, um die Hemm-,,virkung der Rastfeder 15 zu überwinden.
  • Der Auslöser 17 ist iun den Punkt 18 so schwetikbar, daß sein inneres Ende 19 den äußeren Rand des Saugnapfes 3 anzulüften und dadurch den Kontakt sofort zu öffnen gestattet. Dabei ist der Auslöser 17 durch eine Feder 22 an der Schwenkachse 9 des Kontaktbügels i i abgestützt und gegen seitliches Verschieben durch die Füße 23 der Halteplatte 21 gesichert.
  • Bei der Ausführungsform der Abb. i bis 3 erfolgt die Einstellung der Verzögerungszeit in der im Hauptpatent 678 491 ausführlich erläuterten Weise durch Verdrehen des Druckknopfes 5, der dabei den Luftkanal 2o mehr oder weniger verschließt. Die den Dru(fkknopf aufnehmende Außenhülse q. kann in der Halteplatte 21 oder auch, wie in Abb. 2 gestrichelt gezeichnet, durch den vierkantig ausgeführten Bund 7 innerhalb eines entsprechend breit gehaltenen Schlitzes des Kontaktgebers i i gegen Drehung gesichert sein.
  • Beim . Ausführungsbeispiel wird der Kontaktgeber i i so lange zurückgehalten, bis die Federkraft der Einschaltfeder 8 die der Rastfeder 15 überwindet. Statt dieser Sperrung könnte auch eine zwangsläufige Sperrung vorgesehen sein, bei welcher das Betätigungsglied erst in seiner tiefsten Stellung, bei der der Saugnapf flachgedrückt ist, einen Sperrriegel auslöst.
  • Abb. q. zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, bei der der Saugnapf 3 oben geschlossen ist. Die Einstellung der Eindrücktiefe erfolgt hier dadurch, daß die Platte 2 t eine Führungshülse 24 besitzt, deren obere Kante als Anschlag für den Eindrückknopf 5 wirkt. Durch das Gewinde, mit dem der Druckknopf in die Hülse 4. eingeschraubt ist, kann die Eindrücktiefe des Saugnapfes bestimmt werden, da der Knopf 5 an der Hülse 4. zum Anschlag kommt.
  • Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der als Anschlagteil ein Stift 25 dient, der beim Eindrücken an der Grundfläche des Gegenstüc'kes i anschlägt. Seine Tiefe kann durch den Schlitzkopf 26 verstellt werden, der mit Gewinde in der Hülse q. eingesetzt ist. In diesem Fall ist die Verstellung von außen durch Unbefugte nicht möglich, sondern es muß erst der Druckknopf 5 herausgeschraubt werden, ehe man die Verstellung vornehmen kann.
  • Bei den Ausführungsformen der Abb. 4. und 5 genügt irgendeine geringe Undic'htigkeit, z. B. ein Ritzen des Vorsprunges 2, als Drosselung. Die Verstellbarkeit der Eindrücktiefe kann aber auch zusammen mit einer Verstellbarkeit des Luftzutrittes Anwendung finden, wie überhaupt bei jeder der gezeichneten Ausführungsformen alle zusätzlichen Abänderungen der anderen Ausführungsformen alle zusätzlichen Abänderungen der anderen. Ausführungsformen sowie auch des Hauptpatents 678 491 Anwendung linden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druc'kknopfzeitschalter mit Saugnapf nach Patent 678.491, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktgeber des Zeitschalters mit dein Druckknopf durch eine Feder verbunden ist, die bei in Sperrstellung gehaltenem Kontaktgeber zunächst gespannt wird und erst ausgelöst wird und ruckartig einschaltet, wenn der Saugnapf mit dem Gegenstück den für den Zeitschaltvorgang erforderlichen Saugraum gebildet hat.
  2. 2. Druckknopfzeitschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktgeber als unabhängig vom Saugnapf geführte Brücke ( i i, 12) ausgeführt ist, die in der Ausschaltstellung durch eine Rastenfederung (i 5, 16) bis zur Saugnapfhaftung gehalten wird.
  3. 3. Druckknopfzeitschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Hülse (7) des Druckknopfes (5) in der Kontaktbrücke (ii, 12) gegen Drehung gesichert gehalten ist. q..
  4. Druckknopfzeitschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel- (17) zur Handauslösung lose unterhalb der Führungsachse (9) der Kontakt-'orücke (I I, i,-,) gelagert und an ihr durch eine Feder (i2) abgestützt ist.
  5. 5. D@i%dkknopfzeitschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß AnscMagteile vorgesehen sind, die die Eindrücktiefe des Saugnapfes und des mit diesem in Verbindung stehenden Druckstückes bis zum Erreichen der Saugstellung auf einstellbare Werte begrenzen, damit der anfängliche Unterdruck im Saugnapf und damit die Zeit bis zu seinem Abriß bei unveränderter Luftzufuhrdrosselung einstellbar ist (Abb. 4 und 5).
DEU13305D 1936-02-25 1936-02-25 Druckknopfzeitschalter mit Saugnapf Expired DE719110C (de)

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