DE718015C - Kolbenstangenabschluss fuer Dampfkraftmaschinen - Google Patents

Kolbenstangenabschluss fuer Dampfkraftmaschinen

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Publication number
DE718015C
DE718015C DEL94724D DEL0094724D DE718015C DE 718015 C DE718015 C DE 718015C DE L94724 D DEL94724 D DE L94724D DE L0094724 D DEL0094724 D DE L0094724D DE 718015 C DE718015 C DE 718015C
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DE
Germany
Prior art keywords
chamber
piston rod
cylinder
sealing
steam
Prior art date
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Expired
Application number
DEL94724D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Hugo Lentz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H HUGO LENTZ DR ING
Original Assignee
E H HUGO LENTZ DR ING
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/004Devices for draining or idling of steam cylinders or for uncoupling piston and connecting rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Kolbenstangenabschluß für Dampfkraftmaschinen Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung des Kolbenstangenabschlusses von Dampfkraftmaschinen, bei dem unmittelbar hinter der Austrittsstelle der Kolbenstange aus dem Zylinderdeckel eine Kammer vorgesehen ist, in, welcher zwei die Kolbenstange umschließende Dichtungshülsen angeordnet sind, die durch eine zwischen ihnen liegende Schxaubenfeder auseinander .gedrückt werden, so daß die eine Hülse die Kammer nach dem Zylinder hin ,abschließt, während die andere den Abschluß der Kammer nach außen hin bewirkt.
  • Es ist bereits eine Stopfbüchse für Kolbenstangen oder rotierende Wellen, insbesondere für Kältemaschinen, bekannt, die vor dem abzudichtenden Raum mit zwei Vorschaltkammern versehen ist, wobei in der ersten, teilweise mit Öl gefüllten Vorschaltkammer zwei unter Federdiuck stehende Dichtungsplatten vorgesehen sind. Jedoch kann die nach dem Kompressorraum hin abdichtende Platte nicht als Sicherheitsventil dienen, da der Raum der Vorkammer dauernd mit dem Kompressorraum in Verbindung steht.
  • Das Neue besteht nun darin, daß die Karnmer mit der Abdampfleitung in dauernder Verbindung steht und die Schraubenfeder derart bemessen ist, daß die am Zylinderdeckel anliegende Dichtungshülse nurlei einemüber den normalen Höchstdruck im Arbeitszylinder steigenden Druck verschoben werden kann, so daß diese als Sicherheitsventil gegen Wasserschlag im Arbeitszylinder wirkt.
  • Es fallen dadurch die sonst erforderlichen Sicherheitsventile an den Dampfzylindern fort. Außerdem wird eine vollkommene Abdichtung nach außen hin erzielt, da in der Kammer nur ein kleiner Überdruck bzw. bei Anschluß an den Kondensator der Maschine sogar ein Unterdruck vorhanden ist.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise im Längsschnitt dargestellt. In Fig. i ist der Durchtritt der Kolbenstange a einer Dampfmaschine im hinteren Zylinderdeckel b veranschaulicht. Hierbei ist in dem Zylinderdeckel b eine durch einen Deckel c abgeschlossene Kammer d angeordnet, in der zwei auf der Kolbenstange a verschiebbar gelagerte Ventilkörper e und f @eingebaut sind. Diese werden unter dem Einfluß eitler Druckfederg auseinandergepreßt. Der eine Ventilkörpere legt sich dicht gegen eine Sitzfläche h am Zylinderdeckel a und verhindert den Übertritt von Dampf in die Kammer d. Der zweite Ventilkörper f legt sich dicht gegen eine Sitzfläche i des Deckels. e und bewirkt den Abschluß der Kammer d nach außen hin. Der Deckele kann hierbei durch Einbau einer Lagerschale k zur Führung der' Kolbenstange dienen.
  • Die Feder g ist so stark bemessen, daß sie bei dem größten, im Zylinder herrschenden Druck einen dichten. Abschluß zwischen Dampfzylinder und Kammer d bewirkt. Die Kammer d ist durch eine Rohrleitung tn an einen Raum niedrigen Druckes, z. B. an die Auspuffleitung ,oder an den Kondensator der Maschine, angeschlossen. Fernerist die Innenbohrung der Ventilkörper e und f noch mit Labyrinthnuten n versehen.
  • In der oberen Hälfte der Fig. 2 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Kolbenstangenabschlusses für den Durchtritt der Kolbenstange a durch den vorderen Zylinderdeckel b wiedergegeben, wobei im wesentlichen die gleichen Elementre wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform benutzt werden. Nur sind hier die beiden Ventilkörper.e und,/ zweiteilig ausgebildet, damit sie ,auf die Kolbenstange a aufgesetzt werden können. Sie werden hierbei durch Ringfedern o zusammengehalten. Ferner sind in Ringnuten der Ventilkörper dreiteilige Dichtungsringe eingelegt, die durch je ein Ringfeder Y zusammengehalten und gegen die Kolbenstange a gepreßt werden. Der mit der Dichtfläche h des Zylinderdeckels b zusammenwirkende Ventilkörper e ist länger als der Ventilkörper/ und erhält auch mehr Dichtungsringe p, um den Durchtritt von Dampf aus dem Zylinder nach der Kammer d zu erschweren.
  • Die in der unteren Hälfte der Fig.2 gezeigte Ausführungsform entspricht im wesentlichen der vorbeschiiebenen, nur mit dem Unterschiede, daß die zweiteiligen Ventilkörper e und f durch über,#es.chobene Spannringe s zusammengehalten werden. Bei den Ausführungsformen nach Fig.2 kann in den die Kammer d abschließender. Deckel .e noch eine Packung t eingebaut sein, wie sie in dünnen, strichpunktierten Linien angedeutet ist.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Im normalen Betrieb wird der Ventilkörper e durch die Feder g gegen den Zylinderdeckel b gepreßt und verhindert den Übertritt von Dampf in die Kammer d. Etwa zwischen dem Ventilkörpere und der Kolbenstange hindurchtretender Dampf gelangt stark abgedrosselt und entspannt in die Kammer d, von wo er abgeführt wird. Da in der Kammer d nur ein geringer Druck herrscht, so genügen die in dem Ventilkörper f angebrachten Dichtungsnuten bzw. Dichtungsringe n vollkommen, um jeden Dampfaustritt nach außen hin abzusperren.
  • Tritt dagegen in dem Zylinder eine übermäßige Drucksteigerung, z. B. durch Wasserschlag, ein, dann wirkt der Ventilkörpera als Sicherheitsventil und läßt das Dampfgemisch in die Kammerd übertreten, von der es dann nach .der Auspuffleitung abgeleitet wird.
  • Es ist zweckmäßig, die Kammern sämtlicher Kolbenstangenabschlüsse einer ein- oder mehrzylindrigen Maschine unter sich und mit der Auspuffleitung zu verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: K olbenstangenabsehluß für Dampfkraftmas:chinen, bei dem unmittelbar hinter der Austrittsstelle der Kolbenstange aus dem Zylinderdeckel eine Kammer vorgesehen isst, in welcher zwei die Kolbenstange umschließende Dichtungshülsen angeordnet sind, die durch eine zwischen ihnen liegende Schraubenfeder auseinandergedTückt werden, so daß die eine Hülse die Kammer nach dem Zylinder hin abschließt, während die andere den Abschluß der Kammer nach außen hin bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (d) mit der Abdampfleitung in dauernder Verbindung steht und die Schrauhenfeder (g) derart bemessen ist, daß die am Zylinderdeckel (b) anliegende Dichtungshülse (e) nur bei einem über den normalen Höchstdruck im Arbeitszylinder steigendenDruck verschoben werden kann, so daß diese als Sicherheitsventil gegen Wasserschlag im Arbeitszylinder wirkt.
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