DE716680C - Anordnung zur Vermeidung von Empfangsstoerungen bei einer Autostrasse mit Metalleinlage - Google Patents
Anordnung zur Vermeidung von Empfangsstoerungen bei einer Autostrasse mit MetalleinlageInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/10—Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
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Description
- Anordnung zur Vermeidung von Empfangsstörungen bei einer Autostraße mit Metalleinlage Über Straßen, deren Oberbau durch in ihm eingebettete Metalleinlagen aus zusammenhängenden Gitter- oder Netzwerken von in Richtung der Straßenachse beschränkter Länge armiert ist, bilden sich 'elektrische Felder aus, deren Äquipotentalllächen vorzugsweise kissenartig oberhalb der einzelnen voneinander getrennten, in sich geschlossenen Gitter-oder Netzwerke über der Fahrbahn liegen.
- Die statische Aufladung der l@letallnetze erfolgt in erster Linie durch induktive Einwirkung seitens der über die Fahrbahn fahrenden Kraftfahrzeuge, welche ,ihrerseits durch Reibung auf der Fahrbahn -und am Fahrtwind statische Elektrizität aufnehmen. Da die induktiv nicht gebundenen Ladungen durch die als Halbleiter wirkenden Betondecken aus dem Oberbau der Fahrbahn langsam .ab.fliefäen können, hängt die resultierende statische Ladung der Baustahlnetze in hohem Maße von der Verkehrsdichte ab, was durch Beobachtungen und Messungen bestätigt wird.
- Die so hervorgerufene kissenförmige Feldverteilung über den Autobahnen und die damit zusammenhängende Verteilung der Raumladung verursacht bei Autoradioempfängern erhebliche Störungen, so daß, bisweilen nicht einmal .ein störungsfreier Empfang des Ortssenders möglich ist. Die Störungen hängen auch wesentlich noch davon ab, wie weit die einzelnen Teile des Wagens gegeneinander isoliert sind und ob insbesondere die all gleitenden Teilen durch <)lilme bedingten übergangswi,derstände größeren Schwankungen unterworfen sind.
- Außer den durch die statischen Aufladungen der voneinander isolierten Teile der 1Vletalleinlagen des Oberbaues bedingten Empfangsstörungen beobachtet man bei Autoradioempfängern Schwächung und Stärkung des Empfangs, insbesondere von solchen Sendern, welche etwa in der Richtung der Fahrbahn angeordnet sind, wenn man von einer Fahrbahntafel zu einer anderen übergeht, deren jede ein von denen der benachbarten Fahrbahntafeln getrenntes Metallnetz enthält.
- DieserEffe,t läßt sich durch denAntenneneifekt der in den Fahrbahntafeln eingebetteten Stahlnetze erklären, welche in Richtung der fortschreitenden elektromagnetischen Wellen, deren Feldvektor nicht genau senkrecht, sondern infolge der endlichen Leitfähigkeit der Erde etwas zur Erde geneigt steht, am Beginn des Netzes eine' gleichphasige, am Ende des Netzes eine gegenphasi,be Rufladung erhalten. An der Übergangsstelle von einem Netz zum anderen, die bei aus einzelnen Tafeln aufgebauten Straßen natürlich mit der Stoßfuge aneinanderstoßender Tafeln zusammenfällt, findet eine Überlagerung der fortschreitenden primären elektromagnetischen Wellen und des durch die Rufladung der Netze bedingten Ausgleichsfeldes statt. Dieses Ausgleichsfeld addiert oder subtrahiert sich zu ,oder von dem fortschreitenden primären Feld.
- Die Erfindung beseitigt die dadurch hervorgerufenen Störungen. Sie besteht darin, 'daß bei Autostraßen mit Metalleinlagen aus zusammenhängenden Gitter- oder Netzwerken von in Richtung der Straßenachse beschränkter Länge die einzelnen Gitter- oder Netzwerke miteinander galvanisch verbunden %verden. Besteht die Fahrbahn aus einzelnen Tafeln, von denen jede ein solches Gitter-oder Netzwerk enthält, so sind diese über die Trennfugen der Fahrbahntafeln hinweg miteinander zu verbinden. Auf diese Weise wird ein besserer Ladungsausgleich und damit eingeringere Ilöhe der Ladungsdichte erzielt.
- Um die Rufladung der Fahrbahn noch weiter zu verringern und evtl. zu beseitigen, wird ferner vorgeschlagen, die metallischen Fahrbahneinlagen mit Erde zu verbinden und dadurch eine Rufladung über Erdpotential zu vermeiden. Bei Vorhandensein einer Raumladung bestimmter Polarität kann man dein b'a.ustahlgewebe ein Potential gleicher Polarität geben, so daß die Raumladung der Luft dadurch nach bekannten Gesetzen der Elektrostatik beseitigt oder vermindert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Vermeidung von Einpiangsstörungen bei einer Autostraße mit Metalleinlagen aus zusammenhängenden Gitter- oder Netzwerken von in Richtung der StrafJenachse beschränkter Länge, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gitter- oder Netzwerke miteinander ga1-vanisch verbunden sind. Autostraße nach Anspruch i, dadurch gelzennzeichnet, daß die Metalleinlagen an Erde gelegt sind. 3. Autostraße nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verbundenen Metalleinlagen ein bestimmtes Gleichspannungspotential gegen Erde autweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB179563D DE716680C (de) | 1937-08-13 | 1937-08-13 | Anordnung zur Vermeidung von Empfangsstoerungen bei einer Autostrasse mit Metalleinlage |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB179563D DE716680C (de) | 1937-08-13 | 1937-08-13 | Anordnung zur Vermeidung von Empfangsstoerungen bei einer Autostrasse mit Metalleinlage |
Publications (1)
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|---|---|
| DE716680C true DE716680C (de) | 1942-01-27 |
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ID=7008657
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB179563D Expired DE716680C (de) | 1937-08-13 | 1937-08-13 | Anordnung zur Vermeidung von Empfangsstoerungen bei einer Autostrasse mit Metalleinlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE716680C (de) |
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1937
- 1937-08-13 DE DEB179563D patent/DE716680C/de not_active Expired
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