DE716503C - Hydraulisches Fernschaltgebergeraet, insbesondere fuer Flugzeuge - Google Patents

Hydraulisches Fernschaltgebergeraet, insbesondere fuer Flugzeuge

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DE716503C
DE716503C DEV33151D DEV0033151D DE716503C DE 716503 C DE716503 C DE 716503C DE V33151 D DEV33151 D DE V33151D DE V0033151 D DEV0033151 D DE V0033151D DE 716503 C DE716503 C DE 716503C
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piston
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pressure
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/18Operating mechanisms
    • B64C25/22Operating mechanisms fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hydraulisches Fernschaltgebergerät, insbesondere für Flugzeuge Die Erfindung bezieht sich' auf ein hydraulisches Fernschaltgerät für die Verdrängerzellen von Hub-, Zug- und Schaltvorrichtungen, und zwar insbesondere für solche, bei denen es darauf ankommt, die Druck- erzeugende Verdrängerzelle oder auch einen in der Druckleitung. etwa eingebauten Verteiler oder ein sonstiges Steuerglied in der Ruhestellung der Anlage von einem Gegendruck zu: entlasten. Derartige Schaltvorrichtungen werden beispielsweise zur Verriegelung von Fahrwerksteilen, Klappen und Rudern oder zur Auslösung von Verstellantrieben beliebiger bewegbarer Flugzeugteile und für sonstige Fernübertragungen verhältnismäßig kleiner Bewegungen verwendet.
  • Es ist (durch die amerikanische Patentschrift r 983 884) ein hydraulisches Fernschaltgerät für Flugzeuge bekannt, das aus Kolben und Zylinder besteht und bei dem das Geber-und Empfängergerät durch eine einzige Arbeitsleitung verbunden ist. Hierbei müssen sich die beiden Geräte in jeder beliebigen Lage immer im Gleichgewicht befinden, d. h. die Bedienungshebel sollen in jeder Lage stehenbleiben. Der Aufwand zum Erreichen dieses Zieles, nämlich die Anordnung von Federn, Gegenfedern, Druckrollen und auf den Verstellwellen sitzenden Nockenhebeln, ist aber sehr erheblich, wodurch einmal das Gewicht der ganzen Anlage sehr vergrößert und zum anderen die Betriebssicherheit infolge der empfindlichen notwendigen Gelenke sehr in Frage gestellt wird. Außerdem ist noch als sehr nachteilig anzuführen, daß eine geringe einseitige Gegenkraft, die im Flugbetrieb immer auftreten kann, das Gleichgewicht stört und somit ein einwandfreies Arbeiten des Gerätes nicht gewährleistet ist.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile 'dadurch, daß! die eine Seite des Geberkolbens mit einem in der Arbeitsleitung fest,eingebauten, zum Empfängergerät hinöffnenden Rückschlagventil und die andere Seite des Geberkolbens über eine Nebenleitung mit einem z. B. durch einen Steuerkolben gebildeten Steuerglied in Flüssigkeitsgestängeverbindung steht, durch welches bei Bewegung des Geberkolbens im Sinne einer Druckentlastung des Empfängergerätes das Rückschlagventil geöffnet wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung können zum Ausgleich von Flüssigkeitsmengenunterschieden zwischen einem Vorratsbehälter und dem Zylinder des Gebergerätes in diesem Überdruckventile angeordnet sein.
  • Durch die Erfindung kann einmal das Gewicht des .Gerätes gegenüber den bekannten Einrichtungen weit geringer gehalten werden, und zum anderen ist die Betriebssicherheit jederzeit gegeben, da nur leicht zu wartende Elemente Verwendung finden. Als weiterer Vorteil gegenüber dem Bekannten ist noch anzuführen, daß bei Anordnung des Rückschlagventils und Steuerkolbens unmittelbar am Empfängergerät die Hauptarbeitsleitung im Ruhezustand völlig drucklos gehalten werden kann. Die hierbei zusätzlich angeordnete Nebenleitung zur Betätigung des Steuerkolbens fällt nicht sehr ins Gewicht, da deren Querschnitt sehr gering ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die Druck erzeugende Verdrängerzelle wird hier gebildet durch den Zylinder a mit dem doppelt wirkenden Kolben b. Als Druckmittel wird eine Flüssigkeit verwendet. Um die Druckleitung möglichst luftfrei zu halten, ist über dem Zylinder ein Vorratsbehälter c angeordnet, der über die üblichen Ansaugventile d, d' die Zylinderräume speist. Der Höchstdruck wird gehalten durch die überdruckventile f und f'. Der Flüssigkeitsvorratsbehälter e trägt außerdem einen bekannten Anzeiger e zur Überwachung der eingeschlossenen Flüssigkeitsmenge. Die Betätigung des Kolbens kann von Hand oder durch eine maschinelle Kraft erfolgen. In der Zeichnung z. B. wird der Kolben durch den zweiarmigen Handhebel b, g' bewegt. Die Flüssigkeit wird über die Leitung /t und über ein Rückschlagventil i der Arbeitsleitung k zugeführt, welche entsprechend einer auf dem Empfängerkolben wirkenden Gegenkraft ständig unter Druck steht. Nach erfolgter Arbeitsbewegung wird der Hebel .a bzw. der Kolben b sofort entlastet, weil das Rückschlagventil i den Zylinder a von der Druckleitung k absperrt. Soll ein Zurückfließen der Druckflüssigkeit in der Leitung k und damit eine Rückbewegung des Arbeitsgliedes im Empfängergerät erfolgen, so wird in entsprechendem Sinne der Hebel g und damit der Kolben b bewegt. Hierdurch wird auf den unter dem Zylinder a angeordneten Steuerkolben o über die Leitung m, n ein Druck ausgeübt und dieser Kolben vorgeschoben. wobei er mittels seines übertragungsstiftes das Rückschlagventil i öffnet. Die Flüssigkeit kann somit aus der Leitung k in den Zylinderraum a zurückfließen, entsprechend dem Hub des Kolbens b.
  • Sobald der rückwärtige Druck des Kolbens b nachläßt, gibt auch der Kolben o das Ventil frei, so daß sich dieses unter dem Druck seiner Feder und der Flüssigkeit in der Leitung h wieder schließt. Damit ist auch die Flüssigkeitsmenge in der Arbeitsleitung bzw. Druckleitung k abgesperrt und die auszuübende Bewegung des angetriebenen Gliedes verriegelt. Es kann also mit einer einzigen Leitung eine Hub- oder Schaltbewegung übertragen werden. Je nach der zu erfüllenden Aufgabe können solche Druckleitungen auch paarweise mit wechselseitiger Wirkung zur Anwendung kommen.
  • Insbesondere kann bei entsprechender Länge der Verbindungsleitungen k und in das Rückschlagventil i unmittelbar an der Arbeitszelle des Empfängergerätes sitzen, wodurch die ganze Zuführungsleitung bei Stillstand der Druck erzeugenden Verdrängerzelle drucklos bleibt.
  • In denn zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel ist für das öffnen des Rückdruckvertils i ein Steuerkolben o vorgesehen; es kann jedoch die angestrebte Wirkung auch durch eine Membran erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulisches Fernschaltgebergerät, insbesondere für Flugzeuge, das mit dem Empfängergerät durch eine einzige Arbeitsleitung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des Geberkolbens (b) mit einem in der Arbeitsleitung (k) fest eingebauten, zum Empfängergerät hin öffnenden Rückschlagventil (i) und die andere Seite des Geberkolbens (b) über eine. Nebenleitung (in) mit einem z. B. durch einen Steuerkolben(o) gebildeten Steuerglied in Flüssigkeitsgestängeverbindung steht, durch welches bei Bewegung des Geberkolbens (b) im Sinne einer Druckentlastung des Empfängergerätes das Rückschlagventil (i'j geöffnet wird. z. Hydraulisches Fernschaltgebergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich von Flüssigkeitsmengenunterschieden zwischen einem Vorratsbehälter (c) und dem Zylinder (a; des Gebergerätes in diesem Überdruckventile (d, f ) angeordnet sind.
DEV33151D 1936-10-01 1936-10-01 Hydraulisches Fernschaltgebergeraet, insbesondere fuer Flugzeuge Expired DE716503C (de)

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