DE716484C - Vorrichtung zum Fuellen von Gefaessen, insbesondere von Eiszellen - Google Patents

Vorrichtung zum Fuellen von Gefaessen, insbesondere von Eiszellen

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Publication number
DE716484C
DE716484C DER106435D DER0106435D DE716484C DE 716484 C DE716484 C DE 716484C DE R106435 D DER106435 D DE R106435D DE R0106435 D DER0106435 D DE R0106435D DE 716484 C DE716484 C DE 716484C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
collecting container
liquid
ice cells
pipes
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Expired
Application number
DER106435D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Wasserkampf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Filing date
Publication date
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Priority to DER106435D priority Critical patent/DE716484C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE716484C publication Critical patent/DE716484C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/22Construction of moulds; Filling devices for moulds
    • F25C1/25Filling devices for moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Füllen von Gefäßen, insbesondere von Eiszellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Füllen von Gefäßen, insbesondere von Eiszellen auf gleiche Höhe aus einem hochgelegenen- Sammelbehälter, an dem hochnehmbare Füllrohre angelenkt sind.
  • Es ist eine Füllvorrichtung bekanntgeworden, bei der im' unteren Teil an einen kippbaren, zylindrisch ausgebildeten Füllbehälter Füllrohre angeordnet sind, um mehrere Eiszellen gleichzeitig auf gleiche Höhe zu füllen, wobei an dem Füllbehälter je ein besonderes Überlauf-.und Entlüftungsrohr angebracht ist. Bei dieser Vorrichtung wird der Behälter durch eine Leitung, die durch einen zur Lagerung dienenden Drehzapfen hindurchgeführt ist, in hochgekippter Stellung gefüllt und nach beendeter Füllung um go° herabgeschwenkt und in die darunter befindlichen Eiszellen entleert.
  • Es ist ferner eine Füllvorrichtung für Eiszellen bekanntgeworden, die ebenfalls einen hochgelagerten Flüssigkeitsbehälter aufweist, an den unterhalb ein siphonartiges Rohr angeschlossen ist, das mit einem hochschwenkbaren Füllrohr in Verbindung steht. Das Füllen des Flüssigkeitsbehälters kann auch bei dieser Vorrichtung nur bei hochgeschwenkter Stellung des Füllrohres vorgenommen werden.
  • Es ist außerdem bekannt, mehrere Eiszellen gleichzeitig aus einem gemeinsamen Gefäß mittels Rohre, die mit der einen Öffnung in das Sammelgefäß tauchen und mit der anderen öffnung in die zu füllenden Eiszellen liiiteiliragcil, durch Heberwirkung zii füllen. Hierbei ist es notwendig, daß der Spiegel des Sammelgefäßes in gleicher Höhe angeordnet wird wie die höchste Füllhöhe in den Eiszellen, da bei Heberwirkung beide Flüssigkeitsspiegel miteinander übereinstiininen müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrtitidr, beliebig viele Gefäße aus einem hochgelegenen Sammelbehälter, der jedoch nicht an eine bestimmte Hölie gebunden ist, gleichzeitig auf eine bestimmte Höhe zu füllen, wobei insbesondere ein 1Kachlaufen von Flüssigkeit und die damit verbundene Ungenauigkeit in der Füllhöhe zu vermeiden ist. Es soll ferner gleichzeitig während des Füllens der Miszellen der Vorratsbehälter erneut gefüllt werden, so daß dieser jederzeit zum Füllen der Eiszellen bereit ist und nur kurze Unterbrechungen durch Auswechseln der gefüllten gegen die leeren Eiszellen und Hochschwenken der Füllrohre hierbei eintreten.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht. daß die am unteren Teil des ständig einen bestimmten Flüssigkeitsspiegel aufweisenden Sammelbehälters ausgehenden Füllrohre finit einem Überlauf und an ihrem in das Gefä l:> eintauchenden Ende mit einer Erdeiterung versehen sind, die beim Eintauchen in das gefüllte Gefäß ein den Flüssigkeitsstroin unterbrechendes Luftpolster einschließt. Durch das in den erweiterten Auslaufenden eingeschlossene und zusammengepreßte Luftpolster wird eine selbsttätige Unterbrechung des Flüssigkeitsstromes ermöglicht und hierdurch ein Nachlaufen von Flüssigkeit mit Sicherheit vermieden. Die Eintauchtiefe der .erweiterten Auslaufenden der Füllrohre wird zweckmäßig so gewählt, daß sie gleich dein lotrechten Abstand des Flüssigkeitsspiegels des Sammelbehälters von dem Überlauf in dem Füllrohr ist. Die erweiterten Auslaufenden sind an keine bestimmte Länge gebunden und können der gewünschten Höhenlage des Sammelgefäßes angepaßt werden. Es ist vorteilhaft, daß die Füllrohre zunächst waagerecht verlaufen, am L'berlauf schwanenhalsförmig nach unten timgeho-en und am Auslaufende zylinderförmig erweitert sind. Uin nach beendeter Füllung die eingetauchten Füllrohre aus den vollen Eiszellen ztt entfernen und in die leeren einzubringen, empfiehlt es sich, die Füllrohre, insbesondere die schwanenhalsförmig gebogenen "feile, mit den zylinderartigen Erweiterungen schwenkbar auszubilden oder aber die Füllrohre fest an dem Sammelbehälter anzubringen und diesen schwenkbar zu lagern. Bei schivenlcbarcrAusbildung des Sainnielbehälters wird eine gute Flüssigkeitszufuhr dadurch erreicht, daß die Ztifiiliruii"sleitung des Sammelbehälters in
    dessen Schwenkachse angeordnet wird. Der
    Sammelbehälter ist hierbei zweckmäßig in den
    zum Zuführen der Flüssigkeit dienenden Roh-
    ren gelagert, wobei die untere Hälfte der Aus-
    trittsöffnung durch eine halbkreisförmige
    Blendre geschlossen ist. Um ein schnelles Zti-
    rücklaufen der in den waagerechten Füllrohren
    bis zu den Überläufen stehenden Fliissigiceit
    zu erreichen und ein Auslaufen der Flüssig-
    keit aus dem Sammelbehälter zu vermeiden,
    wird der Sammelbehälter vorteilhaft exzeil-
    trisch gelagert.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
    in den .Ulb. i und 2 dargestellt.
    Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch den
    Sammelbehälter sowie die darunter angeord-
    iieten Eiszellen.
    Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch deii
    Sammelbehälter und eine Eiszelle.
    Im unteren Teil des Sammelbehälters i sind
    I#'üllrohre 2 angeschlossen, die bis zii einem
    L`berlauf 5 waagerecht verlaufen, dann schwa-
    nenhalsförmig nach unten umgebogen sind
    und in zylinderförmigen, nach unten offenen
    Erweiterungen 3 enden. Mit diesen Erweite-
    rungen 3 ragen sie in den oberen Teil. der
    zu füllenden Eiszellen 4. hinein. Der Samniel-
    behälter i ist in den Rohren 5 und 6 exzen-
    trisch gelagert, wobei die Flüssigkeit durch
    das Rohr 5 zugeführt wird und das Rohr
    durch eine halbkreisförmige Blende ; als
    C-berlauf ausgebildet ist. Zu Beginn des
    Füllens werden -die in hochgeschivenktein
    Zustand befindlichen Füllrohre 2 mit den
    zylinderartigen Erweiterungen 3 so Weit herab-
    gelassen, daß die Füllrohre 2 in die waage-
    rechte Lage kommen und die zylinderartigen
    Erweiterungen senkrecht in die Eiszellen .f
    hineinragen. Sobald diese Stellung erreicht
    ist, läuft die Flüssigkeit aus dem Behälter i
    durch die Füllrohre 2 über die schwanenhals-
    förmigen Überläufe und durch die zyIinder-
    artigen Erweiterungen 3 in die Eiszelleil 4 und
    füllt diese. Ist der untere Rand der in die
    Eiszellen 4 ragenden zylinderartigen Erweite-
    rungen ; von der ansteigenden Flüssigkeit er-
    reicht, so steigt das Wasser zwar in den
    1?iszelleii .l weiter an, ohne jedoch in die Er-
    n-eiterungen 3 einzudringen, da dies die darin
    eingeschlossene Luft nicht zuläßt. Die in den
    zylinderartigen Erweiterungen 3 eingeschlos-
    sene Luft drückt nun gegen die durch die
    schwanenhalsförmigen Überläufe -zuströmende
    Flüssigkeit und unterbricht die Flüssigkeits-
    zufuhr in dein Augenblick, wo die Eintauch-
    tiefe H. der erweiterten Auslaufenden 3 der
    Fiillrolire 2 gleich dem lotrechten Abstand Il,
    des Flüssigkeitsspiegels des Sammelbehäl-
    ters i von dem Überlauf in den Füllrohren 2
    ist, da in diesem Augenblick ein völliger
    Druckausgleich herrscht. Nach Füllung samt-
    licher Eiszellen auf gleiche Höhe werden die Füllrohre 2 durch Drehen des Sammelbehälters i um die exzentrisch gelagerten Rohre 5 und 6 hochgehoben, wodurch ein Nachlaufen von -Flüssigkeit ausgeschlossen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Füllen von Gefäßen, insbesondere von Eiszellen auf gleiche Höhe aus einem hochgelegenen Sammelbehälter, an dem hochnehmbare Füllrohre angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die am unteren Teil des ständig einen bestimmten Flüssigkeitsspiegel aufweisenden Sammelbehälters ('i) angelenkten, hochnehmbaren Füllrohre (2) einen überlauf (8) aufweisen und an ihrem in das Gefäß (4) eintauchenden Ende mit einer Erweiterung (3) ersehen sind, welche beim Eintauchen in das gefüllte Gefäß (4.) ein den Flüssigkeitsstrom unterbrechendes Luftpolster einschließt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintauchtiefe der erweiterten Auslaufenden (3) der Füllrohre (2) gleich dem lotrechten Abstand des Flüssigkeitsspiegels des Sammelbehälters (i) von dem Überlauf (8) in dem Füllrohr (2) ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und .2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (i) in den Ein- und Auslaufrohren (5, 6) exzentrisch gelagert ist und daß der gegenüber dem Einlauf (5) liegende Auslauf (6) mit einer halbkreisförmigen, den Flüssigkeitsstand bestimmenden Blende (7) versehen ist.
DER106435D 1939-11-19 1939-11-19 Vorrichtung zum Fuellen von Gefaessen, insbesondere von Eiszellen Expired DE716484C (de)

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