DE71629C - Zither mit drehbaren Dämpferleisten - Google Patents
Zither mit drehbaren DämpferleistenInfo
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- DE71629C DE71629C DENDAT71629D DE71629DA DE71629C DE 71629 C DE71629 C DE 71629C DE NDAT71629 D DENDAT71629 D DE NDAT71629D DE 71629D A DE71629D A DE 71629DA DE 71629 C DE71629 C DE 71629C
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- DE
- Germany
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- damper
- zither
- damper bars
- bars
- rotating damper
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 3
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/06—Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
- G10D3/08—Fingerboards in the form of keyboards
- G10D3/09—Fingerboards in the form of keyboards for zithers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
- Vibration Dampers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Dämpfervorrichtungen für Zithern sind die Dämpfer an quer über den
Saiten liegenden Dämpferleisten befestigt, die entweder mit ihren beiden Enden in senkrechten
Gleitrinnen gelagert (Patentschrift Nr. 40312)
oder an beweglichen Schenkeln befestigt waren (Patentschrift Nr. 29930). Die in letzterer beschriebene
Einrichtung erforderte so viel Raum, dafs kaum mehr als vier Dämpferleisten angebracht,
also nur vier Accorde erzielt werden konnten.
Beide Vorrichtungen haben nach Ansicht des Erfinders die folgenden Nachtheile:
Zum Zweck des Dämpfens müssen die Dämpferleisten weit niedergedrückt werden und
dabei eine grofse Bewegung ihrer ganzen Länge nach nach unten (Patentschrift Nr. 29930) und
(in Patentschrift Nr. 40312) sogar nach unten und seitlich in der Längsrichtung ausführen.
Infolge dieser erforderlichen Beweglichkeit nach oben, unten und nach der Seite der
Längsrichtung ist es unmöglich, die Dämpferleisten an den Seiten sicher und fest zu lagern
oder zu führen, was wieder zur Folge hatte, dafs sich diese Dämpferleisten nicht gleichmäfsig
an beiden Seiten niederbewegen, sobald der drückende Finger nicht ganz genau in der
Mitte der Länge der Leiste drückt. Und selbst in diesem Falle tritt es oft ein, dafs das eine
Ende der Dämpferleiste eine geringere Bewegung nach unten macht als das andere, weil
die eine der untergelegten Federn stärkeren Widerstand entgegensetzt als die andere.
Infolge dessen werden die Saiten ungleichmäfsig oder ■—■ unter dem die geringere Bewegung
machenden Ende — oft gar nicht abgedämpft.
Aufserdem kann bei beiden vorerwähnten Dämpfervorrichtungen mit einer Dämpferleiste
immer nur eine Reihe Saiten gedämpft, also mit einer Leiste immer nur ein Accord erzielt
werden.
Um diesen Uebelständen abzuhelfen, ist die in den Zeichnungen nur beispielsweise erläuterte
Dämpfervorrichtung geschaffen worden.
Die mit Druckknöpfen K K1 versehenen, die
Dämpfer D D1 tragenden Dämpferleisten L sind mit ihren Zapfen A A1 in den Lagerböcken B
gelagert, dergestalt, dafs sie weder eine Auf- und Nieder-, noch eine Seitwärtsbewegung in
der Längsrichtung machen können. Sie sind vielmehr nur um ihre Längsachse nach beiden
Seiten drehbar. Diese Bewegung erfolgt durch Druck auf Knopf K nach der einen, durch
Druck auf Knopf K1 nach der anderen Seite, und zwar infolge der Lagerung der Zapfen A A1
auf beiden Seiten und auf der ganzen Länge der Leiste ganz gleichmäfsig.
Die Beweglichkeit oder Drehbarkeit der Dämpferleisten L nach beiden Seiten ermöglicht die Anbringung von zwei Reihen Dämpfern
DD1 an jeder einzelnen Leiste, so dafs also
mit jeder Leiste zwei Reihen Saiten Ä abgedämpft, d. h. zwei verschiedene Accorde erziel*-
werden können. Dafs man diese Dämpferleisten L auch nur nach einer Seite wirkend
einrichten kann, ist selbstverständlich.
Die Dämpferleisten L werden an den Zapfen oder an einer anderen beliebigen Stelle vermittelst
der Nasen N und der Federn F F1
(Fig. 3 und 4) so gehalten, dafs die Dämpfer DD1 die Saiten S nicht berühren, eine
Dämpfung also für gewöhnlich nicht, sondern nur dann stattfindet, wenn entweder K oder K1
gedruckt wird.
Die Anschläge R R1 sind so angeordnet,
dafs bei Druck auf K die Feder F sich auf R, bei Druck auf K1 die Feder F1 sich auf R1
legt und somit eine Weiterdrehung der Leisten L verhindern, sobald die Dämpfer D D1 genügend
stark auf die Saiten drücken.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Dämpfervorrichtung für Zithern mit unverschiebbaren, nur um ihre Längsachse drehbaren, nach zwei Seiten wirkenden Dämpferleisten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71629C true DE71629C (de) |
Family
ID=344918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71629D Expired - Lifetime DE71629C (de) | Zither mit drehbaren Dämpferleisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71629C (de) |
-
0
- DE DENDAT71629D patent/DE71629C/de not_active Expired - Lifetime
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