DE715784C - Umsteuerungseinrichtung fuer einen die Wechselbewegung von Flugzeugteilen bewirkenden Handkurbelantrieb - Google Patents

Umsteuerungseinrichtung fuer einen die Wechselbewegung von Flugzeugteilen bewirkenden Handkurbelantrieb

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DE715784C
DE715784C DEF84207D DEF0084207D DE715784C DE 715784 C DE715784 C DE 715784C DE F84207 D DEF84207 D DE F84207D DE F0084207 D DEF0084207 D DE F0084207D DE 715784 C DE715784 C DE 715784C
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DE
Germany
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crank
hand crank
gear
rotation
reversing device
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Expired
Application number
DEF84207D
Other languages
English (en)
Inventor
Gert Eyting
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SIEBEL FLUGZEUGWERKE GmbH
Original Assignee
SIEBEL FLUGZEUGWERKE GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/18Operating mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Umsteuerungseinrichtung für einen die Wechselbewegung von Flugzeugteilen bewirkenden Handkurbelantrieb Die Erfindung bezieht sich auf einen Handkurbelantrieb, der abhängig von seinem Drehsinn eine Wechselbewegung von Flugzeugteilen, z. B. das Ein- und Ausfahren von Landegestellen, bewirken soll und betrifft die Umsteuerungseinrichtung für diese Wechselbewegung.
  • Es ist bei Hebezeugen bekannt, eine von einer Handkurbel in Drehung versetzte Welle in der einen Drehrichtung unmittelbar, in der anderen über ein sich selbsttätig einschaltendes Rädergetriebe zwecks Übersetzungswechsels anzutreiben. Die Erfindung wendet dieses Mittel ebenfalls an und besteht in einer Ausbildung der Umsteuerungseinrichtung, die zufolge ihrer einfachen, zweckmäßigen und betriebssicheren Bauart besonders für Flugzeugzwecke geeignet ist. Die Handkurbel ist dabei durch ein Knickgelenk unterteilt, und mit diesem Gelenk ist das mit der festen Innenverzahnung eines Planetengetriebes kämmende Planetenrad drehbar gelagert. An einen den Handgriff tragenden Teil der Handkurbel, der um einen durch Anschläge begrenzten, kleinen Winkel einknickbar ist, ist ein Lenker angeschlossen, der in der einen Drehrichtung die Kurbel über .ein Gesperre mit der Antriebswelle unmittelbar kuppelt, während er durch das bei Umkehrung der Drehrichtung erfolgende Einknicken des den Handgriff tragenden Kurbelteiles das Gesperre löst und so die Kupplung der Kurbel mit der Antriebswelle über das als Vorgele ge wirksame Getriebe ermöglicht. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die Einrichtung mit den anschließenden Teilen einer Winde, Abb. 2 einen Querschnitt in Richtung d -r Linie A-B der Abb. i, in der Pfeilrichtung gesehen.
  • In einem zweiteiligen Gehäuse, dessen einer Teil i feststehend zu denken ist, während der andere Teil 2 gegenüber dem ersteren drehbar ist, sind die Einzelteile einer Winde untergebracht, die durch eine nach beiden Richtungen drehbare, dabei den Gehäuseteil 2 mitnehmende Handkurbel betrieben wird. Durch Drehen rechtsherum mag ein Kettenrad 3, durch Drehen linksherum eine Seiltrommel :l in einer nicht Gegenstand der Erfindung bildenden Weise gedreht werden. An der Drehung der Kurbel nimmt der Gehäuseteil 2 teil.
  • Der Kurbelarm ist durch ein Knickgelenk 5 in zwei Teile 6 und ; unterteilt, deren einer, 6, mit dem Griff 8 der Handkurbel versehen ist. Die Bewegung des Teiles 6 um das Gelenk 5 ist nach beiden Richtungen durch Anschläge 9, g', die sich wechselweise Segen einen Anschlag Io des Teiles 7 anlegen. begrenzt.
  • An einen winklig an dem oberen Kurbelarm.teil 6 anschließenden Arm i i ist ein Lenker 12 mit seinem einen Ende angeschlossen, der mit seinem anderen Ende an einen federbelasteten Klinkenhebel 13 angreift, der bei 1 4. am unteren Kurbelarm 7 gelagert ist und mit seiner Klinke 15 in die Zähne eines Zahnrades 16 eingreift, das auf einer in dem Gehäuseteil i drehbar gelagerten Welle 17 festsitzt, auf der sich die Handkurbel 6, 7 drehen kann.
  • Auf der Achse des Knickgelenkes 5 ist ein Stirnrad 18 drehbeweglich gelagert, das mit den am Gehäuseteil i die Innenverzahnung I9 eines Planetengetriebes bildender. Zähne=n kämmt. Mit dem Zahnrad 16 steht ein Zahnrad 2o und mit dem letzteren ein Zahnrad 2 i in Eingriff.
  • Bei Rechtsdrehung der Kurbel, bei welcher die Kurbelarmteile 6,7 zufolge des Anliegens des Anschlages g' am Gegenanschlag Io die aus Abb.2 ersichtliche Strecklage einnehmen mögen, laufen die Räder 18, 20, 21 leer mit. Bei Linksdrehung der Kurbel schwenkt zunächst der obere Teil 6 des Kur-6elarmies bis zum Auftreffen des Anschlages q auf den Gegenanschlag Io aus. Dabei wird durch den Lenker 12 der Klinkenhebel 13 entgegen der Wirkung seiner Feder 22 vom Zahnrad 16 gelöst. Gleichzeitig wird das Stirnrad 18 am Knickgelenk 5 mit dem Stirnrad 21 des Vorgeleges in Eingriff gebracht. Im Verlauf der weiteren Drehbewegung in der eingeleiteten Richtung ist die Wirkungsweise des Getriebes einem Planetengetriebe entsprechend. Je nach Wahl der Zahnräder kann eine Über-oder Untersetzung erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umsteuerungseinrichtung für einen die Wechselbewegung von Flugzeugteilen, z. B. das Ein- und Ausfahren von Landegestellen, abhängig vom Drehsinn bewirkenden Handkurbelantrieb, bei welcher die Antriebswelle in der einen Drehrichtung unmittelbar, in der anderen über ein sich selbsttätig einschaltendes Rädergetriebe zwecks Übersetzungswechsels angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Handkurbel. durch ein Knickgelenk (5) unterteilt und in diesem Gelenk das mit der festen Innenverzahnung (i9) eines Planetengetriebes kämmende Planetenrad (18) drehbar ge'agert ist und daß an den den Handgriff (8) tragenden, um einen durch Anschläge (9, 9', io) begrenzten kleinen Winkel einknickbaren Te*I (6) der Handkurbel ein Lenker (12) angeschlossen ist, der in der einen Drehrichtung die Kurbel über ein Gesperre (13) mit der Antriebswelle (17) unmittelbar kuppelt. während er durch das bei Umkehrung der Drehrichtung erfolgende Einknicken des den Handgriff (8) tragenden Kurbelteiles (6) das Gesperre (13) löst und so die Kupplung der Kurbel (6, 7) mit der Antriebswelle (17) über das Getriebe (18, 21, 2o, 16) ermöglicht.
DEF84207D 1937-12-25 1937-12-25 Umsteuerungseinrichtung fuer einen die Wechselbewegung von Flugzeugteilen bewirkenden Handkurbelantrieb Expired DE715784C (de)

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