DE715228C - Verfahren zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit von kautschukartigen Polymerisaten des Butadiens - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit von kautschukartigen Polymerisaten des Butadiens

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DE715228C
DE715228C DEI59558D DEI0059558D DE715228C DE 715228 C DE715228 C DE 715228C DE I59558 D DEI59558 D DE I59558D DE I0059558 D DEI0059558 D DE I0059558D DE 715228 C DE715228 C DE 715228C
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butadiene
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improving
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Expired
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DEI59558D
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English (en)
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Dr Walter Gumlich
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/29Compounds containing one or more carbon-to-nitrogen double bonds
    • C08K5/30Hydrazones; Semicarbazones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit von kautschukartigen Polymerisaten des Butadiens Patent 702 2o9 betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit und Lös-_ lichkeit von kautschukartigen Emulsionsp:)lymerisaten des Butadiens bzw. Emulsionsmischpolymerisaten von Butadienen mit anderen polym-erisierbaren Verbindungen. Das Verfahren des Hauptpatents ist dadurch gekennzeichnet, daß diesen Produkten vor oder während der Verarbeitung ,geringe Mengen von asymmetrischen Derivaten des Hydrazins zugesetzt werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß ein ähnlicher Effekt ,auch erzielt werden kann, wenn man an Stelle der .asymmetrischen Derivate des Hydrazins derenUinsetz-ungsproduktemitAldehyden oder Ketonen anwendet; hinsichtlich der in Frage kommenden asymmetrischen Hydrazine sei auf die Angaben des Hauptpatents verwiesen. Als Ketane bzw. Aldehyde werden vorzugsweise solche aromatischer Natur, wie z. B. Benzaldehyd, Zimtaldehyd, Benzophenon z)der Aeetophenon, angewandt. Die aus den genannten Hydrazinen und den Aldehyden bzw. betonen erhältlichen Umsetzungsprodukte wirken bereits bei Anwendung in außerordentlich geringen Mengen. Entsprechend den Angaben dies Hauptpatents muß auch in diesem Fall dafür Sorge getragen werden; daß die genannten Produl#,te den Polymerisaten möglichst homogen einverleibt werden. Dies kann durch Zugabe zu einem Latex, durch Zugeben in die aus dem Latex isolierten Produkte oder durch Bc-imischung auf der Walze erfolgen.
  • Die Anwendung dieser Hydrazinderivatc bringt erhebliche Vorteile mit sich. Entgegen dem Hydrazin selbst sind sie ungiftig; verlangen also nicht die Anwendung voll V3rsichtsmaßregeln während der Verarbeitung. Da sie weniger :energisch als die Hydrazine selbst arbeiten, gestatten sie: auch .eine bessere Regelung und Dosierung; ferner hat man es. durch Anwendung der neuen Mittel leicht in der Hand, jede beliebige Abbaustufe festzuhalten. Andererseits ist wegen. der milderen Wirkung dieser Derivate di° Anwendung etwas energischerer Bedingungen, z. B. längere Einwirkungsdauer bzw. höhere Temperatur, erforderlich.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Phenylhydrazin auf 1Vaturkautschuk bzw. auf Natriumbutadienkautschuk einwirken zu lassen. Im letztgenannten Fall soll gemäß den Angaben der Literatur eilte Verminderung der Plastizität eintreten. Bei den Emulsionspolymerisaten gemäß vorliegender Erfindung wird dagegen durch die Anwendung der Hydrazone gerade eine Erhöhung der Plastizität bewirkt. Beispiel I Ein Latex von synthetischem Kautschuk, der durch Emulsionspolymerisatlon von 75'Gewichtsteilen Butadien und 25 Gewichtsteilen Styrol hergestellt worden ist, wird mit I GewichtsprozentBenz.aldehydphenylhydrazon (auf Kautschuk bezogen) versetzt. Dann . wird 24 Stunden unter Rühren ein schwacher Luftstrom durchgeleitet und dabei auf 6o bis 7& erE@'ä@'Int. Der so nachbehandelte und is(-)-lierte Kautschuk zeigt eine erhebliche Verbesserung der Plastizität. Die Viscosität seiner benzolischen Lösung ist gegenüber der gleichkonzentrierten Lösung eines Koagulats aus einem unbehandelten Latex stark abgefallen. - Beispiel Denl nach dem Emulsionspoly-Iizerisationscerfahren erhältlichen Mischpolymerisat aus etwa 750'o Butadien und etwa 250;e Styrol wird I,3 Gewichtsprozent Zimtaldehydphenylhydrazon auf der Walze einverleibt und darauf 2.1 Stunden auf 70° erwärmt. Man erhält ein klebriges; plastischeres Produkt mit wesentlich besserer Verarbeitbarkeit, als es das gleiche Polymerisat ohne diesele Zusatz aufweist. Bei gleichen Festigkeitswerten zeigen die Vulkanisate der nachbehandelten Polymerisate erheblich bessere Dehnungen. Der gleiche Effekt wird erhalten bei Anwendung des Phenylhydrazons aus Benzop]ienon bzw. Acetophenon.

Claims (1)

  1. P_1"1'I@\'1.1\SI'RL'C1I: Abänderung des Verfahrens nach Patent o2 2o9, dadurch gekennzeichnet, daß den nach dem Emulsionsverfahren. hergestellten Butadienpolymerisaten bzw. solchen Mischpolymerisaten von Butadienen mit anderen polymerisierbaren Verbindungen an Stelle von asymmetrischen Derivaten des Hydrazins hier kleine Mengen von Umsetzungsprodukten derselben mit Aldehyden oder Betonen zugesetzt «'erden.
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