DE7150A - Neuerungen an Dampfüberhitzungsapparaten - Google Patents

Neuerungen an Dampfüberhitzungsapparaten

Info

Publication number
DE7150A
DE7150A DE7150A DE 7150 A DE7150 A DE 7150A DE 7150 A DE7150 A DE 7150A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
tube
pipe
innovations
boiler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. M. T. RlOT und Baron R. SEILL1ERE in Paris

Links

Description

1879.
— M 7150 — ^Klasse:
LOUIS MARIE THEOPHILE RIOT und RAYMOND SEILLIERE
in PARIS.
Neuerungen an Dampfüberhitzungsapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1879 ab.
Der vorliegende Ueberhitzungsapparat ist in Fig. ι und 2 in seiner Anwendung bei Locomobilen und Locomotiven, in Fig. 3 und 4 bei stationären Kesseln etc. dargestellt.
Anordnung an Locomobilen. Fig. 1.
In dieser Fig. 1 zeigt 1 das Ueberhitzungsschlangenrohr, angeordnet in dem oberen Theil der Feuerbüchse und gespeist mit gesättigtem Dampf durch die Röhre 2. Die Röhre 3 leitet den überhitzten Dampf in den Schieberkasten 4 des Cylinders. Diese Röhre ist mit einem Abstellhahn 5 und einem Reinigungshahn 6 versehen. 7 ist eine kleine Röhre, versehen mit einem Hahn 8, durche welche Wasser von dem Kessel in das Schlangenrohr 1 geleitet werden kann, ψ ist die Röhre, welche den Cylinder mit gesättigtem Dampf speist, versehen mit einem Regulator und Abstellhahn 10, und 11 ist eine Ausgleichungsröhre, welche dazu dient, eine Verbindung zwischen der Röhre für gesättigten Dampf 9 und der Röhre für überhitzten Dampf 3 herzustellen. Die Röhre 11 trägt ebenfalls einen Hahn 12.
Bei gewöhnlichem Gang ist der Hahn 8 geschlossen. Der gesättigte Dampf tritt durch die Röhre 2 in das Schlangenrohr 1 ein und verläfst das letztere in überhitztem Zustand durch das Rohr 3, welches sich mit dem Rohr für gesättigten Dampf 9 verbindet. Hier findet die Vermischung mit gesättigtem Dampf statt, ehe er in den Cylinder eintritt. Der Hahn 5 ist vollständig geöffnet, während die mehr oder weniger vollständige Oeffhung des Hahnes 10 von der Kraft abhängt, die man zu erhalten wünscht. In gewissen Fällen bleibt er geschlossen, z. B. wenn der Dampfdruck im Kessel sechs Atmosphären beträgt und man bei '/■, der Füllung den Dampf abschneidet. Um das Schlangenrohr nicht zu verbrennen, führen die Erfinder beim Beginn der Kesselheizung Wasser aus dem Kessel in dasselbe ein, und in den Zeiten, wo kein Dampfverbrauch stattfindet, lassen sie zu demselben Zweck gesättigten Dampf eintrömen. Im ersten Fall werden die Hähne 5 und 10 geschlossen und der Hahn 8 geöffnet. Das Wasser durchläuft das Schlangenrohr in einer dem Weg des überhitzten Dampfes entgegengesetzten Richtung, indem es in der Röhre 3 steigt und durch die Röhre 2 in den Kessel zurückkehrt. Sobald die Maschine in Gang gesetzt werden soll, wird der Hahn 8 geschlossen, worauf nach zwei oder drei Minuten das Wasser aus dem Schlangenrohr durch das Rohr 2 in den Kessel zurücktritt. Dann werden die Hähne 5 und 10 wieder geöffnet, wodurch der Weg für den überhitzten und gesättigten Dampf frei wird. Man kann auch den Reinigungshahn 6 des Rohres 3 öffnen und das Wasser direct in ein beliebiges Gefäfs strömen lassen.
Im zweiten Fall genügt es, nur die beiden Hähne 5 und 10 zu schliefsen, worauf der Dampf durch die Röhren 9, 11 und 3 in das Schlangenrohr eintritt und durch das Rohr 2 beständig wieder in den Kessel zurückkehrt.
Anordnung an Locomotiven. Fig. 2.
Bei dieser Einrichtung werden mehrere Schlangenröhren in dem Feuerkasten angeordnet, welche mit einem gemeinschaftlichen Dampfzuleitungsrohr 14 versehen sind. Die Länge des letzteren hängt von der Zahl der Schlangenröhren ab. Auf der entgegengesetzten Seite bringen die Erfinder ein ähnliches Rohr 15 an, um den überhitzten Dampf abzuleiten. Die einzelnen Theile dieser Anordnung sind dieselben wie bei Fig. 1 und die Wirkungsweise ist gleichfalls dieselbe. Die Erfinder glauben, dafs die Länge jedes Schlangenrohres 20 m kaum überschreiten sollte, bei einem inneren Durchmesser von 40 und einem äufseren von 50 mm.
Anordnung an stationären- Kesseln.
Fig. 3 und 4.
Für stationäre Kessel ziehen die Erfinder die Anwendung mehrerer Schlangenröhren 1 1 vor, die im Gewölbe · des Feuerraums paarweise über einander in denselben horizontalen Ebenen
angeordnet und in Verbindung gebracht sind mit den Zu- und Ableitungsröhren 14 und 15 für den gesättigten und überhitzten Dampf. Im Princip ist die Anordnung und Function dieses Apparates von dem mit Bezug auf.Fig. 1 beschriebenen nicht verschieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der in der Zeichnung dargestellte Apparat zur Ueberhitzung von Dampf, bestehend aus einem oder mehreren Schlangenröhren, einer oder mehreren Röhren zur Zuführung und Ableitung des Dampfes und den nöthigen Verbindungsröhren mit dem Kessel und dem Schieberkasten, lediglich in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Zusammen^ Setzung.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7150A (de) Neuerungen an Dampfüberhitzungsapparaten
DE3125629A1 (de) "dampfkessel mit diversitaeren verbrennungsluftvorwaermern"
DE267213C (de)
DE84154C (de)
DE189485C (de)
DE512480C (de) Sicherheitsvorlage
DE472191C (de) UEberhitzermantelrohr fuer die Heizrohre von Lokomotivkesseln o. dgl.
DE368341C (de) Heizrohrueberhitzer
DE10937C (de) Neuerungen an den Heizvorrichtungen an Verdampfapparaten der Zuckerfabriken
DE1579898A1 (de) Kessel zur Dampf- oder Heisswasseraufbereitung
DE11874C (de) Neuerungen an den unter P
DE677900C (de) Zweitrommelwasserrohrkessel
AT83133B (de) Vorrichtung zum Schutze gegen Einfrieren des Flüssigkeitsinhaltes bei Kühlern von Kraftmaschinen, Rohrleitungen, Behältern u. dgl.
DE165129C (de)
AT110968B (de) Abschlammventil mit Doppelkegel.
DE239315C (de)
DE163598C (de)
AT224865B (de) Gliederheizkörper
DE424547C (de) Vorrichtung zum Kaffeeaufbruehen unter Benutzung von Dreiweghaehnen fuer Dampf- und Heisswasserzufuehrung
DE119203C (de)
DE301549C (de)
DE573084C (de) Zellstoffkocher
AT60297B (de) Einrichtung zur Verhütung eines forcierten Anheizens bei mit flüssigen Brennstoffen geheizten Dampfkesseln.
DE715222C (de) Kleindurchlauferhitzer mit Wassermangelsicherung fuer Heiss- und Kochendwasserbereitung
DE650090C (de) Wasserrohrkessel mit Schlangenrohren und von der Kesselspeisevorrichtung unabhaengiger Umlaufpumpe