DE189485C - - Google Patents

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DE189485C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/06Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with receptacles external to, but in free communication with, the boilers and adapted to move up and down in accordance with change in water level

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189485 KLASSE 13 b. GRUPPE "NL
(Colorado, V. St. A.).
von Kesseldampf in den Speisebehälter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Speisung eines Dampfkessels mit vorgewärmtem Wasser nach Einlaß von Kesseldampf in den Speisebehälter, welcher in bekannter Weise sowohl durch die abziehenden Heizgase als auch durch den Abdampf der Maschine und den überschüssigen Dampf des Kessels beheizt wird. Die Erfindung besteht darin, daß das Speisewasser zugleich in einer
ίο im Aschenraum der Feuerung gelagerten Rohrschlange erwärmt wird, welche an beiden Enden mittels durch die Rauchkammer des Kessels geführter Rohre in Umlaufsverbindung mit dem Speisebehälter gebracht ist.
Dabei kann die Speisewasserzuleitung.au die Rohrschlange angeschlossen sein und dann die Vorwärmung durch in die Zuleitung und die Verbindungsrohre der Rohrschlange mit dem Speisebehälter eingeschaltete Hähne derart geregelt werden, daß das Speisewasser vor der Umlaufsströmung durch Speisebehälter und Rohrschlange entweder unmittelbar in den Speisebehälter oder erst durch die Rohrschlange hindurch in den Speisebehälter geführt wird.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht und Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt einer mit der neuen Speisevorrichtung versehenen Dampfkesselanlage. Fig. 3 gibt eine schaubildliche Sonderansicht der Rohrschlange.
Vom Dampfdome ι des Kessels 4 führt ein Rohr 2 in den ringförmig den Schornstein 2' umgebenden Speisebehälter 3, der durch ein bis mitten in den Kessel 4 reichendes Abflußrohr 5 mit diesem verbunden ist. Das Rohr 5 ist mit einem Absperrhahn 6, das Rohr 2 mit einem ähnlichen Hahn 7 und einem durch den Kesseldruck beeinflußten Sicherheitsventil 8 versehen. Auch am Speisebehälter 3 ist außer einem Druckmesser 26 ein Sicherheitsventil 9 an einem mit Absperrhahn 11 ausgerüsteten Rohr 10 angebracht.
Durch den Boden des Speisebehälters 3 ragt ein wenig das Ende eines Rohres 12, welches zu der im Aschenraum 14 der Feuerung gelagerten Rohrschlange 15 führt, von der ein anderes Rohr 13 zum Speisebehälter zurückführt, wo es oberhalb des gewöhnlichen Wasserspiegels ausmündet. In den Rohren 12 und 13 sind die Absperrhähne 16 und 17 eingebaut. In die Rohrschlange 15 mündet die durch einen Hahn 18 absperrbare Speisewasserzuleitung 19. Die Rohrschlangenhälften 15 sind durch ein Querrohr I5fl miteinander verbunden (Fig. 3). Der Kessel ist mit einem Wasserstandsglas 20 und einem damit verbundenen Druckmesser 21 versehen; mit dem Behälter 3 ist ein Ablaßrohr 22 verbunden.
Der Betrieb der neuen Vorrichtung ist folgender: Ist der Speisebehälter 3 genügend gefüllt, und sind die Hähne 16 und 17 geöffnet, so läuft das Wasser aus dem Behälter durch das Rohr 12, die Windungen 15 und das Rohr 13 um, wird dabei durch die Gase der Feuerung erhitzt und in diesem erhitzten Zustande auch im Behälter 3 unter der Einwirkung der durch den Schornstein 2'
entweichenden Gase und den überschüssigen Kesseldampf erhalten. Nach Öffnen des Hahnes 6 drückt der durch das Rohr 2 in den Speisebehälter eingelassene Kesseldampf das Wasser aus dem Behälter durch das Rohr 5 in den Kessel und befördert gleichzeitig den Umlauf durch die Rohrschlange 15. Ein Übermaß des Dampfdruckes im Speisebehälter wird durch das Sicherheitsventil 9 verhindert.
Um den Speisebehälter 3 anzufüllen, schließt man den Hahn 16 und öffnet die Hähne 17 und 18. Das Speisewasser aus dem Rohre 19 geht dann, ohne durch die Rohrschlange 15 zu fließen, unmittelbar durch das Rohr 13 in den Speisebehälter. Soll aber ■ das Wasser bereits vorgewärmt in den Speisebehälter eintreten, so schließt man den Hahn 17 und öffnet den Hahn 16. Dann durchströmt das Speisewasser aus dem Rohr 19 vor seinem Eintritt in den Behälter 3 erst die Rohrschlange 15 und steigt dann durch Rohr 12 in den Speisebehälter (Fig. 3).
Ist der Speisebehälter genügend gefüllt, so schließt man den Absperrhahn 18 und läßt beide Hähne 16 und 17 offen, so daß nun ein Umlauf des Wassers durch die Rohrschlange erfolgt, wobei es stark erwärmt wird.
Die dem Kessel zuzuführende Wassermenge kann durch den Hahn 6 geregelt werden. Ein Sicherheitsventil 23 auf dem Dampfdom 1 tritt erst dann in Tätigkeit, wenn der überschüssige Dampf nicht ganz von dem Speisebehälter 3 aufgenommen werden kann.
Es wird also der aus dem Sicherheitsventil 8 sonst ungenutzt entweichende überschüssige Dampf in bekannter Weise dazu rnitverwendet, das Speisewasser vorzuwärmen, während zum Speisen des Kessels ein einfaches Anheben des Ventils bei geöffnetem Hahne 7 genügt. Am Boden des Speisebehälters ist ein Hahn 24 angeordnet, durch welchen man nach Absperren des zum Kessel führenden Speiserohres unter Benutzung des vollen Dampfdruckes das Wasser des Behälters abblasen kann.

Claims (2)

PATENT-ANSPRtJCHE:
1. Vorrichtung zur Speisung eines Dampfkessels mit vorgewärmtem Wasser nach Einlaß von Kesseldampf in den Speisebehälter, welcher sowohl durch die abziehenden Heizgase als auch durch den Abdampf der Maschine und den überschüssigen Dampf des Kessels beheizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Speisewasser zugleich in einer im Aschenraum der Feuerung gelagerten Rohrschlange (15) erwärmt wird, welche an beiden Enden mittels durch die Rauchkammer des Kessels geführter Rohre (12, 13) in Umlaufsverbindung mit dem Speisebehälter (3) gebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisewasserzuleitung an die Rohrschlange (15) angeschlossen ist und die Vorwärmung des Speisewassers mittels in "die Zuleitung und die Verbindungsrohre der Rohrschlange (15) mit dem Speisebehälter (3) eingeschalteter Hähne (16, 17, 18) derart geregelt werden kann, daß das Speisewasser vor der Umlaufsströmung durch Speisebehälter und Rohrschlange entweder unmittelbar in den Speisebehälter oder erst durch die Rohrschlange hindurch in den Speisebehälter geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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