DE714960C - Schaltung fuer mehrere Suchwaehler in Fernmeldeanlagen, insbesondere selbsttaetigen oder halbselbsttaetigen Nebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltung fuer mehrere Suchwaehler in Fernmeldeanlagen, insbesondere selbsttaetigen oder halbselbsttaetigen Nebenstellenanlagen

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DE714960C
DE714960C DEM131977D DEM0131977D DE714960C DE 714960 C DE714960 C DE 714960C DE M131977 D DEM131977 D DE M131977D DE M0131977 D DEM0131977 D DE M0131977D DE 714960 C DE714960 C DE 714960C
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DEM131977D
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Alfred Heyduck
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Mix und Genest AG
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Mix und Genest AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltung für mehrere Suchwähler in Fernmeldeanlagen, insbesondere selbsttätigen oder halbselbsttätigen Nebenstellenanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für Fernmeldeanlagen, insbesondere selbsttätige oder halbselbsttätige Nebenstellenanlagen; mit mehreren Suchwählern, an deren Kontakte verschiedene Gruppen von Leitungen angeschlossen sind. Es sind Anordnungen bekannt, bei denen in Abhängigkeit davon, von welcher der verschiedenen Leitungsgruppen der Anlaßanreiz ausging, ein bestimmter der Suchwähler in Gang gesetzt wird, nämlich derjenige, an den die betreffende Leitung angeschlossen ist. Derartige Anlaßschaltungen sind aber in vielen Fällen verwickelt. Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, eine Anordnung zu schaffen, bei der die Suchwähler, ohne daß ihnen ein Kennzeichen dafür übermittelt wird; an welchen der Wähler die aufzusuchende Leitung angeschlossen ist, in einfacher Weise und mit einem Mindestmaß an Prüfzeit die zu suchende Leitung finden. Die Erfindung erreicht dies durch Schaltmittel, die auf einen. Anlaßanreiz hin stets denjenigen der Suchwähler, dessen Schaltarme sich außerhalb der Ruhestellung befinden, als ersten und danach, so lange bis die gekennzeichnete Leitung gefunden ist, jeweils den im Zyklus folgenden Suchwähler anlassen, sobald der vorhergehende die Ruhestellung erreicht hat.
  • Die Erfindung ist im folgenden an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, das sich auf die Umlegung einer Amtsverbindung von einer zu einer anderen Nebenstelle bezieht, wobei eine Umsteuerung der Amtsverbindungseinrichtungen erforderlich ist. Dabei wird gemäß der Erfindung stets derjenige von mehreren Amtswählern, der auf die Kontakte der das ursprüngliche Amtsgespräch führenden Nebenstelle eingestellt ist, als erster angelassen.
  • Die Erfindung läßt sich aber auch auf gewöhnlichem Anrufsucherbetrieb anwenden. Auch bei dieser Betriebsart befindet sich nämlich stets einer von zwei Anrufsuchern außerhalb der Ruhestellung, nämlich derjenige, der bei der letzten Verbindung benutzt worden ist; dieser Anrufsucher steht auf den Kontakten der anrufenden Stelle der vorhergehenden Verbindung. "Trifft also ein neuer Anlafanreiz ein, so wird gern, ß der Erfindung der vorerwähnte Sticlnv<ililei-, dessen Schaltarme sich außerhalb der Ruhestellung befinden, als erster und danach, so lange bis die gekennzeichnete Leitung gefunden ist, jeweils der im Zyklus folgende Suchwähler angelassen, sobald der vorhergehende die Ruhestellung erreicht hat. Während einer Verbindung befindet sich also immer ein Anrufsucher in Ruhestellung und (ler andere außerhalb der Ruhestellung.
  • Bei dein Ausführungsbeispiel wird das erfindungsgemälie `'erfahren nur bei der Umsteuerung des Arntswä hlers im Falle der Umlegung eines Antsgespräches angewandt; im abgehenden Amtsverkehr dagegen wird die oben angedeutete übliche Methode benutzt, nämlich in Abhängigkeit davon, von welcher der beiden Teilnehmergruppen der Anlaßanreiz ätisging, denjenigen der Suchwähler in Gang zu setzen, an den die anrufende Leitung angeschlossen ist. Auch im ankommenden Amtsverkehr wird nur ein bestimmter der beiden Wähler angelassen, nämlich derjenige, an den die gewünschte Nebenstelle angeschlossen ist.
  • In der beiliegenden Schaltung ist AIf'1 der Drehmagnet des einen und <Alt', der Drehinagnet des anderen der beiden Amtswähler. Von den Schaltarmen der beiden Wähler sind nur die Prüfbiirsteii cl, c., dargestellt. Man erkennt, daß an die-Kontaktreihen des Wählers Alt-, die Leitungen der Teilnehmergruppe I@Gl und an die hontaktreilien des Wählers Alt". die Leitungen der Teilnehmergruppe TG., angeschlossen sind. P1 ist (las gemeinsame Priifrelais beider Wähler. Man erkennt aus der Zeichnung, daß der Prüfstromkreis für den Wähler Af'1 über den in der Ruhestellung befindlichen Schaltann c, des anderen Wählers verläuft. Auch die Sprechstromkreise werden zweckmäßig in entsprechender Weise geführt.
  • Die Anlaßschaltung des Amtswählers für den abgehenden Verkehr ist so ausgebildet, claß beim Anruf eines Teilnehmers der Gruppe TG, der Anlaßanreiz (Erde) über die Leitung I_1 ankommt, dagegen beim Anruf eines Teilnehmers der Gruppe TG. über die Anlaßleitung L_. Im ersten Falle wird also lediglich das Relais FL', im zweiten Falle außer dein Relais FU auch noch das Umsclialterelais lVU, und zwar über seine Wicklung I erregt.
  • Es sei zunächst angenommen, der Anruf stamme von einem Teilnehmer der Gruppe hGl. In diesem Falle spricht nur <las Relais FU an und schlielt seinen Kontaktfit.- Es koninit also folgender Stromkreis zustande: Erle an der Leitung LA, fit, plt,@t ttl, Srlbstunterbrecherkontakt an", A1-1,1, -.
  • Der Wähler A1V1 dreht also, von seinuni Selbstunterbrecherkontakt au,1 gesteuert. seine Schaltarme, insbesondere seinen Prüfsclialtarni cl so lange fort, bis die anrufende I'eilnelirnerleitung gefunden ist und (las Prüfrelais Pli über die Schaltarme cl, c_ in I,,eilie anspricht. Der Fortschaltestronikreis des Wählers wird also am Kontakt ph unterbrochen und der Wähler stillgesetzt. Der ,weitere Aufbau und die Auslösung der Verbindung vollziehen sich in bekannter Weise und sind daher nicht dargestellt.
  • Leitet ein Teilnehmer der anderen Gruppe TG. einen Anruf ein, so wird über die LeiäUng L, ein Anlaßanreiz (Erde) gegeben, daß außer dem Relais FU auch noch das Relais fVL: anspricht. Da in diesem Falle der Kontakt a@at I umschaltet, läuft an Stelle des Wählers Af-V, Wähler A[V_. Dabei inuh natürlich Vorsorge getroffen werden, Bali das 1lelais f# (_' seinen Kontakt erst umlegt, nachdem bereits das Relais lI'U umgeschaltet hat. Das kann beispielsweise durch eine Anzugsverzdgerung des Relais FU erreicht werden oder dadurch, dal-' bei einem Anruf aus der 77eilnehmergruppe TG.., das Relais FU erst durch einen Kontakt des Relais It-U zum Ansprechen gebracht wird.
  • Das Aufprüfen auf die anrufende Teilnehmerleitung vollzieht sich ähnlich wie oben beschrieben.
  • Der ankommend: Amtsverkehr wird vün der Nebenstellenbeamtin manuell abgewickelt. Zwecks Abfragens (les Amtsteilnehmers legt die Beamtin den Abfrageschalter um, so daß die Kontakte ab I und ab 11 schließen. Zwecks Weiterleitung des Amtsanrufes an die gewünschte Nebenstelle drückt die Nebenstellenbeaintin bestimmte Tasten einer Tastatur und kennzeichnet damit eine oder mehrere bestimmte Stellen in der Kontaktbank der Anits@wähler. Da der gewünschte Teilnehmer nur an einen der beiden Amtswähler Alf"1 und Aff". angeschlossen ist, darf nun aber nur ein bestimmter dieser beiden Mähler anlaufen, um den gekennzeichneten Kontakt aufzusuchen. Das Anlaufen der Amtswähler wird dadurch veranlaßt, daß nach Einstellen der Tastatur Erde an die Leitung LB gelegt wird. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn die gedrückten Taten erkennen lassen, daß die gewünschte Nebenstelle an den Wähler All'., angeschlossen ist, an die Leitung LC Erde gelegt wird, so daß das Umschalterelais WU über seine zweite Wicklung anspricht. Ist dagegen die gewünschte Nebenstelle ;in die Kontaktarme des Wählers ATV1 angeschlossen, so wird diese Erde nicht angelegt. In Abhängigkeit von dem `Wellenkontakt wu I wird daher beim Schließen des Stromkreises über die Leitung LB entweder nur der Wähler AW, oder nur der- Wähler AW, in Gang gesetzt.
  • . Es sei nun beschrieben, wie sich die Schaltung im Falle der Umlegung einer Amtsverbindung von einer zu einer anderen Nebenstelle verhält. Es sei angenommen, daß die Nebenstellenanlage so eingerichtet ist; daß die Nebenstellen Amtsgespräche ohne Mithilfe der Bedienungsperson an eine andere Nebenstelle weiterleiten können, und zwar in der Weise, daß die Nebenstelle, die ursprünglich das Amtsgespräch führte, zunächst die zweite Nebenstelle in geheimer Rückfrage anruft und alsdann eine Schaltmaßnahme ausführt, z. B. einfach ihren Hörer auflegt, um den Umlegevorgang einzuleiten. Die Umlegung vollzieht sich dabei derart, daß die Amtswähler AW, bzw. AW2, von denen ursprünglich einer auf den Kontakten der ersten Nebenstelle stand, nunmehr auf die Kontakte der zweiten Nebenstelle umgesteuert werden, und zwar werden die Kontakte dieser zweiten Nebenstelle zweckmäßig in an sich bekannter Weise über einen Schaltarm des beim Aufbau der Rückfrageverbindung benutzten Nummernstromstoßempfängers durch Anlegen eines Potentials gekennzeichnet. Es können nun grundsätzlich vier Fälle auftreten: i. Die erste Nebenstelle ist an den Wähler AW, angeschlossen, die zweite Nebenstelle ist ebenfalls an den Wähler AW, angeschlossen.
  • z. Die erste Nebenstelle ist an den Wähler AW2 angeschlossen, die zweite Nebenstelle ist ebenfalls an den Wähler AW2 angeschlossen.
  • 3. Die erste Nebenstelle ist an den Wähler AWl angeschlossen, die zweite Nebenstelle ist an den Wähler AW2 angeschlossen.
  • d.. Die erste Nebenstelle ist an den Wähler AW, angeschlossen, die zweite Nebenstelle ist an den Wähler AW, angeschlossen.
  • Man könnte nun die Anordnung so treffen, daß den Wählern AWl bzw. A W2 von dem Rückfragew eg her selbsttätig mitgeteilt wird, welcher der beiden Teilnehmergruppen. die zweite Nebenstelle angehört und welcher der beiden Wähler AW, oder AU', dementsprechend anzulassen ist. Eine derartige Schaltung würde jedoch verwickelt ausfallen. Um eine derartige Komplizierung zu vermeiden, wird die Anordnung, wie bereits erwähnt, erfindungsgemäß derart getroffen, daß auf einen.Anlaßanreiz hin stets derjenige der beiden Wähler, dessen Schaltarm sich außerhalb der Ruhestellung befindet, als erster und danach der andere Wähler angelassen wird, sobald der erste die Ruhestellung erreicht hat. Diese Anordnung läßt sich natürlich sinngemäß auch auf mehr als zwei Wähler übertragen.
  • Es sei nunmehr die Betriebsweise der Schaltung im Falle der Umlegung in den vier oben aufgeführten Fällen beschrieben.
  • Zu i. Erste Nebenstelle an ALf'1 angeschlossen, zweite ebenfalls: In diesem Falle befindet sich der Wähler Atfrl außerhalb der Ruhestellung, weil er ja noch auf den Kontakten der ersten Nebenstelle steht; der Wellenkontakt wo, des Wählers ist also umgelegt. Bei Einleitung der Umleitung wird ein, nicht dargestelltes Relais Ü2 erregt, das seine Kontakte u2I und u2II umlegt. Der Kontakt a1 II gehört einem nicht dargestellten Relais Al an, das während der ganzen Dauer der @Terbindung erregt ist und erst bei endgültiger Gesprächsbeendigung abfällt. Es kommt also jetzt folgender Stromkreis zustande: Erde, u=II, wo" w'ILII, p12, w2GI, aw" >9W1, Batterie.
  • Der Wähler AlF, läuft also an und läuft so lange weiter, bis er den von dem,Nummernstromstoßemp.fänger der Rückfrageverbindung gekennzeichneten Kontakt, also die Leitung der zweiten Nebenstelle, gefunden hat. Alsdann spricht das Prüfrelais Pla an und unterbricht an seinem Kontakt pla den Fortschaltestromkreis des Wählers AW1, so daß der Wähler auf der Leitung der zweiten Nebenstelle stillgesetzt wird. Die Durchschaltung des Amtsgesprächs zu diesem zweiten Teilnehmer erfolgt in der üblichen Weise; dabei kommt das Relais Z'2, welches die Umlegung eingeleitet hatte, wieder zum Abfallen. Nach Gesprächsbeendigung fällt das Relais Ph wieder ab, so daß der Fortschaltestromkreis am Kontakt plz wieder geschlossen wird. Die Erde wird in diesem Falle anstatt am Kontakt u2II am Kontakt al l I des Relais Al angelegt, das, wie oben erwähnt; bei der Auslösung zum Abfallen kommt. Der Wähler läuft demnach über den noch umgeschalteten Kontakt wo, von neuem an und: läuft so lange weiter, bis der Kontakt wo, bei Erreichung der Wählerruhestellung in die Ruhelage zurückkehrt und dadurch der Fortschaltestromkreis des Wählers geöffnet wird.
  • Zu y. Erste Nebenstelle an AW2 - angeschlossen, zweite ebenfalls: Der Wähler AU'2 befindet sich also außerhalb der Ruhelage, so daß sein Kontakt wog umgelegt ist. Der Kontakt wo, dagegen ist in Ruhe. Wird daher bei Einleitung der Umlegung am Kontakte ie2II Erde angelegt, so wird das Relais ZVU über seine Wicklung III erregt, so daß die Kontakte dieses Relais umschalten und folgender Stromkreis für den Drehmagneten AU'. zustande kommt: Erde, ii.I1, wo" WowriII, ph, will, a«2, AW.., Batterie.
  • Der `'Wähler Aff'. läuft also so lange, bis die Kontakte der zweiten Nebenstelle gefunden sind, woraufhin das Prüfrelais Plt anspricht, seinen Kontakt ph öffnet und den Fortschaltestromkreis des Wählers unterbricht.
  • Bei Gesprächsschluß läuft der Wähler Aff ".@ über den Umschaltekontakt wog, bis er seine Ruhestellung erreicht hat und der Fortschaltestromkreis am Kontakt wo. unterbrochen wird.
  • Zu 3. Erste Nebenstelle an Affe" die zweite an Alb'., angeschlossen: Da sich in diesem Falle der Wähler AU', außerhalb der Ruhestellung befindet, ist der Kontakt wo, umgelegt, während der Kontakt wog in Ruhe ist. Der Wähler AWl wird also beim Ansprechen des Relais U2 in den obenerwähnten Fortschaltestromkreis gelegt und läuft, da er kein Kennzeichnungspotential in seiner eigenen Kontaktbank finden kann, so lange «-eiter, bis er die Ruhestellung erreicht und der Kontakt wo, in die Ruhelage zurückkehrt.
  • Jetzt kommt folgender Stromkreis für den Drehmagneten des Wählers AW2 zustande: Erde, ii2II, wo" wog, ic2I, wiiIII, a«2, AW2, Batterie.
  • Der Wähler macht also einen Schritt, so daß der Kontakt wo., umschaltet. Dadurch aber wird über die Kontakte ti2II, wo" wog ein Stromkreis für die Wicklung III des Relais WU geschlossen, so daß dieses Relais seine Kontakte umlegt. Der Wähler AR@ kann also nach diesem, seinem ersten Schritt seine Bewegung auf folgendem Wege fortsetzen: Erde, 1l211, «o1, wo., a111II, ph, «1l1, a«.>, AGf2, Batterie.
  • Der Wähler läuft nun so lange, bis er den gekennzeichneten Kontakt, an den der zweite Teilnehmer angeschlossen ist, erreicht und wird dort unter Ansprechen des Prüfrelais Pk am Kontakt ph stillgesetzt. Bei Gesprächsbeendigung läuft der Wähler alsdann über die umgeschalteten Kontakte wog und «u 1I in die Ruhelage weiter, wo die Fortschaltung durch Rückkehr des Kontaktes wog in die Ruhelage endgültig unterbrochen wird.
  • Zu d. Erste Nebenstelle an zweite an Af-1 angeschlossen: Der Kontakt wo, ist in Ruhelage, Kontakt wog ist umgelegt. Bei Einleitung der Umlegung kommt also Relais If"U zürn Ansprechen und schließt am Kontakt «u Il den Fortschaltestromkreis für den @Vä hler _11f -2, so daß dieser in die Ruhelage läuft. Dort kehrt der Kontakt wo. in die Ruhelage zurück. Da das Relais ff'U, welches eine gewisse Zeit zu seinem Abfall braucht, in diesem Augenblick noch nicht zum Abfall. gekommen ist, erhält der Wähler AIf-1 noch einen ersten Stromstoß auf folgendein Wege: Erde, ir2II, wo" wog, 11.1, noch umgelegter Kontakt writ III, a«1, Aff'l, Batterie.
  • Nach diesem ersten Schritt des Wählers Affh legt der Wähler seinen Wellenkontakt wo, um. Sobald daher das Relais WU zum Abfall gekommen ist, wird folgender neue Fortschaltestromkreis für den Wähler Aff-'1 hergestellt: Erde, il2II, wo" w11 II, ph, «il I, AWl, Batterie.
  • Beim Aufprüfen auf die Leitung der zweiten Nebenstelle wird dieser Stromkreis dann am Kontakt p1 wieder unterbrochen und bei Gesprächsschluß über den Kontakt a1 III von neuem hergestellt, bis der Wähler seinen @Vellenl:ontakt a"ol wieder in die Ruhelage bringt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schaltung für mehrere Suchwähler in Fernmeldeanlagen, insbesondere selbsttätigen oder halbselbsttätigen Nebenstellenanlagen, an deren Kontakte verschiedene Gruppen von Leitungen angeschlossen sind, gekennzeichnet durch Schaltmittel 1 ivol,. tvo2. WU), die auf einen Anlaßanreiz hin stets denjenigen der Suchwähler, dessen Schaltarme sich außerhalb der Ruhestellung befinden, als ersten und danach so lange, bis die gekennzeichnete Leitung gefunden ist, jeweils den im Zyklus folgenden Suchwähler anlassen, sobald der vorhergehende die Ruhestellung erreicht hat.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der im Zyklus folgende Wähler bei Rückkehr des vorhergehenden Wählers in die Ruhelage, vorzugsweise bei Schließung von dessen Ruhekontakt, über seinen eigenen Ruhekontakt Strom erhält, so daß er einen Schritt macht, und daß danach der Stromkreis dieses Wählers durch ein beim Öff- nen des letzterwähnten Ruhekontaktes beei,nflußtes Umschaltrelais (WU) aufrechterhalten wird, so daß der Wähler weiterläuft.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltarme eines Suchwählers (AU',) über die entsprechenden in der Ruhelage befindlichen Schaltarme des folgenden Wählers (AIf'2) an die Verbindungsleitung, cier die Suchwähler zugeordnet sind, angeschlossen sind. d..
  4. Schaltung für selbsttätige oder halbselbsttätige Nebenstellenanlagen, bei der die Umlegung einer Amtsverbindung von einer zu einer anderen Nebenstelle durch Umsteuerung der Amtsverbindungseinrichtungen erfolgt, nach einem der Ansprüche z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß stets derjenige von mehreren Amtswählern, der -auf die Kontakte der das ursprüngliche Amtsgespräch führenden Nebenstelle eingestellt ist, als erster angelassen wird. - .
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 4., gekennzeichnet durch Schalteinrichtungen (WU), die im abgehenden Amtsverkehr in Abhängigkeit von den Anlaßschaltmitteln, von denen der Anlaßanreiz ausging, die Ingangsetzung nur desjenigen der Wähler, an den die Gruppe der anrufenden Leitung angeschlossen ist, veranlassen.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalteinrichtung das Umschaltrelais (WU) nach Anspruch z verwendet wird.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltrelais auch zur Auswahl eines bestimmten der Wähler im ankommenden Amtsverkehr verwendet wird (über ah I ) .
DEM131977D 1935-03-03 1935-08-31 Schaltung fuer mehrere Suchwaehler in Fernmeldeanlagen, insbesondere selbsttaetigen oder halbselbsttaetigen Nebenstellenanlagen Expired DE714960C (de)

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