DE71469C - Einrichtung zum Transport leichter Gegenstände mittels Gebläses - Google Patents

Einrichtung zum Transport leichter Gegenstände mittels Gebläses

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DE71469C
DE71469C DENDAT71469D DE71469DA DE71469C DE 71469 C DE71469 C DE 71469C DE NDAT71469 D DENDAT71469 D DE NDAT71469D DE 71469D A DE71469D A DE 71469DA DE 71469 C DE71469 C DE 71469C
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DE
Germany
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transport
air flow
fan
conveyed
shut
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Expired
Application number
DENDAT71469D
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English (en)
Original Assignee
L. j. dorenfeldt in Ranheim, Norwegen
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE71469C publication Critical patent/DE71469C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G33/00Screw or rotary spiral conveyors
    • B65G33/24Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Fortbewegen leichter Stoffe, wie z. B. der zerkleinerten Holzstückchen der Zellstofffabriken, wird neuerdings an Stelle der bisher üblichen Paternoster- und Becherwerke häufig ein mittels Gebläses erzeugter Luftstrom benutzt, in welchen die Holzstückchen an der Saugöffnung des Ventilators eingeführt werden. Diese Einrichtung' hat den Nachtheil, dafs die Ventilatorflügel mit den Holzstückchen in unmittelbare Berührung kommen, so dafs der Ventilator auf dieselben gleichzeitig als Schleudermühle wirkt und hierdurch sehr schnell abgenutzt wird.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Uebelstand dadurch beseitigt, dafs das Transportgut erst hinter dem Austritt des Luftstromes aus dem Gebläse in den Luftstrom eingeführt und hierbei der dem Eintritt des leichten Transportgutes in den Luftstrom entgegenstehende Druck des letzteren durch eine mechanische, regelbare Vorschubvorrichtung aufgehoben wird. Diese mechanische Vorschubvorrichtung kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. .
Bei der auf beiliegender Zeichnung dargestellten Ausführungsform besteht die Vorschubvorrichtung beispielsweise aus einer Transportschraube a, deren Welle b durch die Wandung des Speisekanals c nach aufsen hindurchtritt und mittelst irgend eines geeigneten regelbaren Antriebes in Drehung versetzt wird. Das Transportgut fällt von oben in die Transportschraube α und wird durch diese nach dem unteren, in den Transportkanal d ausmündenden Ende derselben vorgeschoben. Hier wird das Transportgut von dem sich in der Pfeilrichtung bewegenden Luftstrom erfafst und mitgerissen und so durch den Kanal d hindurch nach der gewünschten Stelle befördert. Da das Transportgut innerhalb der Transportschraube eine gewisse Verdichtung erfährt, so bildet die mit dem so verdichteten Transportgut gefüllte Schraube α eine Art Kolben, welcher den Speisekanal c gegen den im Transportkanal d herrschenden Druck absperrt, wodurch eine gleichmäfsige Zufuhr durch die Transportschraube gesichert wird.
Diese Absperrwirkung kann bei Anwendung eines stärkeren Luftstromes noch dadurch erhöht werden, dafs am Austrittsende der Transportschraube in den Kanal d eine Art beweglichen Bodens e angebracht wird, welchen Gewichte, Federn oder dergleichen beständig zu schliefsen streben.
Während der Thätigkeit der Schraube übt dieselbe mittels des von ihr vorgeschobenen verdichteten Materials einen Druck auf die Platte e aus und hebt dieselbe von dem unteren Ende des Kanals c ab, wie dies Fig. 1 veranschaulicht. Das Mafs des Vorschubes der Platte e wird sich nach der Dichte des Transportgutes, der Geschwindigkeit der Schraube und dem Druck des Luftstromes richten und kann aufserdem durch die Gegengewichte y leicht geregelt werden. Hört die Zufuhr von Transportgut auf, so schliefst die Platte e selbsttätig den Speisekanal c ab, so dafs der Luftstrom in letzteren nicht eindringen kann (Fig. 2).

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Einrichtung zum Transport leichter Stoffe mittels Luftstromes, bei welcher zur Verhinderung des Eindringens des Luftstromes in den hinter dem Austritt desselben aus dem Gebläse einmündenden Speisekanal (c) das zu fördernde Gut vor Eintritt in den Luftstrom mittels einer mechanischen Vorschubvorrichtung, insbesondere einer Transportschraube (a) zu einer Art sich stetig ergänzenden Absperrkolben verdichtet wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher der Speisekanal (c) nach beendeter Zufuhr durch eine belastete Platte (e) geschlossen wird, die während der Speisung durch den aus dem verdichteten Fördergut gebildeten, ständig vordringenden Absperrkolben in abgehobener Lage erhalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71469D Einrichtung zum Transport leichter Gegenstände mittels Gebläses Expired DE71469C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254532B (de) * 1964-03-28 1967-11-16 Erfurter Maelzerei Und Speiche Pneumatische Foerderleitung, der das Foerdergut aus mehreren hintereinander angeordneten, mit Schiebern versehenen Silos ueber Zulaufschaechte zugefuehrt wird

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254532B (de) * 1964-03-28 1967-11-16 Erfurter Maelzerei Und Speiche Pneumatische Foerderleitung, der das Foerdergut aus mehreren hintereinander angeordneten, mit Schiebern versehenen Silos ueber Zulaufschaechte zugefuehrt wird

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