DE714698C - Einrichtung mit motorischem Antrieb zur Ferneinstellung der Abstimmittel von Geraeten der drahtlosen Nachrichtenuebertragung - Google Patents

Einrichtung mit motorischem Antrieb zur Ferneinstellung der Abstimmittel von Geraeten der drahtlosen Nachrichtenuebertragung

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DE714698C
DE714698C DEA75168D DEA0075168D DE714698C DE 714698 C DE714698 C DE 714698C DE A75168 D DEA75168 D DE A75168D DE A0075168 D DEA0075168 D DE A0075168D DE 714698 C DE714698 C DE 714698C
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DE
Germany
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pawl
pawls
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motor drive
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Expired
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DEA75168D
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English (en)
Inventor
Fritz Hartwig
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AEG AG
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AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/14Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings operated by auxiliary power
    • H03J5/18Settings determined by a number of separate positioning means actuated by electromagnets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Einrichtung mit motorischem Antrieb zur Ferneinstellung der Abstimmittel von Geräten der drahtlosen Nachrichtenübertragung Drehbare Abstimmittel bei Geräten der drahtlosen Nachrichtenübertragung bedürfen zur Einhaltung ganz bestimmter Frequenzen einer sehr genauen Einstellung, die vielfach von Hand unter Zuhilfenahme von \Tonius und Vergrößerungseinrichtungen über den Skalen vorgenommen wird. Vielfach ist es aber erforderlich, die Wellenlänge öfter zu wechseln und die Abstimmung auf diese neue Wellenlänge innerhalb kürzester Zeit mit größter Genauigkeit vorzunehmen.
  • Es ist auch schon eine Einrichtung zur motorischen Einstellung von Abstimmitteln bei Rundfunkgeräten bekannt. Dabei treibt ein Motor über eine Rutschkupplung eine Achse, die das Abstimmittel und eine Anzahl von Klinkenscheiben trägt. Die Anzahl der Klinkenscheiben stimmt mit der Anzahl der auszuwählenden Einstellungen überein. Jeder Klinkenscheibe ist eine Klinke zugeordnet, die normalerweise durch Einwirkung einer Feder aus dem Bereich der zugehörigen Klinkenscheibe herausgehalten wird. Soll eine Einstellung vorgenommen werden, dann wird einer von mehreren je einer Klinke zugeordneten Magneten erregt, der die betreffende Klinke entgegen der Wirkung der Feder anzieht und damit das freie Ende der Klinke in den Bereich der zugehörigen Klinkenscheibe bringt. Wird nun gleichzeitig oder kurz nachher der Motor angelassen, so dreht dieser die Achse mit sämtlichen darauf befestigten Klinkenscheiben so lange,, bis die in Frage kommende Klinkenscheibe mit der ausgewählten Klinke in Eingriff kommt und auf diese Weise festgehalten wird. Die Einstel-Iung des Abstimmittels ist damit beendet, und der Motor kann wieder ausgeschaltet werden.
  • Die geschilderte Ausbildung der Klinken und Klinkenscheiben bei der bekannnten Einrichtung hat den Nachteil, daß für die Endstellung, die die Achse nach einer motorischen Einstellung erreicht, maßgeblich die Entfernung zwischen dein Lagerzapfen der Klinke und dem Punkt ist, an dem die Klinke mit der Klinkenscheibe in Eingriff steht. -Maßgeblich ist also die Entfernung zwischen der Oberkante des Lagerlochs und dem Ende der Klinke. Diese Länge ist bei der Herstellung der Klinken schwer zu messen und zu kontrollieren, so daß sich dabei stets gewisse Ungenauigkeiten ergeben, die bei der Einstellung von Abstimmitteln nicht zulässig sind. Auch muß der der ausgewählten Klinke zugeordnete Magnet der bekannten Einrichtung unter Strom bleiben, solange eine Einstellung beibehalten wird, denn bei Aberregung des Magneten besteht die Gefahr, daß die Klinke unter der Einwirkung der Feder aus der Klinkenscheibe herausgezogen wird, so daß die Einstellung nur zu leicht zufälligen Veränderungen unterliegt. Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Einrichtung mit motorischem Antrieb zur Ferneinstellung der Abstimmittel von Geräten der drahtlosen Nachrichtenübertragung, die durch unilaufende Klinkenscheiben und mittels durch eine elektromagnetische Steuereinrichtung auswählbaren, praktisch tangential an die Klinkenscheiben sich anlehnenden Klinken in vorbestimmten Stellungen festgehalten werden. Die Nachteile der bekannten Einrichtung werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß an jeder Klinke eine Feder in der Weise angebracht ist, daß die ausgewählte Klinke nach erfolgtem Wahlvorgang gegen die Klinkenscheiben gezogen wird. Bei erreichter Einstellung drückt die Klinkenscheibe die ausgewählte Klinke gegen ihr Lager. Dabei können Einrichtungen vorgesehen sein, welche selbsttätig eine Sperrung der nicht beabsichtigten Einstellungen bewirken und nur die gewünschte Einstellung freigeben.
  • In den Abb. i bis 3 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Einrichtung, bei welcher die Sperrung durch eine von einem Magneten betätigte Stange erfolgt. Bei der I'inrichtung nach der Abb. 2 erfolgt die Sperrung durch eine Nockenwelle. Außerdem ist die Einrichtung wahlweise für Hand und Fernsteuerung verwendbar, wobei eine gleichartige Betätigung auch bei der Einrichtung nach Abb. i erfolgen kann. Die Abb. 3 zeigt schließlich die besondere Ausführung eines Klinkwerks, wie es zur Erzielung einer größtmöglichen Genauigkeit der Einstellung benötigt wird.
  • In der Abb. i bezeichnet i eine Wähleinrichtung, die aus mehreren, beispielsweise fünf, Relais A bis E besteht, deren jedes mit zwei Arbeitskontakten a', a. usw. versehen ist. Die mit dem Index i versehenen Arbeitskontakte bewirken die Ein- und- Ausschaltung von Magneten in, bis ni,, Jeder dieser Magnete besitzt einen Anker, der im unerregten Zustand durch. eine Feder abgezogen wird und auf welchem ein Sperrdaumen angebracht ist. Die mit dem Index 2 bezeichneten Arbeitskontakte der Relais A bis E liegen in Stromkreisen, die über federnde Kontakte f1 bis f5 einen Motor :61 ein- und ausschalten. Der 'Motor 111 treibt über ein Getriebe mit sehr großer Pbersetzung die eine Seite einer Federkupplung F, die andererseits mit einer Welle w1 verbunden ist. Auf der Welle w1 sind fünf Klinkenscheiben si bis s;; sowie ein Handrad befestigt. Jede dieser Scheiben ist mit einer Kerbe versehen und auf der Welle w, derart befestigt, daß die Drehung dieser Kerbe bis zu einer festen Stellung einer bestimmten Abstimmung entspricht. Die Klinkenscheiben sind zwar auf der Welle w1 fest angeordnet, jedoch besteht die llögliclileit, jede Scheibe für sich zu lösen, um einen bestimmten Winkel zu drehen und dadurch gegebenenfalls andere Wellenlängen einzustellen als vorher. Jede der Klinkenscheiben s1 bis s,, trägt ferner einen Dorn, der bei einer bestimmten Stellung die (iffnung des entsprechenden Federkontakte: f i bis f5 bewirkt. In die Kerbe der Klinkenscheiben s greifen Klinken Mal bis 'i; ein. die in der Abb. i schematisch als um einen Punkt drehbar gezeichnet sind. Die tatsächliche Lagerung dieser Klinken ist in -NU). 3 dargestellt. Jede dieser Klinken hat zwei ausgezeichnete Stellungen, die einmal durch die an der Klinke selbst angreifende Feder, das andere Mal durch die Feder bzw. den Sperrdaumen der Anker der 'Magnete m bestimmt sind. Es ist ferner eine mit einer entsprechenden Anzahl Nasen versehene Stange S vorhanden, die dazu dient, sämtliche Klirr ken li, bis h5 außer Eingriff mit der zugehörigen Scheibe s zu bringen. Die Stange S wird durch einen Magneten H betätigt, der wiederum an Spannung gelegt wird, wenn ein Relais 11 in der Wähleinrichtung i seinen .Arbeitskontakt k schließt. Nach Aufhören der Magneterregung wird die Stange S durch Federkraft in ihre Nullstellung zurückgeführt.
  • Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Es sei zunächst angenommen, daß augenblicklich eine Einstellung auf eine bestimmte Wellenlänge vorhanden ist, bei der eine der Klinken h. mit der Kerbe der zugehörigen Scheiben s in Eingriff steht. Die Abstimmung soll nun derart geändert werden, daß mit einer neuen Wellenlänge gearbeitet wird, wobei die entsprechende Einstellung der drehbaren Teile durch die Klinkenscheibe s1 bestimmt wird. In der Befehlsstelle, von der aus die Neueinstellung vorgenommen wird, werden dementsprechend die Relais A und 'i erregt, und zwar in der Weise, daß beispielsweise durch einen vorgezogenen Kontakt das Relais K eine geringe Zeit vor dem Relais A an Spannung gelegt wird. Die Vorerregung des Relais K bewirkt zunächst die Schließung des zugehörigen Arbeitskontaktes k und damit die Erregung des Magneten H. Dadurch wird der Anker dieses Magneten angezogen und betätigt entgegen der Wirkung einer Feder die Stange S, so daß die an dieser Stange angebrachten Nasen unter die Klinken h greifen und dieselbe von den entsprechenden Scheiben s abheben. Dabei wird auch die Klinke abgehoben, die entsprechend der vorhanden gewesenen Abstimmung mit der Kerbe einer der Scheiben s in Eingriff war. Durch das Abheben der Klinken h, das sich, wie in der Zeichnung dargestellt, in einer Rechtsdrehung um einen geringen Betrag äußert, werden die Enden dieser Klinken über abgeschrägte Flächen an dem Sperrdaumen der Anker der Magnete na hinweggeführt, wobei die auf dem Magnetanker befestigten Sperrdaumen entgegen der Wirkung der Spannfedern nachgeben, aber sofort wieder zurückschlagen, wenn die Klinken den Sperrdaumen verlassen haben. Infolge der Federn werden die Magnetanker wieder in die gezeichnete Abfallstellung gebracht, so daß die Klinken 1a nunmehr durch die Sperrdaumen in der entklinkten Stellung gehalten werden. Die Erregung des Relais K kann nunmehr aufhören, so daß die Stange S in ihre Nullstellung zurückgeführt wird.
  • Kurze Zeit nach der Erregung des Relais K wird das der gewünschten Abstimmung entsprechende Relais, z. B. A, an -Spannun.g gelegt und schließt seine Arbeitskontakte a1 und a2. Über den Arbeitskontakt a1 wird der Magnet m1 erregt und zieht seinen Anker an. Dadurch entfernt sich der Sperrdaumen von dem Ende der Klinke, und diese wird unter der Wirkung der daran angebrachten vorgespannten Feder gegen den Umfang der Scheibe s1 gezogen. Die übrigen Klinken behalten infolge der Sperrdaumen der übrigen nichterregten Magnete m2 bis % ihre bisherige Stellung bei. Über den Arbeitskontakt a2 und den federnden Kontakt f1 wird gleichzeitig mit der Erregung des Magneten m, der Motor lvl an Spannung gelegt. Die Drehung des Motors wird durch das Getriebe auf die Federkupplung F und nach Anspannen derselben auf die Welle w1 übertragen. Die Welle w1 mit den daran befestigten Klinkenscheiben si bis. s5 dreht sich nun so lange, bis die auf der Scheibe s1 schleifende Klinke hl mit der Kerbe dieser Scheibe in Eingriff kommt. Gleichzeitig oder kurze Zeit vorher wurde durch den an der Scheibe si angebrachten Dorn der Federkontakt f1 geöffnet und der Motor v1 abgeschaltet. Infolge des Nachlaufs des Motors und der in der Federkupplung F aufgespeicherten Energie wird die Klinkenscheibe s1 mit erheblichem Druck gegen die Klinke k1 gepreßt. Hierbei verhindert die Federkupplung F eine durch Prelhing etwa bewirkte Zurückdrehung der Scheibe s, Ein Zurückdrehen des Motors 11 ist mit Rücksicht auf die große Übersetzung ausgeschlossen. Unmittelbar darauf wird das Relais A . abgeschaltet, so daß dessen Arbeitskontakte a, und e a2 geöffnet werden und dadurch auch der Magnet m1 spannungslos wird. Der Anker dieses Magneten wird durch Federkraft abgezogen, jedoch ist dieser Vorgang wirkungslos, da, sich die Klinke hl bereits in Eingriff mit der Scheibe s1 befindet und daher keine Berührung zwischen . der Klinke lci und dem Sperrdaumen des Magnetankers erfolgt. Dadurch ist die Einstellung eines drehbaren Abstimmittels, beispielsweise eines Variometers, auf eine gewünschte andere `'Venenlänge beendet. Von dem der gewünschten Wellenlänge entsprechenden Relais A können selbstverständlich gleichzeitig auch die anderen zur Herstellung der Abstimmung erforderlichen Mittel, wie Kondensatoren u. dgl., verstellt werden.
  • In Abb.2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar wird die Sperrung der Klinken, die nicht beabsichtigten Stellungen entsprechen, durch eine Nockenwelle ein-,geleitet. Es bezeichnet wiederum i eine Wähleinrichtung mit beispielsweise fünf Relais A bis E, wenn insgesamt fünf v erschiedene Einstellungen vorgesehen sind. Wird eine andere Anzahl von möglichen Einstellungen verlangt, so ändert sich dementsprechend die Anzahl der Relais, der Magnete, der Scheiben usw. Jedes dieser Relais ist %wiederum mit Arbeitskontakten a1 bis ei und a2 bis e2 ausgerüstet. Dabei liegen die mit .dem Index i bezeichneten Arbeitskontakte in Stromkreisen, über welche die Magnete m1 bis m5 an Spannung gelegt werden. Jeder dieser Magnete besitzt wiederum einen mit einem Sperrdaumen versehenen Anker. der im urerregten Zustand unter Wirkung einer Feder abgezogen. wird. Die mit dem Index :2 bezeichneten Arbeitskontakte der Relais A bis E dienen. zur Einschaltung des Motors N über federnden Kontakten f1 bis f5. Der Motor M treibt über eine entsprechend große Übersetzung die Federkupplung F, die mit einer Welle w1 gekuppelt ist, auf der die Klinkenscheiben s1 bis s5 befestigt sind. Jede dieser Klinkenscheiben ist genau wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i mit einer Kerbe versehen, die bei einer bestimmten Drehung der Welle w1 gegen eine der Klinken lai bis h; läuft. Von der Welle w1 wird über ein Zahnrad die Nockenwellen angetrieben. Die Betätigung der Einrichtung kann sowohl durch Motorsteuerung als auch von Hand erfolgen, wobei im ersteren Falle das Handrad mit der Welle -zE" nicht in Berührung steht und im letzteren Falle ein Zahnrad des Getriebes, welches die Drehung des Motors ?l1 auf die Welle zeyi überträgt, ausgerückt ist.
  • Ein Fernsteuerv organg zur Einstellung einer gewünschten Abstimmung geht ganz ähnlich vor sich wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i. Wird beispielsweise die Einstellung auf eine bestimmte Wellenlänge gewünscht, für die das Relais A maßgebend ist, dann wird- dieses Relais erregt und schließt seine Arbeitskontakte a1 und a... L'ber den Arbeitskontakt a. wird der Motor :l1 an Spannung gelegt, läuft an und dreht dadurch sowohl die Welle w, als auch die i\ okkenwelle n. Die Welle w, ist gegen Drehung zunächst noch durch die von dem letzten Einstellvorgang anliegende Klinke, z. B. 1a5, gesperrt. Die auf dieser `, elle angebrachten ockenscheiben bewirken zunächst, daß von sämtlichen Klinken h, bis k5 die an den entsprechenden Klinkenscheiben anliegenden abgehoben werden, wobei das andere Ende dieser Klinken über die Sperrdaumen an den Relaisankern Hinweggleitet und nunmehr von diesem gehalten wird. Nur die Klinke h.,, die auf der der gewünschten Einstellung entsprechenden Steuerscheibe s, gleitet, wird nicht gesperrt, da gleichzeitig mit dem Kontakt a.# auch der Kontakt a1 geschlossen wurde, so daß der Magnet in, erregt ist, seinen Anker angezogen hat und deshalb der an diesem Anker angebrachte Sperrdaumen nicht in Eingriff mit der Klinke k, kommen kann.
  • Vber die Federkupplung F wird die Drehung des Motors 11 auf die Welle w, übertragen, so daß sämtliche Klinkenscheiben s, bis s5 sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit drehen. !ach einem bestimmten Drehwinkel läuft die Kerbe der Scheibe s, gegen die Klinke 1a,, wodurch die Einrichtung zum Stillstand kommt. Kurze Zeit vor Erreichen dieser Endstellung wurde durch einen an der Scheibe s, angebrachten Dorn der Federkontakt f, unterbrochen und der Motor 1I abgeschaltet. Der K achlauf des -Motors l1 und die in der Federkupplung F enthaltene Spannung bewirken ein festes Anpressen der Steuerscheibe s, gegen die Klinke h,. Im Augenblick, in dem die gewünschte Einstellung erreicht ist, wird das Steuerrelais A abgeschaltet, da dessen Arbeitskontakte a1 und a. nicht mehr geschlossen zu sein brauchen.
  • An Stelle der erwähnten Federkupplungen F kann natürlich auch in an sich bekannter Weise eine Rutschkupplung verwendet werden bzw. ein anderes Übertragungsmittel, «-elches bewirkt, daß die Motordrehung mit entsprechend großem Anpressungsdruck, aber doch stoßfrei und ohne Prellung herbeizuführen, auf die Steuerscheibe übertragen wird.
  • An Stelle der Verriegelung der Klinken h, bis 1a5 durch einen an dem Anker eines Magneten angebrachten Sperrdaumen kann auch folgende Ausführung vorgesehen sein: Die Klinken werden als Winkelhebel ausgebildet und unter Einwirkung einer Feder gegen die entsprechenden Scheiben gedrückt. Der andere Hebel der Klinke wird unmittelbar durch den Kern dieses 'Magneten betätigt, der bei Erregung einer Spule angezogen, in unerregtem Zustand dagegen unter Wirkung einer Feder -c-en die Klinke gedrückt wird und dieselbe von der Scheibe entfernt.
  • In Abb.3 ist ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung der Klinken und Befestigung der Scheiben dargestellt. Darin bezeichnet in, einen der in den vorhergehenden Abbildungen mit in, bis ?n5 bezeichneten Magneten, der augenblicklich an Spannung liegt, so daß der zugehörige Anker a entsprechend der stark ausgezogenen Stellung auf dem Kern aufliegt. Dabei wird die Feder 2 gespannt. Die Klinke la, die beispielsweise als ein um den Zapfen z drehbarer Winkelhebel dargestellt ist, befindet sich augenblicklich in Eingriff mit der Klinkenscheibe s,. Die Klinke ist mit einer ovalförinigen Bohrung versehen, so daß sie gegenüber dein Drehzapfen z Spiel hat. Bei Drehung der Klinkenscheibe s, in der Pfeilrichtung wird somit die Klinke von der in der Scheibe enthaltenen Kerbe erfaßt und fest gegen den Anschlag AB gepreßt. Das absichtlich vorgesehene Spiel an dem Drehzapfen z hät nun zur Folge, daß die Klinke durch die Drehung der Scheibe s, uni ein: ii geringen Betrag so lange mitgenommen wird, bis sie an dem Anschlagbock AB anliegt und infolgedessen der Abstand der Kerbe an der Scheibe s, von dein Anschlag AB immer gleich der Entfernung a ist und somit auch bei wiederholter Einstellung immer wieder die gleiche Einstellgenauigkeit gewährleistet ist.
  • Wird die Klinkeh durch eine an Hand der vorhergehenden Abbildungen beschriebene Einrichtung aus der Eingriffsstellung herausgehoben, dann wird gleichzeitig, sofern der Magnet in nicht erregt ist, unter der Wirkung der Feder 2 der Anker a in die gestrichelt gezeichnete Stellung gebracht und dadurch die Klinke h. gegen eine neue Betätigung vorläufig gesperrt.
  • Der Motor 11 muß nicht unbedingt, wie in den Abbildungen dargestellt, ein Elektromotor sein. Es kann vielmehr zum Antrieb auch ein Elektromagnet verwendet werden, der beispielsweise die Klinkenscheibe schrittweise weiterbewegt. Für bestimmte Zwecke ist es ferner vorteilhaft, mehrere derartige Antriebe mit hintereinander angeordneten Achsen gemeinsam und gleichzeitig zu steuern, so daß entsprechende Einstellbewegungen an einer Mehrzahl von drehbaren Teilen vorgenommen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung mit motorischem Antrieb zur Ferneinstellung der Abstimmittel von Geräten der drahtlosen -Nachrichtenübertragung, die durch umlaufende Klinkenscheiben und mittels durch eine elektron: agnetische Steuereinrichtung auswählbaren, praktisch tangential an "die Klinkenscheiben sich anlehnenden Klinken in vorbestimmten Stellungen festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Klinke eine Feder in der Weise angebracht ist, daß die ausgewählte Klinke nach erfolgtem Wahlvorgang gegen die Klinkenscheiben gezogen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei erreichter Einstellung die Klinkenscheibe die ausgewählte Klinke gegen das Lager der Klinke drückt. ,
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,daß die vorzugsweise als Winkelhebel ausgebildete Klinke in einem Lager axial verschiebbar gelagert ist und in der erreichten Einstellung die Klinkenscheibe die ausgewählte Klinke gegen einen im Raum feststehenden Anschlag drückt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke derart ausgebildet ist, daß sie in der ausgeklinkten Stellung von dem Anker der elektromagnetischen Steuereinrichtung dieser Stellung festgehalten wird.
  5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine an den Klinken angreifende, vorzugsweise elektromagnetisch gesteuerte, oder vom Motorantrieb für die Abstimmittel betätigte Einrichtung vorgesehen ist, welche die gewählte Klinke in die Ausgangsstellung zurückführt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung für die gesamte elektromagnetische Steuerung der Klinken derart ausgebildet ist, daß beim Wählvorgang erst die zuvor gewählte Klinke in die Ausgangsstellung geführt wird und dann die gewünschte Stellung. ausgelöst wird.
DEA75168D 1935-01-27 1935-01-27 Einrichtung mit motorischem Antrieb zur Ferneinstellung der Abstimmittel von Geraeten der drahtlosen Nachrichtenuebertragung Expired DE714698C (de)

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