DE71427C - Aufziehbares Schutzdach für Schaufenster u. dergl - Google Patents

Aufziehbares Schutzdach für Schaufenster u. dergl

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DE71427C
DE71427C DENDAT71427D DE71427DA DE71427C DE 71427 C DE71427 C DE 71427C DE NDAT71427 D DENDAT71427 D DE NDAT71427D DE 71427D A DE71427D A DE 71427DA DE 71427 C DE71427 C DE 71427C
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DE
Germany
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chain
cords
roller
struts
cord
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71427D
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English (en)
Original Assignee
C. R. DlETZE in Pirna a. Elbe
Publication of DE71427C publication Critical patent/DE71427C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/02Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Das vorliegende aufziehbare Schutzdach für Schaufenster, Veranden u. dergl. (sogenannte Marqüise) zeichnet sich dadurch aus, dafs die einzelnen in gewissen Abständen an das Tuch angreifenden Zugschnüre nicht wie bisher, mit einander verknotet und zusammengedreht, den gemeinschaftlichen Zugstrang bilden, sondern alle von gleicher Länge unabhängig von einander über Rollen geführt und an ein besonderes undehnbares Zugmittel (Kette, Gurt, Stange) angeschlossen sind. Der Zweck dieser Aenderung ist der, die ungleichmäfsige Ausdehnung der verschieden langen Zugschnüre, das daraus folgende ungleichmäfsige Aufziehen des Tuches und die sich aus dem Zusammenwickeln ergebenden Störungen zu vermeiden. Durch die gekennzeichnete Anordnung wird die Herstellung von Schutzdächern in gröfserer Länge aus einem Stück ermöglicht, so dafs z.B. ein Schutzdach dieser Anordnung ohne Schwierigkeit in einer Länge von 30 m ausgeführt und dann noch mit Leichtigkeit aufgezogen werden kann, während man bisher über eine Länge von 8 m kaum je hinausgekommen ist.
Das Schutzdach ist auf beiliegender Zeichnung, in Fig. ι im seitlichen Verticalschnitt, in Fig. 2 in der Vorderansicht und in Fig. 3 im Grundrifs dargestellt. Fig. 4 stellt einen schematischen Grundrifs, die Fig. 5 bis 10 stellen Ansichten der Leitrollen dar.
Das Tuch (Leinwanddecke) α ist mit seiner oberen Längskante an dem Brett b befestigt, welches sich oberhalb der Schaufenster längs der Wand erstreckt. Das Tuch wird durch den Fallstab c beschwert, an welchen eine Anzahl Streben d angreifen (Fig. 1 bis 3).
Die einzelnen Zugschnüre e'e2... liegen oberhalb des Tuches a, an welches sie in bekannter Weise mittelst Ringe angreifen. Hierdurch wird die Reibung zwischen Tuch und Schnüren bedeutend verringert, das Tuch geschont und das Aufziehen ganz wesentlich erleichtert. Sämmtliche Zugschnüre sind von gleicher Länge und derart geführt, dafs jede für sich über Rollen läuft und ohne Verbindung mit den übrigen an die Kette / angeschlossen ist. Zu beachten ist auch, dafs keine Zugschnur mit der Kette / zusammen über eine Rolle läuft, selbst die Kette/ hat keine Rolle zu passiren. Sie ist durch eine Feder h oder ein anderes elastisches Zwischenglied mit einem Gurtband g verbunden, welches über eine Rolle gl nach der Windevorrichtung n> führt (Fig. 2 bis 4). Die Feder h hat hierbei den Zweck, bei gespannten Zugschnüren e el ... deren Ausdehnung durch Witterungseinflüsse auszugleichen.
Die Führung der Zugschnüre geht besonders aus der Zeichnung Fig. 4 hervor. Die Schnüre e e1 e~. . . führen von ihren Befestigungsstellen von dem Fallstab c aus aufwärts, gehen über Führungsrollen und laufen alsdann eine Strecke mit der Kette parallel. (An den Befestigungsstellen der Schnüre an der Kette sind die entsprechenden Buchstaben in Fig. 4 eingetragen.) Aus dieser Figur ist ersichtlich, dafs die ersten Schnüre e1 . . . e10 neben der Kette/ im Sinne

Claims (1)

  1. der Zugrichtnng rückwärts, die letzten e11.. . e13 dagegen vorwärts laufen. Die Kette f, wie auch die Schnüre brauchen demnach die Rolle g1 nicht zu passiren.
    Von den aus Fig. 5 bis 8 ersichtlichen Führungsrollen i und k sind an den Stellen, wo die von unten kommenden Schnüre umbiegen, je eine von jeder Art angeordnet, während an den Befestigungsstellen der Schnüre an f je eine Rolle k sich befindet. Statt der beiden festen Rollen i k kann auch je eine schwingend gelagerte Rolle kl angewendet werden (s. Fig. 9 und 10). Infolge der Drehbarkeit des Rollengehäuses stellt sich die Rolle selbstthätig in die Richtung der auflaufenden Schnur ein. Um eine leichte Regelung der Schnurlängen zu ermöglichen, sind die unteren Schnurenden an dem Fallstab c nicht direct, sondern unter Vermittlung von Kettchen / befestigt, welche an c ausgespannt liegen; je nach Erfordern erfolgt die Befestigung an einer oder der anderen Kettenschake (Fig. 1 bis 3). Die Kettchen können auch an den Enden der Schnüre befestigt sein und die Regelung kann durch entsprechendes Einhängen der Kette erfolgen.
    In den Kanten, welche das Tuch α mit den Giebelstücken m bildet, liegen Schnüre n, welche an beiden Enden befestigt sind und durch eine Reihe von in jeder Ecke befestigten Ringen hindurchgehen. Diese Schnüre sind bei herabgelassenem Schutzdach straff gespannt, wodurch das Einsinken der scharfen Kante zwischen α und in verhindert und ein gutes Aussehen bewahrt wird.
    Bei weit auslegenden Schutzdächern macht man die hinteren Enden der Streben in bereits bekannter Weise verschiebbar, um bei herabgelassenen Schutzdächern eine genügend hohe freie Durchgangshöhe zu erhalten. Die Streben d werden zu diesem Zweck in einem mittleren Punkte von einer durch Stangenschlofs oder dergleichen einstellbaren Kette ο getragen, wodurch eine Wirkung erzielt wird, die derjenigen des bei Schlössern etc. häufig verwendeten »Wechsels« nicht unähnlich ist. Das Ende der Streben ist mit einer Laufrolle ρ in einer senkrechten Geradführung q verschiebbar. Der vordere Strebentheil mit dem Fallstab befindet sich gegenüber dem hinteren Theil im Uebergewicht. Bei aufgezogenem Schutzdach nimmt die Rolle ρ ihre tiefste Stellung ein, Kette 0 ist schlaff. Beim Herablassen tritt nun ein Moment ein, wo die Kette Spannung erhält, und von jetzt an kommt das Uebergewicht zur Geltung, der Angriffspunkt der Kette wird Drehpunkt und Rolle ρ geht nach oben. Beide Stellungen sind aus Fig. 1 ersichtlich.
    Pat en τ-A ν sp ruch:
    Schutzdach für Schaufenster, Veranden und dergleichen, bei welchem ein gleichmäfsiges Aufziehen des Tuches dadurch gesichert wird, dafs sämmtliche Zugschnüre gleiche Länge haben und, unabhängig von einander über Rollen geleitet, an ein besonderes undehnbares Zugmittel (Kette f, Stange oder dergleichen) angreifen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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