DE714194C - Elektrische Maschine mit umlaufendem permanentem Magneten, insbesondere Kleinmotor - Google Patents

Elektrische Maschine mit umlaufendem permanentem Magneten, insbesondere Kleinmotor

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DE714194C
DE714194C DEL95337D DEL0095337D DE714194C DE 714194 C DE714194 C DE 714194C DE L95337 D DEL95337 D DE L95337D DE L0095337 D DEL0095337 D DE L0095337D DE 714194 C DE714194 C DE 714194C
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DEL95337D
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Dipl-Ing Heinrich List
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K25/00DC interrupter motors or generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Elektrische Maschine mit umlaufendem permanentem Magneten, insbesondere Kleinmotor Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an elektrischen Maschinen mit umlaufendem permanentem Magneten-, insbesondere Kleinmotoren. Bei solchen Maschinen hat sich der Nachteil herausgestellt, daß durch eine Erhöhung der Feldstärke über ein gewisses Maß hinaus, leicht eine Entmagnetisierung, zum mindesten eine Schwächung des Magnetismus des umlaufenden permanenten Magneten bewirkt wird. Die Maschine wird dadurch entweder unbrauchbar oder ihr Wirkungsgrad sinkt wesentlich herab.
  • Weder rechnerische, noch theoretische Überlegungen führten zu einer Erkenntnis der Ursachen dieses Mangels. Die Erfindung ging daher von der Überlegung aus, durch Herbeiführung einer gewissen Drosselwirkung im feststehenden Magnetkörper (Ständer) die schädliche Steigerung der Feldstärke in diesem Maschinenteil zu unterbinden und damit einer Entmagnetisierung bzw. Schwächung des Magnetismus im umlaufenden Permanentmagneten (Läufer) vorzubeugen. Angestellte Versuche ergaben die Richtigkeit dieser überlegung, und zwar ohne daß die Wirkungsweise der Maschine verschlechtert wurde und ohne daß andere Nachteile, wie z. B. eine Beschädigung der Feldwicklung bei einer ungewollten Zufuhr größerer Spannung oder ein Absinken der Leistung des Motors, eintraten.
  • Erfindungsgemäß wird die Drosselwirkung im feststehenden Ständereisenkörper des Motors dadurch erreicht, daß im Eisenweg dieses Körpers eine Querschnittsverkleinerung vorgesehen wird- Diese Querschnittsverkleinerung ist so bemessen, daß in keinem Betriebszustande die Feldstärke an den Polen Werte erreichen kann, durch die eine Entmagnetisierung bzw. Schwächung des Magnetismus des umlaufenden permananenten Magneten bewirkt wird.
  • Die Querschnittsverminderung kann an geeigneter Stelle vorgenommen werden, Besonders vorteilhaft ist es, dieselbe in die Spulenkerne des ortsfesten Elektromagneten des Ständereisenkörpers hineinzulegen, -und zwar in Form von Einschnürungen der Spulenkerne. Zumeist ergibt sich dadurch noch ein günstiges Verhältnis zwischen der Schichtstärke der Wicklung und der Länge des Spulenkernes.
  • Die Querschnittseinschnürung der Ständereisenkörper elektrischer Maschinen, und zwar durch Einstanzen von Längsschlitzen in, die Zähne der Ankerbleche, ist an sich bereits bekannt. Diese Anordnung wurde jedoch zu einem anderen Zweck, nämlich um die magnetische Kraftströmung in bestimmte Bahnen, zu lenken, vorgenommen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise an einem Elektrokleinmotor im Längsschnitt (Fig. i) und im Querschnitt (Fig. 2) dargestellt, wobei der Aufbau des dargestellten Kleinmotors selbst nicht Gegenstand der Erfindung ist.
  • Nach der Zeichnung ist ein als Läufer ausgebildeter Dauermagnet 2 auf einer Welle 7, die in Kugellagern 8 läuft, in dem Motorgehäuse i drehbar gelagert. In dem Gehäuse ist außerdem der Ständer des Motors untergebracht ', der aus drei Spulen 5 mit dem Eisenkern 3 und dem Eisenrückschluß 4 besteht. Zur Erhöhung der Stabilität dient eine Zwischenplatte 6 aus Isolierstoff. Den Spulen wird der Strom über ein Kontaktwerk 9, 1 o in cyclischer Vertauschung zugeführt. Gemäß der Erfindung weist der Querschnitt der Eisenkerne 3, wie insbesondere aus Fig. 2 deutlich ersichtlich ist, eine Querschnittsverkleinerung in Form einer künstlichen Einschnürung 15 auf, die so bemessen ist, daß die Feldstärke in den Polen in keinem Betriebszustand Werte erreichen kann, durch die eine Entmagnetisierung bzw. Schwächung des Magnetismus des umlaufenden Dauermagneten bewirkt werden kennte.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Maschine mit umlaufendem permanentem Magneten, insbesondere Kleinmotor, gekennzeichnet durch eine künstliche Einschnürung des Querschnittes des Ständereisenkörpers, die so bemessen ist, daß in keinem Betriebszustand die Feldstärke an den Ständerpolen Werte erreichen kann, durch die eine Entmagnetisierung bzw. Schwächung des Magnetismus des =laufenden permanenten Magneten (2) bewirkt wird.
  2. 2. Elektrische Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ein--chnii:ung (15) in den Spu'enkernen (3) befindet.
DEL95337D 1938-08-05 1938-08-05 Elektrische Maschine mit umlaufendem permanentem Magneten, insbesondere Kleinmotor Expired DE714194C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE867567C (de) * 1950-06-13 1953-02-19 Arnold Seppeler Gleichstrom-Kleinstmotor
DE1082972B (de) * 1954-03-13 1960-06-09 Standard Elektrik Lorenz Ag Gleichstromdrehfeldkleinstmotor, insbesondere fuer Funkanlagen
DE1102262B (de) * 1954-03-02 1961-03-16 Bbc Brown Boveri & Cie Mit Gleichstrom gespeister, selbsttaetig und in waehlbarer Drehrichtung arbeitender elektromagnetischer Schrittschaltmotor
EP0270477A3 (de) * 1986-12-02 1989-10-25 Mueller And Smith, Lpa Gleichstrommotor

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DE1102262B (de) * 1954-03-02 1961-03-16 Bbc Brown Boveri & Cie Mit Gleichstrom gespeister, selbsttaetig und in waehlbarer Drehrichtung arbeitender elektromagnetischer Schrittschaltmotor
DE1082972B (de) * 1954-03-13 1960-06-09 Standard Elektrik Lorenz Ag Gleichstromdrehfeldkleinstmotor, insbesondere fuer Funkanlagen
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