DE71275C - Vorrichtung zum Reinigen von Pinseln - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Pinseln

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DE71275C
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Germany
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cleaning brushes
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Application number
DENDAT71275D
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A. BERNLOCHNER. in München, Ohlmüller strafse 7d
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Anticipated expiration legal-status Critical
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B17/00Accessories for brushes
    • A46B17/06Devices for cleaning brushes after use

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  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, einen Apparat für Maler etc. zu schaffen, welcher es ermöglicht, Malpinsel äufserst rasch, sicher und vollständig reinigen, d. h. sie von den an ihnen haftenden Farberückständen befreien zu können. Bis jetzt geschah dies dadurch, dafs die Pinsel längere Zeit in die Farben lösende Flüssigkeiten gelegt wurden und dann einzeln mit der Hand unter Zuhülfenahme eines Kammes oder eines sonst entsprechenden Instrumentes gereinigt wurden. Dies erforderte einen ziemlichen Zeitaufwand. Zudem war die Reinigung eine sehr mangelhafte, da man zu den nahe am Stiel haftenden Farberückständen nicht oder nur äufserst schwer gelangen konnte.
Diese Uebelstände sollen durch vorliegenden, in Fig. ι im Längsschnitt, in Fig. 2 im Grundrifs dargestellten Apparat beseitigt werden. Derselbe besteht aus einem mit einem Abflufshahn versehenen Behälter α zur Aufnahme der für Reinigung der Pinsel nothwendigen Flüssigkeit, dessen Boden zweckentsprechend gegen den Abflufshahn ziemlich geneigt ist, um einen vollständigen Ablauf der Flüssigkeit nach geschehener Reinigung zu erzielen. Zur Reinigung der Pinsel selbst sind zwei Borstenräder b und b1 von verschiedenem Durchmesser angeordnet, wovon &1 drehbar in der Gehäusewand von α gelagert ist und mittelst Kurbel d in Umdrehung versetzt werden kann. Borstenrad b ist der Längsrichtung nach verstellbar gelagert und besitzt die Gehäusewand von a eine dementsprechende Aussparung α1.
Hierdurch wird die Möglichkeit geboten, die beiden Borstenräder dem Bedürfnifs entsprechend einander nähern oder entfernen zu können. An der Aufsenseite des Behälters a ist ein Zahngetriebe c ci angeordnet, durch welches bei Umdrehung der Kurbel c die beiden Borstenräder b und b1 gegen einander, und zwar das kleinere Rad mit entsprechend gröfserer Umfangsgeschwindigkeit (in Pfeilrichtung) in Umdrehung versetzt werden.
Bei Benutzung des Apparates füllt man den Behälter mit Wasser oder einer sonst entsprechenden Flüssigkeit, setzt mittelst Kurbel ■die Borstenräder in Bewegung und hält die zu reinigenden Pinsel derart, dafs die Haare oder Borsten derselben von den Borstenrädern erfafst und zwischen dieselben gezogen werden. Es wird dadurch eine regelrechte Reinigung (die nur nach der Lage der Haare erfolgen darf, nicht wie bisher durch Auseinanderspreizung derselben) und hierdurch eine Schonung der Pinsel beim Reinigen erzielt.
Der Erfolg des richtigen Reinigens wird durch die verschiedenen Durchmesser der Bürstenscheiben und die ungleiche Umfangsgeschwindigkeit erreicht. Die gröfsere bildet das eigentliche Widerlager, welches gleichzeitig zum Reinigungsvorgang mithilft, während die andere rotirende kleinere Scheibe die Reinigung kräftig durchführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Reinigen von Pinseln, gekennzeichnet durch zwei in einem die Reinigungsflüssigkeit aufnehmenden Gehäuse angeordnete Borstenscheiben (b und bl) von ungleichem Durchmesser, welche mittelst Zahnradgetriebe c und c1 gegen einander so in Umdrehung versetzt werden, dafs eine davon gröfsere Umfangsgeschwindigkeit als die andere hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71275D Vorrichtung zum Reinigen von Pinseln Expired - Lifetime DE71275C (de)

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