DE7123003U - Vorrichtung zum Verschieben vorzugsweise in Reihe aufgestellter fahrbarer Regale - Google Patents

Vorrichtung zum Verschieben vorzugsweise in Reihe aufgestellter fahrbarer Regale

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DE7123003U
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ACROV/ - WOLPi GmbH
4 JuO DÜSSELDORF 1
\ c rr ;.c-..ζu r.. ~ zu::. Verschieben vorzugsweise ir. ?.ί. ' . Bu:;;este liter fahrbarer Regale.
Die Erfindung betrifft eine Verrichtung zue Verschieben vorzugsweise in Reihe aufgestellter fahrbarer Regale, Lagergestelle oder dgl. durch eine Antriebseinrichtung.
Derartige Regale weiten vielfach eine rechteckige Grundfläche auf, sind von einer oder beiden Breitseiten her ziim Be- und Entladen zugänglich und zur besseren Raiimausnutzung in Richtung der Erstreckung der Schmalseiten vorzugsweise auf Schienen verfahrbar.
Es ist bekannt, zum !''erfahren der Regale elektromotorische oder auch manuell betätigte Antriebe mit Handkurbel, Ratsche, Hebel oder dgl., die an der Schmalseite des Regales bedienbar oind, vorzusehen. Die Antriebskraftübertragung auf ein oder mehrere Antriebsräder erfolgt üblicher Weise über Rollenketten, Zahnräder, Zahnriemen oder ähnlichen Übertragungsmitteln. Regale dieser Art sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt, mit elektromotorischem Antrieb sowohl mit Einzel- als auch mit Sammelantrieben (Zentralantrieb).
Ihre Antriebseinrichtungen weisen alle ein gemeinsames Merkmal auf, die Kraftübertragung bis zu den Antriebsrädern erfolgt formschlüssig, von den Antriebsrädern auf die Schienen kraftschlüssig. Die von den Antriebsrädern auf die ^Schienen übertragbare Antriebskraft hängt sehr wesentlich von der Auflagekraft des einzelnen Rades auf die Schiene und damit von der Gewichtsbelastung des gesamten Regales ab. Wird, um die Unfall-
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gefahr durch Einquetschen von Personen herabzusetzen, nur eines oder ein Teil der Räder angetrieben, so bleibt do-ch die Antriebskraft weitgehend abhängig von der Gewichtsbelastung des Regales, bo (iaaa inshsRnndfire stark gewicntsBeiastete Kegaie. die oereits beim Fahrvorgang infolge der erhöhten Kasse eine erhöhte kinetische Energie speichern, zudem gröiSere Schiebekräfte aufzubringen in der Lage sind, so dass eine erhöhtf Unfallgefahr durch Einquetschen von Personen zwischen zusammenfahrenden insbesondere belasteten Regaleti auf tritt. Es ist auoh bekannt, bei motorisch verfahrbaren Regalen Sicherheitseinrichtung*iwie Schutzleisten, Lichtschranken oder dgl. vorzusehen, die jedoch bei grober Unachtsamkeit oder Störung Unfallgefahren nicht gänzlich auszuschließen in der Lage sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit derartiger fahrbarer Regale in bezug auf das Auf Ire ten vor; Unfällen durch Einquetschen vors Perscner; von der Antriebsseite her zu erhöhen. Diese Aufgabe wird durch Anordnung mindestens einnr die Antriebskraft begrenzenden Rutschkupplung im Kraftübertragungszug zwischen Antriebseinrichtung und Fahrfläche gelöst.In vorteilhafter Ausgestaltung weist dabei die Rutschkupplung wenigstens ein die Antriebskraft kraftschlüssig übertragendes Reibrad auf, und zur Einsteüurg der maximal übertragbaren Antriebskraft ist eine unabhängig von der Belastung der Regale eirjs~ellDare oder eingestellte Andruckvorrichtung für das Reibrad vorgesehen. Durch die Anordnung der Rutschkupplung wird die Gefahr des Entstehens schwerer Unfälle bei menschlicher Unzulänglichkeit und Unvorsichtigkeit, beispielsweise Besteigen des Aufbaues, infolge Einbringens von Gegenständen in den Bedienungsgang, die ein Berühren der Sicherheitseinrichtungen, die als Schutzleiste ausgebildet sein können, unmöglich machen, oder bei Ausfall der Sicherheitseinrichtungen wesentlich herabgesetzt. Dies gilt nicht nur bei manuell bedienten Regalen, deren Antriebe keinen Sicherun^erj unterliegen, sondern auch bei aotorisch ange-
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triebenen Regalen, bei denen dadurch eine Erhöhung der Sicherheit f erzielt wird, dass das gleichzeitige Verfahren einer größeren °!
Anzahl von Regalen durch einen Antrieb durch Begrenzung der
dass auch das:gemeinsame Schwungmoment mehrerer gleichzeitig verfahrener Regale durch Begrenzung ihrer Anzahl herabgesetzt wird Die Anwendung eines Reibrades verursacht nur geringe zusätzliche Kosten, wobei darüber hinaus der Verschleiß der Reibradoberfläche nur geringen Einfluss auf die maximal übertragbare AntriebskraTt hat. Besonders einfach und damit billig sowie wartungsfrei wird die Einrichtung dann, wenn das Reibrad als an der Fahrfläche oder Fahrschiene anliegendes Antriebsrad ausgebildet und durch einstellbare Federkraft gegen die Fahrfläche oder Fahrschiene gepresst wird. Diese Ausbildung zeichnet sich schließlich dadurch aus, dass sie ohne große Änderungen nachträglich in den Fabrrahmen eingebaut werden kenn?
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgendem näher beschrieben, und zwar zeigt:
Fig. 1 schematisch ein fahrbares Regal mit Handradantrieb im Grundriß;
Fig. 2 eine Teilseitenanaicht der Reibradanordnung gesehen in Richtung der Pfeile II - II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Handantriebes nach Schnittlinie III - III;
Fig. 4 eine der Fig. 1, entsprechende Ansicht jedoch mit Motorantrieb? und
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Reibradanordnung gesehen in Richtung der Pfeile V-V in Fig. 4.
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Figur 1 zeigt schematisch im Grundriß Fahr- und Antriebseinrichtungen eines fahrbaren Regales zum Verfahren auf zwei Schienen. Der ^ahrrahmen 1 weist 4 kugelgelagerte Laufräder 2 auf, deren Lagerhalterungen mit Radträgern 3 fest verbunden sind. Zwischen zv/ei Lauf rädern 2 ist pin Reibrad y (i'ig. 2) beweglich geführt senkrecht zur ebenen Oberfläche einer Schiene 13 vorgesehen. Die Führung übernehmen auf jeder Seite des Reibrades je zwei Führungsstangen 11 und eine auf ihnen verschiebbare Kulisse 10, die ein Lager für die Reibradachse 8, die gleichzeitig Antriebswelle ist, trägt. In ihrer Andruckkraft einstellbare Schraubenfedern 12 sorgen für den nötigen Anpressdruck des Reibrades 9 gegen die Oberfläche der Schiene 13. Der Übertragung einer Handkraft auf das Reibrad dienen eine Handkurbel 4 mit einem Kettenrad 5, ein weiteres Kettenrad 7 auf der Reibradachse 8 und als Zwischenglied eine Rollenkette 6, wie in Fig. 1 und Fig. 3 gezeigt.
Ein fahrbares Regal mit motorischem Antrieb zur Aufstellung auf 3 Schienen ist in Fig. 4 und 5 dargestellt, Der Leistungsübertragung von der Antriebswelle ein::.? .·■ triebemotors 14 auf die Reibradachse 8 dienen zwei Kettenräder 15 und 17 und eine Rollenkette 16. Durch eine Einstellung des Federwidsrlagers 18 kann die Andruckkraft des Reibrades 9 an der Schiene 13 entsprechend den Erfordernissen angepasst werden.
Die Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele, sondern auch auf die Anordnung mehrerer Rutschkupplungen oder Reibräder sowie eine beliebige Ausbildung der Andruckkrafterseugung beispielsweise durch Tellerfedern, Gewichtsbelastung, Hydraulik- oder Pneumatikkolbenanordnungen.
71/94 dGm
91/97
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Claims (7)

SPRÜC
1. Verrichtung zum Verschiebet vorzugsweise ir Seiher: aufgestelite: fahrbarer Regs.Ie, Lagerges'celie eier dgl. durch eine A;itriebseir.richtv-Ti,;, gekennzeichnet α u r c r. Ancrdnur.g si::dec;s^s einer die Antriebskraft begrenzenden Rutschkupplung irr. Kiaitücertragungszug zwischen Antriebseinrichtung und Fahrflache.
2» 7.Tr-T-I ^n + irnr η a η Vi Δ η anrii r> Vi 1 rt fi rt 1! r Γί h fT fi k P η η —
zeichnet , dass die Rutschkupplung wenigstens ein die Antriebskraft kraftschlüssig übertragendes Reibrad (9) aufweist, und dass zur Einstellung der maximal übertragbaren Antriebskraft eine unabhängig von der Belastung der Regale einstellbare oder eingestellte Andruckvorrichtung (10,11,12) für das Reibrad (9) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennz ei c h η e t , dass das Reibrad (9) bzw. die Reibräder
derart am Regal angeordnet sind, dass sie in kraftschlüssiger Anlage an der Fshrflache (13) stehen, wobei zur Abstützung
des Gewichts des Regalgestells und des Lagergutes nicht angetriebene Laufräder (2) vorgesehen sind.
4. Verrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass jedes Reibrad (9) senkrecht zur Fahrfläche beweglich gelagert ist, und dass die Andruckvorrichtung (10,11,12) wenigstens eine die Andruckkraft des Reibrades
(9) an der Fahrfläche bestimmende Andruckfeder (12) aufweist.
5c Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Andruckvorrichtung (10,11,12) Einrichtungen zur Einstellung der Federspannung der Andruckfedern (12) vorgesehen sind.
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