DE7120976U - Schutzkappe fur Zylinderschlosser - Google Patents

Schutzkappe fur Zylinderschlosser

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DE7120976U
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DE
Germany
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cylinder
lock
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DE7120976U
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ROTH P FAHRZEUGAUSSTATTUNG
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ROTH P FAHRZEUGAUSSTATTUNG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/18Closures or guards for keyholes shaped as lids or slides
    • E05B17/188Closures or guards for keyholes shaped as lids or slides flexible

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

1 · >> η itii nil
. O. Sdlliebs 61 Darastadt ludwse-Böchner-Stiaße 14
Patentanwalt Telefon (06151) 62928
Postscheckkontos Frankfurt a. AA. 111157 ^n das BenkvertAidung: Deutsche Bank AG, Cari..jtadt
Telegramme: inventron Deutsche Patentamt
München 2
Zweibrückanstr. 12
β» Ze3d»e Ihr Sdnibw MUm .«A«, B 048 J V* 27· 9. 1971
β*·». Gebrauchsmustei'anmeldung '
Anmelder t Philipp Both, Fahrzeugausstattung, Frankfurt/Main
Schutzkappe für Zylinderschlöaser.
Die Neuerung betrifft eine Schutzkappe für Zylinderschlösser, insbesondere Exaftfahrzeugechlossea?. Me Zylinderschlosser an den Türen, Kofferrauedeckeln v.9 dergl« ▼on Kraftfahrzeugen liegen meist frei; sie sind dann der Witterung ungeschützt auegesetzt, so daß feuchtigkeit und Schmutz eindringen können. Mos kann zu Verunreinigung, Korrosion und - besondere häufig - zum Einfrieren der Zylinderschlösser führen. Der aus dem Karosserieblech, dem Tür- oder Kofferraumgriff o. dergl. herausragende Kopf dos Zylinlerschlosses ist außen meist zylinirisoh, gelegentlich auch konisch; er ist von verhältnismäßig geringer Höhe. Schutzkappen, die den Kopf des Zylindersohiosse β umgreifen, könnten daher keinen ausreichenden Halt finden; außerdem bestünde die Gefahr, daß die Kappen beim Abnehmen verlören gehen.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Schutzkappe für Zylinderschlösser, insbesondere Kraftfnhrzeugsohlösser zu schaffen, die auch an solchen Zylinderschlössern angebracht werden kann, deren Sohloßkopf an seinem äußeren
FOr das Auftragivwheltnii gilt di« GebOhrenorfludfl MfB1^1VW81TlIf^tf^TTT*' ' G*^*hltand Wr ^"!""fl υηύ Zählung t Oomutod»
G«pr4cha'ain tin<4Mw^ranL4lM HAt/JbiruHid»» Wirkung I
Brief vom Blatt 2
an das Deutsche Patentamt, München
Dipi.-Ing. O. Sdilicbs
Patentanwalt
5"
Umfang nur geringen Halt gibt; außerdem soll die Kappe unverlierbar am Zylinderschloß angebracht sein.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine napfförmige elastische Kappe, die über eine biegsame Lasche mit einer Befestigungsöse verbunden ist und aus deren Boden mittig eine zum Einführen in den Schloßschlitz bestimmte Zunge vorsteht. Die napfförmige Kappe übergreift mit ihrem Band den Kopf des Schlosses und liegt dort dichtend an; die aus dem Napfboden vorstehende Zunge wird in den Sehloßsohlitz eingeführt und gibt der Kappe damit den wesentlichen Halt· Vorteilhaft wird die Zunge in ihrer Quersohnittsform den Abmessungen des Schloßschlitzes angepaßt.
Die Kappe hängt mit ihrer biegsamen Lasche an der Befestigungsöse, die am Zylinderschloß befestigt ist; beispielsweise kann die Befestigungsöse unter den Kopf des Sehlossee eingeklemmt werden. Damit wird erreicht, daß die Kappe nicht verlorengehen kann und stets in gleicher Stellung der Zunge sum Sohloßschlitz aufgesetzt wird.
Es sind zwar Flaschenverschlußkappen bekannt, die über eine biegsame Lasche mit einer Befestigongsöse verbunden sind, die über den Flaschenhals gestreift wird. Die Flaschen, für die diese Kappen bestimmt sind, haben jedoch am oberen Ende des Flaschenhalses einen nach außen vorspringenden Wulst, durch den die Kappe ihren festen Halt gewinnt.
Sa sind auch Verschlußkappen für die Außensteckkupplun^en
an Geratewagen, Wohnwagen u. dergl. bekannt. Di^3β napfformigen elastischen Kappen umgreifen die zylindrische äußere Hülse der Steckkupplungen auf verhältnismäßig großer Länge, so dafi auf diese Weise eis guter Halt der Kappe siehergestellt ist. Die Köpfe von Zylinderschlössern ragen jedoch nur um ein geringes Haß aus dem Karosserieblech, den Griff o* dergl· hervor und sind oft leicht konisch. Die bekannten
• · · i
Brief vom Blatt 3 Dlpl.-Iitg. O. Schliabs {
on das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Kappen können daher für den der Neuerung zugrundeliegenden Verwendungszweck nicht eingesetzt werden.
In Weiterbildung der Neuerung wird vorgeschlagen, die Zunge durch einen Längsschlitz zu spalten. Dadurch gewinnt die Zunge größere Elastizität und kann sich daher leichter den Abmessungen des Schloßschlitzes anpassen. Außerdem haben Zylinderschlösser häufig in dem Schloßschlitz einen Füh rungs stift, der das Einführen einer ungeschlitzten Zunge verhindern würde. Bei der geschlitzten Ausführung der Zunge findet der Führungsstift im Schlitz der Zunge Platz.
Eine veitere Ausbildung des Neuerung sieht vor5 daß die Befestigungsöse kreisförmig und von geringerem lichten Durchmesser als die napfförmige Kappe des Schlosses ist. Die Befestigungeöse kann über den Kopf des Zylinderschlosses gestreift und zwischen Kopf und Karosseriebleoh bzw. Griffkörper o. dergl. eingeklemmt werden. Diese Art der Befestigung der äse ist sehr einfach, weil keine zusätzlichen Schrauben, Bohrungen o. dergl· erforderlich sind; es genügt, den Schloßkopf etwas zu lockern und wieder festzuziehen.
Im folgenden wird die Neuerung an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, das in der Zeichnung dargestellt ist; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine Schutzkappe für Zylinderschlösser von Kraftfahrzeugen, wobei dem Betrachter das Innere der Kappe zugekehrt ist;
? einen Längsschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Schutzkappe und
Brief vom BlW* \ '" Dlpl.-lnji. 6. Sdilfobs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Pig. 5 ein Kofferraumdeckelschloß eines Kraftfahrzeugs
göÖÖ~uüuoj7
Die napfförmige Kappe 1 hat einen ebenen Napfboden 2 und einen zylindrischen Rand 3, der den Kopf 4 des Zy"\indej^ Schlosses 5 dicht umgreift. Bei dem dargestellten Ausführungebeispiel ist der Kcpf an seinem äußeren Umfang zylindrisch, wobei der Übergang zur Stirnfläche des Kopfes stark abgerundet ist. Für Zylinderschlöeser, deren Kopf konisch ausgeführt ist, wird man auch den Sand der Kappe entsprechend gestalten.
An dem Rand 3 ist eine biegsame Lasche 6 angebracht, die an ihres sndsrsa Ende eine kreisfö*r«ig# Bereetigungsöae trägt. Kappe, Lasche und Öse sind einstückig aus elastischem Kunststoff hergestellt. ί*.;τ* Surohmesser der Befestigungsöse 7 ist etwas geringer als der Durchmesser des Randes 3 der napfförmigen Kappe 1. Vie Pig. 3 zeigt, kann die Befestigungsose zwischen dem Kopf 4 des Zylinderbohlosses und dem Karosserieblech 3 eingeklemmt werden, so daß die Kappe mit dem Zylinderschloß unverlierbar verbunden ist.
Zum leichteren Abziehen der Kappe ist diese mit einer Grifflasche 12 versehen.
Hittig aus dem Napfboden 2 ragt eine Zunge 9« die beim Aufsetzen der Kappe in den Schloßschlitz 10 eingeführt wird.
Die Zunge 9 kann in ihrer Quersohnittsform dem Schloßschlitz 10 weitgehend angepaßt werden. "Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Zunge 9 als flacher Streifen ausge- bildet, der durch einen Längssohlitz 11 gespalten ist. Im gezeigten Beispiel ist die Länge der Zunge 9 annähernd gleich der Höhe des Randes 3 des Napfes 1 gewählt. Je nach der Ausführung des Schlosses kann die Zunge länger oder kurzer ausgeführt werden. Man wird die Ziinge langer ausführen,
712Ü97626.8.71
j 7·
Brief vom " ' " BIoH "5 '" DipL-lnv. β. tdOitb·
an das Deutsche Patentamt, Hünohen Patentanwalt
wenn der Kappenrand am Sohloßkopf nur geringen Halt findet und d±* S^ng« die Kapp* weitgehend halten muß*
Das Anwendungegebiet der neuerungsgemaßen Schutzkappe ist nicht auf Kraftfahrzeugschlosser und auch nicht auf Zylinderechlösaer beschränkt. Kappe und Befeetigungsöse können in ihrer Form jedem Schloßkopf angepaßt werden; dasselbe gilt für die Zunge mit Bezug auf den Schloßschlitz. Venn ein Lockern des Schloßkopfef? zum Unterlegen der Befestigungsöse nicht möglich ist, kann die Befestigungsöse auch in anderer Weise befestigt werden. Beispielsweise kann sie so ausgebildet werden, daß sie um ein anderes, schon vorhandenes Bauteil gelegt werden kann, beispielsweise einen Griff. Me Sefestigungsöss oder die biegsame Lasche selbst können auch eine Siebfläche aufweisen, mittels deren die
Schutzkappe am Karosserieblech ο. dergl. angeklebt werden
kann, oder ein Loch für eine Schraube, die neben dem Schloß angebracht wird.

Claims (2)

Brief vom * Blatt'* *6 "" Dipl.-Ing. G. Schlief» J on das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt Schutzansprüche
1. Schutzkappe für Zylinderschlösser, insbesondere Kraftfahrzeugschlosser, gekennzeichnet durch eine napfförmige elastische Kappe (1), dre über eine biegsame Lasche (6) mit einer Befestigungsöse (7) verbunden ist und aus deren Boden (2) mittig eine zum Einführen in den Schloßschlitz (10) bestimmte Zunge (9) vorsteht.
2. Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (9) durch einen Langssohlitz (11) gesaplten ist.
3· Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigangsose (7) kreisförmig und von etwas geringerem lichten Durchmesser als die napfförmige Kappe (1) iat.
DE7120976U Schutzkappe fur Zylinderschlosser Expired DE7120976U (de)

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DE7120976U true DE7120976U (de) 1971-08-26

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006008450A1 (de) * 2006-02-23 2007-08-30 Motorenfabrik Hatz Gmbh & Co. Kg Startschalter
EP2096237A3 (de) * 2008-02-29 2013-06-19 Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG Vorrichtung zur Betätigung von Türen, Klappen oder dergleichen, insbesondere an Fahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006008450A1 (de) * 2006-02-23 2007-08-30 Motorenfabrik Hatz Gmbh & Co. Kg Startschalter
EP2096237A3 (de) * 2008-02-29 2013-06-19 Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG Vorrichtung zur Betätigung von Türen, Klappen oder dergleichen, insbesondere an Fahrzeugen

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