DE712043C - Kuehlschrank - Google Patents

Kuehlschrank

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Publication number
DE712043C
DE712043C DEW104778D DEW0104778D DE712043C DE 712043 C DE712043 C DE 712043C DE W104778 D DEW104778 D DE W104778D DE W0104778 D DEW0104778 D DE W0104778D DE 712043 C DE712043 C DE 712043C
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DE
Germany
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chamber
temperature
food
refrigerator according
meat
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Expired
Application number
DEW104778D
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English (en)
Inventor
Robert F James
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25D—REFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D11/00—Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators
    • F25D11/02—Self-contained movable devices, e.g. domestic refrigerators with cooling compartments at different temperatures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description

  • Kühlschrank Die Erfindung bezieht sich auf Kühlschränke mit wenigstens zwei auf verschiedene Temperaturen zu kühlenden Kammern zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Gemäß der Erfindung wird eine dieser Kammern so angeordnet, daß sie nicht auf die für Lebensmittelfrischhaltung normal angewendete Temperatur herabgekühlt wird, die gewöhnlich zwischen + i° und + q.° C liegt, sondern daß sie auf einer darüberliegenden Temperatur, z. B. i5° C, gehalten wird, derart, daß den frisch zu haltenden Nahrüngsmittelnmöglichst wenig Wasser entzogen wird. Dabei wird aber wenigstens in dieser wärmeren Kammer eine Strahlungsvorrichtung angeordnet, die L'ltraviolettstrahlen aussendet, welche die N=ahrungsmittel mittelbar oder unmittelbar treffen und auf diese Weise gegen Verderben sichern.
  • Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, die einige Ausführungsformen der Erfindung wiedergibt. Es ist Fig. i ein senkrechter Schnitt durch einen Kühlschrank gemäß der Erfindung, Fig. z ein Längsschnitt durch eine ultraviolette Strahlungsvorrichtung, die vorzugsweise bei der praktischen Ausführung der Erfindung benutzt wird; Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. i ; Fig. 4 ist ein senkrechter Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform, Fig. 5 ein waagerechter Schnitt nach Linie 8-8 in Fig. ,4, Fig. 6 eine Abwicklung des Randteils eines Temperaturregelungsknopfes, Fig. 7 ein Thermometer mit Bezeichnungen, die eine Beziehung zu den Rufschriften auf dem Stellknopf aufweisen, l ig. 8 "#itie wesenhafte Darstellung der "lemperaturregclungsglieder für eine Kältedes Kompressionstyps, Fig. t; eine wesenhafte Darstellung das in Verbindung mit der Anordnun- nach Fig.B Verwendung finden kann.-;' fler Einstellknopf ist dabei in Ansicht von der Fhene 12-i2 In Fig. 8 aus gesehen.
  • Bisher hat es sich als nicht praktisch möglich erwiesen. eine L'ltraviolettlanipe in einen Kühlschrank einzubauen, die eine für die Behandlung und Erhaltung von Flüssigkeiten Lind organischen Stoffen wirksame Strahlung zu entwickeln imstande gewesen wäre; die entsprechenden Geräte arbeiteten mit hohem @#@"attverbrauch und belasteten demnach die Kälteanlage zu stark, als daß sie wirtschaftlich brauchbar "ewesen wären. Weiter erzeugen ultraviolette Lampen, die die wünschenswerte Strahlung zur Behandlung und Erhaltung von Flüssigkeiten und organiscli.°li Siotfen entwickeln, gleichzeitig übermäßige Mengen von Ozon, das manche Teile des Kühl-"chrankes angreift und auch manche organischen Stoffe zerstört, z. B. Fettsäuren, und somit eine schädigende Wirkung auf solche Fettsäuren usw. enthaltenden Nahrungsmittel ausübt.
  • Nun ist eine elektrische Entladungsvorrichtung bzw. ein elektromagnetischer Generator entwickelt worden, der imstande ist, ultraviolette Strahlung ohne Erzeugung merklicher Ozonmengen oder wesentliche Wärmeausstrahlung zu erzeugen. Eine solche Vorrichtung eilthält ini allgemeinen einen evakuierteil Kolben, der wenigstens teilweise aus einem @!"erkstotf bestellt, der imstande ist, ultraviolette Strahlen bis zu 25oo Angström durchzulassen und die darunterliegenden kurzen Strahlen zu verschlucken. Der Kolben enthält dabei eine Gasfüllung, der eine Spannung aufgedrückt werden kann, die ausreicht, das Gas zu ionisieren und eine Strahlung bei Frequenzen zu erzeugen, die wesentlich höher liegen als die des sichtbaren Spektrums. Die vorzugsweise in der ultravioletten Lampe verwendeten Gase sind Neon, Argon und Quecksilberdampf; es können aber an Stelle voll Neon und Argon irgendwelche Edelgase Helium, Crypton und lenon od=r Gemische aus diesen treten. Der Spannungsabfall in der Röhre während des Betriebes beträgt beispielsweise 500 Volt. Vorzugsweise findet ein strombegrenzender Transformator Anwendung, der für eine Anlaßspannung von 200o Volt geeignet ist.
  • Der Gasdruck in der Röhre beträgt z. B. bei Raumtemperatur gegen 8 inin O. S. absolut. Ein Strom voll beispielsweise 25 i\Tillianipere wird durch das Gas hindurchgeschickt. Es wurde festgestellt, daß die Röhre im Betriebe die Temperatur des lfittels annimmt, in dem sie untergebracht ist, doch kann sie auch beispielsweise bei einer Temperatur arbeiten, die um 3 bis 6`- über der Teinperatur des Mittels liegt. Die Kolben werden ..crzugsweise aus einem eisenfreien Bort@-silikatglas hergestellt.
  • Durch geeignete Bemessung der Beziehungell zwischen Spannung, Strom, Druck und Betriebstemperatur sowie Verwendung eines Glases beispielsweise der oben beschriebenen Art wird bewirkt, daß die Entladungslampe eine Ultraviotettstrahlung erzeugt, die in hohem Maße innerhalb des Bandes zwischen 2500 und 31oo Angström liegt. Etwas weniger als 4o°/" der Strahlung liegen im Bereich des Bandes voll etwa 2530 bis 254o Angströni, das das äußerst kräftige Quecksilberband darstellt.
  • Die ultravioletten Strahlungen, im besonderen die von den Quecksilberlinien im Bereich voll 2530 bis 254o Angström, die in dieser Weise von der Vorrichtung emittiert werden, sind wesentlich weniger intensiv als die, die durch irgendeine der üblichen gegenwärtig gebräuchlichen Methoden erzeugt werden, z. B. die des Ouarz-Oueclzsilberdainpf-Lichtes oder des elektrischen Lichtbogens, und es werden daher ungewöhnliche Ergebnisse erzielt. Versuche mit dieser ultravioletten Lichtquelle zeigen, daß sie nur wenig Wärme erzeugt, weil der Wirkungsgrad der Röhre zur Erzeugung von Strahlungen im Bereich des Bandes von 253o bis 254o Angström-Einheiten hoch ist; infolgedessen wird nur ein geringer Teil der Energiezufuhr in Wärmeenergie umgesetzt. Die ultraviolette Lichtquelle dieser Art hat auch eine ausgesprochen keimtötende `Wirkung auf alle Bakterien mit Ausnahme solcher, bei denen der LTmwanilungsvorgang von der Lichtwirkung abhängig ist. Gleichzeitig hat sie keine merklich schädigende Wirkung auf den Träger der Bakterien, sei es ein vegetabilischer, sei es ein animalischer Träger. Auch erzeugt die Strahlung keine Haut- oder Bindehautentzündung des Menschen. Durch Versuche ist auch weiter bewiesen, daß die Vorrichtung die Eigenschaft hat, den Vitamin-D-Gehalt verschiedener Nährmittel, wie Milch, Pflanzenöl, Butter usw., zti steigern.
  • Durch Verwendung eines geeigneten Behälters z. B. aus eisenfreiem Borosilikatglas geeigneter Dicke zwecks Ausfilterung voll Strahlungen wesentlich unter a5oo Angströni kann die Otielle in Kühlanlagen zur Filterung der Luft, der Nahrungsmittel und Flüssigkeiten sowie zur Steigerung des Vitamingehalts dieser Stoffe und Flüssigkeiten unter Erzeugung von nur wenig Ozon so verlegt werden, daß der chemische Zustand der Stoffe und Flüssigkeiten nicht im schädigenden Sinne verändert wird, daß auch zu beanstandender Geschmack oder Geruch der Nährstoffe verhütet wird. Infolgedessen kann man die zur Speicherung der Lebensmittel dienende Kammer gegen die äußere Atmosphäre abschließen. Die bei 2537 Angström liegende Ouecksilberlinie, die in großen Mengen durch die Vorrichtung erzeugt wird, reicht aus für eine Ionisierung von Stickstoff, Sauerstoff: und Wasserstoff und demnach zu deren Sterilisierung, ohne daß dabei Sauerstoff freigemacht würde, der sich mit anderen chemischen Stoffen zur Bildung schädigender Stoffe verbinden könnte; denn die 2537-Quecksilber-Linie liegt in der Nähe der Resonanzlinie des Stickstoffs, Sauerstoffs und Wasserdampfes. Eine Belastung der Kühlanlage mit Rücksicht auf die Ventilation des Aufnahmeraumes, die bisher als notwendig galt, entfällt demnach, wenn die hier in Frage kommende Ultraviolettstrahlungsvorrichtungverwendetwird. Außerdem wird infolge ihrer Wirksamkeit und weil der Spannungsabfall zwischen den Elektroden zur Ionisierung des Gases Verwendung findet, wodurch beheizte Elektroden u. dgl. unnötig werden, der Wattverbrauch der Vorrichtung nur gering sein und ein unzulässiger Temperaturanstieg im Kühlschrank verhütet werden.
  • In dem Kühlschrank i der Ausführung nach Fig. i und 2 ist eine Kammer 2 niederer Temperatur vorhanden, in der ein Verdampfer 3 untergebracht ist. Diese Kammer dient zur Aufnahme von Gegenständen, die nicht leicht Wasser abgeben, wie in Flaschen oder in Paketen befindliche Nahrungsmittel. Eine zweite Kammer 4 des Schrankes i wird auf verhältnismäßig hoher Temperatur gehalten und dient zur Aufbewahrung von Nahrungsmitteln, die bei Aufbewahrung in der üblichen N iedertemperaturkammer eines Kühlschrankes leicht Wasser abgeben und verdorben werden. Vorzugsweise zwecks Luftumwälzung durchbrochene Platten 5 dienen in den Kammern 2 und 4 zum Auflegen der aufzubewahrenden Nahrungsmittel. Die Kammern 2 und 4 werden gewöhnlich durch eine Tür io dicht abgeschlossen.
  • Im Beispiel bewirkt eine Kompressionskältemaschine, die bei 6 wesenhaft dargestellt ist, einen Umlauf von Kältemitteln durch den Verdampfer 3. Dadurch werden Flüssigkeiten in Eisschalen 7 zum Gefrieren gebracht, und es wird der Schrank i mit den Nahrungsmitteln 9 gekühlt. Ein Temperaturregler bekannter Art sorgt für die Innehaltung einer bestimmten Temperaturhöhe. Die Kammern 2 und 4 werden durch eine Zwischenwand i i getrennt, die vorzugsweise aus einem halbporösen Stoff besteht, beispielsweise einer Kohlenstoffverbindung oder Gemischmasse. Die vom Verdampfer 3 gekühlte Luft kühlt zunächst die Kammer 2 und bewegt sich langsam durch die poröse Zwischenwand i i, so daß sie auch die Kammer 4 kühlt.' Infolge des beschränkten Umlaufs der gekhlten Luft in der Kammer 4 und des Eindringens von Wärme in die Kammer durch die Schrankwandungen ist die Kammer 4 wärmer. Dadurch, daß man eine bestimmte Temperatur in der kälteren Kammer 2 aufrechterhält und die Größe der Zwischenwand i i entsprechend wählt, kann man auch die Temperatur der wärmeren Kammer 4 regeln.
  • Dadurch, daß man die Wandung i i aus einem Werkstoff herstellt, der eine Kohlenstoffverbundmasse darstellt, erfolgt eine Absorption der Speisegerüche in der umlaufenden Luft. Vorzugsweise ist die Wand i i auswechselbar, da ihre absorbierenden Eigenschaften mit der Zeit nachlassen. Deshalb dienen zur Stützung der Zwischenwand i i, die angehoben und herausgezogen werden kann, wenn sie erneuert oder entfernt werden soll, um statt der getrennten Kammern 2, 4 eine einheitliche Kammer zu schaffen, Winkeleisen 12.
  • In der kälteren Kammer 2 ist eine Ultraviolettlampe 13 zur Behandlung der darin untergebrachten Lebensmittel 9 angeordnet. Diese Strahlungsvorrichtung kann waagerecht in der kälteren Kammer angeordnet werden und bewirkt eine Sterilisierung und Frischhaltung der Lebensmittel 9 durch unmittelbare Strahlung sowie eine Sterilisierung der in der Kammer 2 umlaufenden Luft. Ein Teil der Strahlen wird dabei auch durch die durchbrochene Stützplatte 5 hindurchgehen und auf die auf der Zwischenwand i i aufgelegten Stoffre einwirken.
  • In der wärmeren Kammer 4 sind ultraviolette Strahlungskörper 17 in senkrechter Lage angebracht, die in die durch die Platten 5 gebildeten Unterabteilungen 18 ihre Strahlen entsenden und auf die Stoffe 9 einwirken. Die Vorrichtungen 17 sind ähnlich der Strahlungsvorrichtung in der kälteren Kammer 2.
  • Durch Unterbringung der Ultraviolettstrahlungsvorrichtung z. B. der beschriebenen Art in der kälteren Kammer 2 kann man: die Nahrungsmittel darin für längere Zeit infolge der Sterilisation frisch erhalten, als wenn man sie nur durch Niedertemperatur frisch zu halten sucht; die Notwendigkeit, in den Gefäßen 7 Flüssigkeiten zum Gefrieren zu bringen, macht jedoch die Niedertemperatur wünschenswert. Weiter dient die kalte Kammer üblicherweise zum Aufbewahren von Butter und Getränken, wie Milch usw. Werden diese Stoffe in ultraviolette Strahlen durchlassenden Behältern aufbewahrt oder unii:itteibar der Strahlung ausgesetzt, so können sie auch therapeutisch durch die LTltraviolettstrahiung behandelt werden, um darin Vitanllll 1) zu erzeugen. Da die Vorrichtung 13 nur weilig Energie verbraucht und nur geringe Wärme und wenig Ozon erzeugt, wird iaie t\'ärinebelastung der Kältemaschine 6 nicht wesentlich gesteigert, und die Kammer a braucht nicht zur Abführung von Ozon belüftet zu werden. Dadurch entfällt jede 11'.irmebelastung der Kältemaschine 6 durch die Strahlungsvorrichtung.
  • Dadurch, daß man L'Itraviolettstraliluilg5-vorrichtungen 1 7 in der Kammer .l unterbringt, kann in,-in diese auf einer viel höhereil "Temperatur halten, als plan sie bis jetzt für notwendig hielt, um die Nahrungsmittel finit Sicherheit frisch zu halten. Dadurch entfällt die Wasserentziehung aus den Nahrungsmitteln, und die Stoffe können für lange Zeiträume in gutem Zustande gehalten «-erden. Die Verwendung von Ir ltraviolettstrahlung zwecks Verhütung des Wachseils von Bakterien, Schimmel u. dgl. verhütet weiter ein Verderben der Nahrungsmittel. Außerdem wird weniger Energie dadurch verbraucht, daß man die Kammer .4 bei einer höheren "Feniperatur betreibt, als wenn man sie mit der normal für notwendig gehaltenen Temperatur in Betrieb hält, selbst wenn die Strahlungscorrichtungen 1 7 etwas Energie verbrauchen und eine schwache Wärmebelastung für die Kältemaschine 6 bedeuten.
  • Die gleichen Vorteile der Verwendung einer ultraviolette Strahlen erzeugenden Vorrichtung, wie sie oben für die kalte Kammer 2 e rw. *iliiit wurden, gelten auch für die Kaminer-j, beispielsweise insofern, als sie normal (licht abgeschlossen bleiben kann, weil die Vorrichtung 17 nur sehr wenig Ozon erzeugt.
  • Wenn aus irgendeinem Grunde die Kälteurzeugun- versagt und die Temperatur in den Ka ininer n w"<il ist, so nimmt auch der Druck des ()ueclzsiiberdatnpfes in den Röhren zu und damit (lie Stärke der L"ltraviolettstralilung, wodurch die auf Frischhaltung der Nahrungsmittel wirkenden Eigenschaften der Röhre wachsen. Demnach werden die Nahrungsmittel für lange Zeit sicher frisch gehalten, und zwar gerade dann, wenn es am notwendigsten ist, nämlich wenn die Kälteerzeugung ver-@ügt.
  • Jlit lZücksicht auf die Tatsache, daß der Charakter der ultraviolette Strahlen erzeugenz# (1("' Lampen 1; oller 1; von Wichtigkeit ist, lein alle die erwünschten Ergebnisse zu erzielen. atii dis es liier ankommt, reicht es nicht aus, irgendeine Art einer ultraviolette Strahlen (u-zeugenden Lampe zu verwenden. @ilrzu gs@c-eise besitzt eitle derartige Lampe einen Kolben 14. aus einem Glas, das Strahlen vorn Wellenlängen über 23oo Angström durchlüßt. (lagegen nahezu alle Strahlungen unterhalb dieser Wellenlänge verschluckt. Durch Verschlucken der kurzen UItravialettstrahlen, nämlich derjenigen unterhalb 25oo Angström, wird die Erzeugung einer beträchtlichen Menge von Ozon unterbunden und damit (las Verderben oder die unerwünschte Geschmackv er# iiii(lerting durch chemische Veränderung oder Ozoneinwirkung vermieden. \i'ie bereit: erwähnt. ist ein eisenfreies Borosilikatglas geeignet.
  • In dem Kolben 14 ist ein Paar von Hauptelektroden 15 all den beiden Enden eingeschlossen. Die Elektroden «-erden vorzugsweise durch Einführungsdrähte aus einem Werlcstof, wie Wolfraindraiit, gehalten. Die Einführungsdrähte führen durch die Röhreilwandung und bilden Außenkontaktstücke. Die Elektroden selbst können zylindrisch oller rolirför niig aus einem guten Leiter hergestellt sein, z. B. einem .Metall, wie Eisen. Aluminium oder Nickel. Der Kolben hat vorteilhaft eine langgestreckte Forin entsprechend Fig. -2.
  • 111 dein Kolben 1d. ist ein ionisierbares -Mittel enthalten, z. B. ein Gasgemisch aus 6o°," Neon und -o°/, Argon, untermischt mit Ouecksilberdampf mit Rücksicht darauf, daß öuecksilber die Stärke der L'ltraviolettstrahiung und im besonderen ini Bereich von 2330 und 2.34o Angström steigert. Edelgase aus der Gruppe Helium, Neon. Argon. Crypton und Nenon oder irgendein Gemisch aus diesen kann die angegebene NeC;ii-Ai""i3ii-Mischting ersetzen. Der absolute Druck des Gemisches sollte bei Raumtemperatur niedrig sein, z. B. gegen 8 mm O. S. betragen oder in der Nähe dieses Druckes liegen.
  • Bei der Nahrungsmittelbehandlung zwecks Bakterienzerstörung ohne schädigende Einwirkung auf die Nahrungsmittel wird den Elektroden ein Potential aufgedruckt und die Energieduelle so geregelt, daß iliögliclist wenig schädigende Strahlungen entstehen. Wenn der Röhrenkolben eilte Länge entsprechend der Abmessung des Kühlschrankes bei einem Innendurchmesser von etwa 1,2; cln und einer Wanddicke von etwa i min aufweist, wird der Strom auf eine geringe Dichte eingeregelt, nämlich zwischen 1o und .Io Miniampere oder unter .Io NLlilliampere(cm°-. In einem besonderen Beispielsfalle war die Stromstärke in jeder Röhre von .16 cm Länge ,43 llilliampere bei einem Spannungsabfall von et«-a 5oo \ -olt. Zweckmäßig findet ein Transforinator mit Strombegrenzung und einer Kapazität Anwendung, der es gestattet. im Anfang 2ooo Volt zuzuführen, um das Zünden zti sichern.
  • Die so betriebene L'Itraviolettt-orrichtung liefert Strahlungen, die im Mindestmaß schädigend auf die Nahrungsmittel wirken, weil die darin erzeugten Strahlungen durch den Werkstoff der Hülle von unerwünschten Bestandteilen durch Filterung befreit werden. Die erzeugten Strahlungen haben dann einen großen Gehalt an Strahlen von über z5oo bzw. zwischen 25oo und z8oo Angströin, und diese sind besonders wirksam bezüglich der Bakterien- und Keimtötung, dagegen schwach bezüglich der Erzeugung unerwünschter Geschmacks- oder Geruchsveränderungen in den bestrahlten Nahrungsmitteln.
  • Die Intensität der Strahlungen läßt sich so regeln, daß diejenigen, die keimzerstörend wirken, in einem Zeitabschnitt wirksam werden, der kleiner ist als derjenige, den irgendwelche schädigenden Strahlungen, die nicht vom Glas verschluckt werden, brauchen, um eine schädigende Einwirkung auszuüben. Demnach können die auf Bakterien wirkenden Strahlungen bei der erzeugten Intensität dazu benutzt werden, daß die.Nahrungsmittel in dem Kühlschrank den Strahlungen nur für einen Zeitabschnitt ausgesetzt werden; der lang genug ist, um eine so gut wie vollständige Oberflächensterilisierung herbeizuführen, ohne dagegen irgendwelche schädigenden Wirkungen auf die Nclirungsmittel zu haben oder eine Veränderung des chemischen Zustandes herbeizuführen, der zu einem nicht einwandfreien Geschmack oder Geruch führen könnte.
  • Die oben beschriebene Verkörperung der Erfindung schafft also einen Kühlschrank mit zwei Kammern, die auf verschiedenen Kühltemperaturen gehalten werden, um zwei verschiedene Klassen von Nahrungsmitteln aufzubewahren, wobei ultraviolette Strahler vorgesehen sind, durch die der Inhalt des Kühlschrankes behandelt und frisch gehalten wird mit dem Erfolge, daß der Inhalt einer wirksamen Behandlung unterworfen wird und daB doch die Belastung der Anlage und der gesamte Kraftverbrauch nicht anwächst. In dem Zweitemperaturenkühlschrank werden von den Nahrungsmitteln ausgehende Gerüche usw. wirksam aufgezehrt, und es braucht nur ein Kühlglied Anwendung zu finden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. ,4 und 5 weist der Kühlschrank ,4o eine Kühlkammer 41 auf, in der ein Kühlglied oder Verdampfer 42 durch Temperaturunterschiede einen Kreislauf der gekühlten Luft herbeiführt. Die Kühlkammer zur Aufnahme der Nahrungsmittel ist von einem Metallfutter :I3 umschlossen, das wiederum zweckmäßig spiegelnd zu dem schon geschilderten Zweck ausgebildet wird.
  • Eine Tür 4.5 schließt die Kühlkammer nach der Vorderseite zu ab. Zur Abstützung der zu behandelnden Stoffe dienen Roste 4.6, die den Umlauf der Luft nicht beeinträchtigen.
  • Die ultraviolette Strahlen aussendenden Strahlungsvorrichtungen 13 und 17 der früheren Ausführungen sind bei .I7 im Raum 41 in senkrechter Lage angeordnet, und zwar im Beispiel in der einen hinteren Ecke. Sie schneiden die Gitter oder Gitterplatten, doch können sie auch an einer oder mehreren Seitenwandungen liegen oder auch waagerecht angeordnet sein wie bei der Ausführungsform nach Fig. i, je nachdem es sich für die Keimfreihaltung der Nahrungsmittel zweckmäßig erweist.
  • Bei senkrechter Anordnung werden die Strahlungsvorrichtungen wieder zweckmäßig durch Metallgitter geschützt. Ihre Strahlen fallen dann zum großen Teil unmittelbar, zum anderen Teil nach Reflexion vom spiegelnden Futter auf die Nahrungsmittel, so daß eine wirksame Strahlung gesichert wird.
  • Der Verdampfer .I2 kann neben seiner Aufgabe, den Schrankraum 41 zu kühlen, gleichzeitig zur Aufnahme von Schalen 48 dienen, in denen Wasser oder sonstige Flüssigkeiten enthalten sind, die zum Gefrieren gebracht werden sollen. Zur Regelung der Temperatur des Kältemittels dient ein Einstellknopf 49, durch dessen Einstellung herbeigeführt werden kann, daß die Temperatur einen bestimmten Grad unabhängig von der Außentemperatur erreicht.
  • Bei der beispielsweisen Ausführungsform ist eine Sonderkammer 5o von der Hauptkammer 41 durch 'schlecht wärmeleitende Wände 51 abgeteilt. Der schlechte Wärmeleiter ist im besonderen so gewählt, daß der Wärmedurchgang durch die Wände nicht verhindern kann, daß die Temperatur in dieser abgeteilten Kammer erheblich höher liegt als in der Hauptkammer 41. Die Kammer 5o enthält wie die Kammer d i einen Verdampfer 52, der an eine Kältemaschine angeschlossen ist, die gänzlich unabhängig von der sein kann, durch die die Hauptkammer .1.i gekühlt wird. Im besonderen besteht die Vorrichtung in an sich bekannter Weise aus einem Motor 53 mit Kompressor 54., der Kältemitteldampf unter hohem Druck zu einem Kondensator 55 treibt, der durch einen Lüfter 56 mit Luft umspült wird, so daß eine Verdichtung des Kältemittels erfolgt. Das kondensierte -Mittel gelangt dann zu einer Expansionsvorrichtung 57, von dort zum Zierdampfer 52 der Kammer 5o und von hier aus wieder in dampfförmigem Zustand züm Kompressor.
  • Zur Regelung der Temperatur des Verdampfers und damit der Temperatur der abgeteilten Kammer 5o ist eine Regelvorrichtung 58 (Fig. 4.) vorgesehen. Sie enthält einen Kolben 59 mit einem in Berührung mit der Oberfläche des Verdampfers 52 stehenden dehnbaren .Mittel. Der Kolben 59 ist durch eine enge Leitung 6o mit einem dehnbaren Balg 6i (Fig. 8=) verbunden. Der Kolben 59 wird also unmittelbar durch die Verdainpfertelnperatur sowie auch durch die Temperatur der in dessen Nähe befindlichen Luft beeinflußt. Das dehnungsfähige Mittel wird demnach zur Wirkung kommen, wenn ein warmes Nahrungsmittel, z. B. ein Braten 62, in die Kammer So zwischen die Wandteile des Verdampfers 52 gelegt wird oder auch wenn die Wärme in der Kammer So aus anderen Gründen einen festgelegten Wert erreicht.
  • Der Balg 61 greift an einem Schwenkarm (13 an, auf den all der anderen Seite eine Druckfeder 6.4. wirkt. Ein Kippschalter 65 ist mit dein freien Ende des Hebels 63 verbunden; dieser trägt einen beweglichen Kontakt 66, der mit einem ruhenden Kontakt 67 zusammenwirkt und auf diese Weise einen Stromkreis vom Netz 7o aus über Leitungen 68 und 69 für den Motor 53 herstellt oder unterbricht. Die gesamte Steuereinrichtung liegt zweckmäßig in einem Metallgehäuse 71, aus dem die Leiter herausgeführt sind. Demnach wird der Kompressor in oder außer Tätigkeit nach Maßgabe der Temperatur des .Mittels ein Kolben 59 sein, so daß für eitle gleichbleibende Behandlungstemperatur eine ini wesentlichen gleichbleibende Durchschnittsteniperatur an allen Punkten der Hilfskammer ,5o herrschen wird.
  • Zweckmällig sollte aber auch diese Durchs s chnittsteniperatur für die Reglereinrichtung einstellbar sein, so daß man für verschiedene Behandlungstemperaturen in der Kammer sorgen kann; diese werden gewöhnlich zwischen etwa 16 bis 33° C: liegen, und zwar nach 'Maßgabe der Jahreszeit und der Unterbringung des Kühlschrankes. Es ist also eine Teniperatureinstellvorrichtung angeordnet. Sie bestellt im Beispiel aus einer in der WanciUng des Gellättses 71 verschraubbaren Welle 2, die am inneren Ende mit einem Federteller 73 auf die Feder 64 wirkt und am äußeren Ende einen Einstellknopf 74 trägt.
  • Dreht man die Welle 72 im Uhrzeigersinn, so vergrößert nian die Spannung der Feder ti-I. Dann werden die Kontakte 66, 67 schon bei einer hölivren "Temperatur im Verdampfer geschlossen werden. während bei Drehung der Welle 72 ini entgegengesetzten Sinn die Federvorspannung sinkt und die Verdampfer-Z, geringer sein wird, um die Schließung der Kontakte 66, 67 herbeiführen zu können.
  • l?in bei ;6 all (las Gehäuse 7 i angelenhter Hebel 75, der durch einen Lenker ; 7 mit dein Hebel h3 verbunden ist, greift bis unter den Federteller 73. \Vird die Welle 72 entgegeil dem C'hrzeigerdrehsinnweit genug bewegt, so trifft der Teller 73 auf den Hebel 75 und nimmt ihn mit, wodurch er entweder den allgelenkten Hebel 63 so weit mitnimmt, daß er die Kontakte 66, 67 schließt oder daß er sie verhindert, die Schließlage zu verlassen. Dadurch: wird dann gesichert, daß der Kompressor 54. unabhängig von der Temperatur der Kammer So urid des Verdampfers 52 dauernd arbeitet.
  • Bei der praktischen Ausführung der Erfindung wird zweckmäßig ein Thermometer 78 (Fig.7), das die Behandlungstemperatur anzeigt, an irgendeiner geeigneten Stelle der K aminer .[o untergebracht, z. B. all der Tür .I5. Dieses 'hliermoineter ist in der üblichen Weise geeicht (die angeschriebenen Ziffern bedeuten im Beispiel Grade nach Fahrenheit und zeigt daneben eine Eichung nach drei Zonen A, B und C (s. Fig. ,^). Zone r1 umfallt in Celsiusgraden Temperaturen von etwa 35 bis 43', ZoneB Temperaturen zwischen 26 und 35' und Zone C Temperaturen von 18 bis 26''. Am Einstelll>nopf 7.I sind Aufschriften angebracht, z. B. -Aus-, -Zartmacheiv, (Abhängen), -Frischlialten°. _ Die Zartinachteniperatur erfaßt die Temperaturgin zv iscli.n 13 und 16- derart, daß. der Braten 62 in den mundgerechten Zustand gebracht oder bewirkt wird, daß @\aliruiigsmittel in der Kaminur aufbewahrt werden, die nicht so kalt aufbewahrt ztt werden brauchen wie in der Haupthammer .11. Offenbar wird bei einer Einstellung des Knopfes 74 auf diese Stellung kein Gefrieren in der Kammer stattfinden können. Wenn ein Nahrungsrnittel daher b.J einer Einstellung auf kältere Temperatur 111 die Kammer eingebracht wird, so wird etwa vorher darin befindlicher Frost zum -Verschwinden gebracht. Die Frischkaltstellung ist eine solche, bei der die Temperatur beispielsweise unter 7 bis S@ C liegt, z. 13. znischea 4. und --, wenn Fleisch o. 4-l. für eine verhältnismäßig lange Zeit aufbewahrt werden soll, ohne daß aber doch irgendwelche merklichen Veränderungen daran eintreten können.
  • Im Beispiel ist der Knopf gemäß Fig.6 und 8 am Rande mit entsprechenden Aufschriften versehen. Die Einstellung des 1sonipressors ändert sich also nach aaßgabe der Behandlungstemperatur, und es wird eitle gröllere Kühlwirkung dann der Kainnier So zugeführt, wenn die Durchschnittstemperatur darin hoch ist.
  • Weiter ist es wünschens-,vert, mit dem Knopf 74 ein Zeitwerk zu verbinden, derart. claß eine Rückstellung des Knopfes auf die Frischlialtlage selbsttätig herbeigeführt wird. wenn beispielsweise die Kammer eitle aasreichend lange Zeit auf einer Temperatur für das Zartmachen zwischen 13 und 16° ehalten war. Durch die Rückstellung kommt dann die Temperatur wieder auf die tiefere Temperatur, etwa zwischen 5 bis io°, oder auf eine Temperatur entsprechend der im Hauptkühlraum 41, um eine ungünstige Einwirkung auf die Speise dadurch zu vermeiden, daB sie zu lange auf einer verhältnismäßig hohen Temperatur gehalten wird. Um diese Zeitdauer. des Haltens auf einer Zartmachteinperatur in der Kammer 50 vor Herabsetzung der Temperatur auf normale Kühlschranktemperatur zu regeln, ist im Beispiel das Zeitwerk (Uhr) 84 angebracht, das einen einstellbaren, normal ruhenden Zeiger 85 aufweist, der nach Maßgabe einer besonderen Gebrauchsanweisung (bei 86 angedeutet) eingestellt -wird, z. B. auf 3 Tage, innerhalb deren das Fleisch 62 zartgemacht -werden soll. Die Uhr hat -weiter einen beweglichen Zeiger 87, der beim Einbringen des Fleisches 62- in die Kammer 5o in die gleiche Stellung gebracht wird wie der Zeiger 8:5. Wenn man einen Anlaßknopf 88 eindrückt, so schließt man dadurch einen Schalter $9 (Fig. 9@) und setzt die Uhr in Gang, deren Zeiger 87 sich entgegen dem üblichen Uhrzeigerdrehsinn in Richtung auf die Nullstellung bewegt.
  • Erreicht der Zeiger 87 die Nullstellung, so schließt er einen Stromkreis go und schaltet eine Schaltspule gi an eine Stromquelle 92 z. B. über einen Kontakt g3.- Der Anker 94 der Schaltspule hebt eine Klinke 95 aus einer Zahnstange 96 aus, und die Feder 97 vermag nun den Einstellknopf 74 aus der Zartmachstellung in die Frischhaltstellung zu bringen, <ia sie durch eine Blattfeder 99 gegen ein Zahnrad 58 auf der Welle 72 gedrückt wird. Infolge des elastischen Eingriffs zwischen der Zahnstange 96 und dem Rad 98 ist eine Einstellung der Behandlungstemperatur möglich. Wenn diese hoch liegt, so läßt sich beispielsweise die Zartmachung auf der Skala A bewirken, d. h. mit stärkerer Kühlwirkung, als -wenn die Behandlungstemperatur niedrig liegt. Um z. B. von der A-Zartmachtemperatur auf den entsprechenden B-Zustand überzugehen, wird die Zahnstange aus dem Rad 98 ausgehoben, und wenn die Klinke 95 eine Schulter i oo an der Zahnstange 96 trifft, so wird, falls die Stange in Eingriff mit dem Rade 98 ist, der Zeiger ioi am Gehäuse 71 sich auf die Marke io2 der Skala B einstellen statt auf die der Skala A entsprechende Zartmachkennzeichnung 103.
  • Um eine Einstellung des Punktes zu ermöglichen, an den die Feder den Einstellknopf 74 bringt, -wenn die Spule 9i die Zahnstange 96 auslöst, ist zweckmäßig in einem Anschlag io5 (Fig. 9) eine Einstellschraube io4. vorgesehen, so daß eine Rückführung des Knopfes durch die Zahnstange nur so -weit möglich ist, bis die Anschlagfläche io6 des Knopfes gegen die Schraube 104 trifft. Hierdurch -wird dann die gewünschte Frischhalttemperatur für das Fleisch nach der Zartmachung gesichert, und es ist möglich, Veränderungen in der Behandlungstemperatur zu bewirken. Beispielsweise wird bei höherer Behandlungstemperatur gewünscht werden, den Knopf 74 bis zu einer Stelle zurückzuführen, an -welcher die verlangte Aufbewahrungstemperatur der Skala A mit der Marke ioi zusammenfällt; hierzu ist die Schraub;. 104 an dem Anschlagteil io5 zurückzuschrauben. Bei niedrigerer Behandlungstemperatur dagegen kann die Schraube 104 so weit vorgeschraubt werden, daß sie den Rückweg des Einstellknopfes 74 schon begrenzt, wenn die verlangte Frischhalttemperatur auf der B-oiler C-Skala mit der Marke ioi zusammenfällt.
  • Es ist im Beispiel zwar eine gesonderte wärmeisolierte Kammer 50 vorgesehen, die auf einer anderen Temperatur gehalten werden kann als die Hauptkammer, und zwar gänzlich unabhängig von der Temperatur in dieser, doch kann nach Wunsch die Einrichtung so getroffen werden, daß in der Kammer 5o keine andere Kühlwirkung stattfindet als die durch Wärmeübertragung durch die Wandungen 51. In einem solchen Falle zeigt sich, daß eine gemäßigte Temperatur in der Kammer 5o herrschen wird, die für die Fleischzartmachung geeignet ist. Auf alle Fälle ist es wünschenswert, ein Thermometer 107 an der Stirnwand des Gehäuses 71 anzuordnen, so daß der Uhrzeiger 87 auf die gewünschte Zartmachungszeit nach Maßgabe der Gebrauchs.nweisung eingestellt wird bzw. wenn keine unabhängigen Kühleinrichtungen für die Kammer 5o vorgesehen sind, derart, daß das Fleisch in der Zartmachungskammer nach Maßgabe der Gebrauchsanweisung für die richtige Zeit belassen wird.
  • Man kann auch weiter so vorgehen, daß man das zartzumachende Fleisch in der verhältnismäßig warmen Kammer .4 bei der Zweitemperaturenkühlv orrichtung i der Fig. 1, 2 und 3 behält und, nachdem die gewünschte Wirkung erzielt wird, das Fleisch dann in die Niedertemperaturkammer 2 einbringt, wo es bis zur Verwendung auf der gewünschten Frischhalttemperatur belassen wird.
  • Wiederum bei einer weiteren Ausführungsform kann die untere Zwischenwand aus nicht durchbrochenem Werkstoff hergestellt -werden entsprechend der Platte i i in Fig. i, so daß das Fleischstück im unteren Teil des Kühlschrankes in verhältnismäßig kurzer Zeit nach Maßgabe der Gebrauchsanweisung zart wird, dabei aber gegen Verderben durch die Aus-
    serahlungcn der unteren Teile der 'Ultrav iolett-
    strahlen erzeugenden Vorrichtungen geschützt
    wird. Nachdem der gewünschte Grad des
    Zartmachens erreicht worden ist, kann das
    I1 leischstück fit aus dem unteren Teil lieraus-
    g(:-notninen und in den oberen Teil des Schran-
    kes verbraucht werden, wo es bis zum Ge-
    brauch auf der niederen bzw. Frischlialtteni-
    heratur gehalten wird; dabei ist es auch hier
    gegen Verderben noch durch die L'ltraviolett-
    ausstrahlungen gesichert.
    Uni Verderb°n durch Bakterien zu ver-
    hüten und gleichzeitig die Enzvme anzuregen
    oder zu aktivieren, die auf die gewünschte
    Zartinachung hinarbeiten, ist eine ultra-
    violette Strahlet! erzeugende Vorrichtung ;9
    gemäß Fig.4 vorgesehen, die nur klein zu
    sein braucht, aber im übrigen zweckmäßig den
    obenerwähnten Strahlungserzeugern 13, 17
    und .F; entspricht. Dieser Strahlenerzeuger
    ;@) liegt vorteilhaft unmittelbar an der Ober-
    seite der Kammer 5o unter dem Kasten 38
    und ist daran durch eine Haltevorrichtung 8o
    befestigt. Damit die sterilisierte Luft alle
    Teile des Fleisches 62 erreicht, liegt dieses
    vorteilhaft auf einem Gitter o. dgl. 81, das
    durch Füße 8.2 im Abstande von dem Boden
    der haminer 5o gehalten wird. Im Betriebe
    kreist die Luft in der durch Pfeile angedeu-
    teten tVeise in der Kammer, d.li. sie sinkt
    l;ings der kalten Seite des Verdampfers 5z
    nach unten und steigt voin Fleisch nach oben
    zur L-ltraviolettlaniL)e;c9. Die 1;ebenkammer
    ;o ist vorteilhaft mit einer besonderen Tür 83
    versehen, die unabhängig von der Tür .15 der
    F '- auptl:aninirr zti öffnen ist.
    Der Kühlschrank nach dieser Ausführung
    gibt also eine besondere Kammer zum Zart-
    machen von I..leiscli, die unabhängig für einen
    bestinfiniten Zeitabschnitt auf einer höher lie-
    genden "Temperatur gehalten werden kann als
    die I-lauptkaninier, wobei aber diese Tempe-
    ratur selbsttaig auf die Temperatur der
    #-laupthainitier abgesenkt wird, uni das Fleisch
    irisch zu halten, nachdem, dieses während der
    "l_:trtmacliuiigszei t doch gegen Verderben durch
    (lasetvünschte Band von C-ltraviolettstrah-
    ü.ngen <gesichert war; die Wellenlänge dies@#r
    @:ralilen wird im wesentlichen zwischen 25o,!
    und 300<i Angserönn liegen.
    trenn es auch wünschenswert ist, neben Gier
    "hcmli@ratur auch die Feuchtigkeit in der
    i@auniner zu steuern, so hat doch die Erfah-
    l ung gezeigt. (a11,1 hei Kühlschränken für den
    Iiausgc-Iira:uch finit verhältnismäßig klein °r
    Nahrungsmittel- oder Fleischbehandlung,-
    k2iinniei-, worin also finit anderen Worten da'
    zti behandelnde Nahrungsmittel einen zieni-
    iir@ gn@l@en !-eil de: Rauminhaltes der Kain-
    »trr alusiiillt, dahin z. ß., weint ein normal gL-
    @,chilittunes I Icischstiick für Hausgebrauch
    in die verhältnismäßig kleine Kammer 5o der Fig.4 und 5 eingelegt wird, eine hohe Feuchtigkeit etwa zwischen 8o bis 97'/, erhalten bleibt, was völlig für die Erzielung der Zartniachung des Fleisches in 3 oder .1 Tagen ausreicht. Irgendwelche merkliche Entfeuchtung oder dergleichen Wirkungen wurden dabei nicht beobachtet.
  • .Naturgemäß können auch die Verdampfer ihr Kiiltemittel von einer einzigen Einheit finit Kompressor, Kondensator und Expansionsvorrichtung erhalten, um die Kammern 5o und .4m auf den unterschiedlichen T eniperaturen zu halten.
  • Wenn man eine derartige Anordnung für einen Haushaltskühlschrank verwendet, @o würde der Verdampfer 42 der für die tiefere Temperatur und der Verdampfer 52 der für die höhere "heniperatur sein; die \@erdampfjr würden in freier Verbindung miteinander stehen, so daß in beiden immer ini wesentlichen der gleiche Druck herrscht. Dabei würden die Verdampfer finit der zwischen beiden bestehenden Verbindung und Zufuhr von flüssigem Kältemittel so angeordnet werden, daß dieses beispielsweise vom Kondensator 55 bevorzugt zum Verdampfer 42 statt zum Verdampfer 52 fließt. Das läßt sich beispielsweise so erreichen, daß man den Anschluß zum Verdampfer 42 an der Verzweigungsstelle auf einen tieferen Punkt legt als den _^,nschluß zum Verdampfer 52.
  • Soll eine Kälteerzeugung lediglich ini Verdampfer -.a erfolgen, so läßt man flüssiges Kältemittel nur zu diesem fließen. Der Verdampfer 52 aber bleibt trocken, und es kann keine Verdampfung von Kältemittel in ihn! stattfinden. Die Überhitzung des Kälteinittcldampfes im Verdampfer 52 beeinflußt den niedrigen Betriebsdruck des Verdampfers 42 nicht. Soll auch Kälte im Veerdarnpfer 52 erzeugt werden, so wird zunächst der Verdampfer -2 im wesentlichen mit flüssigem Kältemittel durch die Anordnung gefüllt, die ihr, den Vorzug gibt, und dann wird auch flüs;iges Kältemittel zum Verdampfer 5 2 geleitet, so dall in ihn! eine Verclampfung erfolgen kann. Dadurch, daß man den Verdampfer .12 mit flüssigem Kältemittel füllt, wird eine Kondensation von darin befindlichem dampfförmigem Kältemittel, die sonst durch den höheren Druck bewirkt werden würde, der vGil der Verdampfung im Verdampfer 5, 2 herrührt. nunmehr vermieden.
  • Man erkennt hieraus, daß der Temperaturunterschied zwischen der Kammer 5o zum 7:atrtinaclieii des Fleisches und der Hauptkanimer 4m sich auf verschiedene Wrise aufrechterhalten läßt, nämlich entwedf-r durch gänzlich voneinander unabhängige Kälteerzeugungseinrichtttngen in den Kammern oder durch eine gemeinsame Kompressor-Kondensator-Einheit und getrennte Verdampfer in den Kammern oder dadurch, daß man eine Kälteeinrichtung nur in die Kammer 4i verlegt und die Kühlung der zweiten Kammer nur durch den Wärmedurchgang durch die Wand 51 bewirkt. Im letzten Falle würde die Wand natürlich nicht stark wärmeleitend ausgeführt werden, damit die gewünschte mäßige Temperatur in der Kammer 50 eintritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühlschrank mit wenigstens zwei auf verschiedene Temperaturen zu kühlenden Kammern zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß eine dieser Kammern (4) so angeordnet ist, daß sie nicht bis auf die für Lebensmittelfrischhaltung normal angewendete Temperatur (z. B. zwischen + i und + 4° C) herabgekühlt, sondern auf einer darüberliegenden Temperatur (z. B. i5° C) gehalten wird, derart, daß die Wasserentziehung aus den Nahrungsmitteln auf ein Mindestmaß gebracht wird, daß aber wenigstens in dieser wärmeren Kammer eine Ultraviolettstrahlungsvorrichtung (i7) angeordnet ist, durch die die Nahrungsmittel mittelbar oder unmittelbar getroffen und gegen Verderben gesichert werden. z. Kühlschrank nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine poröse Zwischenwand (i i) zum Trennen der Nahrungsmittelkammer in zwei voneinander wärmeisolierte Kammern (a, 4), wobei die wärmeaufnehmenden Glieder der einen Kammer eine höher liegende, aber immerhin niedrige Temperatur in der zweiten Kammer (4) herbeiführen, in der eine Ultraviolettstrahlvorrichtung (i7) angeordnet ist. 3. Kühlschrank nach Anspruch i, in dem die Kammer für Nahrungsmittel durch waagerechte Platten in mehrere übereinanderliegendeUnterabteilungen zerlegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ultraviolettstrahlen erzeugende Vorrichtung aus einer langgestreckten Röhre im wesentlichen von der Höhe der Gesamtkammer besteht, derart, daß Teile der Strahlungsvorrichtung in mehreren oder sämtlichen Abteilungen liegen und daß die Röhre weiter so angeordnet ist, daß die in der Kammer kreisende Luft die Röhre im wesentlichen in ihrer ganzen Länge umspült, so daß die in jeder Unterabteilung liegenden Nahrungsmittel unmittelbar von den ultravioletten Strahlen der Röhre getroffen werden, und daß die umlaufende Luft durch Entlangströmen an der ganzen Röhrenlänge sterilisiert wird. Kühlschrank nach Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kühlkammer unterteilenden Platten (5) aus einem Werkstoff bestehen, der im wesentlichen fürultraviolette Strahlen undurchlässig ist. 5. Kühlschrank nach Anspruch i mit in mehrere wärmeisolierte Abteilungen zerlegter Kammer, dadurch gekennzeiJinet, daß der wärmeaufnehmende Teil (Verdampfer) der Kühlvorrichtung so angeordnet ist, daß eine Abteilung, in der gleichfalls eine Ultraviolettstrahlvorrichtung angeordnet ist, auf einer Temperatur erhalten werden kann, die von der des anderen Kammerteils verschieden ist, so daß Nahrungsmittel, insbesondere Fleisch, in einer Abteilung höherer Temperatur bis zu einem gewünschten Maße vorbehandelt (zartgemacht) werden kann, wonach das Nahrungsmittel dann in eine kältere Abteilung für die Aufbewahrung unter besten Bedingungen überführt oder die Temperatur der wärmeren Kammer herabgesetzt werden kann, um weitere Veränderungen im Nahrungsmittel (Fleisch) zu verhüten. 6. Kühlschranknach Ansprüchen i oder 5, gekennzeichnet durch Einstelleinrichtungen für die Temperatur der wärmeren Kammer, derart, daß sie in den gewünschten Behandlungs- oder Zartmachungszustand gelangt, sowie durch weitere Einrichtungen zur Herabsetzung der Kammertemperatur nach einer bestimmten Zeit, so daß das Fleisch oder sonstige Nahrungsmittel in der Kammer auf der höheren Temperatur bis zur genügenden Vorbehandlung verbleiben und danach selbsttätig auf die festgelegte Frischhaltungstemperatur abgekühlt und bis zum Verbrauch auf der günstigsten Frischhaltungstemperatur gehalten werden. 7. Kühlschrank nach Ansprüchen i und 6, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur. Steuerung der wärmeaufnehmenden Glieder der Kühlvorrichtung, derart, daß sich ihre Arbeitsweise für eine bestimmt gegebene und verlangte Temperatur nach Maßgabe der Behandlungsluft ändert, damit diese Temperatur trotz Veränderung in der Luft konstant bleibt, im besonderen durch die Anordnung eines Einstellknopfes (74), der verändernd auf die Spannung einer Feder (64) wirkt, welche einen auf einen Schalter im Motorstromkreis der Kältemaschine wirkenden Hebel beeinflußt, derart, daß der Motorzreis für Zeiten verhältnismäßig s stronil niederer Behandlungstemp°ratur für längere Zeitabschnitte offen gehalten wird als für Zeiten verhältnismäßig hoher Bebandiungsteniperatur, und daß auf diese Weise Schwankungen in der Belastung der Kältemaschine ausgeglichen werden, wobei weitere Einrichtungen zur selbsttätigen Drehung des Einstellknopfes in dem Sinne vorgesehen sind, daß die Temperatur in der wärmeren Kammer nach einer bestimmten Behandlungszeit absinkt, und daß ins besonderen ein elektrisches Uhrwerk vorgesehen ist, das auf einen bestimmten Zeitabschnitt einstellbar ist und ein bewegliches Glied aufweist, das am Ende des Zeitabschnittes über einen Stromkreis eine Schaltspule in Tätigkeit setzt, die eine Sperrklinke auslöst und dadurch eine auf Drehung des Knopfes wirkende Feder (97) freigibt, die die Vorspannung der den Hebel (63) beeinflussenden Feder verringert und die Temperatur in der Kammer (5o) in dem gewünschten Maße absinken läßt. B. Kühlschrank nach Ansprüchen i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Temperatureinstellvorrichtung in der wärmeren Kammer eine Temperatur über etwa 7 bis 8- C lange genug aufrechterhalten wird, um eine Enzymeinwirkung auf das aufbewahrte Fleisch in dein Maße zuzulassen, daß es durch Schwächung seines Verbindungsgewebes zartgenlacht wird. 9. Kühlschrank nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ultraviolettstralileinrichtung aus einer ultraviolette Strahles, erzeugenden Lampe finit einer Hülle aus eisenfreiem Borosilikatglas bestellt, da: Strahlen mit einer Wellenlänge von über 25oo Angströni durchläßt, dagegen im wesentlichen sämtliche Strahlen geringerer Wellenlänge ausfiltert, und an desi Enden der Röhre eingeschmolzene Elektroden aufweist sowie eine N iederdruckgasfüllung mit beigemischtem Quecksilberdampf, wobei die Lampe mit niedriger Stromstärke derart betrieben wird, dal Wellenlängen, die für Nahrungsmittel schädigend wirken, nicht erzeugt werden.
DEW104778D 1938-01-28 1938-12-14 Kuehlschrank Expired DE712043C (de)

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DE (1) DE712043C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017190B (de) * 1953-03-11 1957-10-10 Fritz Rondholz Kuehlraum-Luftreiniger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1017190B (de) * 1953-03-11 1957-10-10 Fritz Rondholz Kuehlraum-Luftreiniger

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