DE871877C - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten, insbesondere von Getraenken wie Milch - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Fluessigkeiten, insbesondere von Getraenken wie Milch

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DE871877C
DE871877C DEST3661A DEST003661A DE871877C DE 871877 C DE871877 C DE 871877C DE ST3661 A DEST3661 A DE ST3661A DE ST003661 A DEST003661 A DE ST003661A DE 871877 C DE871877 C DE 871877C
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liquid
tubes
tube
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infrared rays
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William Patrick De Stoutz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/50Preservation of foods or foodstuffs, in general by irradiation without heating
    • A23B2/53Preservation of foods or foodstuffs, in general by irradiation without heating with ultraviolet light

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
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  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere von Getränken wie Milch ,Die seit einer Reihe von Jahren angestellten Versuche und Experimente haben erwiesen, daß das im allgemeinen benutzte Entkeimungsverfahren, das aus einer einfachen Erhitzung der Flüssigkeit auf eine Temperatur zwischen 6o und 85' C besteht, nicht erlaubt, dieser alle ihre besonderen Eigenschaften zu erhalten, und daß es im speziellen Fall eines Getränkes nicht möglich ist, dem Getränk seinen, vollen Geschmack zu erhalten. Daraus ergibt isich, daß ein pasteurisiertes Getränk nicht mehr die geschmacklichen Eigenschaften des frischend, nicht behandelten Getränkes aufweist. Mit anderen Worten,- wenn durch das Pasteurisieren die Bakterien, Fermente, Keime und andere lebende Substanzen, welche für den menschlichen Körper schädlich sind, zerstört werden, werden auch gewisse, für die Konservierung der Flüssigkeit nützliche Fermente zerstört. Außerdem sind gewisse Keime gegen höhere Temperaturen widerstandsfähig und können daher nicht durch eine einfache Erhitzung abgetötet werden. Das gleiche gilt übrigens für die Viren und Sporen von. bestimmten Bakterien.
  • Man hat auch schon eine- Behandlungsweise von Getränken in, Form einer Strahlungsbehandlung mit ultravioletten Strahlen vorgeschlagen. Durch dieses Verfahren hat man verschiedene bemerkenswerte Ergebnisse erhalten, was die Erhaltung der Eigentümlichkeiten der Getränke und ihren Gehalt an Vitäm ineit anlanigt. Um jedoch Getränke zu erhalten, die bezüglich gewisser Anforderungen und Vorschriften befriedigen, ist es notwendig, diese einer sehr starken und sehr langen Behandlung zu unterwerfen, welche.die Zerstörung der Vitamine und gewisser für die, Konservierung der genannten behandelten Getränke günstiger Bestandteile hervorruf t.
  • Ebenso hat man vorgeschlagen, die Getränke in der Weise zu behandeln, daß man sie einer Bestrahlung mit inf raroten Strahlen ausgesetzt hat, in. allen Fällen jedoch ohne nennenswertes Ergebnis. Es ist heute er-wiesen, daß, z. B. die Einwirkung infraroter Strahlen auf Getränke. die Verwirklichung einer in. bezug auf die Anforder - ungen der hygienischen Vorschriften und der Nahrungsmittelkontrolle befriedigend#n Behandlung nicht erlaubt, da die Behandlungsdauer derartig ist, daß sie eine Verschlechterung der geschmacklichen Eigenschaften der Getränke (Kochg--schmack) oder eine Zerstörung gewisser Bestandteile, so z. B. der Vitamine, der Diastasen usw., hervorruft.' Die Erfindung hat ein Verfahren zur Behandlung von Flüssigkeiten und insbesondere von Getränken zum Gegenstand, welches die erwähnten Mängel beliebt und wOches Getränke. zu erlangen gestattet, die zufriedenstellend behandelt sind, vollständig den schärfsten bestehenden Vorschriften genügen und- tatsächlich dieselben geschmacklichen Eigenschaften wie die nicht behandelten Getränke aufweisen, wobei sie bezüglich der nicht- behandelten Flüsgigkeiten vermehrte konservierende Eigenschaften und -eine Verstärkung ihrer vitalen Faktoren aufweisen. Unter vitalen Faktoren versteht man die Aufnahmefähigkeit durch den, Darmkanal und die Summe der nährenden Bestandteile, dieein Getränk enthält.
  • Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich von bekannten Wrfahren dadurch, daß man die Flüssigkeit nacheinander zwei Behandlungen, unterwirft, indem man sie durch zwei in Reihe liegender Röhrenbündel strömen läßt. Hierbei setzt man sie der Einwirkung ultravioletter Strahlen aus, wenn sie in dem einender Röhrenbündel umläuft und der'Einwirkung infraroter Strahlen, wenn sie in dem anderen Röhrenbündel umläuft. Weiterhin läßt man die Flüssigkeit in jedem der genannten Röhrenbündel mit einer Geschwindigkeit umlaufen,'die einerseits eine Funktion der Länge von jedem, derselben und anderseits eine Funktion der Bestrahlungsstärke, der sie, unterworfen wird, ist; diese Geschwindigkeit ist so groß, daß# die Bestrahlungszeit der Flüssigkeit mit jeder -der beiden Bestrahlungsarten ausreicht, um -eine den Anforderungen und Vorschriften genügende Behandlung zu verwirklichen, aber nicht -ausreicht, um nennenswert die geschmacklichen Eigenschaften, der Flüssigkeit zu verschlechtern, ihre konservierenden Eigenschaften dagegen verbessert.
  • Gemäß-, dem vorliegenden Verfahren wird die Flüssigkeit zuerst der Einwirkung ultravioletter Strahlen unterworfen und sofort anschließend der Einwirkung infraroter Strahllen ausgesetzt-, wodurch sich eine Behandlungsweise der Flüssigkeiten ohne irgendeine Verschlechterung ihrer geschmacklichen Eigenschaften ergibt. Durch, Untersuchungen und Experimente wurde festgestellt, daß, die Bestrahlung einer Flüssigkeit mit ultravioletten Strahlen eine hemmende Wirkung auf die in der Flüssigkeit enthaltenen krankheitserregenden Keime ausübt, was ihre Zerstörung durch die infraroten Strahlen mit einer Temperatur und in einer Zeit erlaubt, welche geringer ist als die Zeit, welche für das Entkeirnen gemäß, der bekannten Verfahren. benutzt wird, wobei vor alleni eine Verschlechrterung irgendwelcher ihrer geschmacklichen Eigenschaften vermieden wird.
  • Die Erfindung hat ferner eine Einrichtung zur Durchführung de& Verfahrens zurn Gegenstand. Diese Einrichtung ist dadurch gekennzeiciinet, daß sie wenigstens zwei hintereinanderliegende Röhrenbündel, in denen die zu behandelnde Flüssigkeit umläuft, -aufweist, wobei die Röhren des einen Systems aus einem für ultraviolette. Strahlen durchlässigen Stoff bestehen und der Strahlung von wenigstens einer Strahlungsquelle ultravioletter Strahlen ausgesetzt sind, während die Röhren des anderen Systems aus einem für infratote Strahlen durchlässigen Stoff bestehen und der Strahlung von wenigstens einer Quelle infraroter Strahlen ausgesetzt sind. Weiterhin soll die Einrichtung Mittel zum Regeln aufweisen, welche die Umlaufgeschwindigkeiten der Flüssigkeit in jedem der Röhrenbündel zu wählen, zu, variieren und konstant zu halten ge- statten. und auf diese Weise die Einwirkun-gszeiten jeder der zwei StTahlungsarten auf die Flüssigkeit festlegen, lassen.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch und beispielsweise eine Ausführungsform einer Einrichtung zur Durch-führung des Verfahrens, und zwar in Form eines ortsbeweglichten Gerätes, das ganz besonders für die Behandlung von Milch ausgebildet ist.
  • Fig. i stellt eine, Frontansicht dar, wobei Teile des #Gerätes zur Verdeutlichung weggebrochen sind; Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit Teilen im Schnitt; Fig. 3, bis 5 sind Ansichten eines Einzelteiles in vergrößertem Maßstab, welche das Küken des Umschalthahnes in drei verschiedenen, Lagen zeigen; Fig. 6 zeigt im vergrößerten Maßstab einen Schnitt durch eine, den Pumpenkorb, bildende Überwachungsvorrichtung; Fig. 7 ist im vergrößerten Maßstab ein Schnitt durch eine,Steu'er-e#inrichtung; Fig. 8 ist im vergrößerten Maßstab und teilweise im Schnitt eine abgeänderte Ausführungsforrn der Befestigungsvorlichtung. , Das in. den Zeichnungen dargestellte Gerät bildet eine aus einem Block bestehende Anlage, die alle die Organe und Bestandteile enthält, die zur Behandlung von Milch notwendig sind. Diese, Einrichtung weist folgende Teile auf: einen(Hauptbehälter i, der als Untersatz dient und der einen Motor M zur Betätigung einer Pumpe P enthält, ferner einen Transformator T, der die elektrische Energie für eine Quelle für ultraviolette Strahlen UV beliefert und verschiedene Steuer- und Sicherheitseinrichtungen, von denen nur ein Teil dargestellt ist. Die eine der Seitenwände 4 des Untersatzes trägt einen Steckkontakt (nicht dargestellt) und erlaubt, das Gerät mit einem elektrischen Stromnetz zu verbinden. Die Frontwand 6 trägt Stenerorgane, von denen das Organ R mechanisch mit dem Schieber 3 .eines Widerstandes H verbunden ist, welch letzterer in die Speiseleitung des Motors M eingeschaltet ist.
  • Dieser Untersatz trägt zwei Gehäuse U und I, die starr miteinander verbunden sind und von, denen jedes Behandlungszellen CU, bis CU, und CI1 bis Ci. aufweist. Das Gehäuse U Ist anderseits mit einer Quelle ultravioletter Strahlen UV versehen, welche zwischen den beiden Reihen der Rehandlungszelleen angeordnet ist und von einer Quecksilberdampflampe gebildet wird. Weiterhin sind Reflektoren 15 und 16 auf beiden Seiten der Blehandlungszellen vorgesehen, um auf diese die von der Quelle UV ausgehenden Strahlen zu konzentrieren. Diese Reflektoren bestehen aus einem Stoff, der einen sehT geringen Absorbtionskoeffizienten und einen sehr großen 1Zeflektion,skoeffizienten für ultraviolette Strahlen aufweist.
  • Das schmälere Gehäuse U wirdvon dem Hauptgehäuse i mit Hilfe von Scharnieren D und Kugelgelenken aus Isolierstoff:23 getragen. Letztere werden von elektrischen Leitungen 24 durchsetzt, welche die Quelle ultravioletter Strahlen mit dem Transformator T verbinden,. Der Transformator ist mit der Stromquelle unter Zwischenschaltung eines Schalters I, verbunden. Die Drehmitten der Kugelgelenke 23 sind auf der Linie gelegen, welche die Drehachsen der Scharniere D verbindet, so daß die Gehäuse U und I nach vorn oder nach hinten geneigt werden können, ohne, daß die Gefahr einer Beschädigung der Zuleit-ungen 24 besteht.
  • Das mit seinen Behandlungszellen CI, bis CI8 versehene Gehäuse I trägt infrarote Strahlungsquellen IR., von denen jede aus einem über jede der Zellen wendelförinig gewickelten, sich nicht berührenden Widerstandsdraht besteht, und von denen jeder mit Hilfe. eines elektrischen Stromes auf Weiß,-glut gebracht werden kann. Die Enden dieser Widerstandsdrähte sind an Klemmen, B befestigt, die von den Wänden P getragen werden und von; denen eine einzige dargestellt ist. Diese Kleminen,sind mit den Stromzuleitungen --5 unter Zwischenschaltung eines Schalters i. verbunden. Die Zuleitungen 2,5 durchsetzen ebenfalls die Kugelgelenke:23.
  • Zu beiden Seiten der beiden Reihen von Behandlungszellen sind Reflektoren 17 und 18 angeordnet, welche auf die Behandlungszellen, die von den, Strahlungsquellen IR ausgesandten infraroteni Strahlen reflektieren. Diese Reflektoren bestehen aus einem Stoff, der einen erhöhten Reflektionskoeffizienten für den langwelligen Teil der infraroten Strahlen aufweist. Die Behandlungszellen bestehen aus einem Stoff, der für infrarote Strahlen durchlässig ist, der jedoch eine sehr schwache Wärmeleitfähigkeit aufweist, so daß(die Flüssigkeit, die die Behiandlungszellen durchsetzt, praktisch nur der Einwirkung infraroter Strahlen und nicht der Erhitzung durch die Wärmeleitfähigkeit der Zellenwände unterworfen ist. jede Beh#andlungszelle CU, bis CU, und CI, bis CI, wird von einer Röhre gebildet, deren, lichte Weite einem Durchmesser zwischen i und 3 mm entspricht. Diese Röhren werden von der Flüssigkeit durchströmt, die durch die Pumpe P in Umlauf gesetzt wird. Zu diesem Zweck ist die Ansaugöffnung dieser Pumpe mit einem Pumpenkorb 28 versehen, der am Ende einer Leitung:29 befestigt ist. Die Leitung:29 besteht aus zwei über ein Gelenk 3o miteinander verbundenen Teilen, was gestattet, die-sen Korb nach jeder gewünschten Richtung zu drehen und im besonderen ihn in das Innere eines Behälters einzusetzen.
  • Die Druckleitung 9 der Pumpe P ist mit den Röhren CU, bis CU, unter Zwischenschaltung eines Umschalthahnes mit- mehreren Abzweigungen verbunden. Auf der den Umschalthahn V tragenden, gegenüberliegenden Seite des Gehäuses U sind die Röhren CU, bis CU, je zwei zu zwei durcht Kanäle A, bis A4 verbunden.
  • Der Hahn V weist einen zentralen Eintrittskanal i i auf, der mit der Zuleitung 9 verbunden ist und der im Inneren eines Filters F mündet, das in der Aus-sparung 12 eines Behälters 13 vorgesehen ist. Das Küken 13 ist innerhalb des Hahnkörpers 14 drehbar. Das Küken kann vier verschiedene Stellungen einnehmen, für welche Bohrungen, P bis P und 1 4 Schlitze Ri bis R7 vorgesehen sind. Die Bohrungen und die Kanäle stell-en, die folgenden Verbindungen zwischen dem Raum 12 und einer mit einer Leitung G verbundenen Hohlkehle (Rinne) ig dar: Stellung i (Fig. 3): Raum 12, Bohrung P,' Zelle CU1, Kanal A" Zelle CU2, Schlitz RI, Zelle CU4, Kanal A21 Zelle CU., Schlitz R2, Zelle CU, Kanal A", Zelle CU., Schlitz R., Zelle CU., Kanal A4, Zelle CU7, Schlitz R4, Rinne ig.
  • Stellung 2 (Fig. 4): Der Raum 12 ist durch zwei Bohrungen P2 und P, mit den Zellen CUI und CU, verbunden, wobei letztere durch die beiden Kanäle A, iindA2 mit den Zellen CU2 und CU4 verbunden sind. Die Zellen CU, und CU4 sind durch einen, in dem Küken 13 vorgesehenen Schlitz R, mit den Zellen CU, und CU7 verbunden, welch letztere, durch die,Kanäle A, und A4 mit den Zellen CU, und CU, in Verbindung sind. Die Zellen CU6 und CU, sind mit der Rinne ig durch einen in dem Küken 13 vorgesehenen Schlitz R6 verbunden.
  • Stellung 3 (Fig. 5): Der Raum 12 ist durch vier Bührungen, P4 bis P7 mit den Zellen CUI, CU3, CU5, CU7 verbunden, die ihrerseits durch die Kanäle A, bis A4 mit den Zellen, CU., CU41 CU61 CU, verbunden sind. Ein in. dem Küken vorgesehener Schlitz 7 verbindet diese vier zuletzt genannten Zellen mit der Rinne ig.
  • Stellung 4: Die Verbindung zwischen der Druckleitung 9 und den Zellen CU, und, CU, ist unterbrochen..
  • Der obere Teil des, Kükens 13 des Hahnes V ist mit einem Betätigungsorgan:zo versehen, das den vier Stellungen des Kükens entsprechende Merkzeichen trägt. Eine Verriegelungsvorrichtung stellt das Küken 13 in jeder -seiner vier Lagen selbsttätig fest. Die Leitung G verbindet die Rinne ig mit deni einen der Enden der Röhre CI.. Die Röhren Cl, bis CIS sind in, Reihe miteinander mit Hilfe von Bohrungen und Kanälen verbunden,- welche je zwei miteinander verbinden. und in ähnlicher Weise vorgesehen sind, wie die Kanäle A, 'bis AV wie oben beschrieben. Das Ende der letzten Zelle CU, ist mit einer Abflußleitung E verbunden.
  • Die Wirkungsweise des beschrieben-en Apparates ist folgende: Die zu behandelnde Flüssigkeit wird in einen Behälter gebracht, der in der Nähe des Gerätes aufgestellt wird und in den, die den Pumpenkorb:28 tragende Leitung 29 eintaucht. Die Strahlungsquellen für ultraviolette und infrarote Strahlen werden dur& Betätigen der Schalter il ünd i2 in Tätigkeif gesetzt und der Motor M wird durch Bietätigendes Organs R unter Spannung gesetzt. Der Motor treibt die Pumpe mit einer Geschwindigkeit an, die eine Funktion der Stellung des Schiebers auf dem Widerstand H ist. Auf diese Weise kann der Benutzer die Umlaufgeschwindigkeit der Flüssigkeit in den Zellen CI, bis CI, ändern und wählen. Ist die zu behandelnde Flüssigkeit beispielsweise Milch, so wird die, Umlaufgeschwindigkeit der Flüssigkeit so Groß' gewählt, daß die acht Röhren CI, bis CI., die in Reihe zueinanderliegen, insgesamt in einer Zeit von etwa i Sekunde durchlaufen werden. Sodann ändert und wählt der Benutzer durch Änderung der Stellung des Kükens des,Umschalthahnes V die Einwirkungszeit der ultravioletten Strahlen auf die Flüssigkeit. Diese Einwirkutig-szeit ist gemäß der Stellung des Kükens oder der zu behandelnden Flüssigkeit veränderlich. Wird das; Küken 13 in die Stellung 1, 2 oder 3 gebracht, so passiert die Flüssigkeit-:2-,4- oder 8mal die Strahlung der Quelle UV.
  • Die lichte Weite der Röhren ist genügend klein gewählt, so daß alle Flüssigkeitsteile der Einwirkung der Strahlen ausgesetzt werden oder mit anderen Worten, der Querschnitt der Röhren. ist ausreichend klein, damit jeder Teil der Flüssigkeit wenigstens einmal mit der Oberfläche- der Innenwand der Röhre in Berührung kommt.
  • Praktische Versuche und Experimente haben gezeigt, daß der Querschnitt der Röhren eine Funktion der Zähigkeit der zu behandelnden Flüssigkeit ist und daß der günstigste Innendurchmesser der Behandlungsröhren derjenige ist, bei dem eine kleine Flüssigkeitstsäule in- der Röhre bleibt, wenn diese mit ihren zwei offenen Enden vertikal gestellt wird, Die von dem Pumpenkorb angesaugte Flüssigkeit wird in die Behandlungszellen CU, bis CU8 gedrückt, dann in die Zellen CI, bis CI, und endlich durch die Leitung E wieder nach außen befördert, um von einein. Behälter (nicht dargestellt) unterhalb dieser Leitung wieder aufgenommen zu werden.
  • Es ist augenscheinlich vorteilhaft, für die Behandlung durch. ultraviolette Strahlen und für die Behandlung durch infrarote Strahlen ähnliche Zellen zu benutzen. jedoch muß, der Stoff dieser Zellen einer großen Anzahl von Anforderungen genügen, von denen einige, sehr schwierig zu erfüllen sind. - Wenn- die beiden Zellengruppen aus einem einzigen und dem# gleichen Stoff hergestellt werden, müsseil diese wenigstens. folgenden Anforderungen genügen: i. Sie müssen für ultraviolette Strahlen durchlässig sein und einen schwachen Absorbtionskoeffizienten, für diese aufweisen; 2,. sie müssen für infrarote Strahlen sehr gut durchlässig sein und einen schwachen Absorbtionskoeffizienten für diese aufweisen,; 3. sie müssen eine schlechte Wärmeleitf älligkeit haben und vorzugsweise wärmebeständig sein; 4. sie müssen unempfindlich gegen. schnelle Teinperaturwechsel der sie durchströmenden Flüssigkeit sein, diese Temperatur kann plötzlich von 6o oder 85' auf io oder 15' sich ändern; 5. sie müssen einen geringen Ausdehnungskoeffizienten haben.
  • Nach zahlreichen Versuchen wurde gefunden, daß der Stoff, der vollständig diesen Anforderungen entspricht, der Quarz ist. Der Quarz ist für alle Strahlen des Sonnens#pektrums durchlässig, er ist ein guter thermischer und elektrischer Isolator und gegen die verschiedenen plötzlichen Temperaturänderungen der die Röhren durchströmenden Flüssigkeit ohne weiteres widerstandsfähig. Damit jedoch eine zu große Erhitzung der Zellen CI, bis CI, vermieden wird, ist es vorteilhaft, eine, Strahlungsquelle für infra.rote Strahlen zu benutzen, deren langwelliger Wellenbereich zwischen i o ooo und 26 ooo Angström liegt. DieStrahlen dieserWellenlängenwerdenpraktisch vom Quarz nicht absorbiert. Dagegen zeigt der Absorbt,ionslzoeffizie«nt des Quarzes ein ausgesprochenes Maximum für die Strahlen der Wellenlänge von etwa 27ooo Angström. Die Wellenlängen der ausgesandten infraroten, Strahlen sind eine Funktion der Temperatur des Widerstandsdrahtes, es ist daher leicht, die Temperatur dieser Drähte durch Änderung des gesamten Widerstandswertes ihres Speisekreises. festzulegen.
  • Es ist festgestellt worden, daß verschiedene Getränke, z. B.. Milch, -sehr empfindlich gegen eine Überhitzung sind. Die Ursache hierfür bildet eine braun gefärbte Ablagerung, die den Wänden der Zellen Cl, bis CI, anhaftet. Um die Bildung einer solchen Ablagerung zu vermeiden, ist es notwendig, zuerst die Speisung der Quellen infraroter Strahlen und nach- einer gewissen Zeit die des Motors, der die Pumpe antreibt, abzuschalten; diese Zeit ist eine Funktion der Wärmekapazität der Behandlungszelle einschließlich des Widerstandsdrahtes. Die von jeder ausQuarzbestehendenB#ehandlungszellegespeicherte Wärmeinenge bedingt, daß infrarote Strahlen während einer gewissen Zeit noch nach dem Ausschalten des die Widerstandsdrähte speisenden Stromes ausgesandt werdm.
  • Ist also das beschriebene Gerät in erhöhtem und in besonderem Maß für die Behandlung von, Milch bestimmt, so ist es vorteilhaft, es mit einer Sicherheitsvorrichtung zu versehen, welche die. Unterbrechung der Speisung der Quellen infraroter Strahlen etwas vor dem vollständigen Entleeren des Behälters, in. den die Leitung 29 eintaucht, hervorruft.
  • Eine Ausführungsform einer solchen Sicherheitsvorrichtung ist schematisch, in den Eig. 6 und 7 der Zeichnung wiedergegeben. DieseVorrichtung besteht aus zwei Teilen.: a) einer überW'achungsvorrichtung (Fig. 6) des Flüssigkeitsspiegels in, dem Behälter; diese Vorrichtung ist an dem Ende der Leitung 29 an Stelle des: Pumpenkorbes 28 befestigt; b) einer Steuervorrichtung (Fig. 7) zum Ein- und Ausschalten der Widerstandsdrähte, welche die Ouellen infraroter Strahlen bildet.
  • Die Überwachungsvorrichtung für den Flüssigkeitsspiegel besteht aus einem Hütchen31, das an dem Ende der Leitung 2-9 befestigt ist. Dieses Hütchen umschließt ein' Filter 32 und trägt eine Ansaugröhre 33, entlang welcher ein Schwimmer 34 geführt ist. Diese Ansaugröhre wird von einer Kapsel 35 abgeschlossen, die mit einer kalibrierten Bohrung 36 versehen ist und Ansaugöffnungen 37 trägt, deren Schließen und Öffnen durch die Stellung des SchwimmerS 34 gesteuert wird.
  • Die in Fig- 7 dargestellte Steuervorrichtung besteht aus einem Schnellschalter 39, der in die Speiseleitung der Quellen infraroter Strahlen IR eingeschaltet ist. Das Öffnen und Schließen dieses Unterbrechers wird durch die Lageänderungen des beweglichen Organs: eines, Detektors gesteuert, der auf den in, der Druckleitung 9 der Pumpe P herrschenden Druck anspricht. Dieser Detektor besteht aus einem Kolben 38, der in einer Führung 40 geführt ist und unter der Einwirkung einer Feder 41 steht, die bewirkt, daß! sein Kopf A in Berührung mit einer elastischen Membran 42 bleibt. Die Membran 4:2 trennt den Raum, in dein die Flüssigkeit umläuft, druckdicht von dem den Kolben enthaltenden Raum. Das freie Ende der Kolbenstange wirkt auf ein Betätigungsorgan ein" das unter Zwischenschaltung eines Hebels s von einem Stäßel 43 gebildet, wird.
  • Die Wirkungswefse der beschriebenen Sicherheitsvorrichttung ist folgende: Die Leitung 2g ist in, einem (nicht dargestellten) Behälter gelegenii, der die Beh#andlungsflüssigkeit- enthält, und zwar derart, daß das Ende der Ansaugröhre 33 mit dem Boden dieses Behälters in Berührung ist. Die Pumpe P saugt demnach Flüssigkeit durch die Öffnungen 37, und der in der Leitung 9 entstehende Rückstau erzeugt in, dieser einen Druck, der ausreicht, um einen Druck auf die elastische, Membran 4:2 auszuüben, der in der Lage ist, den Kolben 38 gegen die Wirkung seiner Feder 41 zurückzudrücken und die Betätigung des Stößels 43 hervorzurufen. Der Schalter 39 wird somit in der eingeschalteten Lage gehalten.
  • Wenn nur noch eine geringe Menge von Flüssigkeit in dem Behälter ist, verstellt sich der Schwimmer 34 entlang der Ansaugröhre 33 in, dem Maß', wie sich der Flüssigkeitsispiegel absenkt. Wenn, die Kante 45 teilweise, die Ansaugöffnungen abdeckt, ruft die Vergrößerung der Geschwindigkeit der diese Öffnungen durchqu(#renden Flüssigkeit einen Unterdruck hervor, welcher das plötzliche vollständige Verschließen dieser Öffnungen hervorruft. Infolgedessen wird die Pumpe P nur durch die kalibrierte Öffnung 36 gespeist, so daß, der plötzliche Verschluß der Öffnungen 37 einen plötzlichen Abfall des in der Druckleitung 9 herrschenden Druckens hervorruft. Daraus ergibt sich, daß- die von der Flüssigkeit auf die elastische Membran 42 ausgeübt#e Kraft nicht mehr ausreicht, um die Wirkung der Feder 41 zu überwinden. Infolgedessen wird der Kolben 38 in Fig. 7 nach oben, verstellt und gibt den StÖßel 43 frei. Der Stößtl 43 wird von einer (nicht dargestellten) Feder betätigt und ruft das plötzliche Öffnen des Schalters 39 und das Ausschalten des Stromkreises der Widerstandsdrähte- hervor. Infolgedessen kühlen sich die Zellen CI1 bis CI, mehr und mehr ab, während die Pumpe P den in dem Behälter enthalten,en Rest der Flüssigkeit durch die kalibrierte Öff- nung 36 ansaugt. Es ist nicht schwierig, den Querschnitt dieser Öffnung 36 und die Flüssigkeitshöhe, bei welcher der Verschluß. eintritt, so zu wählen, daß, die in, den Wänden, der Behandlungszelleni aufgespeicherte Wärmeenergie gerade ausreicht, daß infrarote Strahlen in genügender Menge ausgesandt werden, während die vollständige Entleerung des Behälters erfolgt.
  • Aus dem Vorausgehenden geht hervor, daß die bes#chriebene Sicherheitsvorrichtung jede Möglichkeit der Überhitzung der Behandlungsflüssigkeit vermeidet.
  • Wenn das Gerät: ausschließlich für die Behandlung von Milch bestimmt ist, ist es möglich, die Einwirkungsze,it der ultravioletten Strahlen als Funktion der Einwirkungszeit der infraroten Strahlen auf die Milch durch die Konstruktion. festzulegen, so daß es möglich ist, den Umschalthahn V fortzulassen.
  • Die Fig. 8 zeigt schließlich noch eine- andere Ausführungsforni der Befestigungsvorrichtung der Behandlungszellen CI, bis CI.. Diese Befestigungsvorrichtun.g ist so ausgebildet, daß sie die Ausdehnung des Gehäuses und der Zellen unter der Einwirkung der Temperatur während der Behandlung gestattet. Diese Anordnung erlaubt außerdem einen schnellen und leichten Ein- und Ausbau von jeder der von einem Bün#del von Behan#dlungszellen gebildeten Einheit, die in den Wänden p vorgesehen sind. Diese abnehmbare Befestigungsvorrichtung trägt Gleitschieber 50 zur Aufnahme der Tragteile, p, und jedes Ende, von- jeder Zelle liegt in einer Bohrung 5 !, die mit einem Dichtungsmittel 52 versehen ist. Diese Bohrungen sind in den TragstÜcken 53 vorgesehen, die auf den seitlichen, Wänden des Gehäuses. U und V mit Hilfe von abgesetzten Schrauben 54, 55 befestigt sind. Die Länge des Teiles: 55 der Schrauben ist so groß gewählt, daß, wenn die Schraube in ihrer Lage befestigt ist, ein Spalt x von etwa o,8 bis i min. zwischen der seitlichen Wand und dem Tragstück 53 verbleibt. Ein mit Kanälen A verschenes Verbindungsstück 56 ist starr auf diesem Tragstück mit Hilfe von Schrauben 57 und einem Verschluß-stück 59 befestigt.
  • Auf Grund des Spieles x, das zwischen der seitlichen Wand des Gehäuses und dem Tragstück vorgesehen ist, kann sich die Ausdehnung auf Grund der Temperaturerhöhung frei auswirken, ohne daß eine Beschädigung der druckdichten Verbindungen der Enden der Behandlungszellen zu befürchten ist.
  • Da außerdem die Wand vor jedem Gehäuse abnehmbar ist, erkennt man, daß) es, genügt, in jeder seitlichen, Wand eine Öffnung 38 vorzusehen, die bis zum Rand nach vorn verlängert ist, um die Gesamtheit der Zellen CII, bis C1,3 herausnehmen zu können, und zwarnach dem Lösen der Leitungen 25 und dem Lösender Schrauben 54.
  • Diese abnehmbare- Befestigungsvorrichtung erlaubt so-mit einen schnellen, und leichten Wechsel der Behandlungszellen und vermeidet die Spannungen und Pressungen, denen die Behandlungszellen beim Ingangsetzen und Auflerbetriebnehnien des Gerätes unterworfen sein würden.
  • Die Versuche, die mit einem Gerät wie oben beschrieben angestelltwurden, haben feststellenlassen, daß das Gerät Milch unter äußerst vorteilhaften Bedingungen zu behandeln gestattet und daß die so erhaftene, behandelte Milch von einer weit besseren Qualität ist als jede heute bekannte pasteurisierte Milch. Die angestellten Analysen haben gezeigt, daß eine Behandlung mit infraroten Strahlen. von einer Gesamtdauer von ungefähr i Sekunde die einer Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen von ungefähr i Sekunde folgt, schon- ausreichend ist, damit die Milchden schärfsten 1-iygienischen Vorschriften genügt. Dabei ist es bemerkenswert, daß diegeschmacklichen Eigenschaft-en der Milch gegenüber den geschmacklichen Eigenschaften der nicht behandelten Milch praktisch nichit veränderteind und daß außerdem ihre konservierenden Eigenschaften gestiegen sind. Es scheint, daß durch diese beiden, aufeinanderfolgenden Behandlungen alle in der Milch befindlichen lebenden Substanz-en getötet sind, aber daß dagegen die Zeit, während welcher die Milch sich auf einer Temperatur oberhalb 6o' befindet (von der Größenordnung.2 bis 4 Zehntelsekunden), nicht ausreicht, um die nährenden Bestandteile (insbesondere die Vitamine) der Milch zu zerstören. Daraus geht hervor, daß die, so behandelte Milch einen sehr bedeutenden vitalen Faktor darstellt.
  • Durch, Verlängerung der Blehandlungszeit der Flüssigkeit mit ultravioletten und infraroten Stfahlen kann man lei`cht die-, behandelte Flüssigkeit vollständig steril erhalten" ohne bedeutende Verschlechterung derselben und im besonderen ohne daß die Mängel in Erscheinung treten, die bei den durch Erhitzung der durch Hinzufügen von zersetzungshemmenden Substanzen sterilisierten, Getränken festgestellt werden.
  • Selbstverständlich kann das beschriebene Gerät in gleicher Weise für die Sterilisation,' und die Behandlung von anderen, nicht alsGetränke in Frage kommenden Flüssigkeiten, z. B. Sera, benutzt werden.
  • Im vorausgehend-en sind in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen eine Ausführungsform und verschiedene Abarten einer Einrichtung beschrieben worden, um das Verfahren nach derErfindung durchzuführen, es ist jedoch selbstverständlich, daß eine ganze Anzahl anderer Ausführungsforrnen vorgesehen sein können, die der Art und derstündlichen Menge der zu behandelnden Flüssigkeit angepaßt sind.
  • So kann beispielsweise irgendeine Anzahl von Behandlungszellen vorgesehen sein, sowohl für die Behandlung mit ultravioletten Strahlen als auch für die Behandlung mit infraroten StrahJen.'Anderseits kann jedes Zellenbündel in mehrere Gruppen ugterteilt sein, wobei jede Gruppe aus einer abnehmbaren Einheit bestehen kaA.
  • In für die Behandlung von sehr großen, Stundenmengen vorgesehenen Einrichtungen kann man eine ortsfeste Einrichtung schaffen, in welcher jede der beiden Bestrahlungsbehandlungen in einem besonderen Raum vorgenommen würde und in der jedes Röhrenbündel iseine besondere -Pumpe erhalten würde. Offensichtlich muß jedoch immer bei einer Einrichtung dieser Art die Rehiandlung durch die infraroten Strahlen unmittelbar nach der Behand,-lung durch die ultravioletten Strahlen stattfinden, wie dies. bei der Einblockeinrichtung der Fall ist, die in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben wurde.
  • Die Einrichtung kann durch einen Wärmeaustauscher vervollständigt sein, der am Ende des zweiten Röhrenbündels vorgesehen ist und in dem das Getränk*oder die Fffissigkeit -schnell bis zu einer Temperatur von 4 bis 15' durch Herabrieseln. entlang gekühlter Wände gekÜhlt wird.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, ist: die vordere Fläche des Gehäuses U durch eine bewegliche Abdeckung:22 verschlossen, die, wenn sie in ihre Lage gebrachtist (Fig. 2), dazu beiträgt, die Strahlen auf die Zellen CU:, bis CU, zu konzentrieren. Wird dagegen diese Abdeckung abgenommen, -so kann das Ger#ät als ultraviolette Strahlenquelle für die Bestrahlung fester Nahrungsmittel oder für die Bestral-Jung des raenschaichen Körpers dienen,.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren für die Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere von Getränken, wie Milch, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit zwei aufeinanderfolgenden Behandlungen, unterworf en, wird, indem man eie-. durch zwei hintereinandergeschaltete Röhrenbündel strömen läßt und der Einwirkung ultravioletter Strahlen beim Durchströmen des einen Bündels und der Einwirkung infraroter Strahlen anschließend beirn Durchströmen des anderen Bündels aussetzt, wobei die Flüssigkeit in jedem, der genannten Röhrenbündel mit einer Geschwindigkeit strömt, die eine Funktion der Länge von jedem der beiden Röhrenbündel und der Bestrahlunksstärke, denen sie ausgesetzt sind, ist-, wobei die Einwirkungszeit jeder der beiden Strahlenarten auf die Flüssigkeit ausreicht, um eine den Anforderungen und Vorschiriften genügende Behandlung zu verwirklichen, jedoch nicht ausreicht, uni die geschinacklichen Eigenschaften der Flüssigkeit empfindlich zu verschlechtern' ihre konservierenden Eigenschaften jedoch zu vergrößern.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verf ahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens zwei int Reihe geschaltete RöhTenbündel aufweist, in denen die zu behandelnde. Flüssigkeit strömt, wobei die Röhren des einen Bündels, die aus einem für ultraviolette Strahlen durchlässigen Stoff bestehen, der Strahlung von wenigstens einer Quelle ultravioletter Strahlen ausgesetzt werden, während die Röhren des anderen Bündels" die aus einem für infrarote Strahlen durchlässigen Stoff bestehen, der Strahr lung wenigstens einer Quelle infraroter Strahlen ausgesetzt werden und wobei das Gerät mit Reggeleinrichtungen versehen ist, die die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit in jedem -der Röhrenbündel zu wählen, zu ändern und konstant zu halten, gestattet, wodurch die, Einwirkungszeit der beiden Strahlenarten auf die Flü,ssigkeit festgelegt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit während ihrer Behandlung mit den infraroten Strahlen im wesentlichen nur durch diese erwärmt wird, derart, daß ihre Erhitzung durch Wärmeleitung praktisch vernachlässigbar ist. 4. Verfahren nach Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet-, daß eine gleichmäßige Behandlung aller Teile der zu behandelnden Flü#s,-sigkeit angestrebt wird, indem man diese Flüssigkeit in Röhrenbündeln auseinanderbreitet deren Innendurchmesser zwischen i und 3 mm entsprechend der Zähigkeit der Flüssigkeit variiert. 5. Verfahren nach, Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch Änderung der Strömungsgeschwin,digkeit der Flüs,s-igkeit in den den infraroten Strahlen ausgesetzten Röhren die Dauer der Behandlung der Flüssigkeit mit diesen Strahlen geändert wird. 6. Verfahren nach Ansprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch Änderung der die Röhren des den ultravioletten Strahlen ausgesetzten Röhrenbündels verbindenden Verbindungswege die von der Flüssigkeit durchlaufene Weglänge geändert wird und damit die Behandlungszeit der Flüssigkeit mit diesen, Strahlen geändert und gewählt werden kann. 7. Verfahren nach Ansprüchen 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, da3 die behandelte und durch dieEinwirkung der Strahlen erhitzte Flüssigkeit durch einen Wärmeaustauscher strömt, der eine schnelle Abkühlun- der Flüs-sigkeit be-23 wirkt. 8. Verfahren, nach Ansprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit etwa i Sekunde infraroten Strahlen ausgesetzt wird, deren Wellenlängen hauptsächlich zwischen io ooo und 26 ooo Angström liegien. g. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren des. Röhrenbündels einen lichten Durchmesser je nach der Zähigkeit der zu behandelnden Flüssigkeit von etwa i bis 3 mm aufweisen. io. Einrichtung nach Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß, die Röhren der beiden Bündel aus dem gleichen Stoff bestehen. i i. Einrichtung nach Ansprüchen:2, 9 und i o, dadurch gekennzeichnet, da3 die Röhren aus Quarz bestehen. 12. Einrichtung nach Ansprüchen 2-, 9 und i i, dadurch gekennzeichnet, daß, sie mit einer Pumpe versehen ist, die die Flüssigkeit durch die beiden Röhrenbündel drückt. 13. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe von einem Elektromotor angetrieben wird, dessen Drehgeschwindigkeit veränderlich ist. 14. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 13, dadurch gekennzeichnet, daS diese einen Umschalthahn mit mehreren Kanälen aufweist, der gestattet, mehrere Röhren des den ultravioletten Strahlen unterworfenen Röhrenbündels parallel zu schalten. 15. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß, diese ein, erstes Hauptgehäuse aufweist, das den Motor für die Betätigung der Pumpe und einen Transformator für die Spefsung der Quelle ultravioletter Strah-Jen und zwei starr miteinander verbundene Hilf sgehäuse aufweist, von denen das eine wenigstens ,eine ein Röhtrenbündel bestrahlende Quelle ultravioletter Strahlen und das andere wenigstens einen, Generator für infra-rote Strahlen, und ein zweites Röhrenbündel aufweist. 16. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsgehäuse auf dem Hauptgehäuse mit Hilfe von Schaxnieren schwenkbar isind, wobei Kugelgelenke vorgesehen sind, deren Drehmitten in der.Verlängerung der Achsen der Scharniere liegen und zum Schutz der elektrischen Speiseleitungen für die Strahlungsquelle dienen. 17. Einrichtung nach Ansprüchen! 2, 9 und 16, ZD dadurch gekennzeichnet, daß# die Hilfsgehäuse mit Reflektoren versehen, sind, welche die von den Strahlungswänden ausgesandten Strahlen auf die genannten Röhrenbündel konzentrieren. 18. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß, die Quelle infraroter Strahlen von Widerstandsdirähten, gebildet wird, welche wendelförmig, sich jedoch nicht berührend, um die Röhren, des zweiten Röhrenbündels. gewickelt, sind. i g. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren, in Bohrungen befestigt sind, die in den die Verbindungskanäle tragenden Wänden vorgesehen sind. 2o. Einrichtung nach Ansprüchen:2, 9 und ig, dadurch gekennzeichnet, daß. die genannten Wände in Gleitschiebern gleiten, die in den Wänden des Gehäuses vorgesehen sind, das das den infraroten Strahlen ausgesetzte Röhrenbündel umschließt. 2 1. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil eines Röhrenbündels eine abnehrnbare Einheit bildet. :22. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine abnehmbare Befestigungsvorrichtung für die Röhrenbündel aufweist, die eine relative Lageänderung der Röhrenenden und der seitlichen Wände des Gehäuses auf Grund von Temperaturänderungen gestattet. 23. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß, sie mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen ist, die eine Erhitzung der Flüssigkeit durch ein Zurückgehen der Fördermenge der Pumpe verhindert. 24. Einrichtung nach Anisprüchen:2, 9, 18 und 2#3, dadurch gekennzeichnet, -daß,sie mit einem druckempfindlichen-Detektor in derDruckleitung der, Pumpe versehen ist ' der ein bewegliches Organ aufweist, dessen LagenÜnderungen, die Betätigung eines in clieSpeiseleitung der Quellen infraroter Strahlen eingeschalteten Schalters hervorrufen. z5. Einrichtung nach Anspruchen 2, 9, 18,23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Detektor einen Kolbens aufweist, der -där Einwijrkung einer Feder unterworf en ist, die einem Druck entgegenwirkt, der von der in der Druckleitung umlaufenden Flüssigkeit über ehie elastische Membran auf den Kopf des- Kolbens ausgeübt wird6 :26. Einrichtung nach Anspruchen:2, 9, 18,:2.3 und- 25, dadurch gekennzeichnet, daß, die genannte elastische Membran den Innenraum der Ausströmleitung, und den den Kolben des Detektors enthaltenden Raum diruckdicht abtrennt. :27. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 9, IS, -23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß# sie einer überwachungsvorrichtung für die Höhe der zu behandelnden Flüssigkeit aufweist. 28. Ein-richtung nach Ansprüchen 2, 9, 18, 23, 24 und :27, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungsvorrichtung beim Fallen des Flüssigkeitsspiegels der zu behandelnden Flüssigkeit unter einen vorbestimmten Wert einen plötzlichen Druckabfall des, in der Druckleitung der Pumpe herrschenden Druckes hervorruft, der ausreicht, um den Schalter durch den Detektor mrirksam. werden zu las-sen. 29. Einrichtung nach Ansprüchen 2" 9, 18, 24, 27 und :28, dadurch gekennzeichnet, dafl die Überwachungsvorrichtung einen Schwimmer trägt, der entlang des, Endes einer Ansau-gröhTe der Pumpe geführt wird, wobei diese Röhre mit Ansaugöffnungen- versehen ist, die so in ihren seitlichen Wänden vorgesehen sind, daß die Lageänderungen des Schwimmersihr Öffnen und Schließen, steuern, wobei diese Ansaugröhre mit einer kalibrierten Öffnung versehen ist, derart, daß beim Verschluß, der zuerst genannten, Ansangöffnungen durch den Schwimmer die von der Pumpe geförderte Flüssigkeiismenge auf die von- der kalibrierten Öffnung allein gelieferte Flüssigkeitsmenge reduziert wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300813B (de) * 1961-02-16 1969-08-07 Stoutz William Patrick De Verfahren zum Haltbarmachen von Milch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1300813B (de) * 1961-02-16 1969-08-07 Stoutz William Patrick De Verfahren zum Haltbarmachen von Milch

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