DE7114709U - Tragband fur Gardinen u dgl - Google Patents

Tragband fur Gardinen u dgl

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DE7114709U
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Gueth & Wolf
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Description

• « · · .. X SS
Pafenlenv/äife , "·" " ϊ ϊ·
Dr. O. Loe*enbeck
Dip!.-!ng. Sfracke
Dipi.-Ing. Loesenbeck
i3 bleiofsfd, Heiforder Sfraije 17
Güth & Wolf, 483 Gütersloh, Herzebrocker Str
Tragband für Gardinen u.dgl.
Die Neuerung "betrifft ein Tragband für Gardinen u. dgl., "bestehend aus einem Band mit zwei, teilweise flottierend geführten, parallel zueinander liegenden Zugfäden, die abschnittsweise in gewebten Höhren des Bandes geführt sind.
Derartige Bänder sind an sich bekannt. Sie werden als sogenannte Palteribänder bezeichnet» da beim Ziehen an den Zugfäden und Zusammenschieben des Tragbandes sich automatisch in den flottierend geführten Abschnitten der Zugfäden Falten des Bandes bilden, deren Länge und damit Grosse genau vorbestimmt sind.
Ber wesentliche Nachteil der vorbekannten Faltenbänder besteht im wesentlichen darin, daß sie auf ganz bestimmte 3?ragelemente, also entweder auf Haken oder Höllchen, festgelegter Art abgestimmt sind, so daß der Benutzer an diese Art von Tragelementen gebunden ist. Dies macht sich insbesondere beim Wechsel der Dekoration, also beim· Kauf und Anbringen neuer Gardinen, bemerkbar, da zwangsläufig die gleichen üiragelemente wieder verwendet werden sussen. Aber auch bei der erstmaligen Dekoration von Gardinen, Torhingen u. dgl. ist es nicht immer möglich, nur eine berce Schienenart zu verwenden, da Schiene und Träger immer
zusammenpassen nüssen, wobei auch bestimate üundenwünsche erfüllt werden nüssen.
Der· Neuerung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Tragband für Gardinen zu schaffen, mit dem die verschiedensten Tragelemente kombiniert werden können, wobei auch die optimale Funktion derselben erhalten bleiben muss. Dies gilt nicht nur hinsichtlich der Gleitfähigkeit der Tragelemente, sondern auch hinsichtlich ihrer Funktion des Festhaltens der verschiedenen Faltengruppen.
Die Neuerung besteht darin, daß Zugfäden zur Faltenbildung zwischen zwei Röhrenführungen rückseitig in vier Abschnitten flot-ί x tierend über das Band geführt sind, wobei sie zwischen diesen Abschnitten über eine kurze Strecke auf der Vorderseite des Bandes aufliegen« während rückseitig sich an diesen Stellen des Bandes eine Tragschlaufe befindet und jeder der Röhrenabschnitte an beiden Enden ebenfalls mit Tragschlaufen versehen ist, derart, daß bei Faltenbildung des Bandes zu jeder Faltengruppe zwei flankierende Tragschlaufen und drei mittig liegende Tragschlaufen gehören·*
Somit ist es möglich, diese fünf zur Verfügung stehendsa. Tragschlaufen, die praktisch alle in einer Ebene liegen und dicht
/"^ an dicht gestellt sind, beliebig für die Befestigung der Tragelemente zu verwenden, und zwar können sowohl Haken als auch Böll-
O chenkörper verschiedenster Konstruktion und in beliebiger SiTifädelung und Zusammenstellung Verwendung finden.
Ein weiterer sehr wesentlicher Gedanke der Heuerung besteht darin, daß die drei mittig liegenden Tiragsehiaufen auf dem gestreckten 3and vorgewölbt stehend angeordnet sind. Dadurch klemmen sie sich bei Fältelung des Bandes nicht fest, wahrend die flankierend angeordneten Srragschlaafen auf dem gestreckten Band aufliegend gearbeitet sein können. Durch das Aufwölben ist eine leichtere Einführung der Gleiter möglich. Die drei vor— oder auf gewölbten Tragsehlauf en liegen iamer an den hinteren Knickstellen der Falten, wobei es selbstverständlich gleichgültig ist, ob die Falten als stehende Falten "verwendung finden oder als flache Falten dekoriert werden sollen-
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Die Begriffe vorderseitig und rückseitig sind für das Tragband in MontageStellung gewählt worden. Somit liegt die Rückseite nach Aufnähen des Tragbandes auf die Gardine frei und die Vorderseite ist auf die Gardine, den Vorhang od. dgl. aufgenäht.
Weitere Kennzeichen und Merkmale der Neuerung ergeben sich aus der als Beispiel gegebenen, nachfolgend beschriebenen, vorteilhaften Ausführungsform.
Es zeigen:
") 3?igur 1 die Bückseite des Bandes in gestreckter Lage, Figur 2 die Draufsicht des Bandes in gestreckter Lage, ligur 3 "bis 9 verschiedene Montagebeispiele von der Rückseite
gesehen in gefälteltem Zustand des Bandes, jeweils
eine Faltengruppe zeigend.
Das neuerungsgemas se Tragband "besteht zunächst aus einem Vorzugs^ weise gewebtem Band 1, was beliebige Verstärkungen aufweisen kann durch Verwendung stärkerer und festerer Kettfäden im Seitenoder Mittenbereich als sonst üblich oder durch Verwendung von einem verhältnismässig festen Schussgarn.
- Das Band i ist in an sich bekannter Weise mit zwei, teilweise f\ flottierend geführten, parallel zueinander liegenden Zugfäden 2 versehen, die abschnittsweise in gewebten Rohren des Bandes geführt sind, die in der Zeichnung mit 3 "bezeichnet sind. Ob nun das Band als Doppelgewebe ausgebildet ist oder· die Röhren- oder Tunnelführung 3 auf andere Art und Weise hergestellt wird, ist ebenfalls in vorliegendem Zusammenhang gleichgültig.
Die Zugfäden 2 werden zur 3?aitenbildTzng zwischen zwei Rohren— führungen 3 rückseitig in vier Abschnitten a floirfeierend über das Band geführt, wobei sie zwischen diesen Abschnitten im Bereich der Strecke b über eine kurze Strecke auf der «ordersexte des Bandes aufliegen. An diesen Stellen trägt das Band rückseitig, vorzugsweise siilrGig, Tragschlaufen 4, die vorgewölbt ausgebildet sind, wie es in Hg. 2 deutlich, ersichtlich ist. Jeder
der Röhrenabschnitte 3 ist an beiden Enden ebenfalls mit je einer TragSchlaufe 5 versehen. Somit ist ersichtlich, daß bei Ziehen an den Zugfäden 2 in Pfeilricktung A zur Faltenbildung des Bandes zu jeder Faltengruppe fünf Tragschlaufen gehören, und zwar zwei flankierende Tragschlaufen 5 und drei mittig liegende Tragschlaufen 4-, die vorgewölbt auf der hinteren Snickstelle einer jeden Falte liegen. Die Vorwölbung oder Aufwölbung der Tragschiaufen 4- erleiehoeFt erheblich das SLsfüb.?sa eier Tragelemente 6. Die Tragelemonte 6 können, wie in Fig. $ dargestellt, aus Hakengleitern bestehen, aus modernen Röllchengleitetdie paarweise angeordnet werden, wie in Fig. 4· dargestellt oder auch aus einzeln angeordneten Röllcheiiglextern, wie in den Fig. 5, 6, 7 und 8 dargestellt. Fig. 9 zeigt wieder einen Eakengleiter 6. In Fig. $ greifen die Hakenglef.ter nur die beiden flankierenden (Tragschlaufen 5 an, in Fig. 4 greifen die beiden paarweise zusammengesetzten Höllchengleiter ebenfalls die beiden flankierenden Tragschlaufen 5 an, während die Einzelglei/ber bei den Ausfuhrungsbeispielen der Fig. 5 und 7 die beiden auss nliegenden vorgewölbten Tra^-schlaufen 4- angreifen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6 greifen die Röllchengleiter nur die mittlere vorgewölbte Tragschlaufe 4 an, geü^juso auch wie der Standard-Söllchengleiter, der in Fig. 8 dargestellt ist. Fig. 9 zeigt die Anordnung eines einzelnen Hakengleiters, der die mittlere vorgewölbte Tragschlaufe 4- angreift.
Somit ist ersichtlich, daß das neuerungsgemässe Tragband für die verschiedensten Tragelemente und damit Mont age systeme verwendbar ist, so daß es bei Systemen mit U-Schienen und T-Schienen beliebig eingesetzt werden kann.

Claims (3)

Schutz ansprüche
1. Tragband für Gardinen od. dgl., "bestellend aus einem Band mit zwei teilweise flottierend geführten, parallel zueinander lie-5*τ^*τϊ Zugfäden, die abschnittsweise in gewebten Röhren des
'-j Bandes geführt sind, dadurch gekennzeich- f\ net, daß die Zugfäden (2) zur Faltenbildung zwischen zwei 2ökrenführung^n (3) rückseitig in vier Abschnitten (a) flottierend über das Band geführt sind, wobei sie zwischen diesen Abschnitten (a) über eine kurze Strecke (b) auf der Vorderseite des Bandes aufliegen, während rückseitig an diesen Stellen des Bandes (1) jeweils eine Trag3chlaufe (4) vorgesehen üst und jeder der Eöhrenabschnitte (3) an beiden Enden ebenfalls mit (Dragschlaufen (5) versehen ist, derart, daß bei !Faltenbildung des Bandes (1) zu jeder Faltengruppe zwei flankierende T^agschlau-
fen (5) "und drei mittig liegende Tragschlaufen (4·) gehören. )
2. Tragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dea gestreckten 3and (1) die mittig liegenden Tragseil! auf en (4) vorgewölbt stehend ausgebildet sind.
3. Tragband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet t daß die flankierenden Tragschlaufen (5) auf dem Band (1) flachaufliegend gewebt sind, v/obei ihr zum faltenbildenden Abschnitt gerichtetes Ende mit dem Ende der Führungsröhren (3) für die Zugfäden (2) auf einer Linie abschneidet.
4<* -Tragband nach Ansprach. 1 und einem der nachf olgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Tragschiaufen (4, 5) iaittig zwischen den beiden Zugfäden (2) liegend angeordnet sind.
5· 5?ragband nacL·. Ansprucii 1 tmd 2, dadurch, gekennzeichnet, daß die Trorgewoibfcen Tragschlauf en (4) auf die Länge des Bandes ge sehen, schmaler ausgebildet sind als die die Faltengruppe flan kierenden 'Tragschlaufen (5)·
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