DE71075C - Seilauslösevorrichtung für Schachtförderungen - Google Patents
Seilauslösevorrichtung für SchachtförderungenInfo
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- DE71075C DE71075C DENDAT71075D DE71075DA DE71075C DE 71075 C DE71075 C DE 71075C DE NDAT71075 D DENDAT71075 D DE NDAT71075D DE 71075D A DE71075D A DE 71075DA DE 71075 C DE71075 C DE 71075C
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- DE
- Germany
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- release device
- catching claws
- claws
- plates
- catching
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/08—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for preventing overwinding
Landscapes
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der nachstehend beschriebenen Seilauslösevorrichtung ist die Kupplung des Seils mit
den Fangklauen durch schieberartige Kupplungsplatten in der Weise bewirkt, dafs 'die mit je
einem Tragbolzen versehenen Fangklauen mit diesen in seitliche Ausschnitte der Kupplungsplatte eingreifen, in welcher Stellung sie in bekannter
Weise durch einen Scheerstift gehalten werden. Bei Lösung der Kupplung gleitet die Kupplungsplatte wie ein Schieber zwischen
den beiden Tragbolzen der Fangklauen hindurch, verhindert dadurch ein zufälliges Zurückgehen
derselben und hält deren gespreizte Lage eine gewisse Zeit nach erfolgter Auslösung,
bezw. während des Zurückfallens der Fangklauen aufrecht, so dafs dieselben sich mit unbedingter
Sicherheit auf der Auslösehülse fangen müssen.
In den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung ist eine solche Seilauslösevorrichtung dargestellt, und in
Fig. 5 sind besondere Ausführungsformen zur Darstellung gebracht.
Die Fangklauen α α1 sind in üblicher Weise
um einen Bolzen b drehbar angeordnet und durch einen Scheerstift c in der gekuppelten
Stellung gehalten. Die Last hängt an einem Bolzen d, welcher in bekannter Weise in
Nuthen e der Fangklauenplatten derart gelagert ist, dafs er während der Kupplung von den
höchsten Stellen der Nuthen getragen wird und bei der Auslösung zu den tiefsten Stellen der
Nuthen gleitet, wodurch die gespreizte Stellung der Fangklauen gesichert wird.
Die Fangklauen α a> sind mit Bolzen//1
versehen, welche in seitliche Ausschnitte g g zweier Kupplungsplatten h h eingreifen und
hierdurch die Kupplung der Last mit dem Seil herstellen. Die Kupplungsplatten, an deren
Zapfen i das Seil angreift, sind möglichst weit nach unten geführt und1 greifen mit einer Aussparung
k über den Bolzen b, so dafs sie hier gegen seitliches Ausweichen geschützt sind.
Die Auslösung der Kupplung geschieht folgendermafsen.
In dem Augenblick, wo die Kupplung in die Auslösehülse gezogen wird, werden die Fangklauen
vermöge ihrer unteren vorragenden Schenkel Z Z1 durch den Konus der Auslösehülse
zusammengedrückt, wobei sie sich um den Bolzen b drehen. Hierdurch werden die
Bolzen ff1 aus den Ausschnitten g g der
Platten h h herausgedreht, so dafs die Platten frei werden und dem Zug des Seils allein
weiter folgen, wie Fig. 3 zeigt.
Gleichzeitig hiermit fallen die ausgelösten Kupplungstheile unter der Wirkung der Last
zurück. Während des Herausziehens der Platten h h gleiten diese zwischen den herniedergehenden
Bolzen//1 hindurch und'halten die Klauen α α1 in der gespreizten Lage, so
dafs sie mit Sicherheit auf die Auslösehülse auffallen und sich dort festhaken können.
Statt zweier die Fangklauen umfassenden Platten h h kann auch eine Platte zwischen
den Fangklauen angewendet werden.
Zur Sicherung der Kupplung, insbesondere zur Verhütung der Verschiebung der Fangklauen
aal zu den Platten h h können folgende
Vorrichtungen angebracht werden.
Statt eines massiven Scheerstiftes c kann ein durchscheerbares Rohr cl, Fig. 5, am besten
ein Kupferrohr, durchgehend durch alle Platten α al und h h angeordnet werden. Ein solches
Rohr hat den Vortheil, dafs man sich durch den Augenschein, mittelst Durchstofsens eines
Domes u. s. w., von seinem Zustande überzeugen kann.
Statt dessen können auch Spiralfedern m von den Tragbolzen//1 aus an Stifte η der Schieberplatten
h h angreifen. Die Federn gestatten durch ihre Nachgiebigkeit oder Ausdehnung das Herausdrehen
der Tragbolzen aus den Ausschnitten g g der Schieberplatten. Statt solcher
elastischer Verbindungsmittel könnten auch starre Verbindungsglieder, wie etwa Messingstangen
oder dergleichen, angewendet werden, welche so eingerichtet sind, dafs sie bei dem
Herausdrehen der Tragbolzen, also beim Auslösen der Kupplung zerstört werden. Oder
es kann eine Blattfeder 0 am Kopfe der Kupplung angebracht werden, die mit ihren unteren
Enden an Zapfen oder in Aussparungen ρ der Fangklauen angreift und das Spreizen der
Fangklauen zulä'fst oder dabei abgelöst wird.
Solche Blattfeder kann gleichzeitig als Decke zum Abhalten von Unreinigkeiten dienen. :
Claims (2)
1. Eine Seilauslösevorrichtung, gekennzeichnet durch das Seilgehänge mit den Fangklauen
lösbar kuppelnde Platten (h h), welche die Fangklauen in seitlichen Ausschnitten mittelst
beim Durchgange durch die Auslösehülse herausdrehbarer Bolzen (ff1) tragen und,
bei der Auslösung an demselben entlang gleitend, die niederfallenden Fangklauen in
gespreizter Lage halten.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten
Seilauslöse vorrichtung j bei welcher zur Sicherung der Lage der Fangklauen
zu der oder den Schieberplatten ein durchscheerbares Rohr (C1J oder je eine
Verbindung (m) zwischen je einem Tragbolzen (ff) mit einem Stift (n) einer
Schieberplatte oder eine gegebenenfalls auch als Schutzdecke dienende Blattfeder (0) zur
Verbindung der Schieberplatten mit den Fangklauen angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71075C true DE71075C (de) |
Family
ID=344408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71075D Expired - Lifetime DE71075C (de) | Seilauslösevorrichtung für Schachtförderungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71075C (de) |
-
0
- DE DENDAT71075D patent/DE71075C/de not_active Expired - Lifetime
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