DE71062C - Doppelseitige Federstützung - Google Patents
Doppelseitige FederstützungInfo
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- DE71062C DE71062C DENDAT71062D DE71062DA DE71062C DE 71062 C DE71062 C DE 71062C DE NDAT71062 D DENDAT71062 D DE NDAT71062D DE 71062D A DE71062D A DE 71062DA DE 71062 C DE71062 C DE 71062C
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- DE
- Germany
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- arm
- lever
- double
- spring support
- springs
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
IaisIrIichis
PATENTAMT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Es ist nicht selten wünschenswerth, Stöfse,
welche auf einen Theil einer mechanichen Einrichtung einwirken, in sanfter Weise abfangen
zu können, und soll die nachstehend beschriebene Vorrichtung diesen Zweck in möglichst
vollkommener Weise erreichen.
Die Vorrichtung besteht aus einem doppelarmigen Hebel b b1, welcher drehbar mittels
eines Gelenkzapfens α an einem Arm c festsitzt. Die Hebelarme können in einem beliebigen
Winkel zu einander und auf verschiedener oder derselben Seite ihres Drehpunktes liegen.
Gegen zwei einander gegenüberstehende Ränder des Armes b1 liegen, zweckmäfsig mittels Rollen,
die Enden von starken Federn d1 cP an, welche
mit ihren anderen Enden auf dem Arm c befestigt sind (Fig. 3 und 4).
Dieser Apparat kann in zweifacher Weise zum Abfangen von Stöfsen in eine mechanische
Einrichtung eingeschaltet werden.
Sollen von einem Theile der Einrichtung
Stöfse überhaupt ganz abgehalten werden, so bringt man den Arm c in starre Verbindung
mit dem zu schützenden Theil, während man die Stöfse auf den Hebel b b1 wirken läfst oder
auch umgekehrt. Hierdurch wird der Hebel bb1,
den Stofsrichtungen entsprechend, um die Achse α schwingen, und diesen Bewegungen
wirken die Federn d1 cP durch ihren Druck
auf den Arm bl entgegen. Damit in jedem Falle eine Addition, der Einzel Wirkungen der
Federn erfolgt, haben die von den Federn gedrückten Randflächen des Hebelarmes bl einen
solchen Verlauf erhalten, dafs während jeder Drehung des Hebels nicht nur die auf den in
Ruhelage befindlichen Hebel dem Drehsinne entgegen, sondern auch die in der Ruhelage
in Richtung des Drehsinnes wirkende Feder gespannt wird und jetzt beide Federn entgegen
dem Drehsinne auf den Hebel einwirken. Neben diesem für alle Fälle zu beachtenden
Merkmal ist die Randflächengestalt des Hebelarmes b1 in jedem einzelnen Falle so zu
wählen, dafs eine gewünschte Gegenwirkung durch die Federn erzielt wird. Ein Stofs auf
den Arm b soll z. B. in dem einen Falle einen kürzeren, in einem zweiten Falle einen längeren,
regelmäfsig verlaufenden, und in einem dritten Falle einen unregelmäfsigen Ausschlag des
Armes b1 erzeugen. Für jeden Fall ist dies durch eine bestimmte Curvenform der Randflächen
des Armes bl erreichbar, weil das entgegenwirkende statische Kraftmoment der
beiden Federn sich auch mit der Curvenform ändert. Immer kann aber bei der Wahl der
Curvenform darauf Bedacht genommen werden, dafs weder ein eigentlicher Beginn noch ein
Aufhören eines Stofses als solcher fühlbar auf den Arm b wahrgenommen werden, sondern
das Gefühl erzeugt wird, als ob ein Stück Gummi zusammengedrückt würde.
Die zweite Benutzungsart kennzeichnet sich dadurch, dafs der Stofs auf den zu schützenden
Theil selbst einwirkt, welcher dann mit dem Hebelarm b verbunden, während der
Apparat durch seinen Arm c in geeigneter Weise an der den zu schützenden Theil enthaltenden
Einrichtung befestigt wird. In diesem Falle wird der auf den Arm b wirkende Stofs nicht
gänzlich von dem Theile abgehalten, sondern nur in sanfter Weise abgefangen.
Als Beispiel, wie die Vorrichtung gänzlich den Stofs abfangend wirken kann, stelle man
sich vor, dafs der Arm c durch eine auf den Arm b wirkende Kraft gleichmäfsig verschoben
werden soll (Fig. 3). Ungleichheiten in der Kraftgröfse, d. h. Stöfse auf den Arm b ergeben
alsdann nur eine Verdrehung des Hebels b b, während die Bewegung des Armes c
unberührt hiervon eine gleichmäfsige bleibt.
Um Stöfse in sanfter Weise abzufangen, kann der Apparat sehr zweckmäfsig als Radachsenlager
für Fahrzeuge aller Art dienen. Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform in
Anwendung auf ein Fahrrad.
Auf der am Fahrgestell festsitzenden Achse a sitzt drehbar und zweckmäfsig zu jeder Seite
des Rades der Stofsfanghebel, dessen einer entgegengesetzt zur Fahrrichtung weisender
Arm b die Radachse e trägt. Den Arm c bildet die das Rad umfassende Fahrradgabel.
Ist das Fahrrad unbenutzt, so befinden sich die Theile in einer bestimmten Lage (Fig. 1).
Ist dagegen das Fahrrad im Gebrauch, so ist jeder von der Fahrbahn herrührende Stofs
auf das Fahrrad bestrebt, den ,Arm b anzuheben, und dieser Bewegung wirken die Federn
d1 d2 durch ihren Druck auf den Arm b1
entgegen. Die gedrückten Ränder des Armes b1
sind nun so gestaltet, dafs der Gegendruck der Federn proportional mit der Anhebung des
Armes bx durch einen Fahrbahnstofs zunimmt und somit der Stofs infolge dieser stetig zunehmenden
Gegenwirkung in sanfter Weise abgefangen wird. Es ist also, um diesen Effect zu erreichen, die Gestalt der Randflächen durch
praktische Erprobungen den Verhältnissen jedes Fahrzeuges anzupassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Federstützung, bestehend aus einem um eine Achse des zu stützenden Körpers drehbaren und die Stöfse aufnehmenden Hebel (b b1), dessen Randflächen zwischen gegenständigen und einander in der Ruhelage entgegenwirkenden Federn (d1 d2) geklemmt sind und derartig zur Drehachse verlaufen, dafs während einer durch einen Stofs erfolgenden Drehung des Hebels auch die in der Ruhelage in der Stofsdrehrichtung wirkende Feder durch Verschiebung ihrer Angriffsstelle auf der Hebelrandfläche zur Gegenwirkung des Stofses und Unterstützung der anderen Feder gelangt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71062C true DE71062C (de) |
Family
ID=344397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71062D Expired - Lifetime DE71062C (de) | Doppelseitige Federstützung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71062C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20013490U1 (de) * | 2000-08-04 | 2001-12-13 | Pischzik, Bruno, 40880 Ratingen | Blattfeder |
| DE202009016183U1 (de) | 2009-11-27 | 2010-04-22 | Mertin, Thomas | Fahrradgabel |
-
0
- DE DENDAT71062D patent/DE71062C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20013490U1 (de) * | 2000-08-04 | 2001-12-13 | Pischzik, Bruno, 40880 Ratingen | Blattfeder |
| DE202009016183U1 (de) | 2009-11-27 | 2010-04-22 | Mertin, Thomas | Fahrradgabel |
| EP2332816A1 (de) | 2009-11-27 | 2011-06-15 | Thomas Mertin | Fahrradgabel |
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