DE2237103C3 - Rakelvorrichtung für Rund schablonen von Rotationsfilmdruckmaschinen - Google Patents

Rakelvorrichtung für Rund schablonen von Rotationsfilmdruckmaschinen

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DE2237103C3
DE2237103C3 DE19722237103 DE2237103A DE2237103C3 DE 2237103 C3 DE2237103 C3 DE 2237103C3 DE 19722237103 DE19722237103 DE 19722237103 DE 2237103 A DE2237103 A DE 2237103A DE 2237103 C3 DE2237103 C3 DE 2237103C3
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squeegee
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DE19722237103
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DE2237103B2 (de
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Inventor
Hans-Rudolf Wiler Moser (Schweiz)
Original Assignee
Fritz Buser Ag, Maschinenfabrik, Wiler (Schweiz)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Rakelvorrichtung für Rundschablonen von Rotationsfilmdruckmaschinen mit einem Rakelhalterprofil für die Aufnahme einer flexiblen Streichrakel.
Beim Rotationsfilmdruckverfahren wird mittels eines Rakelsystems die in das Innere der Rundscviablone zugeführte Druckpaste durch das feinperforierte Schablonenmaterial durchgepreßt. Bekannt ist eine Rakelvorrichtung für Siebdruckmaschinen (DT-OS 16 10 300) mit einer Rakel als Magnetanker für einen unter dem Drucktuch liegenden Magneten. Die Rakel besteht entweder aus einem die Rakelkante bildenden Ankerblech oder aus einem die Rakelkante bildenden gummielastisehen Material mit darüber angeordnetem Ankerblech. Die erste Asführung ist über die Druckbreite wenig flexibel, während die zweite Ausführung zwar flexibel ist, jedoch hohe Reibung und Abnützung aufweist.
Eine bekannte, harte Metall-Streichrakel (FR-PS 12 00271) ist bei Rotationsfilmdruckmaschinen wegen ihrer hohen spezifischen Anpreßkraft kaum anwendbar. Die Rakel wird zwar durch Druckluft beaufschlagte Schläuche oder durch Gummipuffer gehaltert, doch stützt sie sich an einer Stahlplatte ab. Wegen des fehlenden flachen Keilwinkels kann die Farbe nicht zuverlässig und gleichmäßig durch die Schablonen gepreßt werden.
Eine weitere bekannte Metall-Streichrakel (DT-OS 21 28 564) weist ebenfalls eine durch eine sägezahnartige Profilierung bedingte große Steifigkeit senkrecht zum bahnförmigen Druckgut auf.
Bei einer weiteren bekannten Rakelvorrichtung (US-PS 24 45 140) werden an der Arbeitskante einer starren Metall-Rakel Rücksprünge an Stellen vorgesehen, wo das Druckgut geringe Erhebungen, z. B. einen Saum aufweist. Dort wird ein Gummi- und ein Fiberband befestigt, die den Rücksprung ausfüllen und eine geringe Nachgiebigkeit gewährleisten. Nachteilig ist jedoch die Verwendung eines gegenüber einem Stahlband zwar flexibleren, aber weniger hallbaren Fiberbandes, weshalb dasselbe nicht auf der gesamten Rakelbreite verwendet wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgab? zugrunde, eine Rakelvorrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß sie die hohe Flexibilität und Dämpfungseigenschaft einer Gummirakel, jedoch mit geringer Abnützung und Reibung aufweist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die aus gummielastischem Material bestehende Rakel an ihrem freien, stirnseitig flächigen Ende mit einem Rakelblatt aus metallelastischem Material belegt ist, das in Druckstellung mit der sich drehenden Rundschablone in Berührung steht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungen dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausfüh rung der Rakelvorrichtung in Druckstellung,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Rakelvorrichtung nach F i g. 1 in Ruhestellung.
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Rakelvorrichtung nach F i g. 1 in Druckstellung, jedoch mit einem kleine ren Freiwinkel als in Fig. I, entsprechend einem größeren Druckpastenauftrag und
F i g. 4 einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer Rakelvorrichtung in Ruhestellung.
In den Figuren ist mit 1 die Rundschablone teilweise dargestellt, welche als fein perforierter, dünnwandiger Hohlzylinder ausgebildet ist. Mit 2 ist das /u bedrukkende Substrat bezeichnet, welches auf einer geeigneten, nicht dargestellten Unterlage liegt und unter der Rundschablone 1 durchgeführt wird, wobei die Umfangsgeschwindigkeit der sich drehenden Rundschublone 1 gerau der Geschwindigkeit des Substrates 2 entspricht. Unter der Unterlage befindet sich gewöhnlich eine nicht dargestellte Gegendruckvorrichtung. Mit 3 ist ein Rakelhalterprofil bezeichnet, das eine Rakel 5 trägt und das in den nicht dargestellten Rakelhalter, beispielsweise seitlich, eingeschoben werden kann. Das Rakelhalterprofil 3, beispielsweise aus Aluminium, weist eine Ausnehmung 4 auf, in welche die Rakel 5 eingelegt und befestigt ist. Die Rakel 5 besteht aus einem gummielastischen Material, beispielsweise aus Gummi oder aus einem gummiähnlichen Kunststoff. Die Rakel 5 weist ein verdicktes Ende 6 auf, an dessen Unterseite ein dünnes Rakelblatt 7 befestigt ist. Die Anordnung des Rakelblattes 7 ist so, daß nur das Rakelblatt 7 in Druckstellung die Rundschablone 1 berührt. Die Rakel 5 bildet für das Rakelblatt 7 einen federnden Träger, so daß je nach der Höheneinstellung der Rakelvorrichtung der Freiwinkel 8 ändert (s. F i g. I und 3). Je nach Auftragsart kann der Pastendurchgang durch die Auflagestrecke 9 dadurch geändert werden, daß die Rakelvorrichtung entsprechend in ihrer Höhe eingestellt wird. Wesentlich für einen einwandfreien Druckpastenauftrag ist die Bildung eines Druckpastenkeiles 10 zwischen dem Rakelblatt 7 und der Rundschablone 1 (F i g. 1 und 3). Durch das an der Rakel 5 befestigte Rakelblatt 7 kann der Freiwinkel 8 beliebig verändert werden. Durch die Anordnung des Rakelblattes 7 in einer Lage, die beinahe senkrecht zur Kraftrichtung der Rakelvorrichtung liegt, d. h. nur einen kleinen Winkel zum Schablontnumfang bzw. zum Substrat 2 aufweist, erreicht man eine sehr große Weichheit des Rakelblattes 7, womit unabhängig vom Pastenauftrag
mit einer maximalen Druckegaliiät gerechnet werden kann. Da das Rakelblati 7 beispielsweise aus Stahl gefertigt ist. ist die Reibung zwischen der sich drehenden Rundschablone I und der stillstehenden Rakelvorrichtung sehr gering. Das erlaubt die Anwendungh höherer spezifischer Rakeldruckc wie beispielsweise bei den gummielastischen Sirciehrakeln, womit man einen höheren Pastenauftrag erreichen kann. Durch die Kombination eines metallelasiischen Rakelblaues 7 mit einer gummielastischcn Rakel 5 erreicht man opti.nale Verhältnisse für den Pastenauftrag. Wegen der verhältnismäßig geringen Neigung des Rakelblattes 7 gegenüber dem Umfang der Rundschablone 1 erzielt man eine geringe Reibung und damit erreicht man eine hohe Lebensdauer der Rundschablone.
In Fig.4 ist eine weitere Ausführungsform der Rakelvorrichtung dargestellt. Die Rakel 5 ist in gleicher Weise wie bei der Ausführung nach F i g. 1 bis 3 im Rakelhalterprofil 3 befestigt und weist ebenfalls eine Verdickung 6 auf, an deren Unterseite ein Rakelblau 7 so angeordnet ist, daß dessen eines Ende 12 über die Rakel vorsteht. Die Eigenschaften dieser Rakelvorrichtung sind denjenigen der Ausführungen nach F i g. 1 bis 3 ähnlich, da auch hier das Rakelblatt 7 zur Kraftrichtung 11 der Rakelvorrichtung annähernd senkrecht bzw. mit geringer Neigung zum Umfang der Rundschablone 1 und zum Substrat 2 angeordnet ist. Wie auch bei der Ausführung nach F i g. 1 bis 3 kann auch bei F i g. 4 der Winkel zwischen der Kraftrichtung 11 und dem Rakelblatt 7 mit etwa 70 bis 80° gewählt werden, um günstige Betriebsverhältnisse zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Rakelvorrichtung für Rundschablonen von Rotauonsfilmdnickmaschincn mit einem Rakelhalterprofil für die Aufnahme einer flexiblen Streichrakel, dadurch gekennzeichnet, daß die aus gummielastischem Material bestehende Rakel (5) an ihrem freien, stirnseitig flächigen Ende mit einem Rakelblatt (7) aus metallelastischem Material belegt ist das in Druckstellung mit der sich drehenden Rundschablone (1) in Berührung steht
2. Rakelvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Rakel (5) ein verdicktes Ende (6) aufweist, an dessen Unterseite das Rakelblatt (7) befestigt ist
3. Rakelvorrichtung nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Rakelblatt (7) zur Kraftrichtung (11) der Rakelvorrichtung annähernd senkrecht angeordnet ist.
4. Rakelvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Rakelblatt mit einem Winkel von 70 bis 80° zur Kraftrichtung (11) der Rakelvorrichtung angeordnet ist
5. Rakelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rakelblatt (7) ein über die Rakel (5) vorstehendes freies Ende aufweist.
DE19722237103 1971-09-29 1972-07-28 Rakelvorrichtung für Rund schablonen von Rotationsfilmdruckmaschinen Expired DE2237103C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1412971 1971-09-29
CH1412971A CH535655A (de) 1971-09-29 1971-09-29 Rakelvorrichtung für Rundschablonen von Rotationsfilmdruckmaschinen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2237103A1 DE2237103A1 (de) 1973-04-05
DE2237103B2 DE2237103B2 (de) 1976-04-01
DE2237103C3 true DE2237103C3 (de) 1976-11-11

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