DE710395C - Verfahren zur Herstellung von Faerbungen auf Cellulosefasern oder tierischen Fasern oder Fasergemischen daraus - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Faerbungen auf Cellulosefasern oder tierischen Fasern oder Fasergemischen daraus

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DE710395C
DE710395C DEI60058D DEI0060058D DE710395C DE 710395 C DE710395 C DE 710395C DE I60058 D DEI60058 D DE I60058D DE I0060058 D DEI0060058 D DE I0060058D DE 710395 C DE710395 C DE 710395C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09B37/00Azo dyes prepared by coupling the diazotised amine with itself

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Färbungen auf Cellulosefasern oder tierischen Fasern oder Fasergemischen daraus Es wurde gefunden, daß man Färbungen von hohen Naßechtheiten erzielen kann, wenn man aus beliebigen Kupplungskomponenten mit Ausnahme von o-Oxycarbonsäurearyliden erhältliche wasserlösliche Azofarbstoffe, die eine diazotierbare Aminogruppe und eine die Kupplung ermöglichende Oxygruppe im Molekül enthalten, aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach saurem Bade auf die Textilfaser aufbringt, diazotiert und durch eine Behandlung mit schwach alkalisch wirkenden Mitteln Selbstkupplung hervorruft.
  • Da- die Salze der obengenannten Azofarbstoffe auch aus neutralem oder schwach saurem Bade auf die Faser aufgebracht werden können, besteht keine Gefahr einer Schädigung tierischer Fasern, während z. B. das aus der Patentschrift 55z 926 bekannte Verfahren zur Herstellung unlöslicher Azofarbstoffe auf der Faser durch Selbstkupplung von Aminoaryliden von Oxycarbonsäuren auf tierischen Fasern keine Anwendung finden kann, weil die Aminoarylide der Oxycarbonsäuren aus stark alkalischem Bade aufgebracht werden müssen. Ferner sind die nach dem vorliegenden Verfahrenerhältlichen Färbungen wesentlich reibechter als die nach .der Patentschrift 5 5 2 926 :erhaltenen Färbungen.
  • Die Selbstkupplung kann z. B. in der Weise bewirkt oder vervollständigt werden, daß man das Diazotierungsbad mit säureabstumpfenden oder alkalisch wirkenden Mitteln versetzt, nachdem die Diazotierung erfolgt ist, oder ein alkalisch reagierendes Bad an den Diazotierungsvorgang anschließt.
  • Die Echtheiten der erzielten Färbungen sind überraschend gut, besonders wenn man berücksichtigt, daß durch die Kupplung die Anzahl der wasserlöslich machenden Gruppen im Verhältnis zur Molekulargröße fast gleich groß bleibt, während bei den bekannten Diazotierungs- und Entwicklungsfarbstoffen die Erhöhung der Echtheiten durch Vergrößerung des Moleküls bei gleichbleibender Zahl der löslich machenden Gruppen erzielt wird. Soweit die auf der Faser - erzeugten Farbstoffe zur Metallkomplexbildung befähigte Gruppen enthalten, wie Hydro:cyl-Carboxyl- oder Alkoxygruppen in o-Stellung zur Azogruppe, können die Echtheiten del ' Färbungen durch Nachbehandlung mit Metall abgebenden Mitteln noch verbessert werden. Man kann auch wasserlösliche Azofarbstoffe dieser Art als Ausgangsstoffe verwenden, die bereits Metall komplex gebunden enthalten.
  • Das neue Verfahren ermöglicht es, beim Färben von tierischen Fasern oder natürlichen und künstlichen Cellulosefasern sowie insbesondere beim Färben von Mischfasern in verhältnismäßig einfacher Weise und unter Schonung des $ärbgutes echte Färbungen zu erzielen. Es ist überraschend, daß die durch die Dianotierung auf der Faser und Kupplung in schwach alkalischem Bade erhältlichen Färbungen der Azofarbstoffe eine sehr gute Reibechtheit besitzen, ohne daß zwischen Färbe- und Diazotierungsvorgang oder zwischen Diazotierungs und Kupplungsvorgang die in der Färberei der Diazotierungsfarbstoffe üblichen Zwischenspülbäder eingeschaltet werden, wodurch für den Färber eine große Erleichterung des Färbevetfahrens erzielt wird.
  • So kann man z. B. beim Färben von Mischfasern aus Zellwolle aus Viscose und Wolle (was bisher beispielsweise in der Weise ausgeführt wurde, daß ein Diazotierungsfarbstoff zusammen mit einem diazotierungsbeständigen sauren Wollfarbstoff aus neutralem Bade auf die Mischfaser aufgefärbt wurde, dann gespült, dianotiert, gespült und mit einem Entwickler, wie z. B. ß-Naphthol, entwickelt wurde) nunmehr wesentlich einfacher arbeiten, indem man erfindungsgemäß einen baumwollziehenden Azofarbs,toff verwendet, der eine diazotierbare Aminogruppe und eine die Kupplung ermöglichende Oxygruppe enthält, diesen zusammen mit einem diazotierungsbeständigen sauren Wollfarbstoff auf die Mischfaser aufbringt, auf der Faser dianotiert, schleudert und im darauffolgenden Spülbade durch Zugabe von etwas Alkali die Kupplung herbeiführt und dann fertig spült.
  • Män kann aber auch Mischungen von tierischen-Fasern, z. B. Wolle, mit künstlichen oder natürlichen Cellulosefasern fasergleich mit einem Farbstoff färben, wenn man wasserlösliche Azofarbstoffe mit einer diazotierbaren Aminogruppe und einer die Kupplung ermöglichenden Oxygruppe zum Färben verwendet, die auf beide Faserarten ziehen. So kann man z. B. fast fasergleiche Färbungen auf Gemischen von Wolle mit Zellwolle aus Viscose oder anderen regenerierten Cellulosen erzielen, wenn man beispielsweise wasserlösliche Azofarbstoffe voll- der allgemeinen Zusammensetzung: worin R1 einen Arylrest oder eine Gruppierung von mehreren Arylresten, die durch Bindeglieder, z. B. - N = N -. - NH - CO-, -NH-CO-NH-, - C H2 -, - N H -, miteinander verbunden sein können, bedeutet und R` für Wasserstoff oder einen Substituenten steht, aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach saurem Bade bei erhöhter Temperatur auf die Faser bringt, abquetscht oder schleudert, auf der Faser dianotiert und die Färbung durch eine schwach alkalische Behandlung entwikkelt. Auch lassen sich z. B. in analoger Weise die wasserlöslichen Azofarbstoffe auf der Faser zu echten Färbungen entwickeln, die durch Kuppeln von dianotierten Aminonaphtholen oder Aminonaphtholsulfonsäuren mit Aminophenylmethylpyrazolonen oder deren Substiutionsverbindungen erhalten werden.
  • Ferner kann man auch Mischfasern aus Wolle und Zellwolle aus Viscose oder Kupferkunstseide in der Weise nach dem neuen Verfahren färben, daß man einen wasserlöslichen Monoazofarbstoff, der eine diazotierbare Aminogruppe und eine die Kupplung ermöglichende Oxygruppe enthält, zusammen mit einem wasserlöslichen, eine diazotierbare Aminogruppe und eine die Kupplung ermöglichende Oxygruppe enthaltenden baumwollziehenden Dis- oder Polyazofarbstoff auffärbt, beide Farbstoffe auf den Fasern dianotiert und durch alkalische Behandlung Selbstkupplung bewirkt. Bei der Auswahl entsprechender Farbstoffe kann man auf diesem Wege tongleiche Färbungen oder Mischtöne erhalten.
  • Die vorstehenden Ausführungen kennzeichnen einige Anwendungsmpglichkeiten des neuen Verfahrens. Die Temperatur des Färbevorganges richtet sich nach der verwendeten Farbstoffkla-sse und der gewünschten Wirkung. Die Dianotierung auf der Faser wird zweckmäßig in der Kälte oder bei nicht sehr stark erhöhter Temperatur mit Nitrit und Säuren, z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Ameisensäure, vorgenommen, wobei man dem Bade noch Netzmittel zur Verbesserung des Annetzens im darauffolgenden alkalisch reagierenden Bade zufügen kann. Die Entwicklung der Färbung erfolgt entweder in frischem Bade mit verdünnten schwachen Alkalien, wie Ammoniak, oder alkalisch reagierenden anorganischen Salzen, wie Natriumcarbonat, Natriumbicarbona-t, Kaliumcarbonat, oder organisch alkalisch reagierenden Basen oder deren alkalisch reagierenden Salzen. Man kann auch das Diazotierungsbad durch Zugabe eines Alkalis abstumpfen und die Färbung durch schwach alkalische Einstellung dieses Bades entwickeln. Die Echtheiten der Färbungen können durch eine nachträgliche Behandlung mit Waschmitteln, wie Seife oder das Einwirkungserzeugnis von io Mol Äthylenoxyd auf i Mol Isooctylphenol, noch gesteigert werden.
  • Aus der Patentschrift 147 276 ist bekannt, die Baumwollfaser mit 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure zu imprägnieren, die Verbindung auf der Faser zu diazotieren und die Färbung durch Behandeln mit heißen Alkalien zu entwickeln. Dieses Verfahren liefert blauschwarze Färbungen, die wegen der schlechten Gleichmäßigkeit der Anfärbung technisch nicht brauchbar sind und überdies eine sehr mäßige Waschechtheit besitzen.
  • Beispiele i. i kg Mischgarn aus 3o Teilen Zellwolle aus Viscose und 7o Teilen Wolle wird bei. 75° mit 5o g des Natriumsalzes des Azofarbstoffes, den man durch Kuppeln von diazotiertem i-Amino-2-chlor-4-nitrobenzol in saurem Mittel mit 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure und nachträgliche Reduktion erhält, und $o g Ammoniumsulfat i Stunde in 241 Wasser behandelt. Dann fügt man 6oo g Natriumsulfat, das in 61 kalten Wassers gelöst wurde, zu, behandelt eine weitere Stunde bei 6o° C, schleudert und trägt die Ware in ein kaltes Bad ein, welches 35 g Natriumnitrit, 3o g dibutylnaphthalinsulfonsaures Natrium, 500 g Natriumsulfat und 9o ccm Salzsäure von 2o° Be in 301 Wasser enthält.
  • Man diazotiet 1/z Stunde, schleudert und entwickelt 1/2 Stunde in einem Bade; welches 8o ccm 25°/oige Ammoniaklösung und io g des Einwirkungserzeugnisses von Äthylenoxyd auf Octodecylalkohol auf 301 kalten Wassers enthält.
  • Man spült kalt, behandelt bei 40° C mit o,i g des Einwirkungserzeugnisses von io Mol Äthylenoxyd auf i Mol Isooctylphenol und o,5 g Soda je Liter, spült kalt und heiß und trocknet: Man erhält ein Schwarz von guten Echtheitseigenschaften.
  • 2. i kg Mischgarn aus 3o Teilen Zellwolle aus Kupferkunstseide und 7o Teilen Wolle wird i Stunde mit 30 g des Natriumsalzes des Azofarbstoffes, der durch Kuppeln von dianotierter 2-Anino-5-oxynaphthal.n-7-sulfonsäure mit i-(q.'-Aminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon erhalten wird, in 241 Wasser bei 85° C behandelt. Dann werden 6oog Natriumsulfat, gelöst in 61 kalten Wassers, zugegeben und eine weitere Stunde bei etwa 70° behandelt, geschleudert und, wie im Beispiel i angegeben, diazotiert und entwickelt, kalt und heiß gespült und getrocknet. Man erhält e n Dunkelbraun von guten Echtheitseiger,äften.
  • 3. '7 kg Mischgewebe aus 5o Teilen Zellwolle aus Viscose und 5o Teilen Wolle wird mit 30 g des Natriumsalzes des Azofarbstoffes, der durch Kuppeln von diazotiertem i-Amino-4-(4'-nitrobenzoyl)-aminobenzol in saurem Mittel mit a-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure und nachfolgende Reduktion erhältlich ist, und 3o g des Natriumsalzes des Azofarbstoffes, den man in der Weise erhält, daß man diazotierte 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure mit i-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol kuppelt, weiter diazotiert und in alkalischem Mittel mit 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure kuppelt, sowie- 8o g Ammoniumsulfat in 24 1 Wasser i Stunde bei 85 bis 9o° C behandelt. Dann werden 6oo g Natriumsulfat, gelöst in 61 kalten Wassers, zugegeben. Es wird eine weitere Stunde bei 7o bis 75° C behandelt, geschleudert, diazotiert und, wie im Beispiel i angegeben, im Ammoniakbade entwickelt, gespült und. getrocknet.
  • Man erhält ein Schwarz von guten Echtheitseigenschaften.
  • 4. Ein Mischgewebe aus 30% Viscosekunstseide und 7o°% Wolle wird in einem Bade, das' 5 °/o des Diazofarbstoffes (erhältlich durch Vereinigung von i Mol tetrazotiertem q., 4'-Diaminodiphenyl mit i Mol 2-An ino-5-oxynaphthalin-7-sulfOnsäure in alkalischer Lösung und i Mol i, 5-Dioxynaphthalin-3, 7-disulfonsäure) enthält, 1/2 Stunde lang unter Zusatz von 2o0/() Glaubersalz bei 9o° C behandelt. Hierauf setzt man 5% Essigsäure zu und färbt eine weitere 1/2 Stunde bei 9o° C (Prozentangaben auf das Fasergewicht bezogen). Nach kurzem Spülen wird das Gewebe in einem kalten Bade, das 2 g Natriumnitrit, 5 ccm 35%ige Salzsäure und 2o g Natriumchlorid im Liter enthält, 1/2 Stunde lang diazotiert, dann nach nochmaligem Spülen 1/4 Stunde lang in einem Bade, das 2 g Natriumbicarbonat im Liter enthält, bei Zimmertemperatur umgezogen und anschließend geseift. Man kann auch im Diazotierungsbade selbst durch Zusatz von Natriumbicarbonat bis zur schwach alkalischen Reaktion die Kupplung herbeiführen. Bei dieser Behandlung geht die direkte rotviolette Färbung in ein tiefes Braunviolett von erheblich höheren Echtheiten über.
  • 5. Viscosekunstseidestrang oder -gewebe wird mit 5 0/() des Farbstoffes (erhältlich durch Vereinigung von monodiazotiertem 2, 6-Dichlor-i, q.-diaminbenzol mit 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure in sauer Lösung) unter Zusatz von :2o0/() Natriumchlorid i Stunde lang bei 8o° C gefärbt (Prozentangaben auf Fasergewicht bezogen). Man erhält eine rötlichbraune Färbung, die durch das im Beispiel q. beschriebene Verfahren des Diazotierens und der Kupplung auf der Faser in ein violettstichiges Braun von bedeutend verbesserten Echtheiten übergeht.
  • Verwendet man an Stelle des genannten Farbstoffes den Farbstoff (erhältlich durch Vereinigung von diazotiertem 2, 6-Dichlor-i-amino-q.-(3'-nitrobenzoylamino)-benzol mit 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure in saurer Lösung und anschließender Reduktion der Nitrogruppe), so gelangt man bei direkter Färbung zu einem Rot, das durch die im Beispiel ¢ beschriebene Nachbehandlung auf der Faser in ein echteres blaustichiges Rot übergeht. 6. Man behandelt Wolle mit 50/() des Farbstoffes (erhältlich durch Vereinigung von diazotierter 2-Amino-8-acetyloxynaphthalin-6-sulfonsäure mit 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure und Abspaltung der Acetylgruppe) i Stunde lang in einem kochenden Bade unter Zusatz von 2% Schwefelsäure. Durch die im Beispiel q. beschriebene Diazotierung erhält man eine in ihren Echtheiten bedeutend verbesserte violettschwarze Färbung. In ähnlicher Weise kann man den Farbstoff äuf Seide färben und dort nachbehandeln, wobei man ähnliche Färbungen erhält.
  • In entsprechender Weise können viele der in der Beschreibung beispielsweise aufgeführten Farbstoffe auf Mischgewebe aus Wolle und Viscosekunstseide gefärbt und durch Diazotieren- und Kuppeln auf der Faser in ihren Echtheiten verbessert werden. So liefert der Azofarbstof£ bei der Diazotierung und Kupplung bung bedeutend verbesserten Echtheiten. Der Farbstoff ein Violettblau von gegenüber der direkten Fär- eignet sich weniger zur Herstellung fasergleicher Färbungen auf Mischgeweben, weil die Farbtöne der nachbehandelten Färbungen auf Wolle und Viscosckunstseide nicht vollkommen übereinstimmen, was unter Umständen jedoch zur Herstellung von Effekten erwünscht sein kann. Man kann diesen Farbstoff auch auf Baumwolle oder Viscosekunstseide färben und durch Nachbehandeln in ein Rotviolett von bedeutend verbesserten Echtheiten überführen.
  • 7. i kg Mischgewebe aus So Teilen Zellwolle aus Viscose und So Teilen Wolle wird i Stunde bei go° C in einem Bade gefärbt, das 3o g des Natriumsalzes des Azofarbstoffes, den man. in der Weise erhält, daß man diazotierte 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäuremit i-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol kuppelt, weiter diazotiert und in alkalischem. Mittel mit 2-Amino-' 8-joxynap'hthalin-6-sulfonsäure kuppelt, 3o g des Farbstoffes Nr. 265 (Schultz, Farbstofftabellen, 6. Auflage); So g Ammonsulfat und 6oo g Natriumsulfat in 301 Flotte enthält. Man läßt während einer weiteren Stunde die Temperatur auf 75 biss 8o° absinken, spült, diazotiert in der Kälte in einem Bade, das 25 g Natriumnitrit und 75 ccm Salzsäure von 2o° Be in 301 kalten Wassers enthält, quetscht ab und behandelt in der Kälte mit .75 ccm 25°/oiger Ammoniaklösung in 301 Wasser, spült und trocknet. Man erhält eine schwarze Färbung von guten Echtheitseigenschaften. B. i kg Garn aus So Teilen Wolle und 5o Teilen Zellwolle aus Viscose wird i Stunde bei 9o° C in einem Bade behandelt, welches 65 g des Natriumsalzes des Azofarbstoffes, den man durch Kuppeln von diazotiertem i-Amino-2-oxy-q.-nitrobenzol in saurem Mittel mit 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure und nachträgliche Reduktion der Nitrogruppe zur Aminogruppe erhält, so g Ammoniumsulfat und 6oo g Natriumsulfat in 301 Wasser enthält. Man behandelt i Stunde bei auf 70° C absinkender Temperatur weiter, spült und diazotiert in der Kälte'/, Stunde in einer Lösung, die 25 g Natriumnitrit und 75 ccm Salzsäure von 2o° Be in 301 Wasser enthält. Dann entwickelt man 1/2 Stunde in der Kälte mit 75 ccm 25°%@iger Ammoniakläsung, spült und behandelt i Stunde bei go° C mit 2o g Kaliumbichromat und io cbm Eisessig in 301 Wasser, spült und trocknet. Man _ erhält ein braunstichiges Schwarz von sehr guter Wasch-, Walk- und Lichtechtheit.
  • g. i kg Zellwolle aus Kupferoxydammoniakcellulose wird i Stunde bei go° C mit 5o g der Kupferverbindung des Azofarbstoffes 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure i-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol alkalisch>- 2-A1nino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure, i o g Natriumcarbonat und 6oo g Natriumsulfat in 301 Wasser gefärbt. Dann wird gespült, in der Kälte mit 25g Natrium--nitrit und 75 cm Salzsäure von 2o° B6 in 301 Wasser dianotiert, wieder gespült, mit 75 ccm 25%iger Ammoniaklösung in 301 Wasser entwickelt, gespült und kurz kalt abgesäuert. Man erhält ein dunkles Grau mit guten Echtheitseigenschaften.
  • Die nachstehende Zusammenstellung veranschaulicht die Farbtöne einer Anzahl weiterer, nach vorliegender Erfindung erhältlicher Färbungen:
    Farbton auf Mischfasern
    Ausgangsfarbstoff aus Zellwolle
    aus yiscose und Wolle
    i. i-Amizlo-4-nitrobenzol sauer >- 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfon- rotstichiges Schwarz
    säure, reduziert
    2. i-Amino-3-nitrobenzol sauer >- 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfon- granatrotbraun
    säure, reduziert
    3. 1-Amino-2-oxy-4-nitrobenzol - sauer -#2-Amino- 5 - oxynaphthalin- Schwarzviolett, nach-
    7-sulfonsäure, reduziert gekupfert Schwarz,
    nachchromiert
    Schwarz
    4. i-Amino-2-methoxy-4-nitrobenzol sauer >- 2 Amin0-5-oxynaphtha-- Korinth, nachgekupfert
    lin-7-sulfonsäure, reduziert Schwarzviolett
    5. i-Amino-4-nitrobenzol alkalisch >- 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sul- Schwarz,nachgekupfert,
    sauer Schwarz, nachchro-
    fonsäure > 2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure miert Schwarz
    6. i-Amino-2-chlor-4-nitrobenzol sauer > 2-Amino-5-oxynaphthalin- rotstichiges Schwarz
    7-sulfonsäure, benzoyliert und reduziert
    7. i-Amino-3-nitrobenzol sauer Y 2-Phenylamino-5-oxynaphthalin- rotstichiges Braun
    7-sulfonsäure, reduziert
    B. i-Amino-4-nitrobenzol sauer >- 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sul- rotstichiges Schwarz
    fonsäure, benzoyliert und reduziert
    9. 1-Amino-3-nitrobenzol sauer >-z -Amino- 5 -oxynaphthalin-7su1- braunrot
    fonsäure, benzoyliert und reduziert
    i o: 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure >- 1-(3'-Aminophe- gedecktes Rot
    nyl)-3-methyl-5-pyrazolon
    ii. 2-Amino-5-oxynaplithalin-7-sulfonsäure--# i-(3'-Aminophe- bordeauxrot
    nyl)-5-pyrazolon-3-carbonsäure
    12. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure -r i-(3'-Aminophenyl)- rotbraun
    5-pyrazolon-3-carbonsäure
    13. i-Amino-5-oxynaplithalin-7-sulfonsäure-----> z-(4'-Aminophenyl)- bräunliches Granatrot
    3-methyl-5-pyrazolon
    14. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure----r i-(3'-Aminophenyl)- gedecktes Rot '
    3-methyl-5-pyrazolon
    15. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-(3'-Aminophenyl)- bordeauxrot
    5-pyrazolon-3-carbonsäure
    16. i-Amino-5-oxynaplithalin r 1-(3'-Aminophenyl)-5-pyrazolon- bordeauxrot
    3-carbonsäure
    Farbton auf Mischfasern
    Ausgangsfarbstoff _ aus Zellwolle
    aus Viscose und Wolle
    17. 2 -Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure ------>- i-Amino-3, 5-di- bordeauxrot
    methylbenzol, kondensiert mit 3-Nitro-4-methoxybenzoylchlorid und
    reduziert
    18. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure >- i-Amino-3,5-di- lebhaftes Rotbraun
    methylbenzol, kondensiert mit 3-Nitro-4-methoxybenzoylchlorid und
    reduziert
    ig. 2-Amino-5-oxynaphthalin -r i-(3'-Aminophenyl)-5-pyrazolon- orangebraun
    3-carbonsäure
    20. 2-Amino-8-oxynaphthalin > 1-(3'-Aminophenyl)5-pyrazolon- - kupferbraun
    3-carbonsäure
    21. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-Amino-3-methyl- bordeauxrot
    6-methoxybenzol, kondensiert mit 4 - Nitrobenzoylchiorid und
    reduziert
    22. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäurer i-Amino-3-methyl- braun
    6-methoxybenzol, kondensiert mit 3-Nitro-4-methoxybenzoylchlorid
    und reduziert
    23. 2-(4"-Aminobenzoyl-4'-aminobenzoylamino)-5-oxynaphthahn-7-sul- braun
    fonsäure > i-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol
    24. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure >- i-Amino-3-methyl- granatrot
    6-methoxybenzol, kondensiert mit 4-Nitrobenzoylcblorid und
    reduziert
    25. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure >- i-Amino-3-methyl- braun
    6-methöxybenzol, kondensiert mit 3-Nitro-4-methöxybenzoylchlorid
    und reduziert
    26. 2 - Amirio - 8 -oxynaphthalin - 6 - sulfonsäure >- 1- (3' - Amino- braunrot -
    phenyl)-3-methyl-5-pyrazolon .
    27. 2-Amino-7-oxynaphthalin >- i-(3'-Aminophenyl)-5-pyrazolon- rot
    3-carbonsäure
    Farbton auf Zellwolle
    aus Viscose
    28. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure >- i-Aminonaphthalin . dunkelbraun
    > Clevesäure
    29. 1- Amino - 7 - oxynaphthalin >- Clevesäure alkalisch > 2-Amino- dunkelblau
    8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure
    30. 1- Amino - 4 - nitrobenzol @; i - Amino - 2 - methoxy - 5 - methyl- dunkelbraun
    sauer
    Benzol r 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure, reduziert °
    31. 2 - Amino - 8 - oxynaphthalin - 6 - sulfonsäure > z - (3' - Arnino- braun-
    phenyl)-3-methyl-5-pyrazolon r i-Aminonaphthalin-6/7-sul-
    fonsäure (Clevesäure) _
    32. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure@ i-Aminonaph- braun
    thalin r Clevesäure
    33. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure >- i-Amino-3,5-di- braun
    methylbenzol > Clevesäure
    34- 2-Amo-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > z-Amino-3,5-di- _ dunkelviolett
    methylbenzol `> 2-(4'-Aminobenzoylamino)-8-oxynaphthalin-
    6-sulfonsäure
    35. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure T i-Aminö-3, 5-di- dunkelviolett
    methylbenzol >- 2-(4'-Arriinobenzoylarnino)-5-oxynaphthalin-
    7-sulfonsäure
    36. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure >- i-Amino-3,_5-di- dunkelbraun
    methylbenzol ) - Clevesäure
    Ausgangsfarbstoff Farbton auf Zellwolle
    aus Viscose
    37. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-Amino-3-acetyl- schwarzviolett
    aminobenzol
    38. 2-(4" Aminobenzoyl-4'-aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sul- dunkelbraun
    fonsäure --> Clevesäure
    39. 2-(4"-Aminobenzoyl-4'-aminobenzoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sul- violettbraun
    fonsäure > i-Amino-8-oxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure
    4o. 2 Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-Amino-2-meth- rotstichiges Blau-
    oxy-5-methylbenzol alkalisch > 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfon- schwarz
    säure
    41- 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-Amino-2-methoxy- dunkelbraun
    5-methylbenzol - > Clevesäure
    42. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-Amino-2-methoxy- schwarzviolett
    5-methylbenzol alkalisch > i-Amino-8-oxynaphthalin-5-sulfonsäure
    43. i-Amino-8-oxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure >. i-Amino-2-Met- blauschwarz
    oxy-5-methylbenzol alkalisch > 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfon-
    säure
    44. z Amino-8-oxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure -> i-Amino-2-meth- rotstichiges Blau-
    oxy-5-methylbenzol alkalisch >2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfon- schwarz
    säure
    45# i-Anüno-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-Amino-2-meth- dunkelbraun
    oxy-5-methylbenzol ---->- Clevesäure
    46. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-Amino-2-meth- blauschwarz
    oxy-5-methylbenzol alkalisch> 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfon-
    säure '
    47. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-Amino-2-meth- rotstichiges Blau-
    oxy-5-methylbenzol alkalisch > 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfon- schwarz
    säure
    48. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > Clevesäure > dunkelbraun
    Clevesäure
    49. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > Clevesäure alkalisch> blauschwarz
    2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure
    alkalisch dunkelblau
    50. i-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > Clevesäure >
    2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
    51. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > Clevesäure dunkelrotbraun
    Clevesäure
    52. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-Aminonaphthalin schwarzblau
    alkalisch > 2-Arnino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure
    53. i-Amino-7-oxynaphthalin > Clevesäure > Clevesäüre dunkelbraun
    54. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-(3'-Aminophenyl)- braun
    5-pyrazolon-3-carbonsäure alkalisch > 2 - Amino - 8 - oxynaphthalin-
    6-sulfonsäure
    55. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-(4'-Aminophenyl)- dunkelviolettbraun
    3-methyl-5-pyrazolon alkalisch > 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sul-
    fonsäure
    56. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-(4'-Aminophenyl)- braun
    3-methyl-5-pyrazolon > Clevesäure
    Ausgangsfarbstoff _ Farbton auf Zellwolle
    aus Viscose
    57- 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure r i-(3'-Aminophenyl)- kupferbraun
    3-methyl-5-pyrazolonalkalisch >-2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfon--
    säure
    58. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > Clevesäure alkalisch >- blauschwarz
    2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure
    59. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > Clevesäure dunkelbraun
    Clevesäure
    6o. i-Amino-8-oxynaphthalin #- _ korinth
    NH-C -#`#- O CH3
    N
    r HO3S _/@/#/ N H2
    OH
    61. 2 -Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure @ sauer i, 4-Diamino- violettblau
    alkalisch
    Benzol >- 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
    62. i-Amino-8-oxynaphthalin alkalisch N 2-Amino-5-oxynaphthalin- schwarzviolett
    alkalisch.
    7-sulfonsäure >- 2 Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
    63. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure r i-Amino-2-methoxy- blauschwarz
    5-methylbenzol alkalisch
    T 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure
    64. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-Amino-2-methoxy- rotstichiges Blau-
    5-methylbenzol alkalisch> 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure schwarz
    65. H O3 S \Z, NH. CO . NH S03H violettbraun
    H N-/----\\-N-NZ\\/\\/
    -/ OH OH
    66. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure 2-(4'-Aminoben- schwarzviolett
    zoylamino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
    67. i-(3'-Aminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon < 4, q.'-Diaminodi- bräunliches Granatrot
    phenylsulfonsäure
    i, 8-Dioxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure
    68. i-Amino-8-oxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure > - Clevesäure marineblau
    alkalisch
    -T 2 Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
    69. i-Amino-8-oxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure r Clevesäure marineblau
    alkalisch
    2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure
    Farbton auf Wolle
    70. i-Amino-8-oxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure r i-Amino-2-meth- granatrot
    oxy-5-methylbenzol
    71- i-Amino-8-oxynaphthalin-5-sulfonsäure >- i-Amino-2-meth- violettbraun
    oxy-5-methylbenzol -
    72: i-Amino-8-oxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure > Clevesäure violettbraun
    73. i=Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > - i-Amino-2-meth- rotbraun
    oxy-5-methylbenzol
    Ausgangsfarbstoff Farbton auf Zellwolle
    74. i Amino-7-oxynaphthalin > Clevesäure dunkelrotbraun
    75. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-Aminonaphthalin schwarzbraun
    76. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-Aminonaphthalin braun
    77. 2-(4'-Aminobenzoylamino)-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure Y granatrot
    i-Amino-3, 5-dimethylbenzol
    78. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure > i-Amino-3, 5-di- violettstichiges Schwarz
    methylbenzol
    79. 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure > i-Amino-3, 5-di- violettstichiges Schwarz
    methylbenzol
    8o. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure Y i-Amino-3-acetyl- violettbraun
    aminobenzol
    81. 2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure r i-Amino-2-meth- rotstichiges Schwarz
    0.y-5-methylbenzol
    82. i-Amino-8-oxynaphthalin-3, 6-disulfonsäure -> i-(3'-Amino- kupferrot
    phenyl-5-pyrazolon-3-carbonsäure
    Farbton auf Mischfasern
    aus Zellwolle
    aus Viscose und Wolle
    83. i-Amino-a, 6-dichlor-4-nitrobenzol Sauer > 2-Amino-5-oxynaph- rotstichiges Schwarz
    thalin-7-sulfonsäure, reduziert
    84. i-Amino-2, 5-dimethoxy-4-nitrobenzol sauer > 2-Amino-5-oxy- korinth
    naphthalin-7-sulfonsäure,. reduziert
    85. i - Amino - 2, 5 -diäthoxY - 4 -nitrobenzol sauer > 2-Amino- 5 -oxY- korinth
    naphthahn-7-sulfonsäure, reduziert
    86. i - Amino - 3 - (4' - nitrobenzoyl) - aminobenzol sauer > 2 - Amino- granatrot
    5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure, reduziert
    87. i-Amino-2-methyl-4-nitrobenzol sauer >:z -Amino-5-oxynaphthalin- schwarz
    7-sulfonsäure, reduziert
    88. i-Amino-2-methoxy-5-chlor-4-nitrobenzol sauer > 2-Amino-5-oxy- schwarzviolett, nachge-
    naphthalin-7-sulfonsäure, reduziert kupfert Schwarz
    89. i-(3'-Aminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon -<- 4, 4'-Diaminodi- orangebraun
    phenylsulfonsäure > i, 3-Dioxybenzol
    go. i - Amino - 8 - oxynaphthalin > 2 - Amino - 7 - oxynaphthalin violettbraun
    alkalisch > 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
    9i. i-Amino-8-oxynaphthalin > 2-(4"-Aminobenzoyl-4'-aminoben- rotbraun
    zoyl-amino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure
    92. i-Amino-8-oxynaphthalin > 2-(3"-Aminobenzoyl-q.'-aminoben- rotbraun
    zoyl-amino)-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure '

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von Färbungen auf Cellulosefasern oder tierischen Fasern oder Fasergemischen daraus, dadurch gekennzeichnet, daB man beliebige wasserlösliche Azofarbstoffe, die eine diaz.otierbare Aminogruppe und eine die Kupplung ermöglichende Oxygruppe im Molekül, jedoch keine o-Oxyarylcarbonsäurearylide als Azokomponenten enthalten, aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach saurem Bade auf die Faser bringt, dort diazotiert und durch eine Behandlung mit schwach alkalisch wirkenden Mitteln Selbstkupplung hervorruft. z. Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen auf Fasergemischen aus Cellulosefasern und tierischen Fasern nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Diazotierungsfarbstoff der oben angegebenen Art, der nur Affinität zur Cellulosefaser hat, zusammen mit einem diazotierungsbeständigen sauren Wollfarbstoff auf das Fasergemisch bringt, ,ajuf der Faser diazotiert, schleudert und im darauffolgenden Spülbade durch Zugabe von etwas Alkali die Kupplung herbeiführt und dann fertig spült. 3. Verfahren nach den Patentansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Diazotierungsfarbstoffe verwendet, die metallkomplexbildende Gruppen neben der diazotierbaren Aminogruppe und der die Kupplung ermöglichenden Oxygruppe enthalten, und nach der Diazotierung und Selbstkupplung mit metallabgebenden Mitteln nachbehandelt. q.. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man von vornherein Metallkomplexverbindungen der Diazotierungsfarbstoffe verwendet.
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