DE710278C - Symmetrielagenwickelanordnung fuer Zweispulenrelais - Google Patents

Symmetrielagenwickelanordnung fuer Zweispulenrelais

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DE710278C
DE710278C DES139907D DES0139907D DE710278C DE 710278 C DE710278 C DE 710278C DE S139907 D DES139907 D DE S139907D DE S0139907 D DES0139907 D DE S0139907D DE 710278 C DE710278 C DE 710278C
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DE
Germany
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winding
windings
coil
winding arrangement
layer winding
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Expired
Application number
DES139907D
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English (en)
Inventor
Friedrich Kreuzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/44Magnetic coils or windings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Symmetrielagenwickelanordnung für Zweispulenrelais In Doppelstromduplexschaltungen sind polarisierte Relais angeordnet, deren Wicklungen von der Leitungsseite aus betrachtet in bezug auf die Nachbildseite und von der einen Ader zur anderen gesehen symmetrisch, d. h. widerstands-und windungsgleich sein müssen. Eine bekannte Schaltung zeigt die Fig. z.
  • In der a-Ader liegt hier die Wicklung I und in der b-Ader die Wicklung II des polarisierten Empfangsrelais ER, während die anderen Wicklungen III und IV des gleichen Relais in den Nachbildkreis geschaltet sind.
  • In dieser Schaltung müssen die Wicklungen I und III symmetrisch zu den Wicklungen II und IV sein. d. h. die Leitungsseite muß symmetrisch zur Nachbildseite sein. Es muß aber auch die Wicklung I symmetrisch zur Wicklung III liegen, damit die a/b-Symmetrierung erreicht wird. Den geforderten symmetrischen Aufbau erhielt man bisher dadurch, daß man auf jeden Kern des Zweispulenrelais die Wicklung vierdrähtig aufbrachte. Eine derartige Anordnung der Wicklungen hat den Nachteil, daß zwischen der einen Windung und der anderen jeweils die volle Spannung liegt, so daß jeder der vier Drähte besonders gut isoliert sein muß. Es genügt daher nicht eine einfache Lackisolation für jeden Draht, sondern es muß eine Lackseideisolation angewendet werden, damit nicht Überschläge auftreten können. Durch dis stark isolierten Drähte wird der vorhandene Wickelraum verhältnismäßig schlecht ausgenutzt.
  • Durch die Erfindung werden -die oberigenannten Nachteile behoben. Es wird eine Wickel anordnung angegeben, die es gestattet, den vorhandenen Wickelraum besser auszunutzen. 'Aüßetdem ergibt sich durch die erfindungsgemäße Wickelanordnung der beachtliche Vorteil daß pro Spule eine Wicklung gespart wird und außerdem an Stelle von sechs nur noch fünf Herausführungen erforderlich sind.
  • Erfindungsgemäß werden auf jeden der beiden Spulenkerne je drei Wicklungen aufgebracht, von denen die zuunterst auf die beiden Spulen=-kerne aufgebrachten Wicklungen wechelseitig mit den zuoberst liegenden Wicklungen beider Spulen zusammengefaßt und der Leitungsseite zugeordnet werden, während die mittleren Wicklungen beider Kerne in entsprechender Weise zusammengeschaltet der Nachbildseite zugeordnet werden.
  • Die Erfindung soll beispielsweise an Hand einer Schaltung näher erläutert werden und sodann das Wicklungsschema eines Zweispulenrelais an Hand einer weiteren Figur gezeigt werden. Die Fig. 2 zeigt eine der Fig. x entsprechende Schaltung mit dem Unterschied, daß im Nachbildkreis lediglich eine Wicklung des Empfangsrelais liegt. Die Wickelanordnung ist dabei so getroffen, daß in der a-Ader zunächst eine Wicklung liegt, die durch Zusammenszhalten der zuunterst auf dem einen Kern und zuoberst auf dem anderen Kern des Zweispulenempfangsrelais liegenden Wicklungen entstanden ist. In der bAder liegt ebenfalls eine Wicklung, die aus der zuunterst liegenden Wicklung des anderen Kerns und der zuoberst liegenden Wicklung des ersten Kerns gebildet ist. Hierdurch ist also die a/b-Symmetrie gewahrt. Auf der Nachbildseite ist eine Wicklung eingeschaltet, die aus der Zusammenfassung der in der Mitte auf beiden Spulenkernen aufgebrachten Wicklungen entstanden ist. Durch diese Maßnahme ist also auch die Symmetrie zwischen Leitungs- und Nachbildseite erreicht, da die Wicklungen I -E- III in a- und b-Ader zusammen mit den Wicklungen II + II windungs-und widerstandsgleich sind.
  • An Hand der Fig. 3 soll nunmehr schematisch die Wickelanordnung beschrieben werde.
  • Fig. 3 zeigt die beiden Spulen Spl und Spe mit ihrem Kern K1 und K2. Der Anfang Al der auf die Spule Spe aufgebrachten Wicklung I' ist herausgeführt; das Ende dieser Wicklung El ist mit dem Ende E3 der auf die Spule S p1 aufgebrachten Wicklung 11I, die zuoberst liegt, -verbunden. Der Anfang der Wicklung III der Spule I ist wieder herausgeführt. Die Herausführungen sind durch Pfeile und mit der Beschriftung I + III gekennzeichnet. Es ist also die zuunterst liegende Wicklung der einen Spule mit der zuoberst liegenden der anderen zusammengefaßt. In entsprechender Weise ist der Anfang A1 der auf die Spule Spl zuunterst aufgebrachten Wicklung I herausgeführt und das Ende El dieser Wicklung mit dem Ende E3 der zuunterst auf die Spule SP2 aufgebrachten Wicklung III' verbunden. Der Anfang A3 dieser Wicklung ist herausgeführt. Die Herausführungen sind ebenfalls durch Pfeile und mit I ;- III bezeichnet. Jede dieser beiden Wicklungen I -f- III', die windungs- und widerstandsgTeich sind, ist der Leitungsseite (Fig. 2) zugeordnet. In gleicher Weise sind die Anfänge A2 der bei den mittleren Wicklungen II herausgeführt. Das Ende E2 der auf die Spule S p1 aufgebrachten mittleren Wicklung II ist mit dem Ende E2 der auf die Spule Spe aufgebrachten mittleren Wicklung II' verbunden. Die durch diese Zusammenschaltung entstehende Wicklung II + 1I' ist mit den leitungsseitigen Wicklungen I -f- III windungs- und widerstandsgleich und ist der Nachbildseite zugeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Symmetrielagenwickelanordnung für Zweispulenrelais, insbesondere für in Doppelstromduplexschaltungen vorgesehene polarisierte Zweispulenrelais, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeden der beiden Spulenkerne je drei Wicklungen aufgebracht werden, von denen die zuunterst auf die beiden Spulenkerne aufgebrachten Wicklungen wechselseitig mit den zuoberst liegenden Wicklungen beider Spulen zusammengefaßt und der Leitungsseite zugeordnet werden, während die mittleren Wicklungen beider Spulenkerne in entsprechender Weise zusammengeschaltet der Nachbildseite zugeordnet werden.
DES139907D 1940-01-24 1940-01-24 Symmetrielagenwickelanordnung fuer Zweispulenrelais Expired DE710278C (de)

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