DE710137C - Hochempfindliche Relaiseinrichtung - Google Patents

Hochempfindliche Relaiseinrichtung

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DE710137C
DE710137C DEL93455D DEL0093455D DE710137C DE 710137 C DE710137 C DE 710137C DE L93455 D DEL93455 D DE L93455D DE L0093455 D DEL0093455 D DE L0093455D DE 710137 C DE710137 C DE 710137C
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DE
Germany
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relay
sensitive
contact
relay device
light
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Expired
Application number
DEL93455D
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English (en)
Inventor
Oskar Luehn
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NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFABRI
Original Assignee
NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFABRI
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/02Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
    • H01H47/16Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for conjoint, e.g. additive, operation of the relay

Landscapes

  • Mechanical Light Control Or Optical Switches (AREA)

Description

  • Hockempfindliche Relaiseinrichtung Gegenstand der Erfindung ist eine kochempfindliche Relaiseinrichtung, bei der eine von einem sekundären Stromkreis zum Aufleuchten gebrachte Lichtquelle zwei lichtempfindliche Zellen beeinflußt, deren eine den empfindlichen Relaiskontakt überbrückt, während die andere den die primäre Erregerwicklung durchfließenden Strom in einem den Kontaktdruck erhöhenden Sinne verändert.
  • Die Relaiseinrichtung, wie sie in der Abbildung wiedergegeben ist, besteht im wesentlichen aus dem elektromagnetischen Relais i, den Ankern 2 und 3, der Kontaktdrehspule 4 mit Kontakt 5 sowie aus den beiden Kontakten 6 und 7, die vermittels eines Isolierstücks 8 und einer Feder g an dem Anker 2 befestigt sind. Die Einrichtung besteht ferner aus dem regelbaren Widerstand i o und einer Kompensationswicklung i i sowie der eigentlichen Relaiswicklung 12. 13 ist der Gegenkontakt des Ankers 3, wogegen 14 der Gegenkontakt des Ankers 2 ist. 15 und 16 sind Zugfedern für die Anker 2 und 3. 17 ist ein in den Arbeitsstromkreis geschalteter Stromverbraucher (Lampe). 18 ist eine parallel zu den Kontakten 5, 7 geschaltete lichtempfindliche Zelle. Eine weitere als Sperrschichtzelle wirkende lichtempfindliche Zelle i9 dient zur Erhöhung der Drehspulenrichtkraft, und zwar zwischen den Kontakten 5 und 7. 20 ist eine Hilfsstromquelle, wogegen 21 eine in den Kontaktkreis von 7 geschaltete Lampe ist. 22 ist ein Vorschaltwiderstand und 23 ein mit der Drehspule 4 in Verbindung gebrachter Detektor. 24 ist ein Stromverbraucher im Sekundärkreis.
  • Wird die -Wicklung der Drehspule 4 von einem über den Detektor kommenden schwachen Strom durchflossen, so bewegt sich im selben Moment der Kontakt 5 gegen den Kontakt 7, woraufhin der Stromkreis der Stromquelle 20 über die Lampe 17, die Wicklung 12, den Kontakt 7 und die Lampe 21 geschlossen wird. Danach leuchtet die Lampe 21
    sofort auf, und durch deren Licht wird
    Zelle 18 belichtet, wodurch der Wider
    der Zelle 18, der im nichtbeleuchtete :'
    Stande sehr hoch ist, ganz beträchtlich`
    absinkt und die Kontaktberührungsstelle z,
    sehen 5 und 7 entlastet. Zugleich wird durch den über die Wicklung 12 fließenden Strom der Anker 2 angezogen und gegen den Kontakt 14 bewegt, wonach der Strom der Stromquelle 2o nicht mehr über die Lampe 21 und die Kontakte 5 und 7 fließt, sondern unmittelbar über den Kontakt 14, den Anker 2, die Wicklung 12 und die Lampe 17. Da die Kontaktstellen 5 und 7 durch den sehr stark abgesunkenen Widerstand der Zelle 18 entlastet werden, wird hierdurch auch gleichzeitig eine an den Kontaktstellen sonst auftretende schädliche Funkenbildung vermieden und vor allen Dingen ein Kleben an den Kontaktstellen beseitigt. In dem gleichen Moment, in dem die Zelle 18 durch die Lampe 21 belichtet wird, wird auch die Sperrschichtzelle 1g, die parallel zur Drehspulenwicklung 4 liegt, belichtet, wodurch erreicht wird, daß zugleich mit der Entlastung der Kontakte 5 und 7 die Richtkraft der Drehspule und somit der Kontaktdruck von 5 auf 7 durch den plötzlich sehr stark ansteigenden Strom in der Wicklung der Drehspule 4 erhöht wird.
  • Der durch die Zelle 1g auf die Drehspulenwicklung 4 geführte Hilfsstrom wird mit der Abschaltung der Lampe 21 wieder wirkungslos, so daß die Drehspulenwicklung 4 bei Unterbrechung des Primärsteuerstromes wieder in die Ruhestellung zurückkehren kann. Bei Berührung des Kontaktes 5 mit dem -Kontakt 6 wird der Stromkreis der Stromquelle 2o über den Widerstand i o und die Wicklung i i geschlossen und durch den entgegengesetzten Stromfluß das Kraftlinienfeld der Wicklung 12 aufgehoben, so daß die Anker 2 ' und 3 infolge der Federspannung 15 und 16 in die Ruhestellung zurückbewegt werden.

Claims (4)

  1. PATI:NTANSPRÜCIIR: i. Hochempfindliche Relaiseinrichtung, insbesondere Drehspulrelaiseinrichtung, bei der das bewegliche Kontaktorgan bei seiner durch die primäre Relaiserregung hervorgerufenen Bewegung den Erregerstromkreis eines Sekundärrelais schließt, dadurch gekennzeichnet, daß eine von diesem Stromkreis zum Aufleuchten gebrachte Lichtquelle zwei lichtempfindliche Zellen beeinflußt, deren eine einen hohen Dunkelwiderstand hat und parallel zu dem empfindlichen Relaiskontakt liegt, so daß ihr beim Auftreten der Belichtung sich stark verringernder Widerstand den empfindlichen Relaiskontakt überbrückt, während die andere alsSperrschichtzelle ausgebildete lichtempfindliche Zelle parallel zur primären Erregerwicklung des Relais liegt und durch ihre bei Belichtung auftretende EMK den die primäre Erregerwicklung durchfließenden Strom in einem den Kontaktdruck erhöhenden Sinne verändert.
  2. 2. Hochempfindliche Relaiseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Zellen beeinflussende Lichtquelle nur auf die Dauer der Durchführung des eigentlichen Schaltvorganges kurz zum Aufleuchten gebracht wird.
  3. 3. Hochempfindliche Relaiseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufhebung des Kraftlinienfeldes der Hilfsrelaiswicklung und zur Zurückschaltung der beiden Schaltanker in ihre Ausgangsstellung auf eine zweite auf demselben Eisenkern angeordnete Wicklung ein schwacher Strom in entgegengesetzter Richtung durch die Drehspulenzunge geschickt wird.
  4. 4. H@bchempfindliche Relaiseinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger mit den empfindlichen Kontaktorganen an einem Relaisanker angeordnet ist, um bei jedem Schaltvorgang eine Verschiebung der Kontakte gegeneinander zu bewirken.
DEL93455D 1937-03-11 1937-03-11 Hochempfindliche Relaiseinrichtung Expired DE710137C (de)

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