DE710080C - Nullstellvorrichtung fuer Zaehlwerke mit reibungsschluessig und stetig angetriebenem Zeiger - Google Patents

Nullstellvorrichtung fuer Zaehlwerke mit reibungsschluessig und stetig angetriebenem Zeiger

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DE710080C
DE710080C DES121307D DES0121307D DE710080C DE 710080 C DE710080 C DE 710080C DE S121307 D DES121307 D DE S121307D DE S0121307 D DES0121307 D DE S0121307D DE 710080 C DE710080 C DE 710080C
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DE
Germany
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pawl
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Expired
Application number
DES121307D
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English (en)
Inventor
Erich Peske
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/346Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts with dials, pointers, or similar type indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Instrument Panels (AREA)

Description

  • Nullstellvorrichtung für Zählwerke mit reibungsschlüssig und stetig angetriebenem Zeiger Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Rückstellen von Zeigerwerken, deren Zeiger von einem Triebwerk, vorzugsweise von einem- Flüssigkeitsmeßwerk, über eine Reibungskupplung stetig angetrieben wird, in die Nullstellung. Es-sind Vorrichtungen bekannt, bei denen zu diesem Zweck eine mit dem Rückstellglied gekuppelte Schaltklinke benutzt wird. Dabei, kann .das z. B. als Drehknopf ausgebildete Rückstellglied unmittelbar die Schaltklinke tragen, die mit einer passend ausgebildeten; auf der den rückzustellenden Zeiger tragenden Welle befestigten Schaltscheihe zusammenarbeitet. Man hat nun bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art den Drehknopf unmittelbar auf der den rückzustellenden Zeiger tragenden Welle drehbar gelagert. Das hat den Nachteil, daß es durch Verkanten des Drehknopfes möglich ist, in betrügerischer Absicht die Zeiger zu verstellen.
  • Dieser übelstand wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der z. B. als Bedienungsknopf ausgebildete Träger der Schaltklinke auf einem feststehenden, -von der Zeigerwelle getrennten, zu dieser konzentrischen Zapfen drehbar gelagert ist. Vorzugsweise ist die Schaltklinke als axial verschiebbarer, unter dem Einfluß einer Druckfeder stehender Stift ausgebildet, der mit einer auf der den rückzustellenden Zeiger tragenden Hohlwelle angeordneten Schaltscheibe zusammenwirkt.
  • Als Ausführungsbeispiel ist in der .Zeichnung ein rückstellbares Zeigerwerk für einen Flüssigkeitszähler mit zwei Zeigern für zwei Meßbereiche im Schnitt dargestellt.
  • In dem Gehäuse i, das auf der Vorderseite durch eine in :einen Rahmen 2 gefaßte Glass,cheibe 3 verschlossen ist, ist eine Lagerplatte 4 befestigt, die gleichzeitig eine Skalen: scheibe 5 trägt. An der Lagerplatte 4 ist durch Säulen 6 eine zweite Lagerplatte 7 befestigt. Diese trägt einen Bügel 8, in dem ein feststehender Zapfen g verstiftet ist, der nach vorn durch ,eine Öffnung in der Glasscheibe 3 hinausragt.
  • Von der mit dem nicht gezeichneten Flüssigkeitszähler gekuppelten Welle io aus wird über eine ebenfalls . nicht gezeichnete Reibungskupplung und ein Schraubenradgetrieb:e i i -eine Hohlwelle 12 angetrieben, die ebenfalls durch die Öffnung in der Glasscheibe 3 hinausragt und im Innern des Gehäuses einen Zeiger 13 trägt. Die Hohlwelle 12 ist einerseits in der Lagerplatte 7 und andererseits in einer zweiten Hohlwelle 14 gelagert, die einen kleineren Zeiger 15 trägt. Die Hohlwelle r q. ist ihrerseits in der Lagerplatte q. gelagert und mit einer Sperrscheibe 16 verbunden, die ein Zahnrad 17 trägt. Eine Schaltscheibe 18, die mit einem Zahntrieb i9 verbunden ist, ist auf der Hohlwelle i 2 befestigt. Die Schaltscheibe 18, die nur eitler` Schaltzahn trägt, kann durch eine in dei üblichen Weise unter Federdruck stehende: nicht gezeichnete Klinke, die an dem Zahnrad 17 gelagert ist, das Zahnrad 17 und damit den Zeiger 15 bei der Rückdrehung der Zeigerwelle 12 mitnehmen, wenn beide Zeiger übereinanderstehen. Die Sperrscheibe 16 arbeitet mit einer ebenfalls nicht gezeichneten, an der Lagerplatte ¢ angeordneten Sperrklinke zusammen.
  • In den beiden Platten q. und 7 ist eine zweite Welle 2o drehbar gelagert, die ein Zahnrad 2 t trägt, .das in den Zahntrieb 19 eingreift. Ein in das Zahnrad 17 eingreifender Zahntrieb 22 ist lose auf . der Welle 20 gelagert und wird durch eine Schraubenfeder 23 gegen einen auf der Welle 20 verstifteten Stellring 2.1 gedrückt und so durch Reibung mit .der Welle 20 gekuppelt.
  • Auf dem feststehenden Zapfen 9 ist ein- Bedienungsknopf 2 5 drehbar gelagert. Dieser wird durch eine Zapfenschraube 26, die in eine auf dem Zapfen 9 angebrachte Ringnut eingreift, gegen axiale Verschiebung gesichert. In einer am Knopf 2 5 parallel zur Achse angeordneten Bohrung ist ein äls Schaltklinke wirkender zylindrischer Stift 27 verschiebbar. Auf der Hohlwelle 12 ist eine Scheibe 28 verstiftet, die als Schaltscheibe für den Stift 27 dient und zu diesem Zweck mit einer nach Art einer Schraubenfläche ansteigenden seitlichen Ringnut versehen ist. Durch eine Schraubenfeder 29 wird der Stift 27 in die Nut eingedrückt.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Im normalen Betriebe treibt das Flüssigkeitsmeßwerk über die Welle i o, die Reibungskupplung, das Schraubenradgetriebe i i und die Hohlwelle 12 den großen Zeiger 13 an. Gleichzeitig wird von der Hohlwelle 12 über den Zahntrieb 19, das Zahnrad 21, die Welle 2o, den Zahntrieb 22, das Zahnrad 17 und die Hohltvelle 1 4. auch der kleine Zeiger 15 mit einer dem gewählten iVIeßbereich entsprechenden Übersetzung von z: B. i : 2o ins Langsame gedreht. Beide Zeiger bewegen sich im Sinne des Uhrzeigers, wobei die Sperrscheibe 16 und die Schaltscheibe 18 unter den zugehörigen Klinken gleiten. Dagegen ist die Schaltscheibe 28 so angeordnet, edaß sie bei der Drehung im Sinne des Uhrzeigers den Stift 27 und damit auch den Knopf 25 mitnimmt.
  • Um .nun die Zeiger in die Nullstellung zuüCk7ubringen, dreht man den Knopf 25 entcgeii dem Sinne des Uhrzeigers. Dabei wird 'die Schaltscheible 28 mittels des Stiftes 27 mitgenommen und dreht über die Hohlwelle 12 den großen Zeiger 13 zurück. Gleichzeitig dreht sich auch die auf der Hohlwelle 12 befestigte Schaltscheibe 18. Sobald nun der Schaltzahn dieser Schaltscheibe gegen die auf dem Zahnrad 17 gelagerte Schaltklinke stößt, wird über das Zahnrad 17 und die Hohlwelle 1:1 auch der kleine Zeiger 15 zurückgedreht. wobei der Zahntrieb 22 auf der Welle 20 gleitet, bis- der Sperrzahn der Sperrscheibe 16 gegen die an der Platte gelagerte Sperrklinke stößt. Die Klinken sind' so angeordnet. daß beim Anschlag -beide Zeiger in der Null. lage stehen. .
  • Ein etwaiges Verkanten beim Bedienen des Knopfes 25 hat keinen Einfluß auf die Zeiger. da der Knopf auf dem feststehenden Zapfen g unabhängig von den Zeigerwellen gelagert ist. Dreht man den Knopf 25 im Sinne des Uhrzeigers, so gleitet der Stift 27 in der schraubenförmigen Nut der Schaltscheibe 28. ohne daß dadurch die Zeiger verstellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPaüc11E: i. Zählwerk mit vorzugsweise von einem Fiüssigkeitsmeßwerk über eine Reibungskupplung stetig angetriebenem Zeiger. der mittels einer einseitig wirkenden, an einem konzentrisch zu den Zeigerachsen gelagerten Rückstellglied angeordneten Schaltklinke in die - Nullstellung zurückgestellt "verden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise als Bedienungsknopf (25) ausgebildete Träger der Schaltklinke auf einem feststehenden, von den Zeigerachsen getrennten Zapfen (9) drehbar gelagert ist. -2. Nullstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltklinke als axial verschiebbarer. unter dem Einfluß einer Druckfeder (29) stehender Stift (27) ausgebildet ist, der mit der zugehörigen, auf der Hohlwelle (12) des rückzustellenden Zeigers (13) angeordneten Schaltscheibe (28) zusammenarbeitet.
DES121307D 1936-01-28 1936-01-28 Nullstellvorrichtung fuer Zaehlwerke mit reibungsschluessig und stetig angetriebenem Zeiger Expired DE710080C (de)

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