DE709798C - Steuerung fuer hydraulisch gesteuerte Raedergetriebe an Werkzeugmaschinen, beispielsweise Bohrmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer hydraulisch gesteuerte Raedergetriebe an Werkzeugmaschinen, beispielsweise Bohrmaschinen

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Publication number
DE709798C
DE709798C DER105015D DER0105015D DE709798C DE 709798 C DE709798 C DE 709798C DE R105015 D DER105015 D DE R105015D DE R0105015 D DER0105015 D DE R0105015D DE 709798 C DE709798 C DE 709798C
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DE
Germany
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valve
piston
pressure medium
control
machine tools
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Expired
Application number
DER105015D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Stephan
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RABOMA MASCHF
Original Assignee
RABOMA MASCHF
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/12Mechanical drives with means for varying the speed ratio
    • B23Q5/14Mechanical drives with means for varying the speed ratio step-by-step
    • B23Q5/145Mechanical drives with means for varying the speed ratio step-by-step fluid-operated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Steuerung für hydraulisch gesteuerte Rädergetriebe an Werkzeugmaschinen, beispielsweise Bohrmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für hydraulisch gesteuerte Rädergle-, triebe an Werkzeugmaschinen, beispielsweise Bohrmaschinen, mit einem Verteilerventil zum Einstellen der Spindeldrehzahlen und einem mit dem Kupplungsschalthebel verbundenen Schaltventil.
  • Ist es bei diesen Rädergetrieben erforderlich, die Hauptspindel, beispielsweise die Spindel von Bohrmaschinen, bei stillgesetztem Getriebe frei von Hand zu drehen, z. B. um den Schlitz für den Werkzeugaustreiber nach vorn zu bringen, so muß zu diesem Zweck die B,öhrspindel aus ihrer Verbindung mit dem Getriebe gelöst werden. Dies wird erreicht durch die Einstellung des Verteilerventils auf eine sog. Nullstellung, in der ein auf der Hauptspindel ioder auf der ersten Welle neben der Hauptspindel sitzender Schieberäderblock außer Eingriff mit dem Geschwindigkeitswechselgetriebe gebracht wird.
  • Vor dem Wiedereinschalten der Maschine muß dann das Verteilerventil erneut auf eine Drehzahl eingestellt werden. Es ist also in den Fällen, in denen die Drehzahl beibehalten bleibt, notwendig, daß sich der Arbeiter die eingestellte Drehzahl merkt, wobei mindestens die Gefahr seines Irrtums ioder einer Verwechslung besteht. Auch macht das Suchen der Nullstellung und nachher der gewünschten Drehzahl am Verteilerventil eine zusätzliche Arbeit und erhöht damit die Nebenzeiten.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Nullstellung nicht mehr mit dem Verteilerventil, sondern mit einem im Nebenschluß zum Verteilerventil liegenden, handbetätigten Nullstellungsventil erreicht wird, und zwar durch besondere Nullstellungskolben, die unabhängig von den durch das Verteilerventil gesteuerten Verschiebekolben des betreffenden Räderblockes sind. Die Drehzahleinstellung wird also in keiner Weise von der Nulleinstellung berührt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Das Druckmittel., beispielsweise öl, gelangt aus einem ülsammelbehälter i über -eine Pumpe 2 und eine Rohrleitung 3 zum Schaltventil 4. Der Kolben 5 des Schaltventils wird über ein Gestänge @ von dem Einschaltliebel7 bedient. In der gezeichneten Stellung ist der Einschalthebel, der zugleich die Kap. Jung bedient, ausgeschaltet. Das von Pumpe geförderte Druckmittel gelangt ü das Schaltventil 4. durch die Rohrleitung zu einem von Hand betätigten Ventil9, das einen Bedienungsknopf io besitzt. Wird dieser entgegen der Kraft der Rückstellfeder i i niedergedrückt, so stellt sich der in dem Ventil enthaltene Kolben 12 so ein, daß die Leitung g in druckmittelleitende Verbindung mit der Leitung 13 gelangt, die mit dem Zylinder 14 für die Nullstellungskolben 15 und 16 in Verbindung steht. Das von der Pumpe 2 kommende Druckmittel gelangt also durch die Leitung 13, den Verteilerkanal 17 hinter die beiden Nullstellungskolben 15, 16, die zu beiden Seiten der Verschiebeeinrichtung 18 des Räderblockes i9 angeordnet sind, und die gleichzeitig von beiden Seiten verschiebend diesen aus der einen oder anderen Endstellung in seine ltlittelstellung verschieben. Der Räderblock i9 ist auf der Hauptspindel 20 oder auf einer Welle nahe der Hauptspindel verschieblich angeordnet.
  • Die Verschiebeeinrichtung 18 steht in bekannter Weise mit Verschiebekolben 21, 22 in Verbindung, _ die sich in Verschiebezylindern 23, 2.1 entsprechend der Einstellung eines Verteilerventils 25 in eine der beiden Endstellungen bewegen. Die der Drehzahl entsprechende Einstellung des Rädergetriebes und somit auch des Räderblockes i9 wird durch Einstellung des Verteilerventils 25 bewirkt, dessen Küken 26 entsprechende Durchlässe oder Kanäle 27 aufweist. Ist das Schaltventi14 durch Verschiebung des Kolbens 5 nach rechts eingeschaltet, so gelangt das Druckmittel von der Pumpe 2 durch die Rohrleitung 3 in die Röhrleitung 28 und von dort über das Verteilerventil25 in eine der zu den Verschiebezylindern 23, 24 führenden Rohrleitungen 29 oder 3o. In der gezeichneten Stellung gelangte das Druckmittel durch die Leitung 3o zu dem Zylinder 23 und verschob den Kolben 21 in die gezeichnete Stellung, während die Rohrleitung 29 mit dem Abfluß 31 am Verteilerventil 25 verbunden war.
  • Soll bei dieser eingestellten Drehzahl die Hauptspindel 2o zeitweilig vom Gesamtgetriebe abgeschaltet werden, so wird der Knopf io des Ventils g eingedrückt, so daß das Druckmittel in der bereits beschriebenen Weise die Nullstellungskolben 15 und 16 gleichzeitig verschiebt und somit den Räderblock i 9 in seine Mittelstellung bringt. Diese Bewegung ist nur dann möglich, wenn die Kupplung i 9 ausgeschaltet 'ist, das Getriebe .steht und der Kolben 5 das Drucköl von der Leitung 28 abgesperrt hat. Die Leitung 30 ;j,st dann über das Verteilerventil 25 und die 'Leitung 28 am Schaltventil 4 mit der Ablaufleitung 32 verbunden, während die Leitung 29 mit der Ablaufleitung 31 in Verbindung steht.
  • Soll die vorher eingestellte Drehzahl wieder eingeschaltet «erden, so genügt es, den Einschaltehebe17 einzuschalten, d. h. den Kolben 5 in die rechte Endstellung zu bringen. Hierdurch gelangt das Druckmittel durch die Leitung 28 und das Verteilerventil 25 zu den Verschiebekolben 21 und 22 und verstellt den Räderblock 19 wieder in seine frühere Stellung. Um diese Bewegung zu ermöglichen, sind die Nullstellungskolben 15 und 16 durch die Leitung 13 über das Ventil 9, das nunmehr in seiner gezeichneten Ruhestellung steht, mit der Ablaufleitung 33 an diesem Ventil verbunden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für hydraulisch gesteuerte Rädergetriebe an Werkzeugmaschinen, beispielsweise Bohrmaschinen, mit einem Verteilerventil zum Einstellen der Spindeldrehzahlen und einem mit dem Einschaltehebel verbundenen Schaltventil, dadurch gekennzeichnet, daß ein von Hand zu verstellendes Ventil (9) durch Druckmittelleitungen einerseits mit unabhängig von den durch das Verteilerventil (25) gesteuerten Verschiebekolben (21, 22) arbeitenden Nullstellungskolben (15, 16) für den auf der Hauptspindel ,oder auf einer Welle neben der Hauptspindel verschieblichen Räderblock (i9), andererseits mit dem Schaltventil (4) verbunden ist, in dessen Ausschaltestellung die Verschiebezylinder (23,24) des Räderblockes (i9) auf freien Ablauf des in ihnen enthaltenen Druckmittels geschaltet sind, so daß der Räderblock (i9) durch Verstellen des Ventils (9) durch die Nullstellungskolben (15,16) in die Mittelstellung und bei Wiedereinschaltung des Schaltventils (4) in seine vorher eingestellte Rädereingriffsstellung verschoben wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder der Nullstellungskolben (15, 16) durch das nicht verstellte Ventil (9) auf freien Ablauf des in ihnen enthaltenen Druckmittels geschaltet sind.
DER105015D 1939-04-18 1939-04-19 Steuerung fuer hydraulisch gesteuerte Raedergetriebe an Werkzeugmaschinen, beispielsweise Bohrmaschinen Expired DE709798C (de)

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