DE709461C - Abdichtleiste fuer Wagenkaesten, insbesondere fuer Tueren und Fenster von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Abdichtleiste fuer Wagenkaesten, insbesondere fuer Tueren und Fenster von Kraftfahrzeugen

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DE709461C
DE709461C DEG89273D DEG0089273D DE709461C DE 709461 C DE709461 C DE 709461C DE G89273 D DEG89273 D DE G89273D DE G0089273 D DEG0089273 D DE G0089273D DE 709461 C DE709461 C DE 709461C
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metal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/20Sealing arrangements characterised by the shape
    • B60J10/24Sealing arrangements characterised by the shape having tubular parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60J10/00Sealing arrangements
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/80Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description

  • Abdichtleiste für Wagenkästen, insbesondere für Türen und Fenster von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine aus Gummi und einer als Träger für die Befestigungsmittel dienenden Metalleiste bestehende Abdichtleiste für Wagenkästen, insbesondere für Türen und Fenster von Kraftfahrzeugen, die die Aufgabe hat, sowohl gegen die Unterlage, auf der sie befestigt ist, als .auch gegenüber einer zweiten Fläche, z. B. dem Türrahmen, abzudichten.
  • Die bekannten Abdichtleisten dieser Art bestehen im allgemeinen aus einer Gummileiste, die mit Hilfe einer aus Metall bestehenden Deckleiste durch Schrauben auf ihre Unterlage gepreßt wird und gegenüber dieser abdichtet, während ihre freiliegende Seitenkante oder Seitenfläche gegenüber einer zweiten Fläche, beispielsweise :einem Tür-oder Fensterrahmen, abdichten soll. Die Schrauben oder sonstigen Befestigungsmittel dienen dabei sowohl zum Befestigen der Gummileiste und der Metalleiste auf der abzudichtenden Unterlage als auch zur Schaffung .einer Verbindung zwischen Metalleiste und Gummileiste.
  • Der Nachteil von Anordnungen dieser Art besteht darin, daß sich die freiliegende Seitenkante oder Seitenfläche der Gummileiste infolge des von den Schrauben ausgeübten ungleichmäßigen Anpreßdruckes ungleichmäßig verformt, da der Gummi seitlich entsprechend dem jeweiligen Anpreßdruck mehr oder minder stark ausweicht. Infolge ihrer verzerrten Form kann die Abdichtleiste gegenüber der abzudichtenden zweiten Fläche, wie z. B. dem Fensterrahmen, nicht mehr befriedigend abdichten. Zieht man die Befestigungsschrauben nur wenig an, um die Verformung der freien Seitenkante oder Seitenfläche der Gummileiste möglichst gering zu halten, dann ergibt sich infolge des geringen Anpreßdruckes der Schrauben keine ausreichende Dichtwirkung gegenüber der Befestigungsunterlage, und zwar vor allem auf den zwischen den- Schrauben liegenden Abschnitten der Leiste. Anordnungen dieser Art sind mithin nicht geeignet, die Aufgabe der Doppeldichtung einwandfrei zu lösen.
  • In anderem Zusammenhang ist bereits vorgeschlagen worden, eine aus Gummi bestehende Leiste auf einer bandförmigen Unterlage aus Metall durch Gummischweißung zu befestigen. Dabei sollte die Gummiauflage als Polster zwischen der Motorhaube eines Kraftfahrzeuges und dem Kühlerrahmen dienen, um Geräusche bei Verwindungen des Fahrzeugrahmens zu, vermeiden. Die festhaftende Verbindung von Metall und Gummi hatte bei dem älteren Vorschlag somit lediglich den Zweck, ein Ablösen bzw. Verrutschen des Gummipolsters beim Anheben der Motorhaube zu verhindern. Die Befestigung des Gummi-Metall-Bauteiles erfolgt mit Hilfe von aus der Metalleiste herausgebögenen Zungen, die entsprechende üffnungen in der Unterlage durchsetzen und dann entsprechend umgebogen wurden. Die Aufgabe, eine Doppeldichtung zu schaffen, ist dem älteren Vorschlag fremd, insbesondere weil hier die Metalleiste an einer gleichfalls aus Metall bestehenden und damit starren Unterlage zur Anlage kommt. Abgesehen hiervon würde sich auch ein für Abdichtungszwecke ausreichender Anpreßdruck durch das Umbiegen von aus der Metalleiste herausgebogenen Zungen kaum erreichen lassen.
  • Schließlich ist auch bekannt, Abdichtungszwecken dienende Gummileisten in eiirre Führungsschiene einzulassen, die mit einer Rah-; menleiste verschraubt wird. Hier liegt aber gleichfalls Metall auf einer starren Fläche, nämlich der Rahmenleiste, auf, so daß einte einwandfreie Dichtung an dieser Stelle nicht erzielbar ist.
  • Demgegenüber unterscheidet sich nun die Erfindung dadurch, daß 1) die Abdichtleiste zur Lösung der eingangs erwähnten Sonderaufgabe aus einer mit der Metalleiste auf -deren ganzer Länge und Breite festhaftend verbundenen Gummileiste besteht, die einen sich in ihrer Längsrichtung- erstreckenden, die Dichtung gegenüber der Auflagefläche übernehmenden Teil und einen weiteren, auf eine quer gerichtete zweite abzudichtende Fläche wirkenden, gegenüber dem ersten frei beweglichen Dichtungsteil aufweist und die mit Hilfe voll Schrauben auf ihrer Unterlage befestigt ist, die die Metall- und Gummileiste durchsetzen und gemeinsam abdichtend gegen die Auflage pressen unter -deichzeitiger Aufrechterhaltung der freien Beweglichkeit des zweiten Dichtungsteiles und Erhaltung des Parallelverlaufes seiner Abdichtkante zur Längskante der Metalleiste.
  • Eine derart ausgebildete und angeordnete Abdichtleiste dichtet sowohl gegenüber ihrer Befestigungsunterlage als auch gegenüber einer zweiten Fläche einwandfrei ab, da sie sich durch den Anpreßdruck nicht verzerrt. Außerdem kann die Abdichtleiste gemäß der Erfindung aus hochwertigem Gummi hergestellt und dabei möglichst dünn gehalten «-erden und braucht nicht wie die bisherigen Abdichtleisten, die in der Regel gespritzt, also aus geringwertigen Gummisorten hergestellt ,werden, stärker ausgeführt zu «werden, als unbedingt notwendig ist. Die aus hochwertigem Gummi geschnittene Gummileiste besitzt überall gleiche Stärke, was bei den gespritzten Abdichtleisten, die in der Regel ungleichmäßig ausfallen, nicht zu erwarten ist. Durch die dünne Profilierung wird unter gleichzeitiger Verbesserung der Abdichtwirkung an Gummi gespart, was im Hinblick auf den großen Umfall,-, in welchem derartige Abdichtleisten Verwendung finden, von besonderer Bedeutung ist. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i und 2 zeigen einen Querschnitt und einen Grundriß eines Teiles einer bekannten Abdichtleiste.
  • Abb.3 und 4 zeigen einen Querschnitt und einen Grundriß eines Teiles einer Abdichtleiste gemäß der Erfindung, während die Abb.5 und 6 Querschnitte durch weitere Ausführungsformen der erfindungsgemäß ausgebildeten Abdichtleisten erkennen lassen.
  • Die Abb. i und 2 zeigen eine Abdichtleiste in der üblichen Ausbildung und Anordnung. Sie besteht aus einer Gummileiste i und einer lose auf dieser Gummileiste liegenden Metalleiste z. Beide Leisten werden mit Hilfe von Schrauben 3 auf der Unterlage 4 befestigt. Damit nun die Gummileiste i gegenüber der Unterlage 4 gut dichtet, muß sie durch die Schrauben 3 unter Vermittlung der Metalleiste 2 mit einem gewissen Druck auf die Unterlage 4 gepreßt werden. Dabei wirkt an den Stellen, an «'eichen die Schrauben angreifen, ein größerer Anpreßdruck auf die Gummileiste als an den zwischen den Schrauben liegenden Abschnitten. Naturgemäß ist es auch unmöglich, die Schrauben 3 überall gleichmäßig stark anzuziehen. Die Gummileiste i wird somit mit einem verschieden starken Anpreßdruck auf ihre Unterlage 4 gepreßt, und ihre freie Dichtkante verzieht sich infolgedessen etwa entsprechend Abb.2. Diese Kante kann also nicht mehr einwandfrei gegenüber einet- abzudichtenden Fläche, wie z. B. einem Türrahmen usw., dichten.
  • Demgegenüber ist in den Abb. 3 und 4 die erfindungsgemäße Ausbildung der Abdichtleiste wiedergegeben. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist hier die Gummileiste 5, die gleichfalls aus einem sich in der Längsrichtung erstreckenden und die Dichtung gegenüber der Auflagefläche übernehmenden Teil und aus einem zweiten, gegenüber dem ersten frei beweglichen Dichtungsteil besteht, mit der Metalleiste 6 auf deren ganzer Länge und Breite festhaftend verbunden. Als Befestigungsmittel für die Abdichtleisten dienen Schrauben 7, die die Metall- und Gummileiste durchsetzen und sie gemeinsam abdichtend gegvii die Auflage 4. pressen. Auch bei starkem Anziehen der Schrauben 7 zur Erzielung einer einwandfreien Abdichtwirkung gegenüf-,er der Unterlage .f kann sich die zweite frei bewegliche Abdichtkante der Gummileiste 5 nicht mehr verformen, da der Anpreßdruck voll der starren Metalleiste gleichmäßig auf und über die fest mit der Metallleiste 6 verbundene Gulnnlileiste 5 übertragen wird und nicht punktweise wirkt wie bei der Ausbildung nach den Abb. i und 2. Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 ist die Metalleiste 9 innerhalb der Gummileiste 8 angeordnet. Die Anpreßschrauben sitzen mit versenktem Kopf in Öffnungen i o der Metall- und Gummileiste, damit der Kopf nicht auf den Gummi preßt, sondern auf die Metalleiste drückt. Zu diesem Zwecke ist in der 'Oberfläche der Gummileiste 8 ein freier Raum i i geschaffen,.der den Kopf der Anpreßschraube aufnimmt. Ebenso kann auf der Unterseite der Gummileiste :ein mittlerer freier Teil vorgesehen sein, so daß an Gummi gespart wird. Auch hier ist im übrigen die Metalleiste mit der Gummileiste durch Vulkanisation verbunden. .
  • Die Abb. 6 zeigt -eine ähnliche Ausführungsform wie die Abb. 5, nur daß hier die freie Seitenkante 12 der Gummileiste, die sich gegen den abzudichtenden Teil 14 legt, eine etwas andere Form besitzt. Außerdem ist noch ein dachförmig ausgebildeter Ring 15 zwischen dem Schraubenkopf 16 und der Schiene 13 .eingeschaltet, der im Sinne einer Schraubensicherung dadurch wirkt, daß er sich in den umgebenden Gummi einpaßt und so ein Lockern der Schraube 16 durch Erschütterungen oder ähnliche Einflüsse verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus Gummi und einer als Träger für die Befestigungsmittel dienenden Metallleiste bestehende Abdichtleiste für Wagenkästen, insbesondere für Türen und Feinster von Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch die Vereinigung der folgenden, an sich bekannten Merkmale: i. die Gummileiste besteht aus einem sich in ihrer Längsrichtung erstreckenden, die Dichtung gegenüber der Auflagefläche übernehmenden Teil und aus einem weiteren, auf eine quer gerichtete zweite abzudichtende Fläche wirkenden, gegenüber dem ersten frei beweglichen Dichtungsteil; 2. die Gummileiste ist mit der Metallleiste auf deren ganzer Länge und Breite festhaftend verbunden; 3. als Befestigungsmittel für die Abdichtleiste. dienen Metall- und Gummileiste durchsetzende Schrauben o. dgl., die die Metall- und Gummileiste ,gemeinsam abdichtend ,gegen die Auflage pressen unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung der freien Beweglichkeit des zweiten Dichtungsteiles und Erhaltung des Parallelverlaufes seiner Abdichtkante zur Längskante der Metallleiste.
DEG89273D 1934-12-02 1934-12-02 Abdichtleiste fuer Wagenkaesten, insbesondere fuer Tueren und Fenster von Kraftfahrzeugen Expired DE709461C (de)

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DE709461C true DE709461C (de) 1941-08-18

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DEG89273D Expired DE709461C (de) 1934-12-02 1934-12-02 Abdichtleiste fuer Wagenkaesten, insbesondere fuer Tueren und Fenster von Kraftfahrzeugen

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DE (1) DE709461C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0111738A3 (en) * 1982-12-16 1986-11-26 Adam Opel Aktiengesellschaft Seal for body openings, especially for those of pivoting windows in motor vehicles
WO2001087657A1 (de) * 2000-05-19 2001-11-22 Saar Gummiwerk Gmbh Befestigungssystem für strangförmige elastische dichtelemente

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0111738A3 (en) * 1982-12-16 1986-11-26 Adam Opel Aktiengesellschaft Seal for body openings, especially for those of pivoting windows in motor vehicles
WO2001087657A1 (de) * 2000-05-19 2001-11-22 Saar Gummiwerk Gmbh Befestigungssystem für strangförmige elastische dichtelemente

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