DE709447C - Gleichlaufregelverfahren, insbesondere fuer Mehrschraubenschiffskraftanlagen - Google Patents

Gleichlaufregelverfahren, insbesondere fuer Mehrschraubenschiffskraftanlagen

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DE709447C
DE709447C DEK154284D DEK0154284D DE709447C DE 709447 C DE709447 C DE 709447C DE K154284 D DEK154284 D DE K154284D DE K0154284 D DEK0154284 D DE K0154284D DE 709447 C DE709447 C DE 709447C
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Germany
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pacemaker
engine
fuel supply
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housing
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DEK154284D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Benz
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D25/00Controlling two or more co-operating engines
    • F02D25/02Controlling two or more co-operating engines to synchronise speed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Gleichlaufregelverfahren, insbesondere für Mehrschraubenschiffskraftanlagen Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleichlaufregelverfahren für Kraftmaschinen, insbesondere für Mehrschraubenschiffskraftanlagen, bei welchem die Drehwinkelabweichung zwischen einer Welle der Kraftmaschine und der eines Schrittmachers für die Änderung der Kraftstoffzufuhr zur Kraftmaschine benutzt wird. -Als Schrittmacher kann z. B. eine konstant belastete und deshalb mit konstanter Drehzahl umlaufende Maschine, z. B. ein Elektromotor, dienen. Es kann aber auch bei aus mehreren Kraftmaschinen bestehenden Anlagen eine der Kraftmaschinen als Schrittmacher dienen und mittels der Regeleinrichtung "die Drehzahl der anderen bestimmen. Von der letzteren Ausführungsform wird bei Mehrschraubenschiffskraftanlagen bevorzugt Gebrauch gemacht, um die von den Maschinen und den Schiffsschrauben verursachten Schwingungengegenseitigaufzuheben. Gleichlaufregeleinrichtungen zur Durchführung des Verfahrens sind bekannt. Sie weisen ein Ausgleichgetriebe, z. B. ein Räderdifferential, auf, das vom Schrittmacher und der zu synchronisierenden Maschine angetrieben wird und dessen Ausgleichbewegung zum Verstellen der Brennstoffzufuhr zu der zu synchronisierenden Maschine dient. Das die Ausgleichhewegung ausführende Glied kann entweder derart auf das die Kraftstoffzufuhr beeinflussende Glied der zu regelnden Kraftmaschine wirken, dafl es die Kraftstoffzufuhr um so mehr an- oder abstellt, je größer die durch den Drehzahlunterschied eintretende Winkelabweichung zwischen den Wellen des Schrittmachers und der zu synchronisierenden Kraftmaschine ist, oder es kann beim Abweichen von einer bevorzugten Winkellage die Brennstoffzufuhr so lange verändern, bis die bevorzugte Winkellage wiederherge-
    stellt ist. Im ersten Falle wird lediglich eine
    mit der Drehzahl des Schrittmachers über-
    einstimmende Drehzahl der Kraftmaschine
    aufrechterhalten, während im zweiten Fa
    zusätzlich eine bestimmte gegenseitige W
    kellage der Schrittmacher- und Kraftmasc
    nenwelle aufrechterhalten wird.
    Diese bekannten Gleichlaufregeleinrichtungen verursachen jedoch erfahrungsgemäß ein starkes Pendeln der Drehzahl der zu synchronisierenden Maschine um die Drehzahl des Schrittmachers. Diese Pendelungen entstehen dadurch, daß die zu synchronisierende Maschine beim Abweichen von der Schrittmacherdrehzahl infolge ihrer Trägheit nicht schnell genug auf die durch das Ausgleichgetriebe vorgenommene Brennstoffverstellung anspricht, also mit ihrer Drehzahl der Brennstoffverstellung nachhinkt. Die Folge davon ist, daß in dem Augenblick, wo die zu synchronisierende Maschine die Schrittmacherdrelizahl wieder erreicht hat, die Brennstoffzufuhr bereits über das erforderliche Maß hinaus verstellt ist. Die zu svnchronisierende -Maschine über- oder unterschreitet dann, je nach der Richtung des Regelvorganges, die Schrittmacherdrehzahl,worauf sich der Regelvorgang in entgegengesetzter Richtung wiederholt.
  • Der Erfindnug liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese unerwünschten Pendelungen zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin, daß die bisher nur in Abhängigkeit von der Drehwinkelabweichung zwischen den Wellen des Schrittmachers und der Kraftmaschine verstellte Brennstoffzufuhr zusätzlich und in gleicher Richtung in Abhängigkeit von der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher und der Kraftmaschine verstellt wird. So kann z. B. bei einer Gleichlaufregeleinrichtung, die ein vom Schrittmacher und der Kraftmaschine angetriebenes Räderdifferential aufweist, dessen eine Ausgleichdrehbewegung ausübende Differentialgehäuse die Änderung der Brennstoffzuführung bewirkt, von dem Differentialgehäuse eine Pumpe angetrieben werden, die hei einer Drehrichtungsumkehr ihre Förderrichtung umkehrt, zwischen Saug- und Druckraum eine einstellbareRückströmdrossel aufweist und mit dem von der Drehzahl des Differentialgehäuses abhängigen Staudruck vor der Rückströmdrossel einen z. B. durch Federn in einer neutralen Mittellage gehaltenen Steuerkolben je nach der Drehrichtung und Drehgeschwindigkeit des Gehäuses vorübergehend in der einen oder anderen Richtung mehr oder weniger weit verschiebt. Die Ausgleichhewegung des Differentialgehäuses und die der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher und der Kraftmaschine entsprechende Bewe-
    gung des Steuerkolbens werden dann über
    einen Additionshebel o. dgl. auf das Verstell-
    ied für die Kraftstoffzufuhr der Kraft-
    hine übertragen.
    zusätzliche, von der Relativgeschwin-
    it zwischen dem Schrittmacher und der
    aftmaschine abhängige Verstellung der
    Kraftstoffzufuhr wirkt der Massenträeheit
    der Kraftmaschine entgegen. Während des Zurückbleibens der Kraftmaschine vergrößert sie die Kraftstoffzufuhr zusätzlich und vorübergehend um so mehr, je größer die RelativgAchwindigkeit zwischen dem Schrittmacher und der Kraftmaschine ist, während sie beim Voreilen derselben die Kraftstoffzufuhr zusätzlich und vorübergehend verkleinert. Durch die einstellbare Drosselstelle in der Pumpe läßt sich die zusätzliche und vorübergehende Verstellung der Kraftstofffzuführungseinrichtung in ihrer Größenordnung so einstellen, daß sie das durch die Massenträgheit der Kraftmaschine verursachte Nachhinken der Drehzahl derselben hinter der durch die Drehwinkelabweichung bewirkten Brennstoffverstellung aufhebt und damit die Drehzahlpendelungen der Kraftmaschine verhindert.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Gleichlaufregeleinrichtung, die nur die gleiche Drehzahl zwischen dem Schrittmacher und der Kraftmaschine aufrechterhält, und Abb. 2 eine Gleichlaufregeleinrichtung für eine Zweischraubenschiffskraftanlage, die die gleiche Drehzahl zwischen den beiden Kraftmaschinen und eine bestimmte gegenseitige Winkellage derselben aufrechterhält.
  • Bei der Regeleinrichtung nach Abb. i dient der mit gleichbleibenderDrehzahlumlaufende Elektromotor i als Schrittmacher für die Brennkraftmaschine 2. Der Schrittmacher i und die Brennkraftmaschine 2 treiben ein Differentialgetriebe 3 o. dgl. Ausgleichgetriebe an, dessen Gehäuse 4. nicht festgehalten wird und deshalb bei Unterschieden in der Drehzahl des Schrittmachers und der Brennkraftmaschine eine Ausgleichdrehbewegung ausführt. Die Drehung des Gehäuses 4 erfolgt, je nachdem ob die Brennkraftmaschine die Schrittmacherdrehzahl über- oderunterschreitet, in der einen oder anderen Richtung. Auf dem Gehäuse 4 ist ein Nocken 5 vorgesehen, der über ein Gestänge 6 und einen Additionshebel 7 auf das Verstellglied 8 für die Brennstoffzufuhr der der Brennkraftmaschine 2 zugehörigen Brennstoffpumpe g einwirkt. Der Nocken 5 ist so geformt, daß er beim Voreilen der Brennkraftmaschine die Brennstoffzufuhr vermindert und beim Zurückbleiben vermehrt. Jedem Punkte des Nockens entspricht somit eine bestimmte Stellung des Verstellgliedes für die Brennstoffzufuhr.
  • Auf dem Differentialgehäuse 4. ist ferne; ein Zahnkranz. io befestigt, der über .eiC Ritzel f i eine Pumpe 12 antreibt. Die Putri 12, z. B. eine Kapselpumpe, muß so eingerichtet sein, daß sie bei einer Drehrichtungsumkehr ihren Saugrauen mit ihrem Druckraum vertauscht. Saug- und Druckraum der Pumpe sind durch ein Rückströmdrosselventil 13 miteinander verbunden und je an einen der Arbeitsräume eines Steuerkolbens rd. angeschlossen. Der Steuerkolben i¢ wird durch Federn 15 nachgiebig in einer neutralen Lage gehalten und greift mittels seiner Kolbenstange 16 am freien Ende des Additionshebels 7 an. Die Pumpe 12 wird bei Drehzahlabweichungen zwischen dem Schrittmacher und der Brennkraftmaschine durch das Differentialgehäuse q., je nachdem ob die Brennkraftmaschine 2 voreilt oder zurückbleibt; in der einen oder anderen Drehrichtung mit um so größerer Drehzahl angetrieben, je größer die Drehzahlabweichung bzw. die Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher i und der Brennkraftmaschine2 ist. Dabei wird das Druckmittel je nach der Drehrichtung der Pumpe in der einen oder anderen Richtung durch das Rückströmdrosselventil13 gedrückt und weist vor demselben einen um so höheren Standdruck auf, je größer die Drehzahl der Pumpe ist. Dieser Staudruck wirkt je nach der Drehrichtung auf die Ober- oder Unterseite des Steuerkolbens 1q.. Dadurch wird der Kolben entgegen der- Spannung einer der .Federn 15 um so weiter in der einen oder anderen Richtung aus seiner neutralen Mittellage verschoben, je größer der Staudruck ist. Sobald die Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher und der Brennkraftmaschine wieder abnimmt, kehrt auch der Steuerkolben unter dem Einfluß der Federn 15 in seine neutrale Lage zurück. Die Bewegung des Steuerkolbens 14 ist somit der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher und der Brennkraftmaschine direkt proportional. Die Pumpe 12 ist derart an den Steuerkolben angeschlossen, daß derselbe beim Voreilen der Brennkraftmaschine 2 die - Brennstoffzufuhr vorübergehend vermindert und beim Zurückbleiben vorübergehend vergrößert, also die Brennstoffzufuhr in gleicher Richtung beeinflußt wie der Nocken 5. Durch den Additionshebel 7 wird jeweils die Summe der Verstellbewegungen des Steuerkolbens 14. und des Nockens 5 auf das Verstellglied für die Brennstoffzufuhr übertragen.
  • 1?.s sei z. B. angenommen, daß die Brennkraftmaschine 2 infolge stärkerer Belastung gegenüber dem Schrittmacher i in ihrerDrehzahl zurückbleibt. Das sich infolgedessen z. B. im Uhrzeigersinn drehende Differentialgehäuse q. vergrößert dann die Brennstoffüfuhr zur Brennkraftmaschine 2 mittels des N`oclzens 5 um so mehr, je größer die Winkeläliweichung zwischen den Wellen des Schrittmachers und der Brennkrafttnaschine ist und treibt gleichzeitig die Pumpe 12 an, so daß diese den Steuerkolben 14 in derselben Richtung verschiebt wie der Nocken 5 die Stange 6. Der Steuerkolben bewirkt somit eine zusätzliche Vergrößerung der Brennstoffzufuhr, die der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher und der Brennkraftmaschine direkt proportional ist. Durch diese zusätzliche Vergrößerung der Brennstoffzufuhr wird die Brennkraftmaschine um so stärker beschleunigt, je größer die Relativgeschwindigkeit ist und nähert sich deshalb schnell, d. h. ohne daß es erst zu einer unzulässig großen Drehwinkelabweichung zwischen der Schrittmacherwelle und der Welle der Brennkraftmaschine kommt, wieder der Schrittmacherdrehzahl. In dem Maße als dieBrennkraftmaschine beschleunigt wird, nimmt die Drehzahl des Gehäuses d. ab, so daß der Kolben 14 sich wieder auf seine neutrale Lage zu bewegt und die vorher von ihm vorgenommene Vergrößerung der Brennstoffzufuhr wieder rückgängig macht. Sobald die Drehzahlen des Schrittmachers und der Brennkraftmaschine wieder übereinstimmen, bestellt nur die durch den Nocken 5 vorgenommene Vergrößerung der Brennstoffzufuhr, welche genügt, um die Bremikraftmaschine bei der höheren Belastung auf der Schrittmacherdrehzahl zu halten. Beim Entlasten der Brennkraftmaschine verläuft der Regelvorgang in der entgegengesetzten Richtung.
  • Das Drosselventil 13 ist einstellbar und ermöglicht es deshalb, die zusätzliche und vorübergehende durch den Steuerkolben 14 vorgenommene Änderung der Brennstoffzufuhr in ihrer Größenordnung den Trägheitsv erhältnissen der zu regelnden Maschine genauestens anzupassen, so daß diese beim Übergang auf andere Belastungen keine Drehzahlpendelungen ausführt.
  • Die in Abhängigkeit von der- Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher und der zu regelnden Maschine durch die Einrichtung 12, 15 bewirkte zusätzliche Änderung der Brennstoffzufuhr hat den weiteren Vorteil, daß die Steigung des Nockens 5 sehr steil gewählt werden kann, so daß zwischen Vollast und Leerlauf der Brennkraftmaschine nur eine sehr kleine Drehwinkelabweichung zwischen dem Schrittmacher und der Brennkraftmaschine eintritt. Die beschriebene Regeleinrichtung kann dann auch bei solchen Kraftanlagen Anwendung finden, bei denen eine bestimmte gegenseitige Winkellage der Schrittmacher- und der Kraftmaschinenwelle mit großer Annäherung aufrechterhalten werden muß.
  • Bei dem Ausführungsbeispiele nach Abb.2 handelt es sich um eine Kraftanlage für ein Doppelschraubenschiff, bei der mit Rücksicht auf einen Kleinstwert an Erschütterungen die Brennkraftmaschinen i und 2 nicht nur dieselbe Drehzahl, sondern auch eine bestimmte gegenseitige Kurbelwellenlage aufweisen müssen. Von den Brennkraftmaschinen dient die mit i bezeichnete als Schrittmacher. Die Gleichlaufregelvorrichtung für die Brennkraftmaschine 2 entspricht im wesentlichen der in Abb. i dargestellten und ist dementsprechend mit denselben Bezugszeichen versehen. Der einzige Unterschied besteht darin, daß der Nocken 5 auf dem Differentialgehäuse .4 anstatt unmittelbar auf das Verstellgestänge der Brennstoffpumpe 9 einzuwirken, den Steuerschieber 17 eines am Additionshebel 7 angreifenden Servomotors 18 betätigt. Der Nocken 5 ist derart am Differentialgehäuse 4 befestigt, daß er den Steuerschieber 17 gerade in seiner neutralen Stellung hält, wenn die Wellen der beiden Maschinen i und 2 die bevorzugte gegenseitige Winkellage aufweisen. Beim Voreilen der :Maschine 2 verschiebt er den Steuerkolben in der Richtung, daß der Servomotor 18 die Bretmstoffzufuhr so lange vermindert, bis die bevorzugte Winkellage zwischen den Wellen wiederhergestellt ist, und beim Zurückbleiben verschiebt er den Steuerkolben in der entgegengesetzten Richtung, so daß die Brennstoffzufuhr so lange vermehrt wird, bis die bevorlugte Winkellage wiederhergestellt ist. Da bei dieser Art der Regelung nicht nur die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden Maschinen, sondern auch die eingetretene Winkelabweichung durch Änderung der Brennstoffzufuhr beseitigt werden muß, so besteht hier in besonders hohem Maße die Gefahr von Drelizahlpendelungen der zu regelnden Maschine 2. Diese Pendelungen werden durch die bereits ini Zusammenhang mit der Anlage nach i beschriebenen aus der Pumpe 12 und dem Steuerkolben 14. bestehenden Einrichtung verhindert. Durch Einstellen des Drosselventils 13 läßt sich der Eintluß der Einrichtung 12, 14. so einstellen, daß der vom Nocken 5 betätigte Servomotor 18 die Brennstoffzufuhr gerade um so viel ändert, als es die veränderte Belastung der Maschine 2 erfordert, während die Einrichtung 12, 14 die Trägheitsverhältnisse der Maschine 2 in der bereits mit Bezug auf das Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i beschriebenen Weise berücksichtigt und gleichzeitig die zur Beseitigung der Drehwinkelabweichung erforderliche vorübergehende Änderung der Brennstoffzufuhr bewirkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichlaufregelverfahren, insbesondere für Mehrschraubenschiffskraftanlagen, bei dem die Drehwinkelabweichung zwischen einer Welle der Kraftmascbine und der eines Schrittmachers für die Änderung der Kraftstoffzufuhr zur Kraftmaschine benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftstoffzufuhr zur Kraftmaschine zusätzlich und in gleicher Richtung in Abhängigkeit von der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher und der Kraftmaschine verstellt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem vom Schrittmacher und der Kraftmaschine angetriebenen Räderdifferential, dessen eine umlaufende Ausgleichbewegung ausführendes Gehäuse am Verstellglied für die Brennstoffzufuhr angreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) eine Pumpe (12) antreibt, die bei einer Drehrichtungsumkehr ihre Förderrichtung umkehrt und zwischen Saug- und Druckraum ein einstellbares R'ückströmdrosselventil (13) aufweist und die mit dem von der Drehzahl des Gehäuses abhängigen Staudruck vor dem Drosselventil einen z. B. durch Federn (15) in einer neutralen Mittellage gehaltenen Steuerkolben (14) je nach der Drehrichtung und Drehgeschwindigkeit des Gehäuses (4.) in der einen oder anderen Richtung mehr oder weniger weit verschiebt und <laß die der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Schrittmacher (i) und der Kraftmaschine (2) entsprechende Bewegung des Steuerkolbens (14) und die Bewegung des Gehäuses (4) mittels eines Additionshebels (7) o. dgl. auf das Verstellglied (8) für die Kraftstoffzufuhr der Kraftmaschine übertragen werden.
DEK154284D 1939-04-30 1939-04-30 Gleichlaufregelverfahren, insbesondere fuer Mehrschraubenschiffskraftanlagen Expired DE709447C (de)

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