DE709403C - Verfahren zur Herstellung eiserner Kartuschen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eiserner Kartuschen

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DE709403C
DE709403C DEE45177D DEE0045177D DE709403C DE 709403 C DE709403 C DE 709403C DE E45177 D DEE45177 D DE E45177D DE E0045177 D DEE0045177 D DE E0045177D DE 709403 C DE709403 C DE 709403C
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DE
Germany
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ring zone
pulling
cup
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DEE45177D
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AUGUST ENDERS AKT GES
Hoesch AG
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AUGUST ENDERS AKT GES
Hoesch AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/54Making hollow objects characterised by the use of the objects cartridge cases, e.g. for ammunition, for letter carriers in pneumatic-tube plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung- eiserner Kartuschen - Die Erfindung bezieht Sich auf die Her-Stellung eiserner Kartuschen mit Anschlagrund durch Ziehen aus einem napfförmigen Werkstück.
  • a. Es ist bekannt; Kartuschen azd Messing durch Ziehen herzustellen, bei edenen zur Randbildung,eine über .dein Boden der Kartuschenhülse nach innen vortretende Wandverstärküng zwischen Innenstempel, Außenstempel und Futter gepreßt und, dabei vom Innenstempel nach außen gedrängt und in eine Aussparung des Futters gestaucht wird.
  • - Die- Verwendung dieses Herstellungsverfahrens ist bei einem Werkstoff wie Messing infolg-ja der hohen Bildsamkeit und der besonders guten Ti:efziehfähigkeit dieses 'Werkstoffes ohne weiteres möglich. Insbesondere bietet die Herstellung des Überganges der zylindrischen-: Wandungen in. den Borden und des Anschlagrandes- trotz der- vorhandenen schärfen Abwinkelungen keine Schwierigkeiten.
  • Die Übertragung dieses Verfahrens auf. Eisen, also -auf Beinen Werkstoff; dessen Tieffieehfähigkeit bedeutend ,geringer 'ist; läßt sich nicht durchführen, -ohne daß Bödenreißer auftreten: Erfindungsgemäß werden eiserne Kartuschen- mit Anschlagrand durch Ziehen aus: einem napfartigen Werkstück in der 'Weise hergestellt, daß beim Ziehen des Kartuschmantels auf die endgültige Windstärke mit außen durchgehender. glatter Wandung. eeixe sich an @den'Boden anschließen-de innereRing; zone mit @einem',das Mehrfache wies späteren Anschlagrandes enthaltenden Volumen stehengelassen, die vorspringende -innere Ringzone sodann nach außen gepreßt und aus dieser anschließend durch Niederpressen. bzw. Stau= chen und Abdrehen des überschüssigen Werkstoffies -der Anschlagrand fertiggestellt wird. Daneben wird an eden Rand des Bodens des für das Ziehen der Kartusche vorgebildeten Napfes eine über edie Bodenfläche vorspringende Ringwulst angepreßt, welche beim Preaseen oder dem Boden benachbarten Ring-Zone von innen nach außen Werkstoff für die: dabei eintretende Vergrößerung des Bodens. und beim Flachpressen des Bodens gegebenenfalls auch zusätzlichen Werkstoff' für den Anschlagrand liefert. Der . Berste Streckzug -,des geschmiedeten Napfes zur Hülse, ;das. radiale Presseen '-der-dem Boden benachbarten- Ringzonee von innen nach außen und die Fertigstellung des' Anschlagrandes durch Kaltverformung verfolgen dabei- vorteilhaft ohne ZwischengTühung, während vor den das weitere Abstrecken der Hülse bewirkenden Arbeitsvorgängen jeweils. geglüht werden müß.
  • Dnrch@=dieses. Herstellungsverfahren, dessen einzelne 'Arbeitsvorgänge nicht als erfinderisch . angesehen werden, :dessen patentbegründende Bedeutung also nur in der Verbindung der Einzelmaßnahmen zu sehen ist, -ist es möglich geworden, .auch Werkstoffe von schle.' , terer Tiefziehfähigkeit als Messing ohne teres für die Herstellung von Kartixscheh verwenden, bei deiien das Herstellungsve , fahren jede scharfe Verformung in der Bodenrundung und an den Anschlagrändern vermedet. Bodenreißer, die ohne die beschriebene -Maßnahme auftreten, fallen fort.
  • Die Zeichnung veranschaulicht das Herstellungsverfahren schematisch durch-die Darstellung verschiedener Zwischenformen des Werkstückes. -Abb. r zeigt den aus einer ebenen Platte in einem oder in mehreren Arbeitsgängen! gedrückten Napf r mit Mantel -und Boden von ungefähr gleicher Wandstärke und einem an den Boden angedrückten äußeren Wulstrand 3. -Abb. 2 veranschaulicht den Beginn des Ausstreckens der Wandung q. des' Napfes, wobei in der sich unmittelbar an den Boden anschließenden Zone 5 des Mantels die Wandstärke unverändert gelassen ist Zwecks Anwendbarkeit der bisher üblichen Ziehwerkzeuge USW. wird die Wandung q. unter Bildung ,einer auf .der ganzen Länge des Mantels glatten Außenfläche 6 gestreckt, so daß die Zone mit größerer Wandstärke-nach innen vorspringt.
  • Abb.3 zeigt eine weitere :Stufe des Ausstreckens der Wandung q. und läßt die dabei auftretende allmähliche Abnahme _ des Außendurchmessers des Napfes erkennen.
  • Abb. q. zeigt ,die Kartuschenhülse, nachdem der Manbel4 bis auf die endgültige Wand stärke gestneckt ist.
  • Abb.'S veranschaulicht das. Werkstück nach einem weiteren Arbeitsgang; in welchem die sich ,an den Boden 2 unmittelbar anschließende Zone.5 nach außen gedrückt ist, so daß sich die nunmehr glatt verlaufende Innenwandufig 7 ;des Mantels nur schwach nach unten verjüngt und eine außen über den auf den endgültigen Durchmesser- gezogenen Mantel vorspringende Zone 5' entsteht. Bei dem Verdrängen der Zone 5 nach außen wird dem Boden 2 entsprechend vergrößert und das hierzu erforderliche Material zum Teil von. dem hierbei verschwindenden Wulstrand 3 geliefert. Zum Teil liefert das- erforderliche Material auch der Boden. selbst, bei gleichzeitiger Streckung und Verminderung seiner Wandstärke. Die Herstellung des Anschlagrandes am Boden der Kartusche ist in.
  • Abb.6 veranschaulicht und erfolgt in der @@V,eise, daß der äußere Teil der an den Boden >schließenden Zone 5' unter gleichzeitiger Sägeringer Streckung dieses Mantelteiles zu dem Anschlagrand i o niedergedrückt wird. Der noch verbleibende Materialüberschuß wird sodann bis auf den Umfang 9 des Mantels q. abgedreht.
  • Die Weiterverarbeitung der Kartusche, z. B. die Anbringung der Zündlöcher usw" gehört nicht zum Gegenstand der Erfindung und: ist daher nicht .dargestellt.

Claims (2)

  1. PATt;N'CANS'PRÜCllt:: i. Verfahren zur Herstellung eiserner Kartuschen mit Anschlagrand durch Ziehen aus einem napfartigen Werkstück, dadurch gekennzeichnet, Üaß beim Ziehen des Kanuschmantels ,auf die endgültige Wandstärke mit außen durchgehender glatter Wandung eine sich an den Boden .anschließende innere Ringzone mit einem .das Mehrfache des späteren Anschlagrandes !enthaltenden Volumen stehengelassen, die vorspringende innere Rjngzone:sodann nach außen gepreßt und aus dieser .anschließend durch Niederpressen bzw. Stauchen und Abdrehen des überschüssigen Werkstoffes der Anschlagrand fertiggestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rand s Bodens des für das Ziehen der Kartusche vorgebildeten Napfes eine über die Bodenfläche vörspringende Ringwulst angepreßt wird, welche beim Pressen der dem Böden benachbarten Ringzone von innen --nach .außen Werkstoff für die dabei eintretendme Vergrößerung .des Bodens und beim Flachpressen des Bodens gegebenenfalls- 'auch zusätzlichen Werkstoff für den Anschlagrand liefert. 3: Verfahren nach Anspruch i odter' dadurch gekennzeichnet, d;aß das Strecken des Napfes zur Hülse, ,das radiale Presse: der dem Boden benachbarten Ringzone von innen nach außen und die Fertig= stellung des Anschlagrandes durch Kältverfoxmung und mit Aüsnahrne der zum Strecken der Hülse erforderlichen Arbeitsgänge ohne Zwischenglühung erfolgen:
DEE45177D 1934-01-21 1934-01-21 Verfahren zur Herstellung eiserner Kartuschen Expired DE709403C (de)

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