DE709265C - Entschlackungseinrichtung fuer Kesselfeuerungen - Google Patents

Entschlackungseinrichtung fuer Kesselfeuerungen

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DE709265C
DE709265C DEM119165D DEM0119165D DE709265C DE 709265 C DE709265 C DE 709265C DE M119165 D DEM119165 D DE M119165D DE M0119165 D DEM0119165 D DE M0119165D DE 709265 C DE709265 C DE 709265C
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slag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • F23J1/02Apparatus for removing ash, clinker, or slag from ash-pits, e.g. by employing trucks or conveyors, by employing suction devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2900/00Special arrangements for conducting or purifying combustion fumes; Treatment of fumes or ashes
    • F23J2900/01003Ash crushing means associated with ash removal means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2900/00Special arrangements for conducting or purifying combustion fumes; Treatment of fumes or ashes
    • F23J2900/01021Removing ashes from the ash pit using reciprocating means, e.g. pushers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Entschlackungseinrichtung für Kesselfeuerungen Die Erfindung betrifft teine Entschlackungseinrichtung für Kesselfeuerungen mit einem in eine -wassergefüllte Bogenwanne eintauchenden Schlacken£allschacht und einem auf dem Wannenboden bis iehva zu seiner tiefsten Stelle hin -und her bewegten, unter Eigengewicht frei aufliegenden, mit Stirn- und Deckfläch,e versehenen bogenförmigen Kolben. Dieser an sich bekannte Aufbau der Einrichtung erfährt erfindungsgemäß dadurch eine weitere Ergänzung und Ausg-estaltung, daß folgendeAnordnungs- undAusführungsmerkmale damit vereinigt werden: a) die Lage der Hubstrecke der Kolbenstirnwand Weibt: innerhalb des Grundrißbereichs des Schlackenfallschachtes, b) die äußerste Vorschubstellung des Kolbens liegt im Drosselbereich der vorderen Schachtivand; c) an den Wannenboden ist eine schräg ansteigende Vorschubbahn angeschlossen.
  • Die Gesamtvereinigung der Einrichtungsteile -und -merkmale ergibt einen. Entschlacker gedrängter Bauart, der ohne Betriebsstörungen die in idie Wanne einfallenden Schlacken ablöscht, zerkleinert, entwässert -und ohne Belästigung der Umgebung so auszutragen ermöglicht, daß sie durch di-- üblichen Fürdermittel weitergefördert werden können. Es ist so eine betriebssichere Anlage geschaffen, bei der die unter Umständen bei Kettenförderem auftretenden Schwierigkeiten vermieden bleiben und bei welcher das Eintauchende des Schlackenschachtes in die Wanne größtmölichste Schonung erfährt. Bogenwannen und bogenfönnige Kolben sind von Beschickungseinrichtungen für Großfeuerungen, insbesondere von Unters`chubfeuerungen her bekannt, dienen aber dort bei andersartigen Fördermassen dem Einfördern derselben in die Wanne, während es sich beim Erfindungsgegenstand um das Ausschieben der Massen aus der Wanne unter gesteigertem Gegendruck handelt.
  • Zweckmäßigerweise wird auch,die nach der Erfindung ausgebildete Entschlackungseinrichtung mit bekannten Brechwerken im Schlackenfallscbachtausgestattet, deren Durchsatz unter allen Umständen kleiner sein muß als,das Fördervermögen des Kolbens, um Verstopfungen zu vermeiden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben.
  • Fig. i zeigt den senkrechten Längsschnitt durch den Schlackenschacht und die Entschlackungseinrichtung.
  • Fig. 2 zeigt einen' Schnitt nach Linie A-A der Fig. i.
  • An den Schlackenrost der Feuerung schließt sich der Schlackenfallschacht 2 mit rechtecki,-gern Querschnitt an. Von der linksseitigen Wand aus unterfängt den Schacht 2 eine Wanne mit nach einer Zylinderfläche gekrümmtem Boden 3, der in eine schräg ansteigende, in einer übedallkante endigende Vor- und Ausschubbalm 4 übergeht. Die Wanne ist teilweise mit Wasser gefüllt; die Füllungsböhe bestimmt die überfallkante. Auf dem Wannenboden 3 l;egt frei ein starrer Kolben i unter Eigengewicht auf, dr mit einer im gleichen Sinnü wie der Wannenboden ge- wölbten Deckfläche und einer die Schubwirkung ausübenden -eschlossenen Stirnwand i' aus 'gestattet ist. An seinem aus der Wasserfüllun# der Wanne lierausra-enden linksseitigen rückwärtigen Ende ist der Kolben i mit Zahnstang,cu. 7 ausgestattet, irl die cntsprechende Antriebsse-mente 8 für die Hinundherbewegting 'des Kolhens auf dem Wannenboden3 eingreifen. Die Hul.)strecke der Kolbenstiinwand liegt innerbalb des Grundrißbereiches des Sclilacl,-cnfallsel)aclitCS 2. Der Kolben i wird zwischen der linken Schachtwandunterkante -und deinWanneaboden3 geführt, wodurch eine ausreichende Abdichtung des Waimenraumes gegenüber der Z, Z5 g Um-ebun- erzielt werden kann. Die gegenüberliegende Schachtwand 2' endigt mit einem prismatischen Hoblbalken unterbalb des Betriebs,wasSerstandes und ergibt so einen dichten Abschluß auf der Ausschubseite des Schlackenschachtes:2. Der erwähnte -, über der Vorschubbalin4 liegende Hohlbalken begrenzt nach oben einen Drosselbereich für die ausgeschobene Schlacke, in welchen der Kolben mit seiner Stirnwand i' in seiner äußersten Vorschubstellung eindringt und von dem aus .b ZD sich die Schlackenmassen gegen die Wanne züi böschen. Der gelenk- und knickfrei angetriebene Bogenkolben i drückt gegen die Schlackenmassen, wohei die Unterkante seiner Stirnwand i' bei zunehmendem Widerstand mit wachsendem Anpreßdruck auf dem Wannenboden gleitet. Infolge dieses starken Anpreßdruckes säubert der Kolbenboden den Wannenboden 3 und verhindert, daß Schlackenstücke übersprungen werden. Die auf der Vorschubbahn 4 sich ansammelnden Schlackenmassen ragen aus der Wasserfüllung -der 'Wanne heraus, so daß das ihnen anhaftende Wasser abläuft und die Massen verhältnismäßig rasch züm Trocknen kommen. Bei jedem Vorschub des Kolbens i fällt eine ge-,visse Schlackenmen-e über die Abfallkante auf irgendeine Fördereinrichtunly ab.
  • Zweckmäßigerweise werden auch bei der Anordnung nach der Erfindung mit Zähnen benetzte bekannte Brechwalzen 6 verwendet. die in verschiedenen Höhenlagen im Schlackenfallschacht 2 angeordnet sind und in den eingezeichneten Drehrichtungen vonciner in dem Hohlbalken untergebrachten Welle aus angetrieben werden., Die obere Walze wirkt dabei zunächst mit der als Brechbacke gestalteten vorderen Schachtwand 2' zusammen und. bricht die grob anfallenden Schlackenbrocken vor. Eine weitere Zermalmung der Massen findet dann zwischen beiden Brechwalzen 6 statt. Zur Erzielung einer günstigen Brechwirkung, läuft die untere Walze vorteilhafterweise schneller, und zwar etwa dreimal so schnell wie die obere Walze. Die zerkl,einerien Schlacken fallen in die Wasserfüllung der Wanne" zerbersten hier und werden dadurch weiter gekörnt, um dann, von dem hin und her wandernden Bogenkolben i über die Vorschubbahn4 ausreichend gelöscht und gekühlt ausgetragen zu werden. Die Förderleistung des Kolbens i wird durch Regelung der Hubgröße und der Hubzahl so eingestellt, daß der Durchsatz der Brech##,#ilzen 6 immer kleiner bleibt als die Förderleistung des Kolbens, um zu,erreichen, daß die Wasserfüllung unter den Brechwalz#en rasch vom Schlackeninhalt befreit wird und die von kommende heiße Schlacke stets Raum in der Wanne zur Löschun- findet. Die Kolbenstirnwand i' liegt nur mit ihrer schmalen Alafsetzfläche auf dein Wannenbod,en 3 auf, so daß sich die Ab- nutzung auf diese Fläche beschränkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. EntschlackungseinrichtungfürKesselfeuerung,en mit einem in eine wassergefüllte Bogenwamie eintauchenden Schlakkenfallschacht und einemaufdernWanrienboden bis etwa zu seiner tief sten, Stelle hin und her bewegten, unter Eigengewicht frei aufliegenden, mit Stirn- und Deckfläche verschenen, bogenförmigen Kolben, gekermzeichnet durch die Vereinigung folgender Anordnungs- und Vorrichtungsmerkmale: a) die Lage der Hubstrecke der Kolbenstirnwand (i) bleibt innerhalb des Grundrißbereichs des Schlackenfallschachtes (2); b) die äußerste Vorschubstellung des Kolbens (i) liegt im Drosselbereich der vorderen Schachtwand (2'); c) an dem Wanneriboden ist eine schräg ansteigende Vorschubbahn (4) angeschlossen.
  2. 2. Entschlackungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Scblackenschacht (2) Brechwalzen (6) angeordnet sind.
DEM119165D 1932-03-17 1932-03-17 Entschlackungseinrichtung fuer Kesselfeuerungen Expired DE709265C (de)

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DE (1) DE709265C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974045C (de) * 1951-11-25 1960-08-25 Steinmueller Gmbh L & C Austragvorrichtung fuer Schuettgut, insbesondere fuer Verbrennungsrueckstaende bei Feuerungsanlagen
EP0959301A3 (de) * 1998-05-20 2000-02-23 Krupp Fördertechnik GmbH Vorrichtung zur Verhinderung der Bildung von Verstopfungen am Abwurf von Rosten durch grossstückige Materialteile
EP1495812A1 (de) * 2003-07-11 2005-01-12 Claudius Peters Technologies GmbH Brecheranordnung mit Brechwalzen bei einem Klinkerkühler

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974045C (de) * 1951-11-25 1960-08-25 Steinmueller Gmbh L & C Austragvorrichtung fuer Schuettgut, insbesondere fuer Verbrennungsrueckstaende bei Feuerungsanlagen
EP0959301A3 (de) * 1998-05-20 2000-02-23 Krupp Fördertechnik GmbH Vorrichtung zur Verhinderung der Bildung von Verstopfungen am Abwurf von Rosten durch grossstückige Materialteile
EP1495812A1 (de) * 2003-07-11 2005-01-12 Claudius Peters Technologies GmbH Brecheranordnung mit Brechwalzen bei einem Klinkerkühler

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