DE709191C - Peilanlage - Google Patents
PeilanlageInfo
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- DE709191C DE709191C DET50161D DET0050161D DE709191C DE 709191 C DE709191 C DE 709191C DE T50161 D DET50161 D DE T50161D DE T0050161 D DET0050161 D DE T0050161D DE 709191 C DE709191 C DE 709191C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Peilanlage Zusatz zum Patent 700 38I Im Hauptpatent 700 38I wird eine Rahmenantennenanordnung für Luftfahrzeuge beschrieben, bei der der Rahmen in einer muldenförmigen Vertiefung ades metallischen Fahrzeugrumpfes liegt und bei der gleichzeitig der über den Muldenrand überstehende Rahmenteil mit einer Haube aus Isoliermaterial windschnittig verkleidet ist. Auf diese Weise wird vermieden, daß sich bei großer Fahrgeschwindigkeit um die Rahmenteile Luftwirbel bilden und den Luftwiderstand unzulässig erhöhen.
- Eine wichtige Anforderung an alle Einbauteile hei Luftfahrzeugen ist, daß vliese so raumsparend wie möglich sein müssen. In dieser Hinsicht ist jedoch der normale Peilrahmen bei Unterbringung in einem Gehäuse sehr ungünstig; denn er erfordert einen großen toten Raum, der zwar zur Drehung des Peilrahmens vorhanden sein muß, aber nicht in dem erwünschten Maße ausgenutzt wird.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei Peilrahmen anordnungen nach dem Hauptpatent Rahmen zu verwenden, deren einzelne Windungen so weit ause,inandergezogen sind, daß die Wicklungsbreite etwa gleich dem großten Windungsdurchmesser ist. Drehrahmen, welche leine solche Form besitzen, sind an sich wohl bereits bekannt. Die Erfindung betrifft nur eine besonders vorteilhafte Anwendung solcher Rahmen bei metallischen Luftfahrzeugen. Rei Verwendung des Rahmens in einer muldenförmigen Vertiefung des Fahrzeuges wird man diesem einen Kreisquerschnitt erteilen, so daß ein toter Raum fast vollkommen vermieden wird.
- D-e Windungen des Rahmens sollen vorzugsweise aus Band oder röhrenförmigen Leitern bestehen. Hierdurch und durch das Auseinanderziehen der einzelnen Windungen wird der Vorteil erzielt, daß die Rahmeninduktivität wesentlich vermindert wird.
- Der erfindungsgemäße Peilrahmen soll nun an einem Ausführungsbeispiel an Hand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. In Abb. list mit a ein Teil der Abdekkung des Flugzeuges, beispielsweise das oberhalb der Führerkabine liegende Teil der Abdeckung, dargestellt. Darin befindet sich die muldenförmige Vertiefung, in der der erfindungsgemäße Peilrahmen angeordnet ist.
- Abb. 2 stellt einen Querschnitt in Richtung I-I der Abb. I dar. Der Peilrahmen ist um die Achse A, die in Abb. I senkrecht zur Bildfläche liegt, drehbar. Er besteht aus den einzelnen Leitern d, die als zueinander parallel liegende Sehnen auf einem kreisförmigen, aus Isolierstoff. (Hartstoff) bestehenden Körper angeordnet sind. Der Querschnitt dieser einzelnen Windungen wird also beispielsweise in Richtung 1 - 1 am größten sein. Die einzelnen Windungen können entweder, wie in Abb. I dargestellt, hintereinandFergeschaltet oder aber je nach der gewünschten Induktivität in Gruppen parallel geschaltet werden. D e Feineinstellung einer gewünschten Induktivität kann beispielsweise mit Hilfe der beiden außenliegenden Windungen des Rahmens durch Veränderung ihrer Windungsflächen erfolgen.
- Um zusätzliche Schleifen, d. h. schädliche Induktivitäten, zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die beiden Enden einer jeden Windung möglichst nahe einander zu führen.
- In Abb. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines solchen Peilrahmens in etwas abgeänderter Ausbildung dargestellt. Es ist zu sehen, wie die einzelnen Windungen auf dem aus Hartstoff oder einem anderen Isolierkörper bestehenden Teil e angeordnet sind. Wie auch aus Abb. I zu ersehen ist, ist der Rahmen zur Ausnutzung des gesamten kreisförmigen Querschnitts so konstruiert, daß die Breite b der auseinandergezogenen Windungen etwa gleich dem Durchmesser c der größten Windung gemacht ist. In Abb. 3 sind zwei Wicklungshälften zu je sechs Windungen parallel geschaltet.
- Da der Peilrabmen bei der erfindungsgemäßen Anordnung sehr nahe an die metallischen Teile des Flugzeuges herangeführt ist, w crden sich größere Funkbeschickungswerte zeigen. Diese Funkbeschickungswerte können beispielsweise durch Wahl eines größeren Abstandes zwischen dem metallischen Schirm der Mulde und den Peilrahmenwindungen reduziert werden. Es ist aber ebenfalls möglich, eine Kompensation in der Weise vorzunehmen, daß über der Mulde ein oder mehrere mit dem metallischen Schirm dieser Mulde elektrisch verbundene Leiter angeordnet sind. Diese zusätzlichen Leiter, die durch den Schirm der Mulde kurzgeschlossen werden, bilden dann Kompensationsschleifen, wie sie in ähnlicher Weise bereits an Bord von Fahrzeugen Verwendung finden.
Claims (4)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Peilanlage unter Verwendung einer Rahmeiiantennenanordnung nach Hauptpatent 700 381, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Windungen der Rahmenantenne so wek auseinandergezogen sind, daß die Wicklungsbreite etwa gleich dem größten Windungsdurchmesser ist.
- 2. Peilanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Windungen aus band- oder rohrförmigen Leitern bestehen.
- 3. Peilanlage nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Windungen als zueinander parallel liegende Sehnen auf einem kreisförmigen, aus Hartstoff bestehenden Körper angeordnet sind.
- 4. Peilanlage nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompelisation der Funkbeschickungswerte über der Mulde ein oder mehrere mit dem metallischen Schirm der Mulde elektrisch verbundene Leiter angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET50161D DE709191C (de) | 1938-03-23 | 1938-03-23 | Peilanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET50161D DE709191C (de) | 1938-03-23 | 1938-03-23 | Peilanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE709191C true DE709191C (de) | 1941-08-08 |
Family
ID=7563329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET50161D Expired DE709191C (de) | 1938-03-23 | 1938-03-23 | Peilanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE709191C (de) |
-
1938
- 1938-03-23 DE DET50161D patent/DE709191C/de not_active Expired
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