DE708972C - Schaltstueck mit Rechts- und Linksdrehung fuer Kleinselbstschalter - Google Patents

Schaltstueck mit Rechts- und Linksdrehung fuer Kleinselbstschalter

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DE708972C
DE708972C DEST59400D DEST059400D DE708972C DE 708972 C DE708972 C DE 708972C DE ST59400 D DEST59400 D DE ST59400D DE ST059400 D DEST059400 D DE ST059400D DE 708972 C DE708972 C DE 708972C
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DE
Germany
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contact
contact piece
recess
bridge
switch
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Expired
Application number
DEST59400D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Sattler
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Stotz Kontakt GmbH
Original Assignee
Stotz Kontakt GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02Details
    • H01H73/04Contacts
    • H01H73/045Bridging contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/20Bridging contacts
    • H01H1/2041Rotating bridge

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Schaltstück mit Rechts- und Linksdrehung für Kleinselbstschalter Der ortsbewegliche Kontakt eines Kleinselbstschalters kann im wesentlichem ,auf zwei verschiedene Arten angeordnet -sein. Man bildet ihn entweder ähnlich wie bei Drehschaltern als Köntaktbrücke aus und ordnet ihn auf einem Schalträdchen mit Rechts- und Linksdrehung an, oder der ortsbewegliche Kontakt findet sich am freien Ende einer zugleich als Ausschaltfeder dienenden Blattfeder. . Die ersterwähnte Anordnung wurde insbesondere deshalb gewählt, weil sie mit verhältnismäßig einfachen Mitteln eine Mehrfachunterbrechung zu erzielen gestattet, bei der der Abschaltlichtbogen in zwei ,aller mehrere Teillichtbögen zerteilt wird, also rascher zum Erlöschen gebracht werden- kann. Bei einer solchen Anordnung läßt sich aber die Ausbildung der Unterbrechungskontakte als Gleitkontakte nicht vermeiden, die aber vornehmlich bei Kleinselbstschaltern mit ihren hohen Unterbrechungsleistungen deshalb unerwü@nscht sind, weil der nicht zu vermeidende Kontaktabbrand die gute Kontaktgabe mit der Zeit verhindert und dann zufolge ungleichmäßiger Belastung der einzelnen Kontaktstellen diese einer höheren Abnutzung unterliegen.
  • Man sucht daher bei Kleinselbstschaltern Tastkontäkte zu verwenden, wie, sie vorliegen, wenn der oirtsbewegliche Kontakt in der zweiten der oben angegebenen Art angeordnet wird. Hierbei aber ist wiederum eine Mehrfachunterbrechung schwierig durchzuführen. Bei einer solchen ist es notwendig, daß die einzelnen Unterbrechungskontakte sämtlich gleichzeitig und auch ;gleichmäßig miteinander in Berührung kommen und daß bei allen Unterbrechungsstellen gleicher Kontaktdruck herrscht. Das läßt sich jedoch mit einfachen Mitteln nur sehr schwer erreichen. Bei allen diesen bekannten Anordnungen ist es im übrigen noch nachteilig, daß sowohl bei den bisherigen Gleitkontakten als auch bei den bekannten Tastkontakten die federnde Ausbildung wenigstens des einen von zwei zusammenarbeitenden Kontakten nicht vermeidbar ist. Diese Federn sind aber stromführend, so daß bei der zum Teil sehr hohen Belastung solcher Kleinselbstschalter die Gefahr besteht, daß die Kontaktfedern mit der Zeit an Kraft einbüßen und dann nicht mehr der erforderliche Kontaktdruck erzielt wird.
  • Die Erfindung betrifft ein Schaltstück mit Rechts- und Linksdrehung für Kleinselbstschalter und mit doppelter Kontaktunterbrechung; sie ermöglicht es, mit einfachen Mitteln zu erreichen, daß der Kleinselbstschalter Tastkontakte aufweist, eine doppelte Kontaktunterbrechung erzielt wird, dabei aber gleichmäßiger Kontaktdruck gewährleistet ist, und überdies gibt die Erfindung die Möglichkeit, die den Kontaktdruck erzeugenden Federn so anzuordnen, daß sie nicht strom-, führend sind, also auch durch noch so hohe Strombelastung nicht geschwächt werden können. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß die Kontaktbrücke in Gestalt eines selbst nicht federnden Blechstreifens im Richtung parallel zum Durchmesser des Schaltstückes in diesem innerhalb einer Ausnehmung lose gelagert wird und unter der Wirkung einer Federung steht, die die Kontaktbrücke in Richtung der Einschaltbewegung des Schaltstückes gegenüber diesem zu verdrehen sucht. . Man hat bisher im allgemeinen bei Drehschaltern, ebenso aber auch bei Kleinselbstschaltern mit drehbarem Schaltstück die auf diesem angeordnete Kontaktbrücke fest gelagert. Hiermit bricht die vorliegende Erfindung bewußt und absichtlich, die Kontaktbrücke wird lose im Schaltstück gelagert, so daß sie sich gegenüber dem Schaltstück frei bewegen kann. Dann ist die Kontaktbrücke in der Lage, sich in der Einschaltstellung unter der Einwirkung der im Schaltstück vorgesehenen Federung gleichzeitig und gleichmäßig auf die ortsfesten Gegenkontakte aufzulegen. Auch bei eingetretenem Kontaktabbrand kann die lose Lagerung der Kontaktbrücke ausgleichend wirken. Dabei ist noch wesentlich, daß die ortsfesten Kontakte und die Kontaktbrücke selbst keinerlei Federung aufzuweisen brauchen, sondern praktisch starr ausgebildet sind. Man kann z. B. die Kontaktbrücke auf in der Ausnehmung des Schaltstückes vorgesehenen Bolzen frei beweglich, jedoch gegen Abfallen gesichert lagern und unter die Wirkung von Druckfedern setzen, die, beide auf verschiedenen Seiten der Kontaktbrücke liegend, auf den Bolzen angeordnet sind. Das Schaltstück besteht sowieso aus Isolierstoff; man kann als Widerlager für die Druckfedern Isolierstücke, beispielsweise in Form von Hartpapierblättchpn, verwenden, so daß die Druckfedern selbst nicht stromführend sind. Die Schaltbrücke erhält im Querschnitt zweckmäßig die Form eines H ; es wird in der ,einen Ausnehmung die Kontaktbrücke, in der anderem Ausnehmung die Verbindung zum Sch4ltergesperre angeordnet. Diese Ausbildung zeigt einen sehr einfachen und gedrängten Aufbau, der sich mit geringen Mitteln ohne Schwierigkeit herstellen läßt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsmöglichkeit des Erfindungsgedankens bei einem in Sockelform. Abb. t veranschaulicht (die Schalterabdeckung ist fortgelassen) die Teile in der Einschaltstellung. Abb.,2 fäßt die Ausschaltstellung erkennen.
  • Auf dem Schaltersockel a ist eine Anschlußklemme b angeordnet, die mit einem als Auslöser dienenden Bimetallstreifen c in stromschlüssiger Berührung steht. Der letztere ist mit dem ortsfesten Kontakt d leitend verbunden; von diesem führt der Strom in der Schaltstellung über die Kontaktbrücke e, einem schmalen Blechstreifen, zum zweiten ortsfesten Kontakt f, der mit der zweiten Anschlußklemme g leitend verbunden ist. # Als Schaltergesperre dient ein Kniehebelschaltwerk h, i, das mittels eines Lenkers j mit dem Schaltdruckknbpf k verbunden ist. Der Kniehebel i ist an einen Sperrhebel m angelenkt, der im Punkt n im Schaltergestell drehbar gelagert ist. Der Sperrhebel m wird durch eine Blattfeder o verklinkt, die beim Ausbiegen des Bimetallstreifens c so gedreht wird, daß der Sperrhebel m für eine Bewegung im Sinne entgegen dem Uhrzeiger bis zum Anschlag p freigegeben wird. Der Kniehebel h ist durch einen Bolzen r mit dein Schaltstücks gelenkig verbunden, der Bolzen r gleitet zweckmäßig in einem Langloch t.
  • Das Schaltstück s besitzt etwa im Querschnitt die Form eines H, es wird also gebildet aus zwei parallel zueinander angeoardneten und durch den Quersteg v miteinamdeT verbundenen Scheiben; dabei ist das Schaltstück einteilig ausgebildet, es besteht aus keramischem oder aus Is:olierpreßstoff. Das Schaltstücks ist im Schaltergestell um die Achse w drehbar gelagert und steht unter der Wirkung einer Ausschaltfederx, die das Schaltstück s im Sinne entgegen denn Uhrzeiger zu verdrehen sucht. In der Ausnehmung y des Schaltstückes s liegt die Kontaktbrücke e vollkommen lose. Sie ist gegen Herausfallen dadurch gesichert, daß sie in weiten Ausnehmungen von Bolzen z1, z2 durchsetzt wird, die eine Abdeckplatte 2 am Schaltstück s festhalten und Druckfedern 3, q. tragen. Die Druckfedern sind zu beiden Seiten der Kontaktbrücke e angeordnet, suchen also die Kontaktbrücke e im Zeichnungsbilde im Sinne des Uhrzeigers zu verdrehen, in welchem Sinne das Schaltstück s auch in die Einschaltstellung gedreht wird.
  • Die Kontaktbrücke e liegt in der Einschaltstellung mit ihren frei aus dem Schaltstück s hervorragenden Enden auf den @ortsfesteu Kontakten d, f auf; der Kontaktdruck wird dabei, wie aus Abb. i ersichtlich ist, durch die Federn 3, q. erzeugt. Wenn durch Herstellungsung-enauigkeiten oder durch Kontaktabhrand ,an einem der ortsfesten Kontakte oder an der Kontaktbrücke e Änderungen eingetreten sind, so, macht dies zufolge der losen Lagerung der Kontaktbrücke e nichts aus. Wenn beispielsweise zufolge einer Herstellungsungenauigkeit der ortsfeste Kontakt/ tiefer auf dem Sockel a liegt, so bewirken sofort die Druckfedern 3, q. einen Ausgleich. Diese sind nicht stromführend, da sie sich an dem Schaltstück s bzw. an der Abdeckplatte 2 abstützen, die z. B. aus Hartpapler besteht, aber ebenso auch aus Metall bestehen könnte. Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, besitzt der Kleinselbstschalter Tastkontakte, die sich gegenüber Gleitkontakten bewährt haben, eine Zweifachkontaktunterbrechung und einen so. großen Ausschaltweg, dä.ß höchste Schaltleistungen aufgebracht werden können.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRÜCIII;: i. Schaltstück mit Rechts- und Linksdrehung für Kleinselbstschalter mit doppelter Kontaktunterbrechung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (e) in Gestalt eines selbst nicht federnden Blechstreifens in Richtung parallel zum Durchmesser des Schaltstückes (s) in diesem innerhalb einer Ausnehmung (y) gelagert ist und unter der Wirkung einer Federung (3, q.) steht, die die Kontaktbrücke in Richtung der Einschaltbewegung des Schaltstückes (s) gegenüber diesem zu verdrehen sucht.
  2. 2. Schaltstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (e) auf in der Ausnehmung (y) des Schaltstückes (s) vorgesehenen Blolzen (z1, z2) frei beweglich, jedoch gegen Abfallen gesichert gelagert ist und unter der Wirkung von Druckfedern (3,4) steht, die, beide auf verschiedenen Seiten der Kontaktbrücke (e) liegend, auf den Bolzen (z1, z2) angeordnet sind.
  3. 3. Schaltstück nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfedern (3, q.) sich an Isolierstücken (v, 2) abstützen, also nicht stromführend sind. q.. Schaltstück nach 'Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, da:ß das Schaltstück (s) die Querschnittsform eines H aufweist und in der einen Ausnehmung (y) die Kontaktbrücke (e), in der anderen Ausnehmung die Verbindung (r) zum Schaltergesperre (h, i, m) angeordnet sind.
DEST59400D 1940-01-28 1940-01-28 Schaltstueck mit Rechts- und Linksdrehung fuer Kleinselbstschalter Expired DE708972C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1590524B1 (de) * 1963-06-19 1971-01-07 Stotz Kontakt Gmbh Schaltmechanismus fuer elektrische Schalter,insbesondere Installationsselbstschalter
US3839691A (en) * 1972-01-14 1974-10-01 Telemecanique Electrique Setting and triggering device for thermal relay
EP0174904A1 (de) * 1984-08-23 1986-03-19 Siemens Aktiengesellschaft Kontaktanordnung für Niederspannungs-Leistungsschalter mit einem zweiarmigen Kontakthebel
US6087913A (en) 1998-11-20 2000-07-11 General Electric Company Circuit breaker mechanism for a rotary contact system
US6259048B1 (en) 1998-05-29 2001-07-10 General Electric Company Rotary contact assembly for high ampere-rated circuit breakers

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US6259048B1 (en) 1998-05-29 2001-07-10 General Electric Company Rotary contact assembly for high ampere-rated circuit breakers
US6087913A (en) 1998-11-20 2000-07-11 General Electric Company Circuit breaker mechanism for a rotary contact system

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