DE708474C - Anordnung eines Peilrahmens - Google Patents

Anordnung eines Peilrahmens

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DE708474C
DE708474C DET47676D DET0047676D DE708474C DE 708474 C DE708474 C DE 708474C DE T47676 D DET47676 D DE T47676D DE T0047676 D DET0047676 D DE T0047676D DE 708474 C DE708474 C DE 708474C
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DE
Germany
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compensation
loops
hood
bearing frame
arrangement
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Expired
Application number
DET47676D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Runge
Dipl-Ing Fritz Stein
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/04Details
    • G01S3/10Means for reducing or compensating for quadrantal, site, or like errors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Anordnung eines Peilrahmens Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung eines Pejirahmens mit Kompensationsschleifen zur elektrischen Kompensation des Bordeffektes auf Fahrzeugen mit großer Fahrtgeschwindigkeit.
  • Es sind bereits Rahmenantennen bekannt, die sich an den Flugzeugrumpf oder an die Flügelstreben anschmiegen und hierdurch geringen Luftwiderstand aufweisen.
  • Von diesen bekannten Anordnungen unterscheidet sich die der Erfindung zugrunde liegende Problemstellung dadurch, daß es sich hier nicht um Antennen oder Hilfsantennen handelt, sondern um Kompensationsschleifen, die den Zweck haben, im Aufnahmebereich eines Peilrahmens ein Feld zu schaffen, dessen Einfluß auf den Peilrahmen gerade die von störenden Rückstrahlern herrührenden Empfangsspannungen kompensiert.
  • Die Kompensationsschleifen werden in der Schiffahrt bereits seit längerer Zeit verwendet und haben sich dort bewährt. Bei diesen bekannten Peilanlagen befindet sich der Peilrahmen innerhalb zweier symmetrisch angeordneter Schleifen, deren Größe, Abstand und Lage bezüglich des Peilrahmens so gewählt werden, daß gerade die gewünschte Kompensationswirkung erzielt wird. Der Rahmen und die Kompensationsschleifen müssen dabei sehr stabil ausgeführt sein, damit die Beibehaltung der einmal eingestellten Verhältnisse während des Betriebes gesichert ist. Bei rasch bewegten Fahrzeugen, insbesondere bei Flugzeugen, ist diese Anordnung jedoch unbrauchbar, da der auf dem Rahmen bzw. auf den Kompensationsschleifen lastende Winddruck bei hoher Fahrtgeschwindigkeit auf Rahmen und Schleifen große Kräfte ausübt, so daß es bei dem geforderten geringen Gewicht der Peilanlage gar nicht mehr möglich ist, die Einzelteile stabil genug auszuführen, um eine unveränderliche Kompensationswirkung zu gewährleisten. Es wurde nun vorgeschlagen, den Peilrahmen selbst mit einer windschnittigen Haube zu verlileiden: dieser Vorschlag hat sich in der Praxis bewährt. Die Kompensation der Funlilleschickung wurde jedoch bisher bei diesen An lagen immer mittels mechanischer Einrichtungen durchgeführt, da die beschriebene elektrische Kompensationsmethode aus den oben angeführten Gründen nicht anwendbar war.
  • Zur Ermöglichung einer Kompensation mit Hilfe der bakennten Komensationsschleifen wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Peilrahmen mit einer windschnittigen Haube zu verkleiden und diese Haube mit der oder den Kompensationsschleifen derart zu vereinigen, daß die Kompensationsschleifen als in sich geschlossene LIetalldrähte oder -bänder an der Innen- oder Außenwand der Haube anliegen oder selbst Bestandteile derselben sind und daß sie in ihrer ganzen Länge dem geometrischen Verlauf der Haube folgen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Kompensationsmittel wird erreicht, daß die räumliche Lage der Schleifen bezüglich des Rahmens durch das Gehäuse unveränderlich festgelegt wird. Gleichzeitig dienen die Schleifen ihrerseits wieder als Stützen fiir das Gehäuse, so daß eine sehr stabile Anordnung erhalten wird. Da die Schleifen nicht mehr dem Luftdruck ausgesetzt sind, wird auch ein Flattern derselben mit Sicherheit vermieden.
  • Durch Verlegen von Metalldrähten oder -bändern ist es leicht möglich, die Kompensationswirkung am Flugzeug einzuregeln.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankes st in den Zeichnungen dargestellt.
  • In Abb. 1 ist ein Flugzeug mit einer den Peilrahmen einschließenden windschnittigen Haube dargestellt. Diese Haube ist in Abb. 2 in Ansicht und in Abb. 3 in Aufsicht dargestellt. Die Kompensationsschleife ist mit a bezeichnet. Da sie an eine Spule c angekoppelt ist, läßt sich die Kompensationswirkung durch Änderung dieser Ankopplung beliebig regeln. In Abb. 3 sind zwei symmetrisch angeordnete Schleifen b eingezeichnet. Die Einregelung der Kompensationswirkung ist ebenfalls durch die Veränderung der Anzahl der verlegten Leiter möglich.
  • Da im allgemeinen Empfangsrahmen mit Eisenkernen verwendet werden, die durch die Haube stromlinienförmig verkleidet werden, ist die Anlage äußerst klein und erfordert daher einen geringen Platzbedarf.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Anordnung eines Peilrahmens mit Kompensationsschleifen zur elektrischen Kompensation des Bordeffektes auf Fahrzeugen mit hoher Fahrtgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Peilrahmen mit einer windschnittigen Haube verkleidet ist und diese Haube mit der oder den Kompensatiousschleifen derart vereinigt ist, daß die Kompensationsschleifen als in sicli geschlossene Metalldrähte oder -bänder an der Innen- oder Außenwand der Haube anliegen oder selbst Bestandteile derselben sind und in ihrer ganzen Länge dem geometrischen Verlauf der Haube folgen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Kompensationswirkung Mittel zur Veränderung der über Spulen erfolgenden Ankopplung der Kompensationsschleifen vorgesehen sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationswirkung durch Änderung der Anzahl der Leiter regelbar ist.
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