DE70799C - Waschmaschine für Wolle und dergl - Google Patents

Waschmaschine für Wolle und dergl

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DE70799C
DE70799C DENDAT70799D DE70799DA DE70799C DE 70799 C DE70799 C DE 70799C DE NDAT70799 D DENDAT70799 D DE NDAT70799D DE 70799D A DE70799D A DE 70799DA DE 70799 C DE70799 C DE 70799C
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wool
cloth
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washing
endless
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DENDAT70799D
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G L. PH. EYRE, Nr. 1 John Street, Beiford, in London
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B3/00Mechanical removal of impurities from animal fibres
    • D01B3/04Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres
    • D01B3/08Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres with longitudinal movement of either wool or liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Spinnerei.
Zweck vorliegender Erfindung ist, Wolle oder andere Stoffe in möglichst wirksamer, dabei aber einfacher Weise auszuwaschen, wobei die Behandlung des Stoffes eine solche ist, dafs die Fasern desselben sich nicht verwirren und das Vliefs so ausgewaschen wird, dafs es möglichst unversehrt und ungebrochen bleibt.
Dieses Auswaschen der Wolle oder anderer Stoffe kommt in einer Maschine zur Ausführung , , bei deren einfachster Anordnung die Wolle . auf einem endlosen, mit Lochungen versehenen durchlässigen Tuch ausgebreitet und durch Walzenpaare hindurchgeleitet wird. Während der Ueberführung von einem Walzenpaar zum anderen wird die Wolle oder ein anderer in Behandlung befindlicher Stoff von einer oder von beiden Seiten mit Wasser oder einer anderen Waschflüssigkeit bespritzt, die in zwischen den Walzenpaaren liegenden Spritzröhren zugeleitet wird. Ein Bespritzen des Stoffes von beiden Seiten her ist deshalb empfehlenswerth, weil die auf dem durchlässigen Tuch aufliegende Seite des Stoffes durch die anspritzende Flüssigkeit angehoben und damit auch der Wasch- und Reinigungsarbeit unterworfen wird, während gleichzeitig die Maschen des durchlässigen Tuches von Fasern oder Schmutztheilen gereinigt werden, die sich unter Einwirkung des als Sprühregen auf die Oberseite des Stoffes fallenden Waschwassers in den genannten Maschen festsetzen.
Der vorstehend gekennzeichnete Wasch- oder Reinigungsapparat kann in seiner Einrichtung auch dahin abgeändert werden ,· dafs der in Behandlung befindliche Stoff während seines Durchganges durch den Apparat gewendet wird, so dafs abwechselnd die obere und untere Seite der Einwirkung der Waschflüssigkeit unterliegt. Zu diesem Zweck werden die Walzenpaare reihenweise über einander angeordnet, so dafs das die Wolle unterstützende Tuch im Zickzackwege durch den Apparat geführt wird, wobei — ebenso wie bei der vorstehend gekennzeichneten einfachen Anordnung des Apparates — die Wolle nur von unten oder aber gleichzeitig von oben und unten mit Wasser bespritzt wird.
Um die auszuwaschende Wolle den gekennzeichneten Waschapparaten ohne Unterbrechung zuzuführen, können zwei neben einander liegende Führungstücher zur Anwendung kommen, denen eine seitliche oder Querbewegung ertheilt wird und von denen eines immer in der Längsachse des Apparates steht, während das andere zum Aufbringen von auszuwaschendem Stoff bereit steht und nach Entleerung des erstgenannten Tuches an die. Stelle des letzteren geschoben wird.
Eine einfache Ausführungsform des vorstehend gekennzeichneten Apparates zum Auswaschen und Reinigen ist in Fig. 1 im Grundrifs und in Fig. 2 in Ansicht dargestellt; hier sind in geeignetem Abstande von einander stehende Walzenpaare P angeordnet, zwischen denen ein endloses Tuch Q aus Drahtgaze hindurchgeführt wird; auf dieses Metalltuch wird der auszuwaschende Stoff durch ein zweites endloses Tuch R aufgebracht. Der auf dem Tuch Q. befindliche Stoff wird beim Durchgang durch die Walzen P gequetscht. Die Walzen werden durch eine geeignete Betriebsmaschine angetrieben und sind mit in einander
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greifenden Rädern besetzt, wobei sä'mmtliche Walzen durch Zwischenräder ρ in der gewünschten Richtung in Umdrehung versetzt werden. Das den Stoff auf das Tuch Q überführende, von derselben Betriebsmaschine angetriebene Tuch R kann durch eine Kupplung S nach Bedarf eingerückt werden. Zwischen den Walzenpaaren P und über dem vom endlosen Tuch getragenen Stoffe sind Spritzröhren T angeordnet, während sich unterhalb der oberen Stoffbahn die Spritzröhren T2 befinden, durch welche die Waschflüssigkeit ausgespritzt wird; letztere durchdringt den von Walzen gequetschten Stoff. Nahe am Ausgabeende des endlosen Bandes oder Tuches Q kann eine mit Messern oder Schiebern besetzte Walze q angeordnet sein, welche genanntes Band rein hält.
Nach Ausbreitung und Bedeckung der Wolle in dünner Schicht auf dem Zuführungstuch R' wird die Maschine in Gang gesetzt und der Wasserzuflufs aufgedreht, wonach die Wolle vom Tuch R auf das Waschtuch Q befördert wird; beim Passiren der Wolle unter dem aus den Spritzröhren austretenden Sprühregen hinweg und zwischen den Quetschwalzen P wird dieselbe einer sehr kräftigen Auswaschung unterworfen, indem die Walzen das Wasser oder die Waschflüssigkeit und freigegebene schmutzige Bestandteile ausquetschen.
Je nach der schmutzigen Beschaffenheit des auszuwaschenden Stoffes kann die Zahl der Spritzröhren und Walzenpaare vermehrt werden. An das Abgabeende der Maschine kann zur Ersparnifs an Arbeit und zur Weiterbeförderung des ausgewaschenen Stoffes an eine weitere Bearbeitungsstelle, beispielsweise zur Wegführung des zurückgebliebenen Wassers, sich ein Tisch oder Leitungstuch anschliefsen.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht einen nach vorliegender Erfindung gebauten Apparat zum Auswaschen von Wolle (oder anderer Stoffe); in demselben wird die Wolle mit nach oben und unten gerichteten Strahlen bespritzt, so dafs die Wolle sowohl von der oberen als auch von der unteren Seite her bearbeitet wird und der Schmutz und andere unreine Bestandtheile aus der Wolle viel wirksamer entfernt werden, als wenn das Reinigungsmittel nur von der einen Seite her einwirkt. Gleichzeitig ist die Maschine so angeordnet, dafs das Reinigungsmittel nur sehr sparsam verbraucht wird. Etwaige lösliche, aus der Wolle herausgezogene Körper, können schnell regenerirt werden.
A, Fig, 3, ist ein durch Zwischenwände a in einzelne Abtheilungen A1A2A5 getheilter, von einem durchlochten endlosen Tuch B durchzogener Kasten, durch welchen hindurch die Wolle geführt wird. Tuch B wird um an den Kastenenden A gelagerte Walzen C herumgeführt und ist an seinen Rändern mit Ketten oder Gelenken besetzt, welche in Zähne oder Vorsprünge auf den Walzen eingreifen, so dafs das Tuch bei seiner Verschiebung an den Kanten gleichmäfsig herabhängt und infolge dessen die Wolle in regelmäfsigem und richtigem Lauf durch die Maschine hindurchgeführt wird. Das Tuch B kann am besten aus Drahtgaze bestehen, welches den freien Hindurchgang des Reinigungsmittels gestattet , und wird zwischen den einzelnen Paaren von Quetschwalzen D D' D2 hindurchgeführt, die entweder in oder über den Abtheilungen A] A2 As des Behälters A gelagert sind. In jeder Behälterabtheilung sind zwei Sätze von Spritzröhren EFE1F1E2F2 angeordnet, die sich quer über den Kasten A erstrecken und mit den zu beiden Seiten des letzteren liegenden Kästen oder Kammern eexe2 und ff1'/2 in Verbindung stehen.
Die oberen Spritzröhren E E1 E2 sind unten, die unteren Spritzröhren FF1 F2 oben durchlocht, so dafs die unter Druck stehenden Wasserstrahlen von oben bezw. unten her auf, in und durch die Wolle hindurchgelangen. Durch den Druck der Wasserstrahlen wird die Wolle mit Wasser gesättigt und vom Tuch etwas abgehoben, damit das Wasser durch, die Maschen von unten her hindurchtreten kann, was eine gründliche Reinigung der Wolle, sowie ein beständiges Reinigen der Maschen des Tuches oder Bandes bewirkt. Die Wolle kann durch ein endloses Latten- oder gewöhnliches Tuch G dem Tuch B zugeführt werden. Die Wolle wird zunächst mit dem durch die Spritzröhren E und F in der Abtheilung A1 des Kastens A unter Druck zugeführten Reinigungsmittel gesättigt und darauf durch das Tuch B zwischen das Walzenpaar D gebracht, welches die Flüssigkeit, sowie die unreinen Beimengungen aus der Wolle ausquetscht und dieselben in die Behälterabtheilung A1 niederfallen läfst.
Der untere Theil von A1 steht durch Rohr a2 mit den zu ■ beiden Seiten des Apparates aufgestellten Pumpen H in Verbindung, wobei das Abführungsende der einen Pumpe durch Rohr b mit dem Kasten e1 und dieser mit den Spritzröhren E1 in der Abtheilung A2 in Verbindung steht.· Die andere Pumpe an der gegenüberliegenden Seite des Apparates steht in gleicher Weise mit dem Kasten /l und dieser mit den Spritzröhren F1 in genannter Abtheilung A2 in Verbindung. Diese Pumpen treiben das Reinigungsmittel mit solchem Druck durch die Röhren E1F1 hindurch, dafs die aus den Quetschwalzen D heraustretende Wolle von neuem mit Wasser gesättigt wird. Tuch B leitet dann die Wolle durch das zweite Paar Quetschwalzen D1 hindurch, welche das Reinigungsmittel und weitere Beimengungen aus der
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Wolle ausquetschen und dieselben in der Abtheilung Ä2 von A niederfallen lassen. Abtheilung A2 steht durch Röhren a3 mit zwei zu beiden Seiten des Apparates aufgestellten Pumpen in Verbindung, von denen Pumpe Ti1 das Reinigungsmittel aus der Abtheilung A2 durch Rohr b2 in den Kasten e2 und durch die Spritzröhren E2 über die Wolle, bei deren Durchgang die Abtheilung A 3 leitet; die Pumpe H1 auf der anderen Seite des Apparates drückt genanntes Reinigungsmittel aus der Abtheilung A'2 in den Kasten f2 und durch die Spritzröhren F2 auf die Unterseite der Wolle, genau wie vorher.
Die Wolle wird hierdurch von neuem mit dem Reinigungsmittel gesättigt, während sie von den Walzen D1 nach dem nächstfolgenden Walzenpaar D2 in der Abtheilung A3 gelangt. Durch dieses Walzenpaar werden sowohl das Reinigungsmittel als auch weitere unreine Beimengungen aus der Wolle ausgepreist und in die Abtheilung A3 übergeführt, worauf die Wolle frei von Schmutz und unreinen Beimengungen aus dem Apparat austritt und behufs eventueller weiterer Behandlung weitergeleitet werden kann. Je nach der schmutzigen Beschaffenheit genannter Wolle kann die Wolle durch eine beliebige Anzahl solcher Abtheilungen mit Walzenpaaren und Spritzröhrengruppen hindurchgezogen werden, wobei die löslichen, aus der Wolle herausgezogenen Nebenproducte schnell regenerirt werden können.
. In dem Apparat nach Fig. 4 (Ansicht), Fig. 5 (Grundrifs), Fig. 4a (Längsschnitt) und Fig. 5 a (Querschnitt) wird die Wolle beim Durchgang durch denselben hin- und hergeführt und bei jeder Umkehr von oben nach unten gewendet, so dafs abwechselnd die beiden Seiten oder Flächen der Wollschichten der unmittelbaren Einwirkung der Flüssigkeitsstrahlen unterliegen. Dieser Apparat kann allein oder in Verbindung mit dem Apparat nach Fig. 1 verwendet werden.
Bei dieser Abänderung des Apparates wird das endlose, die Wolle durch den Behälter A hindurchführende Tuch B um eine Walze / herumgeführt und dadurch die Wolle in umgekehrter Lage auf ein zweites endloses Tuch B1 gebracht, das um die Walzen C1 herum zwischen zwei über der Abtheilung Az von A gelagerten Quetschwalzen D 3 und zwischen zwei weiteren Walzenpaaren D * und D 5 in den Abtheilungen Ä2 bezw. A1 des Behälters A hindurchgeführt wird. Das Tuch wird an der entgegengesetzten Seite des Apparates um die Walzen KK herumgeführt, die ein Wenden der Wolle veranlassen und letztere auf ein zweites Tuch B2 bringen, durch welches die Wolle nach dem Einlaufende des Apparates zurückgeführt wird.
An diesem Ende wird das Tuch B2 nach oben um eine Quetschwalze £>6 und die Führungswalze L herumgeleitet, um ein erneutes Wenden der Wolle und Auflegen derselben auf ein endloses Band B3 zu veranlassen, durch welches die Wolle wieder durch den Apparat hindurch und von demselben weggeleitet wird. Zwischen dem endlosen Tuch -B1 sind Spritzröhren F3 angeordnet, in welchen das Reinigungsmittel unter Druck zugeleitet und durch die Maschen des Tuches hindurch auf, in und durch die Wolle von unten her zugeführt wird; gleiche Spritzröhren F* und F5 sind zwischen den endlosen Tüchern B2 und B3 vorgesehen; in diesen Röhren wird das Wasser in nach oben gerichteten Strahlen durch die Tücher hindurch auf, in und durch die Wolle hindurch aufgebracht, so dafs die Wolle während ihres Durchganges durch den Apparat abwechselnd auf beiden Seiten der Wollschichten bespritzt wird; nach jeder Sättigung mit Spritzwasser geht die Wolle durch Quetschwalzen hindurch, so dafs sie äufserst wirkungsvoll gereinigt werden kann. Da sich die Zuleitung für das Reinigungsmittel im oberen Theil des Apparates befindet und die Wolle in aufsteigender Richtung hindurchgeführt wird, so trifft das noch reinste Wasser gegen diejenige Wolle an, welche eben aus dem Apparat austreten soll, was die gleichen Vortheile wie bei der Anordnung nach Fig. 3 bietet. Die letzte Quetschung erhält die Wolle" durch zwei Walzen D7, welche das Reinigungsmittel und die letzten unreinen Beimengungen aus der Wolle von deren Austritt aus dem Apparat entfernen. Das von den Quetschwalzen D3 D" D5 D6 und D7 ausgedrückte Reinigungsmittel, sowie die unreinen Beimengungen werden in einem Trog M aufgefangen und durch ein Rohr m in die Abtheilung A' übergeleitet und durch die Röhren F3 und J74 gepumpt, um von neuem auf die Wolle geleitet zu werden, was eine grofse Ersparnifs an Reinigungsmittel zur Folge hat.
Obgleich in Fig. 4 angegeben ist, dafs die Strahlen des Reinigungsmittels von unten her auf, in und durch die Wolle geleitet werden, wenn letztere durch den Apparat geleitet wird, so kann das Wasser auch von oben her oder auch von oben und unten her erfolgen, wie dies in Fig. 4 und 4 a in der Nähe des unteren Tuches B und in Fig. 3 angegeben ist.
Die Spritzröhren können intermittirend und beständig, aber gleichzeitig zur Wirkung gelangen; beispielsweise können an den einzelnen Röhren Hähne angebracht werden, welche durch eine mit einem Schlagwerk verbundene Stange nach Bedarf geöffnet und geschlossen werden. Stange und Schlagwerk können von einer durch einen geeignet bethätigten Apparattheil in Drehung versetzten Kurbel Antrieb erhalten.
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N sind rotirende Schläger oder Messer, welche die Ueberleitung der Wolle von dem einen Tuch zum anderen sichern und — wie die endlosen Tücher, die Quetschwalzen und die Pumpen — in der angegebenen Weise durch Zahnräder oder in anderer geeigneter Weise bethätigt werden. Statt die Tücher — wie aus der Zeichnung ersichtlich ·— in dem Apparat über einander anzuordnen, können dieselben auch hinter einander angeordnet werden.
Die auszuwaschende oder zu reinigende Wolle kann durch doppelte Zuführungs- oder Lattentücher in ununterbrochener Weise in den Apparat eingeführt werden, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
In der aus Fig. 6 ersichtlichen Anordnung werden zwei Zuführungstücher GG2 um die in einem Gestell P gelagerten Walzen oder Cylinder ο α* herumgeführt, wobei sich gegenanntes Gestell auf den Rundstäben QQ2 verschieben läfst. Die von einem beliebigen, in Drehung befindlichen Theile des Waschapparates aus durch Rädergetriebe R in Drehung versetzte Welle Q2 trägt nahezu in der Mitte ihrer Länge einen Keil oder Vorsprung q, welcher bei Verschiebung der einen der Walzen ο oder o2 unter das Tuch B in einen Längsschlitz in der betreffenden Walze eintritt und letztere in Drehung versetzt, demzufolge das um die Walze herumgelegte Tuch weiter bewegt wird. Während das eine Zuführungstuch (beispielsweise G) sich in der Stellung zur Aufbringung von Wolle auf das Tuch B befindet, bleibt das andere Tuch (G2J stillstehen, weil dessen vordere Walze ο aufser Eingriff mit dem Keil auf der Welle Q2 ist; auf dieses zweite Tuch kann dann eine neue Schicht bereit liegender schmutziger Wolle aufgebracht werden, um dann an die Stelle des zu dieser Zeit in Thätigkeit befindlichen Zuführungstuches zu treten. Wenn die Wolle auf dem Tuch G in den Apparat eingebracht ist, kann das Gestell P mit den die Tücher G G2 tragenden Walzen auf der Welle Q2 verschoben werden, so dafs das Tuch G seitlich vom Tuch B Stellung findet, während das mit schmutziger Wolle belegte Tuch G'2 über das Tuch B geschoben wird. Die das Tuch G2 tragende vordere Walze wird in dieser Stellung mit dem Keil q auf der Welle Q in Eingriff gebracht und dabei in Thätigkeit gesetzt, was das Aufbringen schmutziger Wolle auf das Tuch B zur Folge hat. Währenddessen bleibt Tuch G stillstehen, so dafs dieses wiederum mit schmutziger Wolle beladen werden kann. Das beladene Tuch tritt dann wiederum an die Stelle des inzwischen leer gewordenen Zuführungstuches G2, so dafs eine beständige Zufuhr schmutziger Wolle auf das für das Auswaschen bestimmte Tuch erzielt und der Apparat fast ohne Unterbrechung beschickt wird.
Es können die zur Abführung der gewaschenen Wolle dienenden Tücher an dem Abgabeende des Apparates in gleicher Weise doppelt angeordnet werden, um die Wolle bei ihrem Austritt aus dem Apparat in Schleudermaschinen oder andere Behälter überzuführen. Es können auch abwechselnd Behälter herangeführt werden, welche die Wolle von einäm einzigen Tuch oder dergleichen Transportvorrichtungen abnehmen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Waschmaschine für Wolle u. dergl., bei welcher das auf einem umlaufenden Siebe befindliche Waschgut aufser der bekannten Einwirkung von oben kommender Wasserstrahlen auch noch behufs vollständiger Waschung der Einwirkung von unten kommender Wasserstrahlen unterliegt.
2. Der im Anspruch i. gekennzeichnete Waschoder Reinigungsapparat, sofern bei demselben zur ununterbrochenen Beschickung der endlosen Tücher oder Metallsiebe neben einander liegende endlose Zuführungstücher (G G2J angeordnet sind, von denen sich immer das eine in der Längsachse des Apparattuches oder Metallsiebes befindet und seinen Stoff an genanntes Tuch oder Sieb abgiebt, während das andere aufserhalb der Bahn. des letzteren stillsteht, mit Stoff beschickt werden und durch Verschiebung an die Stelle des inzwischen leer gewordenen Zuführungstuches treten kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70799D Waschmaschine für Wolle und dergl Expired - Lifetime DE70799C (de)

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