DE707692C - Elektronenroehre mit Vorrichtung zur Abstuetzung des durch eine Isolierscheibe mit kleinerem Durchmesser als der Kolben zusammengehaltenen Elektrodensystems mittels Metallfedern - Google Patents
Elektronenroehre mit Vorrichtung zur Abstuetzung des durch eine Isolierscheibe mit kleinerem Durchmesser als der Kolben zusammengehaltenen Elektrodensystems mittels MetallfedernInfo
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- DE707692C DE707692C DER93649D DER0093649D DE707692C DE 707692 C DE707692 C DE 707692C DE R93649 D DER93649 D DE R93649D DE R0093649 D DER0093649 D DE R0093649D DE 707692 C DE707692 C DE 707692C
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Description
- Elektronenröhre mit Vorrichtung zur Abstützung des durch eine Isolierscheibe mit kleinerem Durchmesser als der Kolben zusammengehaltenen Elektrodensystems mittels Metallfedern Die Erfindung betrifft eine Abstützung des Elektrodensystems durch Metallfedern an der Kolbenwand von Elektronenröhren.
- Bei Elektronenröhren, insbesondere bei Domkolbenröhren, wird der obere Teil gewöhnlich zur Abstützung des Elektrodensystems gegen Querbewegungen benutzt. Diese Abstützungseinrichtungen sollen genügeind elastisch sein, um Beanspruchungen und Verzerrungen 'des Elektrodensystems beim Einbau in den Kolben zu verhindern.
- Gewöhnlich hat man zur Abstützung Glimmerscheiben benutzt. Diese besitzen aber gewisse Nachteile. Glimmerscheiben lassen sich nicht mit gleichmäßiger Dicke herstellen; das hat zur Folge, daß die Scheiben nicht alle die gleiche Elastizität besitzen. Außerdem neigen sie dazu, bei Hochfrequenzerhitzung zu splittern.
- Man hat auch schon Metallfedern zur Abstützung benutzt. Wenn .man aber dazu dicke Metallfedern verwendet, dann besteht die Gefahr, daß das Glas ,angekratzt wird, und vor allem, daß die Federn wegen ihrer großen Masse eine von der Temperatur der Glaswand abweichende Temperatur * annehmen. Eine solche Temperaturdifferenz kann zu Sprüngen im Glas führen. Man hat auch schon lange und dünne Metallfedern benutzt, sie aber mit einer sich betriebsmäßig hoch erhitzenden Elektrode verbunden. Dabei ergibt sich die Gefahr, daß die in der Elektrode erzeugte Wärme zur Glaswand geleitet wird und Temperatursprünge erzeugt.
- Die Metallfederabstützung gemäß der Erfindung vermeidet die Nachteile der bisher bekannten Anordnungen.
- Zur Abstützung des durch eine Isolierscheibe mit kleinerem Durchmesser als der Kolben zusammengehaltenen Elektrodensystems mittels Metallfedern, die sich an der Kolbenwand abstützen, werden erfindungsgemäß dünne Metallfedern von so kleiner Masse vorgesehen, daß sie ungefähr die Temperatur der Glaswand annehmen, und auf der Isolierscheibe derart befestigt, daß sie keine metallische Berührungsstelle mit den Metallteilen des Elektrodensystems besitzen. Fig. i zeigt den oberen Teil eines Domkolbens perspektivisch.
- Fig. 2 ist in größerem Maßstab ein Schnitt. nach 2-2 von Fig. i.
nach 3-3 von Fig.2.Fig. 3 ist in größerem Maßstab ein Schnl - Fig. 4. ist eine der Fig. i entsprechende perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform.
- Fig. 5 ist in größerem Maßstab ein Schnitt nach 5-5 von Fig.4.
- Fig. 6 ist in größerem Maßstab ein Schnitt nach 6-6 von Fig. 5.
- Fig. 7 zeigt im Grundriß eine andere Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 8 ist in größerem Maßstab ein Schnitt nach 8-8 von Fig.7.
- Fig.9 zeigt im Grundriß eine andere Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. i o ist in größerem Maßstab ein Schnitt nach io-io von F!-. g. In Fig. i ist io eine Dornkolbenröhre und i i das in den Kolben hineinragende Elek-K2densystem. An dem oberen Teil dieses
'''Durchmesser haben, ist es praktisch nicht angängig, diese Scheiben dicht in den Domkolben einzupassen, da bei zu kleinen Kolben das Elektrodensystem überbeansprucht und deformiert und bei zu großen Kolben zu. lose sitzen würde.ems ist durch angeschweißte Streifen 12 sechseckige Glimmerscheibe 13 befestigt. a die Kolben nicht alle genau denselben - Deshalb sind erfindungsgemäß an der Scheibe 13 Metallfedern 14 angebracht, die sich gegen die Kolbenwand anlegen. Die Befestigung dieser Federn, die beispielsweise aus Wolfram- oder .Molybdändraht bestehen, erfolgt zweckmäßig, wie Fig.3 erkennen läßt, durch Nieten 15. Diese Federn zentrieren elastisch das Elektrodensystem in dem Kolben und verhindern ein Klingen der Röhre. Zahlenwerte Durchmesser des Wolframdrahtes . . . . . . . . . ., . . . . . . . . . . . = 0,25 mm Länge des Drahtes vom Befestigungspunkt an der Glimmerscheibe bis zu dem gekrümmten Teil, der etwa 2,5 bis 3 mm lang ist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . _= 5,oo mm Abstand der Kanten der Glimmerscheibe von der Kolbenwand............................................. = 2 bis 3 mm Die günstigen Erfolge, die mit dieser Abstützung erreicht worden sind, rühren wahrscheinlich von der Tatsache her, daß die Federn eine sehr kleine Masse haben und nicht sehr viel Wärme absorbieren und daß sie durch die Glimmerplatte wärmeisoliert sind, so daß die Wärmeübetragung von und zu dem Elektrodensystem verhindert ist. Infolgedessen ist die Temperatur der Federn immer etwa annähernd dieselbe wie die Temperatur des Kolbens, so daß das Temperaturgefälle zwischen diesen beiden Teilen praktisch vernachlässigbar ist und das bisher auftretende Verkratzen des Glaskolbens vermieden wird.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig.4 und 5 und 6 besitzt die Glimmerschelbe 2o in der Nähe des Randes Schlitze, durch die die Federn 21- hindurchgesteckt sind. Die Form dieser Federn erkennt man am besten aus Fig.6, die den zurückgebogenen Teil23 der Feder erkennen läßt, durch den diesle Feder an der Scheibe befestigt ist. In diesem Falle bestehen die Federn aus verzinntem Stahl.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 und Fig. 8 sind die Federstreifen 28 durch zwei gegenüberliegende Schlitze 26 und 27 der Glimmerscheibe hindurchgesteckt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. g und io enthält die Glimmerplatte 30 gegenüberliegende Schlitze 31 und 32, durch die je zwei Federstreifen 33 und 34 hindurchgesteckt sind, die an den Punkten 35 rund 36 und in der Nähe ihrer freien Enden miteinander verschweißt sind.
- Diese Abstützung durch Metallfedern gestattet einen größeren Spielraum der Kolbendurchmesser als bei den üblichen Abstützungen durch Glimmerscheiben, ist leicht ausführbar und behält ihre Elastizität beim Zuschmelz.en und bei der Hochfrequenzbehandlung des Elektrodensystems während des Auspumpens.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenröhre mit einer Vorrichtung zur Abstützung des durch eine Isolierscheibe mit kleinerem Durchmesser als der Kolben zusammengehaltenen Elektrodensystems mittels Metallfedern, die sich an der Kolbenwand abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß dünne Metallfedern von so kleiner Masse, daß sie ungefähr die Temperatur der Glaswand annehmen, vorgesehen und auf der Isolierscheibe derart befestigt sind, daß sie keine metallische Berührungsstelle mit den Metallteilen des Elektrodensystems besitzen.
- 2. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfedern mit Hilfe von Rohrnieten an der Isolierscheibe befestigt sind (Abh. i bis 3).
- 3. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfedern zur Befestigung in öffnungen in der Isolierscheibe eingehakt und über den Rand der Scheibe gebogen sind (Abb. q: bis 6). q.. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die -Metallfedern mit Hilfe entsprechender öffnungen in die Isolierscheibe eingeflochten sind (Abb.7 bis io).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US707692XA | 1934-06-27 | 1934-06-27 |
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| DE707692C true DE707692C (de) | 1941-06-30 |
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| DER93649D Expired DE707692C (de) | 1934-06-27 | 1935-06-26 | Elektronenroehre mit Vorrichtung zur Abstuetzung des durch eine Isolierscheibe mit kleinerem Durchmesser als der Kolben zusammengehaltenen Elektrodensystems mittels Metallfedern |
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1935
- 1935-06-26 DE DER93649D patent/DE707692C/de not_active Expired
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