DE707362C - Aus Kohle oder kohlehaltigem Gemisch bestehendes Elektrodenschutzrohr zur Umhuellungder negativen Elektrode elektrischer Bogenlampen - Google Patents

Aus Kohle oder kohlehaltigem Gemisch bestehendes Elektrodenschutzrohr zur Umhuellungder negativen Elektrode elektrischer Bogenlampen

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DE707362C
DE707362C DES127062D DES0127062D DE707362C DE 707362 C DE707362 C DE 707362C DE S127062 D DES127062 D DE S127062D DE S0127062 D DES0127062 D DE S0127062D DE 707362 C DE707362 C DE 707362C
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Germany
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carbon
protective
electrode
tube
negative electrode
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Expired
Application number
DES127062D
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Inventor
Karl Hoffmann
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/18Mountings for electrodes; Electrode feeding devices

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Aus Kohle oder kohlehaltigem Gemisch bestehendes Elektrodenschutzrohr zur Umhüllung der negativen Elektrode elektrischer Bogenlampen Es ist bekannt, für Bogenlampen, insbesondere für Bogenlämpen sehr hoher Stromstärke, dünne negative Elektroden zu benutzen, die in der Nähe ihres Brennendes von einem Rohr aus Kohle oder aus einem anderen geeigneten leitenden Material, beispielsweise Metall, derart umschlossen. sind, daß die Elektrode in dem Rohr leicht in axialer Richtung verschoben werden kann. Der Durchmesser dieser Elektrode wird nach älteren, zum Teil bekannten Vorschlägen so gewählt, daß er etwa gleich dem Durchmesser des negativen Kraters oder nur so- viel größer ist, daß unter Berücksichtigung der Zuspitzung der Elektrode ein größerer als der jeweiligen Stromstärke entsprechender negativer Krater sich nicht auszubilden vermag.
  • Dadurch wird erreicht, daß der Lichtbogen auch bei sehr hohen Stromstärken ruhig und vollkommen geräuschlos brennt. Neben der Elektrode brennt dabei auch das die Elektro,de umgebende Rohr ab; falls dieses aus Kohle,older einem kohlehaltigen Gemisch hergestellt ist, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die geringer ist als die Abbrenngeschwindigkeit der Elektrode. Das Rohr muß infolgedessen mit einer seiner Abbrenngeschwindigkeit angepaßten Vorschixbgeschwindigkeit nachgeschoben werden. Die voneinander verschiedenen Abbrenngeschwindigkeiten der Elektrode und des Schutzrohres bedingen eine entsprechende Ausbildung des Regelwerkes der Lampe, d. h. für das Rohr und für die Elektrode müssen getrennte, entsprechend den Abbrenngeschwindigkeiten des Rohres und der Elektrode angetriebene Vorschuborgane vorgesehen werden. Das ganze Regelwerk wird also komplizierter, zumal unter Umständen sogar dem Rohr neben der Vorschubbewegung auch noch eine Drehbewegung erteilt werden muß.
  • Benutzt man statt des Kohlerohres ein Rohr aus Metall, dann entfällt zwar das Nachschieben des Rohres, aber dafür muß das Rohr kräftig gekühlt werden, um es vor dem Abschmelzen zu schützen. Praktisch kommt für diesen Zweck nur :eine Wasserkühlung in Frage, wodurch ebenfalls wieder die Lampe eine unerwünschte Komplizierung erfährt.
  • Nach der Erfindung lassen sich die erwähnten Schwierigkeiten unter Benutzung eines aus Kohle oder kohlehaltigem Gemisch bestehenden Elektrodenschutzrohres zur Umhüllung der negativen Elektrode in einfacher Weise dadurch beseitigen, daß das dem Lichtbogen zugekehrte massive Kopfende im Vergleich zum restlichen Teil des Elektrodenschutzrohres mit größerem Außendurchmesser ausgeführt wird. Diese Verstärkung des dem Lichtbogen zugekehrten massiven Kopfendes des Elektrodenschutzrohres hat zur Folge, daß das Rohr weder gedreht noch vorgeschoben zu werden braucht.
  • Außerdem wird zur Sicherstellung eines guten Kontaktes zwischen dem Schutzrohr und der Elektrode der schwächere Teil des Elektrodenschutzrohres bis zu seinem lichtbogenfernen Ende durchgehend mit Längsschlitzen versehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Mit i ist die dünne negative Elektrode bezeichnet. 2 ist das sie umgebende Kohlerohr. Das im Bereich des Lichtbogens liegende Ende 2 i des Rohres 2 ist im Vergleich zu dem Rohrteil 2o mit einem größeren Außendurchmesser ausgeführt, so daß, wie erwähnt, ein Nachschieben des Kohlerohnes nicht mehr notwendig ist, insbesondere dann, wenn Elektroden benutzt werden, die etwas stärker sind, als dies dem Durchmesser des negativen Kraters entspricht. Außerdem ist das Rohr mit Längsschlitzen 3 versehen, wodurch das Rohr elastischer wird und sich unter dem Druck der Stromführungszange innig an die dünne negative Elektrode anlegt, ohne daß jedoch dadurch die Verschiebbarkeit der Elektrode herabgesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus Kohle oder kohlehaltigen Gemisch bestehendes Elektrodenschutzrohr zur Umhüllung der . negativen Elektrode elektrischer Bogenlampen, insbesondere solcher für höhere Stromstärken, in welchean die vom Schutzrohr bis nahe an ihr freies Brennende umhüllte negative Elektrode der Längsrichtung nach leicht verschieblich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Lichtbogen zugekehrte massive Kopfende (2 i) im Vergleich zum restlichen Teil (2o) des Elektrodenschutzrohres (2) mit größerem Außendurchmesser ausgeführt und der somit schwächere Teil (20) des Elektrodenschutzrohres bis zu seinem lichtbogenfemen Ende durchgehend mit Längsschlitzen (3) versehen ist.
DES127062D 1937-04-30 1937-04-30 Aus Kohle oder kohlehaltigem Gemisch bestehendes Elektrodenschutzrohr zur Umhuellungder negativen Elektrode elektrischer Bogenlampen Expired DE707362C (de)

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