DE707145C - Auf eine Schmierstelle aufsetzbare Presse - Google Patents

Auf eine Schmierstelle aufsetzbare Presse

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DE707145C
DE707145C DESCH110503D DESC110503D DE707145C DE 707145 C DE707145 C DE 707145C DE SCH110503 D DESCH110503 D DE SCH110503D DE SC110503 D DESC110503 D DE SC110503D DE 707145 C DE707145 C DE 707145C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/10Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
    • F16N3/12Grease guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Auf eine Schmierstelle aufsetzbare Presse Die Erfindung betrifft eine unter Handdruck betätigte Presse zum Austreiben von Schmiermittel ,aus einem an diese angeschlossenen Schmiermittelvorratsbehälter. Der Erfindungsgegenstand eignet sich insbesondere für dickflüssige Schmiermittel, wie Schmierfette.
  • Es sind bereits unter Handdruck betätigte Pressen für Schmiermittel mit einer an der Austrittsöffnung des Vorratsbehälters, der auch als Niederdruckraum bezeichnet wird, vorgesehenen, aus Kolben und Zylinder bestehenden Fördereinrichtung bekannt. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird diese aus Kolben und Zylinder bestehende Förderpresse auch als Hochdruckeinrichtung bezeichnet. Die Wirkung dieser Einrichtung besteht darin, daß der eine Teil, der unter Federwirkung steht, durch die Federwirkung nach außen gedrückt wird, während er beim Aufsetzen der Schmierpresse auf die zu schmierende Lagerstelle entgegen der Federwirkung nach innen tritt. Damit verschiebt sich der Schmiermittelvorratsbehälter auf dem unter Federwirkung stehenden Teil, der als Kolben oder Zylinder ausgebildet sein kann, während dieser Teil mit seiner Austrittsöffnung mit der zu schmierenden Lagerstelle in Verbindung bleibt. Während dieser gegenseitigen Bewegung zwischen Schmlermittelbehälter und dem mit der Austrittsstelle in Verbindung tretenden beweglichen Teil erfolgt das Ansaugen des Schmierfettes aus dem Vorratsbehälter in die Hochdruckeinrichtung. Sobald der Behälter niedergedrückt wird, wird der Zutrittsweg des angesaugten Schmiermittels abgeschlossen, und das in der Hochdruckeinrichtung eingeschlossene Schmiermittel tritt nunmehr nach außen zu der Schmierstelle über.
  • Bei den Einrichtungen dieser Gattung ist besonders dafür Vorsorge zu tragen, daß an der Einströmöffnung für das Schmiermittel zwischen Schmiermittelbehälter und Hochdruckauspreßeinrichtung immer dann Schmiermittel in ausreichender Menge zur Verfügung steht, wenn die öffnung erfolgt. Um dieses zu erreichen, hat man im Schmiermittelbehälter das Schmiermittel unter den Druck von federbelasteten Kolben gesetzt. Diese federbelasteten Kolben arbeiten ungleichmäßig, denn. bei hochgespannter Feder ist der Druck auf das Schmiermittel ausreichend hoch, während er bei Entleerung des Behälters auf eine nicht mehr genügende Höhe herabsinkt. Hinzu kommt, daß die Beeinflussung des federbelasteten Kolbens nicht von der Hochdruckauspresse abhängig ist. Der Nachschub des Schmiermittels ist vielmehr von nicht beeinflußbaren Ursachen abhängig.
  • Man hat deshalb bei einer bekannten Schmierpresse schon innerhalb des Schmiermittelbehälters glockenförmige Kammern angeordnet, in welchen sich unter der Wirkung solcher federbelasteten Kalben d,as Schmiermittel ansammeln soll, welches in der Zusatzkammer durch einen mit dem Hochdruckkolben verbundenen Verschluß abgefangen wird. Derartige, in den Strömungsweg des Schmiermittels angeordnete Zusatzkammern versperren dein zum Hochdruckauspreßzylinder nachströmenden Schmiermittel den Weg, so daß vielfach das Gegenteil von dem erreicht wird, was beabsichtigt ist.
  • Man hat andere Einrichtungen geschaffen. bei «-elchen ein Nachschubkolben innerhalb des Schmiermittelbehälters angeordnet ist, der mittelbar, d. h. durch die Fettsäule, beeinflußt wird. Diese Einrichtungen benötigen besondere Anordnungen am Hochdruckkolben, um diesen für den Rückhub freizugeben. Diese bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Nachschubkolben während der ganzen Zeit des Rückliol@ens des Hochdruckkolbens die von ihnen aufgestaute Schmiermittel in den Schmiermittelbehälter zurückdrücken, so daß nur wenig oder gar nichts an Schmiermittel unter Druck in dem Augenblick bereitsteht, in dem der Hochdruckkolben den Hochdruckzylinder für das Nachströmen des Schmiermittels freigibt.
  • Beim Erfindungsgegenstand ist unmittelbar vor der Einströmöffnung zum Hochdruckzylinder ein durch einen federbelasteten Kolben abgeschlossener besonderer Behälterraum angeordnet, auf «-elchen der Hochdruckkolben mit einer rückwärtigen Verlängerung auf den federbelasteten Kolben einwirkt. Dieser zweite Behälterraum saugt beim Arbeitshub durch die Beeinflussung des federhelasteten Kolbens durch den Hochdruckkolben das Schmiermittel heran und stellt es vor der Einströmöffnung bereit. Das Scluniermittel tritt aber auch in den luftverdünnten Raum des Auspreßzylinders.
  • Der Hochdruckkolben ist nach rückwärts durch ein Endstück verlängert, «-elches sowohl dazu dient, die Einströmöffnung zum Hochdruckzylinder zu verschließen und zu öffnen, als auch den in seiner Bewegungsbahn angeordneten, als zweites Förderglied wirksamen federbelasteten Kolben zu betätigen. Der federbelastete Kolben saugt unter der Einwirkung des Hochdruckkolbens während seines Arbeitshubes Schmiermittel in den besonderen Behälterraum und füllt dabei den Raum zwischen dem federbelasteten Kolben und der Einströmöffnung i 2 mit Schmiermittel. Es steht nunmehr eine ausreichende Menge an Schmiermittel bereit, wenn der Hochdruckkolben durch seine Rückholfeder in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird und in dem Auspreßzylinder durch den Verschluß eines Ventils im Hochdruckkolben ein Vakuum entsteht. Während nun dem Hochdruckkolben nur der Widerstand der Kolbenreibung im Auspreßzylinder e entgegensteht, steht dem federbelasteten Kolben in dem besonderen Behälterrautn der Widerstand, d.li. die ganze Trägheit der angesaugten Schmiermittelmasse, entgegen. Dies hat zttr Folge, daß die Einströmöffnung und damit der Weg, in den luftverdünnten Raum des Auspreßzylinders schneller geöffnet wird, als sich der federbelastete Kolben im Behälterraum bewegt. Die Schmiermittelmasse ist also gegenüber dem ölfn@en der Einströmöffnung zum Hochdruckraum in ihrer Bewegung stark verlangsamt. Dies hat zur Folge, daß vor der Einströmöffnung die von dem federbelasteten Kolben angesaugte Schmiermittelmenge zum Einströmen in den Hochdruckauspreßzylinder vorhanden bleibt, also daß die Fettsäule nicht in den Vorratsraum zurückgedrückt wird.
  • Der als zweites Förderglied wirksame federbelastete Kolben in dem abgeschlossenen Behälterraum wird auf dem einen Arbeitshub (Saughub) durch den Arbeitshub des Hochdruckkolbens betätigt und auf dem zweiten Arbeitshub (Druckhub) durch eine besondere Kraft (Feder) beeinflußt.
  • Man kann nach der Erfindung die mit dem zweiten Förderglied zusammenhängenden Schmiermittelbehälter seitlich anordnen. Man kann das zweite Förderglied mit dem Schmiermittelbehälter auch axial zu der Auspreßeinrichtung anordnen, wobei ein Folgekörper vorzugsweise auf der Führung des zweiten Fördergliedes gleitet.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i und 2 je einen Schnitt durch die Einrichtung in zwei Arbeitsstellungen, und zwar Abb. i in der Anpreßstellung zur Schmierstelle und Abb. 2 in der Freigabestellung.
  • i ist der Vorratsbehälter für das Schmiermittel mit einem darin angeordneten Falgekörper 2, der unter der Wirkung einer Druckfeder 3 stehen kann. An dem Austrittsende 4 des Vorratsbehälters ist die Hochdruckeinrichtung angeordnet. Diese besteht aus einem feststehenden Zylinder 5 und einem darin verschiebenden Hohlkolben 6, der an seinem oberen Ende 7 geschlossen ist und der unter Wirkung einer Feder 8 steht, die bestrebt ist, ihn nach unten, d. h. nach außen herauszudrücken. Der Hohlkolben besitzt im Innern ein federbelastetes Kugelrückschlagventil9 und am unteren Ende ein Mundstück i o, mit dem die Einrichtung gegen die zu schmierende Stelle gedrückt wird. Gleichzeitig besitzt der hohle Kolben zwei verschieden große Durchtrittsöffnungen i i und i i' für das Schmiermittel. Am oberen Ende des Zylinders 5 ist die Eintrittsöffnung 12 für das Schmiermittel vorgesehen, die durch den hohlen Kolben verschlossen werden kann.
  • In der Bewegungsbahn des Hochdruckkolbens 6 liegt ein besonderer Behälterraum 15, in dem ein Kolben 13 unter der Wirkung einer ihn belastenden Feder 14 gleitet. Dieser besondere Behälterrauen ist in der hohlen Griffstange 15 angeordnet, während die Griffstange in einen Handgriff 16 endet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird die Einrichtung mit dem Mundstück io gegen eine zu schmierende Stelle gedrückt, so bewegt sich der Hohlkolben 6 aus der Stellung Abb. 2 in die Stellung Abb. i zurück. Die Feder 8 wird zusammengepneßt, und das vorher in den Zylinder 5 durch die öffnung 12 eingetretene bzw. angesaugte Scluniermittel tritt durch das Mundstück i o nach außen wie bei den bekannten Hochdruckeinrichtungen. Das hintere Ende 7 des hohlen Zylinders 6 hebt dabei den Kolben 13 entgegen der Wirkung der Feder 14 mit an, und damit wird aus dem Vorratsbehälter i durch .die Austrittsöffnung 4 das Schmiermittel unter dem Kolben 13 nachgesaugt. Wird dann die Presse wieder angehoben, so verbleibt das Mundstück io .auf der zu schmierenden Stelle. Der Kolben i i geht unter der Wirkung der Feder 8 in die Stellung Abb.2 zurück. Die Übergangsöffnung 12 wird freigegeben, und das Schmiermittel tritt unter der Wirkung des zurückgehenden Kolbens 6 und der Nachschubwirkung des Kolbens 13 nach dem hohlen Zylinder 5 über. Der Kolben 13 wirkt also zusätzlich ,auf die Förderung des Schmiermittels nach dem Hochdruckraum.
  • In Abb.3 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei welchem der Schmiermittelhehälter mit dem Führungszylinder 28 des zweiten Fördergliedes axial zur Auspreßvorrichtung angeordnet ist. Die Führung für das zweite Förderglied ist mit dem Verschlußdeckel i9 des Behälters i verbunden und wird bei der Füllung aus dem Behälter mit herausgenommen. Bei 29 und 29' sind unterhalb des zweiten Fördergliedes 13 Einströmöffnungen angeordnet, die dem Teil 4 in den Abb. i und 2 entsprechen. Ein Folgekolben 2o gleitet auf dem Führungszylinder 28 des zweiten Fördergliedes 13.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf eine Schmierstelle ,aufsetzb.are Presse, bei der unter dem Druck der Hand ein Ausstoßrohr als Hochdruckkolben gegen Federwirkung einschiebbar ist, in das ein nach innen hin. abschließendes Rückschlagventil eingebaut ist, und bei der beim Auspreßhub ein durch einen federbelasteten Kolben abgeschlossener Nebenraum verkleinert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der eindrückbare Hochdruckkolben (i i) unmittelbar mit einer rückwärtigen Verlängerung. (7) auf den federbelasteten Kolben (13) einwirkt.
DESCH110503D 1936-07-26 1936-07-26 Auf eine Schmierstelle aufsetzbare Presse Expired DE707145C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH110503D DE707145C (de) 1936-07-26 1936-07-26 Auf eine Schmierstelle aufsetzbare Presse

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DESCH110503D DE707145C (de) 1936-07-26 1936-07-26 Auf eine Schmierstelle aufsetzbare Presse

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DE707145C true DE707145C (de) 1941-06-14

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ID=7449174

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DE (1) DE707145C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3101873A (en) * 1960-03-14 1963-08-27 Harold L Hunt Dispensing pump with high pressure and low pressure pistons in series

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3101873A (en) * 1960-03-14 1963-08-27 Harold L Hunt Dispensing pump with high pressure and low pressure pistons in series

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