DE706796C - Verfahren zur Herstellung von Emulsionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Emulsionen

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DE706796C
DE706796C DEH145624D DEH0145624D DE706796C DE 706796 C DE706796 C DE 706796C DE H145624 D DEH145624 D DE H145624D DE H0145624 D DEH0145624 D DE H0145624D DE 706796 C DE706796 C DE 706796C
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Germany
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emulsions
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tetrahydronaphthalene
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Expired
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DEH145624D
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Endres
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G1/00Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Emulsionen Es wurde gefunden, daß man wertvolle Emulsionen aus Wasser bzw. wäßrigen Flüssigkeiten und organischen, mindestens ein Ringsystem enthaltenden Lösungsmitteln dadurch herstellen kann, daß man als Emulgatoren die Einwirkungsprodukte von Alkali-oder Erdalkalimetallen oder ihren alkoholatbildenden Derivaten auf durch höhere aliphatische oder cycloaliphatische Reste substituierte hydroaromatische Hydroxylverbindungen verwendet.
  • Als mindestens ein Ringsystem enthaltende organische Lösungsmittel können verwendet werden Benzol und seine Homologen, wie Toluol oder Xylol sowie Cyclohexan, Methylcyclohexan, Tetrahydronaphthalin, Dekahydronaphthalin u. dgl. m. tDie verwendeten Emulgatoren sind nach dem Verfahren des Patents 695 866 erhältlich.
  • Die Emulsionen werden in an sich bekannter Weise durch Schütteln, inniges Vermischen oder intensives Rühren der Lösungsmittel mit Wasser oder wäßrigen Flüssigkeinen hergestellt.
  • Die Emulgierung der genannten Lösungsmittel kann in Gegenwart von anderen Stoffen, wie anorganischen Salzen, anderen Emulgatoren, Lösungsmitteln, Ölen, Fetten, Wachsen, Harzen, Kunstharzen, Asphalt, Eiweiß und Eiweißspaltpro edukten, Kasein, 5 tärkeprodukten, Gellulosedenvaten u. dgl. durchgeführt werden.
  • Als besonders vorteilhaft haben sich diejlenigen Emulsionen erwiesen, die gleichzeitig Filmblldner, wie Nitrocellulose oder Chlorkautschuk, enthalten.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten Emulsionen sind sehr stabil. Sie halten sich zum Teil monatelang ohne Gefahr einer Entmischung. Daneben zeichnen sie sich vor anderen Emulsionen dadurch aus, daß man sie mit einem verhältnismäßig hohen Gehalt an organischen Lösungsmitteln der genannten Art herstellen kann. Außerdem ist die Herstellung der Emulsionen recht einfach, so daß man sie, falls nötig, erst am Verwendungsort herstellen kann, ohne dabei besondere Vorrichtungen zum Emulgieren zu benötigen.
  • Beispiele I. In 6 Gewichtsteilen Tetrahydronaphthalin werden 3 Gewichtsteile der Calciumverbindung des Perhydro-4, 4/-dioxyditolylmethans gelöst. Die Calciumverbindung kann dadurch hergestellt werden, daß man das Perhydro-4, +'-dioxy,ditolylmethan mit etwa 5 bis 60/o metallischem Calcium längere Zeit b;ei Temperaturen bis zu 300° behandelt. In die vorgenannte Lösung rührt man 9 Gewichtsteile Wasser ein. Die Emulsion bildet sich sehr leicht und stellt ein Produkt von sahneartiger Konsistenz dar. Man kann sie zum Entfetten und gleichzeitigen Schützen nietaliischer Oberflächen durch einfaches Auftragen mittels Insel oder Lappen verwenden.
  • 2. 40 Gewichtsteile eines Lackes aus 16 Gewichtsteilen Nitrocellulose (niedrig viscos. normal angefeuchtet), 12 Gewichtsteilen Bútylacetat und 12 GcWiclltsteilen Xylol werden mit 25 Gewichtsteilen Cyclahexylacetat, 15 Gewichtsteilen Xylol, Io Gewichtsteilen Benzol.
  • S Gewichtsteilen Trikresylphosphat und 19 Gewichtsteilen einer Lösung der in Beispiel I genannten Calciumverbindung in 16 Gewichtsteilen Tetrahydronaphthalin gemischt. Die Mischung wird durchgerührt und mit 30 Teilen Wasser gemischt. Es entsteht sclmell eine Emulsion von sahneartigem Aussehen, die nach dem Aufstrich klar auftrocknet und einen zusammenhängenden elastischen Film ergibt.
  • 3. 21 Gewichtsteile niedrig viskose Nitre cellulose (normal angefeuchtet), 35 Gen ichtsteile Äthylglykolacetat, 6 Gewichtsteile Butylglykol, 15 Gewichtsteile Dekahydronaphthalin, 20 Genichtsteile Tetrahydronaphthalin.
  • 15 Gewichtsteile Sylol, 40 Gewichtsteile eines durch Kondensation von Phthalsäure und Glycerin unter Verwendung von Rizinusöl hergestellten Alkydbarzes. 10 Gewichtsteiie vj-n perhydriertem 4, 4'-Dioxyditolylmethan ulld 9 Gewichtsteile einer Lösung, bestehend aus 3 Gewichtsteilen der Calciumverbindung nach Beispiel I und 6 Gewichtsteilen Tetrahydronaphthalin, werden gemischt und diese Lösung mit 6o Gewichtsteilen Wasser versetzt.
  • Es bildet sich eine beständige Emulsion die nadi dem Auftrocknen einen klaren Film ergibt. Dieser Mischung können weiterhin noch beliebige andere Weichmachungsmittel, Rizinusöl, gegebenenfalls Leinöl usw., einverleibt werden.
  • 4. 15 Gewichtsteile Chlorkautschuk (niedrig viscos) werden in 45 Gewichtsteilen Tetrahydronaphthalin gelöst. Dieser Lösung wird eine Lösung aus 10 Gewichtsteilen der beschriebenen Calciumverbindung in 20 Ccwichtsteilen Tetrahydronaphtllalin hinzugefügt. Die erhaltene Mischung wird mit 60 Gewichtsteilen Wasser verrührt. Es entsteht eine Emulsion, die sehr stabil ist und nach dem Aufstreichen einen klaren, harten Film ergibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: l. Verfahren zur Herstellung wäßriger Emulsionen von organischen, mindestens ein Ringsystem enthaltenden Lösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man als Emulgatoren nach Patent 695 866 erhältliche Einwirkungsprodukte von Alkali-oder Erdalkalimetallen oder ihren alkoholatbildenden Derivaten auf durch höhere aliphatische oder cycloaliphatische Reste substituierte hydroaromatisclle Oxyverbindungen verwendet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Emulgierung der genannten Lösungsmittel in Gegenwart von Zusatzstoffen. wie anderen Lösungsmitteln, Fetten, Ölen, Harzen, Wachsen, Nitrocellulose, Chlorkautschuk, Eiweißstoffen usw., durchführt.
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