DE70669C - Vorrichtung zum Umstellen der Bürsten elektrischer Treibmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Umstellen der Bürsten elektrischer Treibmaschinen

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DE70669C
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Germany
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electromagnet
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DENDAT70669D
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GEORGES CARETTE & CO. in Nürnberg
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/18DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having displaceable main or auxiliary brushes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im" Deutschen Reiche vom 18. September 1892 ab.
Die vorliegende Anordnung hat den Zweck, die Polarität des Elektromagneten selbstthätig umzuwechseln. In dem feststehenden Daueroder Elektromagneten A B beliebiger Form kreist der Elektromagnet E, dessen Erregerspule mit einem Ende o1 an der einen Cylinderhä'lfte α1, mit dem anderen Drahtende o2 an der anderen Cylinderha'lfte b1 befestigt ist. .
Der Stromwender besteht aus vier solchen stromleitenden Cylinderhälften al b1 a2 b2, Fig. 3, und sind dieselben auf einer isolirenden Trommel derart befestigt, dafs Hälfte a1 mit Hälfte b2 im Innern des Cylinders leitend verbunden sind, desgleichen Hälfte b1 mit Hälfte a1. Die Stromabgabefedern C1C2, welche nach der Stellung Fig. 1 auf den zwei Stromschlufsplatten al b1 und nach der anderen Stellung Fig. 2 auf den zwei Stromschlufsplatten a2 b'2 wechselweise schleifen, führen den elektrischen Strom in den kreisenden Elektromagneten E.
Nach Fig. 1 wird angenommen, dafs der Feldmagnet A B bei N Nordpol, bei S Südpol habe und dafs die Feder c1 mit dem positiven und Feder c2 mit dem negativen Pol der Stromquelle in Verbindung stehen.
Demnach tritt, da Feder c1 die Hälfte al berührt, der Strom durch das Drahtende o1 ein, umkreist den
Elektromagneten
und tritt
durch die andere Platte b1 wieder aus, um zum negativen Pol der Stromquelle zurückzufliefsen. Durch entsprechende Wirkung des Elektromagneten E wird der Eisenkern, bei 51 einen Südpol erhalten, der durch den Nordpol des Feldmagneten N in der Richtung des Pfeiles ul angezogen wird. Würde der Strom entgegengesetzt durch den Elektromagneten E laufen, so würde die Polarität des letzteren umgekehrt sein und der Eisenkern würde in der gleichen Stellung, anstatt angezogen, abgestofsen werden, so dafs die Drehung in entgegengesetzter Richtung stattfinden würde, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Hier schleift die Feder c1 auf der Platte α2, die wie die Platte b'1 mit dem Drahtende o2 in Verbindung steht. Die erregte Polarität des kreisenden Elektromagneten ist deshalb eine der obigen entgegengesetzte.
Um die Verschiebung der Federn selbstthätig zu bewirken, wie z. B. für fahrende elektromagnetische Spielzeugmotoren, um solche vor- und rückwärts zu steuern, ist die folgende Vorrichtung getroffen:
Der Motor sammt Umsteuerungsvorrichtung ist an einem mit Rädern gedachten Wagen befestigt; der Elektromagnet E ist durch Zahnradübersetzung in irgend einer Weise mit den Laufrädern des Wagens verbunden. An dem Wagenkörper sind in passender Lage die Lager qr s t angebracht. An den Lagern s t sind bei sl t1 die Federn C1C2 pendelnd aufgehängt. Beide Federn sind an den freien Enden durch einen isolirenden Stift i verbunden. In den Lagern q r ist je eine rechteckige Oeffnung, durch die eine vierkantige Stange MiV verschiebbar geführt ist. Zwischen den Lagern q r ist auf die Stange MN drehbar ein Rohr KL geschoben, welches eine Gabel g in fester Verbindung trägt.
Stange MN besitzt einen Stift ρ, der durch einen in dem Rohr KL angebrachten Bogenschlitz χ geführt ist. Beim Anstofs (Fig. 1) der Stange gegen ein festes Widerlager, z. B. am Ende M, erfährt die Stange eine Verschiebung
in Richtung des Pfeiles (Fig. ι). Da die Stange MN gegen Drehung gesichert ist, veranlafst der Stift mittelst des Bogenschlitzes χ eine Drehung des Rohres KL in Richtung des Pfeiles ^1. Durch diese Drehung schiebt die Gabel g, die den Stift i umfafst, die Schleiffedem c1 c2 auf die Platten a1 b"2 des Stromwenders und steuert dadurch den Motor um. Beim Anstofs Fig. 2 der Stange am Widerlager mit dem Ende N findet das Umgekehrte statt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Umstellen der Bürsten elektrischer Treibmaschinen, deren Ankerwickelung mit den Stegen zweier Stromwender, welche die Drehrichtung der Maschine bestimmen, verbunden ist, gekennzeichnet durch eine geradlinig geführte Stange M, durch deren Verschiebung die mit der Gabel G versehene Hohlwelle K mittelst Schlitz χ und Stift ρ gedreht wird und die pendelnd aufgehängten Bürsten C1C2 umstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT70669D Vorrichtung zum Umstellen der Bürsten elektrischer Treibmaschinen Expired - Lifetime DE70669C (de)

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