DE706367C - Liegender Dampfheizkoerper, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Liegender Dampfheizkoerper, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE706367C
DE706367C DEF87262D DEF0087262D DE706367C DE 706367 C DE706367 C DE 706367C DE F87262 D DEF87262 D DE F87262D DE F0087262 D DEF0087262 D DE F0087262D DE 706367 C DE706367 C DE 706367C
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pipes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen He-
. genden Dampf heizkörper, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, der aus langen, übereinander angeordneten Heizrohren besteht- und durch Streben versteift ist, die zwischen den Heizrohren eingeschweißt sind. Die niedrige Bauhöhe der Sitze der Eisenbahnfahrzeuge läßt es nicht zu, daß solche an den Seitenwänden angeordnete Heizkörper mit genügend großem Gefälle eingebaut werden können. Man ist gezwungen, sie mit einem sehr geringen Gefälle zu verlegen, so daß das Ableiten des sich in ihnen bildenden Niederschlagwassers Schwierigkeiten verursacht. Dazu kommt noch, daß namentlich dann, wenn zur Gewichtsersparung dünnwandige Rohre als Heizrohre verwendet werden, diese infolge ihrer geringen Steifheit nach unten durchhängen und Wassersäcke bilden.
Diese Wassersäcke stören sehr wesentlich die Dampfströmung durch die Heizrohre und können z. B. bei Niederdruckdampfheizungen die Heizwirkung ganzer Rohrteile ,ausschalten.
Um dieses Durchhängen der Rohre zu verhindern, hat man bereits Stützen aus Flach- oder Rundeisen zwischen den übereinanderliegenden Rohren durch Schweißen angebracht. Trotz solcher Stützen gelingt es nicht, das Durchhängen der Rohre mit
Sicherheit zu verhüten, weil sich beim Zusammenschweißen der Rohre und der Stützen der Dampf heizkörper verzieht. Es ist daher unvermeidlich, daß bei solchen langen, liegenden Dampfheizkörpern nach dem Einbau Wassersäcke bildende Durchhänge der Heizrohre auftreten.
Um diese Schwierigkeiten in der Verlegung der Rohre zu beseitigen und die erwähnten Durchhänge unschädlich zu machen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die oberen 4" Rohre des Heizkörpers waagerecht zu legen und die Versteifungsstreben aus Rohren mit Drosselstellen zu bilden. Durch diese Rohre schafft man den Dampfweg durch die Heizkörper unbeeinflussende Verbindungen von den oberen zu den darunterliegenden Heizrohren, durch welche das Niederschlagwasser abfließen kann.
Da die Drosselstellen in diesen Verbindungen kleinen Querschnitt haben müssen, besteht die Gefahr, daß sie sich mit der Zeit durch den stets in die Heizrohre gelangenden Schmutz verlegen können. Um dies unmöglich zu machen, kann man zweckmäßig die Drosselstellen als konische, sich nach unten erweiternde Löcher in der unteren Wand des oberen Heizrohres ausbilden. Ein Schmutzteilchen, welches in diese Drosselstelle ge-

Claims (2)

  1. langt, kann sich in ihr nicht festklemmen; es muß durch die nach unten immer veiter werdende Verbindung zweier Rohre nach abwärts in aas untere Rohr gelangen, so daß α diese Verbindung für den Wasserabfluß stets frei bleibt.
    In der anliegenden Zeichnung ist in der Abb. ι ein erfindungsgemäß durchgebildeter liegender Heizkörper dargestellt. Die ίο Abb. 2 und 3 zeigen je einen senkrechten Schnitt durch eine Versteifungsstrebe des Heizkörpers nach Abb. 1.
    Dem Heizkörperkopf 1 wird durch das Rohr 2 Dampf zugeführt. Dieser nimmt den Weg durch die übereinander angeordneten Heizrohre 3, 4, 5, 6 und 7 des Heizkörpers in der Richtung der in Abb. 1 eingezeichneten Pfeile und verläßt den Heizkörperkopf 1 durch das Rohr 2. Die oberen Rohre 4, 5, 6 sind waagerecht angeordnet. j
    Die Rohre sind durch zwischen ihnen ein- i geschweißte Streben 9 versteift. Damit trotz | eines Durchhanges der Rohre 4, 5 oder 6 das Wasser aus den Wassersäcken nach unten abas fließen kann, sind die Streben 9, wie dies beispielsweise die Abb. 2 zeigt, von Rohren gebildet, welche immer den Hohlraum eines oben gelegenen Rohres mit dem des darunterliegenden Rohres verbinden. Damit jedoch kein Kurzschluß im Dampfweg durch diese hohlen Streben 9 bewirkt wird und der Dampf den durch die Pfeile in Abb. 1 angedeuteten Weg nehmen muß, bildet jede Verbindung von einem oberen zu einem unteren Rohr eine Drosselstelle 10, welche einen so kleinen Querschnitt besitzt, daß sie sich mit dem in den Heizrohren sich bildenden Niederschlagwasser verlegt und dem Dampf keinen Durchgang bietet, während durch sie das Niederschlagwasser aus dem oberen in das darunterliegende Rohr abfließen kann. Trotz eines Durchhanges bleiben dann die Heizrohre wasserfrei und trotz der Verbindungen zwischen den Heizrohren über die rohrförmigen Streben 9 ist der erwünschte Dampf weg durch den Heizkörper nicht gestört.
    Damit diese Drosselstellen kleinen Querschnittes nicht verschmutzen können und wirkungsvoll bleiben, können sie zweckmäßig, wie dies die Abb. 3 zeigt, als konische Löcher 11 ausgebildet sein, und zwar in der unteren Wand des oberen Heizrohres. Ein Schmutz- ' teilchen, welches in die Öffnung 11 gelangt, muß durch diese sich stetig nach unten erweiternde üffnung bis in das darunterliegende Heizrohr fallen. Es kann sich in der Öffnung 11 nicht festklemmen.
    I'λ χ ι·: ν ι· λ ν s ι ■ κ i: c j ι κ :
    ι. Liegender Dampfheizkörper, insbesondere für Schienenfahrzeuge, der aus langen, übereinander angeordneten Heizrohren besteht und durch zwischen diesen eingeschweißte Streben versteift ist, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Rohre (4, 5, 6) waagerecht liegen und die Versteifungsstreben aus Rohren (9) mit Drosselstellen (10, 11) bestehen.
  2. 2. Liegender Dampfheizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosse]stellen in den Versteifungsrohren (9) konische, nach unten sich erweiternde Löcher (11) in der unteren Wand des oberen Heizrohres sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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