DE706331C - Drahtloses Empfangsgeraet - Google Patents

Drahtloses Empfangsgeraet

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Publication number
DE706331C
DE706331C DES131726D DES0131726D DE706331C DE 706331 C DE706331 C DE 706331C DE S131726 D DES131726 D DE S131726D DE S0131726 D DES0131726 D DE S0131726D DE 706331 C DE706331 C DE 706331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
tuning elements
station setting
setting device
retuning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES131726D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gotthild Schrenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sachsenwerk Licht und Kraft AG filed Critical Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority to DES131726D priority Critical patent/DE706331C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE706331C publication Critical patent/DE706331C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/16Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor

Landscapes

  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

  • Drahtloses Empfangsgerät Zur selbsttätigen Scharfabstimmung von Rundfunkempfangsgeräten dienen einerseits Nachstimmröhren, die gewöhnlich parallel, zu einem Schwingungskreis, insbesondere dem Oszillatorkreis eines Überlagerungsempfängers, geschaltet sind uiid als Induktivität oder Kapazität wirksam sind. Da derartige Röhren ihre Steilheit im Laufe der Zeit ändern, wird die Eichung des Empfangsgeräts ungenau. Eine derartige Anordnung entspricht demnach nicht den praktischen Anforderungen, da hierfür eine große Konstanz im Interesse genügender Betriebssicherheit erforderlich ist.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, bei ungenauer Einstellung der Stationen zur Nachstimmung der Schwingungskreise die Abstimmelemente, beispielsweise die Drehkondensatoren, nachzustellen. Zu diesem Zweck dienen bei motorischen Einstellungen der Abstimmelemente Feinregelvorrichtungen, die mittels des Motors eine genaue Einstellung auf den Sender bewirken. Mitunter sind hierzu auch veränderbare _ Trimmerkondensatoren vorgesehen, die auf mechanischem Wege einstellbar sind. In allen Fällen ist der Aufbau derartiger Anordnungen äußerst kompliziert und somit außerordentlich störanfällig.
  • Gemäß der Erfindung läßt sich bei drahtlosen Empfangsgeräten mit von einer Stationseinstellv orrichtung betätigten Abstimmelementen und einer Kupplung zwischen beiden, die eine von der Stationseinstellvorrichtung unabhängige Nachstellung der Abstimmelemente mittels einer von der Scharfabstimmkontrolleinrichtung gesteuerten Anordnung ermöglicht, .dadurch erzielen, daß zwischen der Welle der Stationseinstellvorrichtung und der Welle der Abstimmelemente mechanisch
    eine st:indige, aber nachgiebige Verbindung
    vorgeseliell ist, «-elche derart bemessen ist,
    (1a1 die leicht drehbare Welle der Abstinnn-
    eleinente mittels der Nachstimmanordnung
    inn den für die Nachstininiung erforderlichen
    `i@'inlcel gegenüber der bei der Nachstirnnitu:g
    stillstehenden «-elle der Stationseinste@lvcir-
    richtung gegebenenfalls mit ihrem Getriebe
    einstellbar ist. "ltt diesem "l_«-eck ist die Ver-
    bindung zwischen der Welle der Alistimin-
    eleinente und der Welle der Stationseinstell-
    vorriclituiig als Feder, vorteilhaft als Blatt-
    ieder. ausgebildet. Eine derartige Verbin-
    dung lä1.lt ohne weiteres eine gewisse relative
    @"erstellung der einen Welle zur anderen zu,
    so daß beispielsweise eine geringfügige -#ach-
    stellung der Abstimmittel ausfuhrbar ist,
    oliv e-clrtß-dal-iei-ditS-tationseinstellvorrichtung
    gleichzeitig verstellt wir(l. Iin allgeifeinen
    ist nämlich die Gesamtreibung der Stations-
    einstc:llvorrichtun@ gr(ilicr als d1;' zur -Nach-
    stellung der Abstininieleinente zti überwin-
    ilendePeibung, so dall eher die @-erl@ildungs-
    feder geringfügig nachgibt und zii diesem
    Zweck verwindbar ausgebildet ist, als daß
    eine Nachstellung der Stationseinrichtung er-
    icilgt, «-as ohnehin gewöhnlich nicht erforder-
    lich ist, da die Einstellmarken meist so erliel)-
    liche Abmessungen haben, daß auch bei unge-
    nauer Abstimmung bereits die vorgesehene
    Station gekennzeichnet ist.
    Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen
    Anordnung sind aus den Ausfuhrttngsbei-
    spielen ersichtlich.
    In der Fig. i ist eine _Aistinimeinriclitung
    in der Ansicht dargestellt, bei der derAntrieb
    der _@listimmelemente, z. 1i. Drehkonden-
    satoren i, mittels eine: Reibradgetriebes 2. 3
    von der Einstellachse d aus erfolgt. Die
    l"eiiisclieibe 2 sitzt dabei nicht unmittelbar
    auf der Welle ; der Drelil;oiidetis2toren i, die
    schematisch dargestellt sind. sondern zwi-
    schen der Achse ;und der Welle 6 der Reib-
    scheibe 2 ist eine Verbindung angeordnet, die
    beispielsweise aus einer Blattfeder 7 besteht,
    deren Eilien finit Stiften 8 in Schlitzen der
    Köpfe et und to der Wellen j bzw. 6 befestigt
    sind. Inn Bereich dieser Blattfeder 7 ist eine
    luchse ii um die Köpfe 9 und io der Wel-
    len 5 und 6 angeordnet, die als Lager und
    Führung für die Welle (i cler Reibscheibe 2
    dient und die Stifte 8 gegen Herausfallen
    sichert.
    Die Blattfeder 7 ist derart bemessen, daß
    eine gewisse relative Verstellung der Wellen 5
    Lind c) zueinander ausführbar ist. Ihre -\-ach-
    giehi:gli:eit darf dabei aber nicht so groß sein,
    da1:1 von der Einstellachse .L nur die Reib-
    scheibe 2 betätigt wird. während die Welle
    feststeht. Vielmehr soll die Feder 7 eine ge-
    ringfügige Verstellung der Welle 5 nur
    @c(-iiige Winkelgrade gegenüber Gier Welle 6
    iii der einen oder anderen Drehrichtung er-
    niög@ichen, so daß dabei aber große Differen-
    zcii z-,vischen der Einstellung vier Reib-
    scheibe 2 und der Drehkondensatoren i be-
    stehen l;f>iinen. Eine derartige geringfügige
    Verstellung der Drehkondensatoren i ist
    nämlich zur \achstinnnung der Rundfunk-
    -er; ite ausreichend. Die :Nachstellung wird
    mittels eines Magnetsystems vorgenommen,
    das aus einem Erregerinagnetpaar 12 und 13
    bestellt, (las rill der Reibscheibe - befestigt ist
    und von der Scharfalistiinnikontrolleinrich-
    tung erregt wir(1. Der Anker 14 des 'Iagnet-
    systeins sitzt auf der Welle 5 der Drehkonden-
    satoren i und ist zweckmäßig S-förinig aus-
    gel)ilclet, wie (lies insbesondere die Fig.2
    zeigt, die einen Schnitt längs der Linie A-B
    gemül.l der Fig. i darstellt. Wird das Magnet-
    S, 12, 13 erregt, so stellt sich der Anker
    1d. mehr oder weniger genau in die mittlere
    Verbindungslinie 15 der Polschuhe 16 und 17
    des Magnetsystems ein. Dadurch wird die
    Welle 5 der Drehkondensatoren i gedreht und
    damit eine \achstiinniung des Empfangs-
    gcrätes durch Feineinstellung der Konden-
    satoren 1 erzielt. lnfolge der nachgiebigen
    Ausbildung der Verbindung zwischen den
    Wellen ; und 6 wird die 1)i-cliliewegung nicht
    auf die Leibscheibe -2 übertragen, deren
    Selbstheniniung oder Reibung ohnehin so
    groß ist, daß sie durch das geringe Dreh-
    inoinent lies Magnetsystenis-1a, 13 nicht über-
    « iiidbar ist. Da (las Magnetsystenn 12, 13 ün
    übrigen mit der Leibscheibe 2 hinläuft, ist
    eine entsprechend ausgebildete Stronizufüh-
    rung vorzusehen, die in der üblichen Weise
    aus am Drehkondensator i befestigten Spiral-
    federii i @ bzw. i o bestehen kann, wie dies
    die Fig. 3 lizS\-. -1 ill Schnitten durch die An-
    ordnung zeigen.
    Eine andere Ausführungsforen der Erfin-
    dung ist in F, i2-. 5 schematisch dargestellt. In
    diesem ball dient zum Antrieb der aus Dreh-
    kon(lensatoren bestehenden Abstimmelemente
    20 wiederiiin ein Reibradgetriebe aus der
    Reüischeibe 21 und der auf der Einstellachse
    22 sitzenden Druckscheibeilanordnung 23. Die
    UTl)crtragung der Bewegung von der Reib-
    cheibe 21 auf die Welle 24 der Abstimm-
    @leinente erfolgt mittels eines Seiltriebes 25,
    der über entsprechende Rollen 26 und 27 der
    Xelle 24 bzw. 28 geführt ist und außerdem
    linier Leitrollen 29 und 30 läuft. Die Leit-
    rollen 29 und 30 sind auf einem Schieber oder
    Träger 31 angeordnet, der in den Führungen
    32 und 33 gelagert ist und zur gegensinnigen
    Veränderung der zwischen den Rollen 26 und
    27 liegenden Seilstücke dient, indem er ins-
    besondere senkrecht zu der durch die Wellen
    2.1 und 21 bestimmten Ebene bewegbar ist.
    Dabei bewegt nämlich der endlose Seiltrieb 25 die Rolle 26 und verstellt dementsprechend den . Abstimmkondensator 20, während die Rolle 27 fest stehenbleib:t infolge der wesentlich größeren Reibung der Einstellvorrichtung 2t,-23 gegenüber det der Drehkondensatoren. Die relative Verstellbarkeit der Drehkondensatoren 2o zur Einstellvorrichtung 21, 23 wird zur Nachstimmung des Geräts bei ungenauer Einstellung auf eine Station ausgenutzt. Dementsprechend ist eine Steuerung .der Rollenanordnung 29, 30 von der Scharfabstimmkontrolleinrichtung 34 vorgesehen. Die in diesem Gerät erzeugte Steuerspannung wirkt auf ein aus der Erregerspule 35 und dein Anker 36 bestehendes Magnetsystem ein. Der Anker 36 ist am Schieber 31 befestigt und verstellt diesen infolgedessen je nach der erforderlichen Nachstimmung mehr oder weniger gegenüber der Normallage. Die Normalstellung des Schiebers 31 wird durch beiderseits angreifende, zweckmäßig nachstellbare Federn 37 und 38 bestimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drahtloses Empfangsgerät mit von einer Stationseinstellvorrichtung betätigten Abstimmelementen und einer Kupplung zwischen beiden, die eine von der Stationseinstellv orrichtung unabhängige Nachstellung der Abstimmelemente mittels einer von der Scharfabstimmkontrolleinrichtunggesteuerten Anordnung ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der -Welle der Stationseinstellvorrichtung und der Welle der Abstimmelemente mechanisch eine ständige, aber nachgiebige Verbindung vorgesehen ist, welche derart bemessen ist, daß die leicht drehbare Welle der Abstimmelemente mittels der Nachstimmanordnung um den für die Nachstimmung erforderlichen Winkel gegenüber der bei der Nachstimmung. stillstehenden Welle der Stationseinstellvorrichtung, gegebenenfalls mit ihrem Getriebe, einstellbar ist. z. Gerät nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der Welle der Abstimmelemente und der Welle der Stationseinstellvorrichtung als Feder ausgebildet ist. 3. Gerät nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder als Blattfeder ausgebildet ist. .4. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstimmanordnung aus einem Magnetsystem besteht, dessen Elektromagnet an der umlaufenden Welle der Stationseinstellvorrichtung und dessen Anker an der Welle der Abstimmelemente angeordnet ist. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker S-förmig ausgebildet ist. 6. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindung ein endloses Seil dient, das über derart verstellbar angeordnete, in ihre Ausgangsstellung mittels Feder zurückstellbare Leitrollen geführt ist,--daß die Längen der zwischen den Leitrollen der Abstimmele:mente und derStationseinstellvorrichtungbefindlichen Seilstücke gegenseitig veränderbar sind. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibrollen auf einem quer zur Ebene der Drehachsen verstellbaren Träger, an -welchem die aus einem gesteuerten Magnetsystem bestehende Nachstimmanordnung angreift, befestigt sind.
DES131726D 1938-04-21 1938-04-21 Drahtloses Empfangsgeraet Expired DE706331C (de)

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DES131726D DE706331C (de) 1938-04-21 1938-04-21 Drahtloses Empfangsgeraet

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DES131726D DE706331C (de) 1938-04-21 1938-04-21 Drahtloses Empfangsgeraet

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ID=7538841

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